Günstige Mietkautionsbürgschaft im Vergleich

Geschrieben von Christian Bammert
Stand: August 2022
Darum CAPITALO Warum Sie CAPITALO vertrauen können
Mehr erfahren

Wir stellen in unseren Übersichten und Vergleichen alle Banken und Versicherungen dar, die damit einverstanden sind, ihre Konditionen zu veröffentlichen und damit vergleichbar zu machen. Dabei werden keine Unternehmen bevorzugt bzw. bessergestellt. Wir erhalten als Plattformbetreiber eine Tippgebervergütung. Wie wir uns finanzieren, erklären wir Ihnen hier.

Was Sie zuerst wissen sollten

Mit unserem Mietkautionsrechner können Sie Ihrem jährlichen Entgeld berechnen und so die Ihre Barkaution durch günstige Mietbürgschaft sparen. Mietkautionsangebote der ausgewählten Anbieter sind stets kostenlos & unverbindlich. Den Mietbürgschaftsantrag können Sie bequem online stellen und eine Online-Sofort-Antwort erhalten. Ihre Bürgschaftsurkunde erhalten Sie direkt per Post oder E-Mail.

Mietkautionsvergleich

> kostenlos & unverbindlich
SVG
Vergleichen

Aktuelle Konditionen verschiedener Banken vergleichen und das passende Angebot schnell und bequem finden.

SVG
Eröffnen

Unsere Angebote für Sie sind sehr oft besser als bei Ihrer Hausbank selbst.

SVG
Sparen

Der Abschluss erfolgt direkt online, meist kostenlos und uverbindlich.

Inhalt dieser Seite

    Die Mietbürgschaft

    Wenn Sohn und Tochter in einer fernen Stadt ihr Studium oder eine Berufsausbildung beginnen, fehlt es oft an mehrerlei Dingen: Einer freien und bezahlbaren Wohnung, dem nötigen Kleingeld für die Mietkaution, und der finanziellen Sicherheit für regelmäßige Mietzahlungen. Dabei zählt bei den meisten Vermietern am Ende der Kontostand stets mehr, als ein sympathischer Eindruck.

    Was also tun? Eine Mietbürgschaft kann hier die schnelle und sinnvolle Lösung sein. Sie sorgt für ausreichende Liquidität und Sicherheit – auch ohne Bares. Natürlich können Sie auch anderen Bekannten oder Freunden mit einer Mietbürgschaft unter die Arme greifen. Doch Vorsicht: Die Mietbürgschaft bietet auch Risiken, sie sollte also wohl überlegt sein.

    Was genau ist eine Mietbürgschaft?

    Eine Mietbürgschaft ist eine Art „virtuelle“ Kaution bzw. Sicherheitsleistung bei Mietverhältnissen. Sie kommt immer dann zum Tragen, wenn für die Mietwohnung keine Barkaution geleistet wird. Die Mietbürgschaft kann also anstelle einer üblichen Mietsicherheit zwischen Vermieter und Mieter vereinbart werden.

    Bei Mietbürgschaften ist oft auch von einer „selbstschuldnerischen Bürgschaft“ die Rede. Konkret bedeutet dies, dass der Bürge ausdrücklich auf eine Vorausklage des Vermieters verzichtet. Der Vermieter kann also im Fall der Fälle – etwa bei Sachschäden, Nachforderungen oder Mietrückständen – sofort direkt den Bürgen in Haftung nehmen, und muss nicht erst gegen den Mieter als Schuldner vorgehen. Allerdings muss dies ausdrücklich in der Bürgschaft vereinbart sein.

    Für die Absicherung per Mietbürgschaft sind jährliche Beiträge fällig. Diese werden, ähnlich wie bei einer Hausratversicherung oder einer Privathaftpflicht auch, nicht zurückgezahlt.

    Mietbürgschaft: Für wen ist sie geeignet?

    Kurz und knapp gesagt: Sowohl für den Mieter, als auch für den Vermieter.

