Die besten Festgeld-Angebote auf einen Blick
Das Wichtigste auf einen Blick
- 🏆 Top-Anbieter: Hanseatic Bank SparBrief führt den Capitalo Score mit 85/125 Punkten an
- 💰 Beste Zinsen: Bis zu 3,00 % p.a. bei J&T Direktbank (10 Jahre Laufzeit)
- 🔒 Sicherheit: Alle Angebote mit gesetzlicher Einlagensicherung bis 100.000 EUR
- 📊 20+ Banken verglichen: Von Direktbanken über Autobanken bis zu EU-Instituten
Du suchst das beste Festgeldkonto? Dann bist du hier richtig. Wir haben über 20 Banken in Deutschland verglichen – von der Hanseatic Bank über die DKB und Santander bis hin zu EU-Anbietern wie Bigbank und Crédit Agricole. Das Ergebnis: Die Hanseatic Bank erreicht mit 85/125 Punkten den höchsten Capitalo Score, während die J&T Direktbank mit bis zu 3,00 % p.a. die attraktivsten Zinsen für langfristige Anlagen bietet.
Das aktuelle Zinsumfeld spielt dir dabei in die Karten. Die EZB hält den Einlagezins seit Februar 2026 stabil bei 2,00 % – nach einer Serie von Senkungen im Vorjahr. Das bedeutet: Die Festgeldzinsen haben sich auf einem attraktiven Niveau eingependelt. Allerdings liegen die besten Angebote teils deutlich über dem EZB-Einlagezins, was zeigt, wie wichtig ein gründlicher Festgeld Vergleich ist.
Festgeld Vergleich: Top-Anbieter im Detail
Hier findest du die wichtigsten Festgeld-Angebote in Deutschland im direkten Vergleich. Alle Zinssätze gelten für Neuanlagen (Stand: März 2026).
| Anbieter | 6 Monate | 12 Monate | 24 Monate | 36 Monate | 60 Monate | Mindestanlage | Score |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Hanseatic Bank | – | 2,33 % | 2,44 % | 2,55 % | 2,00 % | 2.500 EUR | 85/125 |
| J&T Direktbank | 2,40 % | 2,40 % | 2,50 % | 2,50 % | 2,80 % | 5.000 EUR | 84/125 |
| NIBC Bank | 2,00 % | 2,00 % | 2,10 % | 2,20 % | 2,25 % | 500 EUR | 83/125 |
| Willbe Invest | 2,40 % | 2,30 % | 2,20 % | 2,50 % | 2,70 % | 100 EUR | 82/125 |
| Bigbank | 2,50 % | 2,50 % | 2,40 % | 2,40 % | 2,40 % | 1.000 EUR | 81/125 |
| IKB Deutsche Industriebank | 1,75 % | 2,50 % | 2,60 % | 2,70 % | 2,80 % | 5.000 EUR | 79/125 |
| Santander | 1,75 % | 1,95 % | 2,15 % | 2,35 % | 2,25 % | 2.500 EUR | 78/125 |
| DKB | 1,75 % | 2,00 % | 2,00 % | 2,10 % | 2,40 % | 2.500 EUR | 77/125 |
| Renault Bank direkt | – | 2,35 % | 2,45 % | 2,50 % | 2,60 % | 2.500 EUR | 76/125 |
| Crédit Agricole | 2,35 % | 2,35 % | 2,45 % | 2,55 % | 2,75 % | 5.000 EUR | 74/125 |
| Creditplus Bank | 1,95 % | 1,95 % | 2,20 % | 2,35 % | 2,50 % | 5.000 EUR | 74/125 |
| SWK Bank | 1,90 % | 2,31 % | 2,45 % | 2,55 % | – | 10.000 EUR | 74/125 |
| Consorsbank | 1,60 % | 2,00 % | 1,60 % | 1,80 % | 2,20 % | 2.500 EUR | 73/125 |
| ING | – | 2,00 % | 2,10 % | 2,20 % | 2,50 % | 2.500 EUR | 52/125 |
| 1822direkt | 1,80 % | 1,90 % | 2,00 % | – | – | 5.000 EUR | 72/125 |
Festgeld nach Laufzeit vergleichen
Nicht jede Laufzeit passt zu jedem Sparziel. Hier siehst du, welche Anbieter bei welcher Laufzeit die Nase vorn haben.