    Besonders für Erstmieter, Berufseinsteiger oder Studenten ist eine Mietbürgschaft zu empfehlen, um finanziell nicht ins Hintertreffen zu geraten. Eine Mietbürgschaft ist kein Kredit, mit dem Sie etwa die Mietkaution monatlich abstottern. Es ist lediglich eine Art Versicherung für den Fall, dass Teile der Kaution fällig werden, oder Sie mit Mietzahlungen in Rückstand geraten. Sie sparen sich also die oft hohen Kosten für die Kaution, und sind bei Bedarf durch den Bürgen abgesichert.

    Auch für viele Vermieter ist die Mietbürgschaft mittlerweile ebenso ein gängiger Weg, sich gegen Zahlungsausfälle oder spätere Forderungen abzusichern. Denn eine Mietbürgschaft stellt grundsätzlich die gleiche Absicherung dar, wie das Hinterlegen einer Mietsicherheit per Barkaution.

    Ausfallbürgschaft versus selbstschuldnerische Bürgschaft

    Sowohl Vermieter als auch der Bürge selbst, können bei der Mietbürgschaft zwischen zwei speziellen Produktgruppen wählen:

    Neben der sogenannten selbstschuldnerischen Bürgschaft, bei der der Vermieter den Bürgen direkt in Haftung nehmen kann, gibt es bei der Mietbürgschaft auch die Möglichkeit der sogenannten Ausfallbürgschaft. Hier ist der Vermieter verpflichtet, finanzielle Forderungen zuerst gegenüber dem Mieter selbst geltend zu machen. Den eingetragenen Bürgen kann er erst dann zur Kasse bitten, wenn beim Mieter das Geld auch über eine Zwangsvollstreckung nicht einzutreiben ist.

    Ihre Vorteile bei einer Mietbürgschaft

    • Mehr Geld: Eine neue Mietwohnung kostet meist viel Geld. Eine Mitbürgschaft senkt die finanzielle Belastung deutlich. Mehr Geld also im eigenen Portemonnaie.
    • Kein Kredit oder Zinsen: Eine Mietbürgschaft erspart Ihnen einen Kredit zur Zahlung der Mietkaution – und unangenehme Fragen der Bank.
    • Kein Mietkautionskonto: Das Geld für Ihre Mietkaution landet nicht auf einem – meist schlecht verzinsten – Mietkautionskonto. Besonders das Risiko der Veruntreuung Ihrer Mietkaution, etwa bei Insolvenz des Vermieters, fällt flach.
    • Zusätzliche Finanzspritze: Auch das ist möglich. Holen Sie sich eine bereits geleistete Mietkaution per Mietbürgschaft zurück. Das entlastet die Haushaltskasse erheblich.
    • Bessere Kreditwürdigkeit: Eine Mietbürgschaft verschlechtert im Gegensatz zu einer Bankbürgschaft nicht Ihr persönliches Scoring.
    • Flexible Laufzeiten: Widerruf und Kündigung einer Mietbürgschaft sind jederzeit möglich, falls sich eine Mietsicherheit in anderer Form ergibt.

    Mietbürgschaft vergleichen: Hohes Sparpotenzial für dich

    Die Beiträge für eine Mietbürgschaft sind sehr unterschiedlich. Vergleiche daher Preise und Leistungen einer Mietbürgschaft genau, bevor Sie einen Vertrag unterzeichnen. In unserem Mietbürgschaft Vergleich können Sie

    • Ihre persönliche Mietkautionssumme auswählen
    • den gewünschten Bürgen eintragen
    • die besten Anbieter von Mietbürgschaften gegenüberstellen
    • das Produkt zum günstigsten Preis online beantragen

    Mietbürgschaft – wichtige Leistungsmerkmale im Überblick

    Nicht mehr als drei Monatsmieten: Eine Mietbürgschaft sollte nicht in beliebiger Höhe abgeschlossen werden, und sie kann es rechtlich auch gar nicht. Die Höhe der Mietbürgschaft ist in Deutschland maximal auf die Höhe der Mietkaution beschränkt. Dabei darf diese laut Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) 3 Nettokaltmieten nicht überschreiten. Nachträgliche Mieterhöhungen erhöhen die Bürgschaftshöhe nicht automatisch.