Kurzfristiges Festgeld (3–6 Monate)
Wenn du dein Geld nur wenige Monate parken möchtest, bieten sich kurzfristige Festgelder an. Die besten Konditionen für 6 Monate (Stand: März 2026):
- Bigbank: 2,50 % p.a. (ab 1.000 EUR)
- J&T Direktbank: 2,40 % p.a. (ab 5.000 EUR)
- Willbe Invest: 2,40 % p.a. (ab 100 EUR)
- Crédit Agricole: 2,35 % p.a. (ab 5.000 EUR)
Allerdings: Kurzfristiges Festgeld lohnt sich vor allem, wenn du den Betrag nach Ablauf direkt wieder anlegen kannst. Brauchst du dagegen jederzeit Zugriff, ist Tagesgeld als Alternative die flexiblere Wahl. Mehr dazu findest du auf unserer Seite zu kurzfristigem Festgeld.
Festgeld für 1 Jahr
Die beliebteste Laufzeit – und ein guter Kompromiss zwischen Rendite und Flexibilität. Die Top-Anbieter für 12 Monate (Stand: März 2026):
- Bigbank: 2,50 % p.a. (ab 1.000 EUR)
- IKB Deutsche Industriebank: 2,50 % p.a. (ab 5.000 EUR)
- Renault Bank direkt: 2,35 % p.a. (ab 2.500 EUR)
- Crédit Agricole: 2,35 % p.a. (ab 5.000 EUR)
- Hanseatic Bank: 2,33 % p.a. (ab 2.500 EUR)
Einjähriges Festgeld bietet dir Planungssicherheit, ohne dich zu lange zu binden. Bei einem Zinssatz von 2,50 % erhältst du auf eine Anlage von 10.000 EUR nach einem Jahr 250 EUR Zinsen – vor Steuern. Einen detaillierten Vergleich findest du unter Festgeld für 1 Jahr.
Mittelfristiges Festgeld (2–3 Jahre)
Bei 2 bis 3 Jahren Laufzeit steigen die Zinsen bei den meisten Anbietern spürbar. Hier lohnt sich der Vergleich besonders:
- IKB Deutsche Industriebank: 2,70 % p.a. (36 Monate, ab 5.000 EUR)
- Hanseatic Bank: 2,55 % p.a. (36 Monate, ab 2.500 EUR)
- Crédit Agricole: 2,55 % p.a. (36 Monate, ab 5.000 EUR)
- SWK Bank: 2,55 % p.a. (36 Monate, ab 10.000 EUR)
- Renault Bank direkt: 2,50 % p.a. (36 Monate, ab 2.500 EUR)
Langfristiges Festgeld (5+ Jahre)
Wer sein Geld länger anlegen kann, sichert sich teils deutlich höhere Zinsen. Doch Vorsicht: Bei langen Laufzeiten gehst du das Risiko ein, dass die Zinsen in der Zwischenzeit steigen und du nicht flexibel reagieren kannst. Die besten Angebote (Stand: März 2026):
- J&T Direktbank: 2,80 % p.a. (60 Monate, ab 5.000 EUR) – bis zu 3,00 % bei 10 Jahren
- IKB Deutsche Industriebank: 2,80 % p.a. (60 Monate, ab 5.000 EUR)
- Crédit Agricole: 2,75 % p.a. (60 Monate, ab 5.000 EUR)
- Willbe Invest: 2,70 % p.a. (60 Monate, ab 100 EUR) – bis zu 2,99 % bei 10 Jahren
- Renault Bank direkt: 2,60 % p.a. (60 Monate, ab 2.500 EUR)
Wenn du Beträge über 5 Jahre binden möchtest, kann eine Zinstreppe sinnvoll sein: Du verteilst dein Kapital auf verschiedene Laufzeiten (z. B. je 5.000 EUR auf 1, 2, 3, 4 und 5 Jahre) und erhältst so jedes Jahr einen Teil zurück. Das reduziert dein Zinsänderungsrisiko. Wie viel Zinsen du bei verschiedenen Konstellationen erhältst, kannst du mit unserem Festgeld-Rechner berechnen.
Deutsche Banken vs. EU-Banken – was ist sicherer?
In unserem Festgeldkonto Vergleich findest du sowohl deutsche Banken (DKB, Consorsbank, ING, 1822direkt) als auch EU-Institute (Bigbank aus Estland, J&T Direktbank aus Tschechien, Crédit Agricole aus Frankreich, NIBC Bank aus den Niederlanden). Die Frage liegt nahe: Wie sicher ist mein Geld bei einer ausländischen Bank?
Grundsätzlich gilt: In der gesamten EU sind Einlagen bis 100.000 EUR pro Person und Bank durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Das ist europäisches Recht und gilt unabhängig davon, ob die Bank in Deutschland, Schweden oder Estland sitzt.
Wo liegt der Unterschied?
Einerseits verfügen viele deutsche Banken über zusätzliche freiwillige Sicherungssysteme. Der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) sichert Einlagen seit 2025 mit mindestens 438.000 EUR pro Kunde ab. Das bieten ausländische Banken in der Regel nicht.
Andererseits bieten EU-Banken oft höhere Zinsen, weil sie über Plattformen wie Weltsparen (Raisin) oder Zinspilot um deutsche Sparer werben. Die Einlagensicherung in Ländern wie den Niederlanden (NIBC Bank) oder Frankreich (Crédit Agricole) ist dabei auf dem gleichen Niveau wie in Deutschland.
Für Beträge bis 100.000 EUR gibt es also keinen sicherheitsrelevanten Nachteil bei EU-Banken. Wer hingegen größere Summen anlegt, profitiert bei deutschen Banken im Vergleich von der zusätzlichen freiwilligen Absicherung. Mehr dazu in unserem Ratgeber zur Festgeld-Einlagensicherung.
Worauf achten beim Festgeld-Vergleich?
Bevor du dich für ein Festgeldkonto entscheidest, solltest du diese sechs Punkte prüfen:
Zinssatz vergleichen
Achte auf den effektiven Jahreszins, nicht nur den Nominalzins. Bei den meisten Festgeldern sind beide identisch, da keine Gebühren anfallen. Entscheidend ist: Werden die Zinsen jährlich oder erst bei Fälligkeit gutgeschrieben? Jährliche Zinsgutschrift ermöglicht Zinseszins.
Laufzeit an dein Sparziel anpassen
Brauchst du das Geld in 6 Monaten? Oder kannst du es 3 Jahre entbehren? Wähle die Laufzeit so, dass du das Kapital nicht vorzeitig benötigst – denn eine vorzeitige Kündigung ist beim Festgeld meistens nicht möglich oder mit Zinsverlusten verbunden.
Einlagensicherung prüfen
Prüfe, ob die Bank der deutschen oder einer EU-Einlagensicherung angehört. Bis 100.000 EUR pro Person und Bank bist du in der gesamten EU geschützt. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, die Einlagensicherung vor dem Abschluss zu prüfen – besonders bei unbekannten Online-Vermittlern.
Mindestanlage beachten
Die Mindestanlagesumme variiert stark: Während Willbe Invest Festgeld ab 100 EUR anbietet, verlangen GEFA Bank oder SWK Bank mindestens 10.000 EUR. Achte darauf, dass der Mindestbetrag zu deinem Budget passt.
Freistellungsauftrag nutzen
Festgeldzinsen unterliegen der Abgeltungsteuer (25 % plus Soli). Mit einem Freistellungsauftrag bleiben bis zu 1.000 EUR Zinserträge pro Person steuerfrei (2.000 EUR bei Ehepaaren). Richte den Auftrag rechtzeitig bei deiner Bank ein.
Zinstreppe als Strategie nutzen
Statt den gesamten Betrag in eine Laufzeit zu stecken, verteile ihn auf mehrere: z. B. je 5.000 EUR auf 1, 2, 3, 4 und 5 Jahre. So wird jedes Jahr ein Teil fällig und du kannst flexibel reagieren. Mehr Infos dazu unter Festgeld anlegen.
Festgeld oder Tagesgeld – was lohnt sich mehr?
Die Frage „Festgeld oder Tagesgeld?“ hängt von deiner Situation ab. Hier die wesentlichen Unterschiede:
Festgeld – Vorteile
- Höhere Zinsen als Tagesgeld (aktuell bis 3,00 % vs. ca. 2,00 %)
- Zinssatz ist für die gesamte Laufzeit garantiert
- Planbare Rendite – du weißt von Tag 1, was du bekommst
- Kein Zinsänderungsrisiko nach unten
Festgeld – Nachteile
- Kein Zugriff auf dein Geld während der Laufzeit
- Vorzeitige Kündigung meist nicht möglich
- Bei steigenden Zinsen verpasst du bessere Angebote
- Inflation kann die Realrendite auffressen
Unsere Empfehlung: Nutze Tagesgeld für deine Notreserve (3–6 Monatsgehälter) und lege darüber hinausgehende Beträge als Festgeld an. So bleibst du im Notfall liquide und profitierst gleichzeitig von höheren Zinsen. Einen Tagesgeld-Vergleich findest du ebenfalls bei uns.
Bei der aktuellen Inflation von rund 2,3 % (Stand: Anfang 2026) ist es wichtig zu wissen: Selbst die besten Festgeldangebote mit 2,50–3,00 % Zinsen liefern nach Abzug von Steuern und Inflation nur eine knappe Realrendite. Daher solltest du abwägen, ob du einen Teil deines Kapitals auch langfristig in ein Wertpapierdepot investierst.