    Dabei gilt laut einem BGH Urteil vom 03.12.2003, VIII ZR 86/03: Wird diese gesetzliche Höchstgrenze bei der Mietbürgschaft überschritten, bleibt der Vertrag zwar gültig. Allerdings nur bis zur gesetzlichen Obergrenze.

    Natürlich können Sie freiwillig jederzeit zusätzlich eine höhere Bürgschaft vereinbaren, beispielsweise um Bedenken zu Ihrer Zahlungsfähigkeit beim künftigen Vermieter zu umgehen.

    Bezahlen und auflösen: Für eine Mietbürgschaft können Sie unterschiedliche Zahlungsmethoden vereinbaren. Am sichersten, effektivsten und vor allem günstigsten, ist ein Online-Abschluss. Gezahlt werden dabei die Beiträge für die Bürgschaft durch einen Jahresbeitrag. Sollten Sie das Mietverhältnis vor Ablauf der Jahresfrist beenden, werden zu viel gezahlte Beiträge tagesgenau abgerechnet und zurückgezahlt. Hierzu müssen Sie nur die Bürgschaftsurkunde dem Anbieter zurückschicken.

    Sichere Rückgabe: Zu Ihrer Sicherheit sollten Sie eine Mietbürgschaft erst dann auflösen, wenn die Wohnung ordnungsgemäß an den Vermieter oder Verwalter übergeben wurde. Und das Mietverhältnis vor allem korrekt und ohne offene Forderungen, Schäden, oder Renovierungsleistungen abgerechnet wurde.

    Achte bei der Rückgabe der Mietbürgschaft vor allem darauf, dass die Wohnung ohne Mängel übergeben wurde und alle Kosten beglichen sind. Dies sollte möglichst in einem sogenannten Wohnungsübergabeprotokoll festgehalten werden. Zudem sollten Sie auf eine zeitnahe Abrechnung der Nebenkosten bestehen.

    Unser Zins-Tipp

    Ein genauer Zinsvergleich lohnt sich, denn als gutgläubiger Kreditnehmer zahlen Sie schnell das Doppelte an Zinsen für Ihren Ratenkredit in Deutschland.

    Mietbürgschaft kompakt – das sollten Sie unbedingt beachten

    • Vereinbare eine Mietbürgschaft nur in Ausnahmefällen im Mietverhältnis. Der Bürge trägt das Risiko, und haftet früher oder später meist immer.
    • Die Höhe der Mietbürgschaft sollte die maximale Höhe der Mietkaution möglichst nicht übersteigen.
    • Bei einer Mietbürgschaft handelt es sich nicht automatisch um eine selbstschuldnerische Bürgschaft, oft auch „Bürgschaft auf erstes Anfordern“ genannt.
    • Sollten Sie als Eigentümer eine Mietbürgschaft für Ihre Mietwohnung abschließen, können Sie sich grundsätzlich zwischen einer Ausfallbürgschaft und einer selbstschuldnerischen Bürgschaft entscheiden. Letztere erspart Ihnen den oft langwierigen Klageweg über den Mieter.
    • Als Bürge haften Sie für Versäumnisse des Mieters – sowohl die Miete betreffend, als auch bei eventuellen Nachzahlungen oder Sachschäden. Aufgrund der hohen Risiken ist hier die selbstschuldnerische Bürgschaft meist nicht zu empfehlen.
    Dieser Ratgeber wurde verfasst von Christian Bammert

    Christian Bammert verantwortet Marketing & Vertrieb von CAPITALO und unterstützt unsere Kooperationspartner bei der Vermarktung ihrer Produkte. Christian arbeitet seit vielen Jahren in der Finanzbranche und hat sehr gute Kontakte zu Banken und Medien.

    Weitersagen: