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Festgeld anlegen: In 4 Schritten zum besten Festgeldkonto
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Vor 1 WocheVor 1 Woche aktualisiert
Stand: 8. April 2026
|
Raten ab· 3,50% p.a.
Angebote verglichen· 43+
Aktualisiert· 04/2026

Festgeld anlegen: In 4 Schritten zum besten Festgeldkonto

Von der Anbieterwahl bis zur ersten Zinszahlung - so legst du dein Geld als Festgeld an. Aktuell bis zu 3,25 % p.a. bei EU-gesicherten Banken.

  • Aktuelle Top-Zinsen bei geprüften Banken
  • EU-Einlagensicherung für jedes Angebot
  • Schnelle Kontoeröffnung per VideoIdent
Bestes Festgeld findenJetzt Festgeld-Finder starten

Festgeld anlegen – das Wichtigste vorab

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • 💰 Zinsen: Aktuell bis 2,75 % p.a. bei den besten Anbietern für 12 Monate
  • 🛡️ Sicherheit: 100.000 EUR pro Bank und Kunde durch gesetzliche Einlagensicherung
  • ⏱️ Kontoeröffnung: Online in 15–30 Minuten per VideoIdent möglich
  • 📋 Voraussetzungen: Volljährigkeit, Wohnsitz in Deutschland, deutsches Girokonto

Du möchtest dein Geld sicher anlegen und dabei planbare Zinsen kassieren? Dann ist Festgeld eine der unkompliziertesten Optionen. Der Zinssatz steht von Anfang an fest, dein Geld ist bis 100.000 EUR pro Bank gesetzlich geschützt – und die Kontoeröffnung dauert oft nicht länger als eine halbe Stunde.

In dieser Anleitung zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du dein Festgeldkonto eröffnest, welche Laufzeit zu dir passt und welche Fehler du vermeiden solltest.

In 5 Schritten zum Festgeldkonto

1

Anbieter vergleichen

Bevor du dich festlegst, lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Konditionen. Die Zinssätze unterscheiden sich je nach Anbieter, Laufzeit und Mindestanlage teilweise deutlich. Im Festgeld-Vergleich siehst du auf einen Blick, welche Bank aktuell die besten Konditionen bietet. Achte dabei nicht nur auf den Zinssatz, sondern auch auf die Einlagensicherung und den Sitz der Bank.

2

Laufzeit und Betrag wählen

Überlege dir, wie lange du auf das Geld verzichten kannst. Kürzere Laufzeiten (6–12 Monate) bieten mehr Flexibilität, während längere Bindungen (24–60 Monate) oft höhere Zinsen bringen. Mit unserem Festgeld-Rechner kannst du vorab berechnen, wie viel Zinsen du bei verschiedenen Laufzeiten und Beträgen erhältst.

3

Konto eröffnen

Die meisten Anbieter ermöglichen eine vollständig digitale Kontoeröffnung. Du füllst den Online-Antrag aus und identifizierst dich anschließend per VideoIdent (per Webcam), BankIdent (über deine Hausbank) oder PostIdent (in einer Postfiliale). Halte deinen Personalausweis oder Reisepass bereit – der gesamte Vorgang dauert in der Regel 15–30 Minuten.

4

Freistellungsauftrag einrichten

Damit deine Zinserträge nicht unnötig besteuert werden, solltest du einen Freistellungsauftrag bei der Bank stellen. Zinsen bleiben bis zum Sparer-Pauschbetrag von 1.000 EUR (Alleinstehende) beziehungsweise 2.000 EUR (Verheiratete) steuerfrei. Ohne Freistellungsauftrag zieht die Bank automatisch 25 % Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer ab.

5

Geld überweisen

Nach der Kontoeröffnung überweist du den gewünschten Betrag von deinem Girokonto auf das Festgeldkonto. Ab dem Eingang beginnt die vereinbarte Laufzeit, und der Zinssatz ist für die gesamte Dauer garantiert. Nach Ablauf fließt das Geld inklusive Zinsen automatisch auf dein Referenzkonto zurück.

Tipp: Du weißt noch nicht genau, was Festgeld eigentlich ist und wie es funktioniert? Dann lies zuerst unseren Ratgeber: Was ist Festgeld?

Welche Laufzeit passt zu dir?

Die richtige Laufzeit hängt davon ab, wann du das Geld wieder brauchst. Grundsätzlich gilt: Je länger die Bindung, desto höher fallen die Zinsen aus – allerdings kannst du in dieser Zeit nicht auf dein Geld zugreifen.

Laufzeit Typischer Zins Für wen geeignet?
3–6 Monate 1,50–2,40 % p.a. Wenn du das Geld bald wieder brauchst
12 Monate 2,00–2,75 % p.a. Guter Kompromiss aus Zins und Flexibilität
24–36 Monate 2,10–2,85 % p.a. Wenn du mittelfristig planen kannst
48–60 Monate 2,20–2,90 % p.a. Für Anleger, die langfristig auf das Geld verzichten können

(Stand: April 2026)

Praxis-Tipp: Die Festgeld-Leiter. Statt dein gesamtes Geld auf eine einzige Laufzeit festzulegen, verteilst du es auf mehrere Laufzeiten – zum Beispiel je ein Drittel auf 12, 24 und 36 Monate. So hast du regelmäßig Geld frei, das du entweder neu anlegen oder anderweitig verwenden kannst. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn du dir unsicher bist, ob die Zinsen in Zukunft steigen oder fallen.

Aktuelle Konditionen für alle Laufzeiten findest du in unserer Übersicht der aktuellen Festgeld-Zinsen.

Mindestanlage und Höchstbeträge

Die Mindestanlage variiert je nach Anbieter – manche Banken akzeptieren bereits ab 1 EUR, andere erst ab 5.000 EUR. Hier ein Überblick der aktuellen Konditionen:

Anbieter Mindestanlage Höchstbetrag Zins 12 Monate
Bank of Scotland 100 EUR 500.000 EUR 2,60 % p.a.
NIBC Bank 500 EUR 10.000.000 EUR 2,00 % p.a.
Bigbank 1.000 EUR 100.000 EUR 2,75 % p.a.
PSD Bank Nürnberg 1.000 EUR 10.000.000 EUR 2,51 % p.a.
Hanseatic Bank 2.500 EUR 500.000 EUR 2,45 % p.a.
TF Bank 5.000 EUR 100.000 EUR 2,35 % p.a.
IKB 5.000 EUR 100.000 EUR 2,30 % p.a.

(Stand: April 2026)

Gut zu wissen:

Wenn du mehr als 100.000 EUR anlegen möchtest, solltest du den Betrag auf mehrere Banken aufteilen. Denn die gesetzliche Einlagensicherung greift nur bis 100.000 EUR pro Kunde und pro Bank. Damit sicherst du dein gesamtes Vermögen ab.

Wie viel Zinsen dein Betrag über die gesamte Laufzeit bringt, kannst du mit dem Festgeld-Rechner berechnen.

Einlagensicherung – So sicher ist dein Festgeld

Festgeld gehört zu den sichersten Geldanlagen überhaupt. In Deutschland sind Einlagen bis 100.000 EUR pro Kunde und Bank durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt (Einlagensicherungsgesetz, EinSiG § 8). Diese Grenze gilt EU-weit – egal, ob du bei einer deutschen oder einer europäischen Bank anlegst.

Darüber hinaus sind viele deutsche Banken zusätzlich über freiwillige Sicherungssysteme abgesichert:

  • Bundesverband deutscher Banken (BdB): Einlagensicherungsfonds privater Banken
  • BVR (Genossenschaftsbanken): Institutssicherung
  • DSGV (Sparkassen): Sparkassensicherungsfonds

Bei einem Betrag bis 100.000 EUR musst du dir also praktisch keine Sorgen machen. Selbst wenn die Bank insolvent gehen sollte, bekommst du dein Geld innerhalb von 7 Arbeitstagen zurück.

Achtung: Die Verbraucherzentrale warnt vor betrügerischen Festgeld-Vermittlern, die mit unrealistisch hohen Zinsen locken. Prüfe immer, ob die Bank eine gültige Banklizenz hat und im Einlagensicherungssystem registriert ist.

Mehr zur Einlagensicherung und ihren Grenzen erfährst du in unserem Ratgeber: Einlagensicherung erklärt

3 Fehler, die du beim Festgeld anlegen vermeiden solltest

1. Freistellungsauftrag vergessen

Ohne Freistellungsauftrag zahlt die Bank automatisch 25 % Abgeltungsteuer auf deine Zinserträge – auch wenn du unter dem Sparer-Pauschbetrag von 1.000 EUR bleibst. Du bekommst das Geld zwar über die Steuererklärung zurück, aber der Aufwand lässt sich einfach vermeiden. Richte den Freistellungsauftrag am besten direkt bei der Kontoeröffnung ein.

2. Gesamtes Geld auf eine Laufzeit festlegen

Wenn du deinen gesamten Anlagebetrag auf eine einzige, lange Laufzeit bindest, bist du unflexibel. Solltest du das Geld doch früher brauchen, kannst du bei den meisten Banken nicht vorzeitig kündigen. Die Festgeld-Leiter (siehe oben) ist eine deutlich klügere Strategie.

3. Nur auf den Zinssatz schauen

Ein hoher Zinssatz nützt wenig, wenn die Einlagensicherung fragwürdig ist oder versteckte Kosten anfallen. Achte immer auf:

  • Den Sitz der Bank und das zuständige Einlagensicherungssystem
  • Ob es Kontoführungsgebühren gibt (bei seriösen Anbietern nicht üblich)
  • Die Quellensteuer bei ausländischen Banken – diese kann deine Rendite schmälern

Top-Anbieter für Festgeld 2026

Basierend auf dem Capitalo Score haben wir die besten Festgeld-Angebote für dich verglichen. Hier sind die Top 5 nach Bewertung:

Anbieter Capitalo Score Zins 12 Monate Mindestanlage
Ford Money 85/125 Punkte 2,00 % p.a. 500 EUR
NIBC Bank 83/125 Punkte 2,00 % p.a. 500 EUR
Klarna 83/125 Punkte 2,65 % p.a. 1 EUR
Bigbank 81/125 Punkte 2,75 % p.a. 1.000 EUR
PSD Bank Nürnberg 80/125 Punkte 2,51 % p.a. 1.000 EUR

(Stand: April 2026)

Alle Anbieter im Detail findest du im großen Festgeld-Vergleich. Dort kannst du Laufzeiten, Zinsen und Konditionen direkt gegenüberstellen.

Häufige Fragen zum Festgeld anlegen

Was brauche ich, um ein Festgeldkonto zu eröffnen?

Du benötigst einen gültigen Personalausweis oder Reisepass, eine Meldeanschrift in Deutschland und ein deutsches Girokonto als Referenzkonto. Außerdem musst du volljährig sein (18 Jahre). Die Eröffnung erfolgt bei den meisten Banken komplett online per VideoIdent.

Wie lange dauert die Kontoeröffnung?

Der Online-Antrag dauert etwa 10 Minuten. Die Identifizierung per VideoIdent nimmt weitere 5–15 Minuten in Anspruch. In der Regel ist das Konto innerhalb von 1–3 Werktagen vollständig freigeschaltet.

Kann ich mein Festgeld vorzeitig kündigen?

Bei den meisten Anbietern ist eine vorzeitige Kündigung nicht vorgesehen. Das Geld ist für die vereinbarte Laufzeit fest gebunden. In Ausnahmefällen – etwa bei Härtefällen – kann die Bank kulant reagieren, ist dazu aber nicht verpflichtet. Mehr dazu: Kann ich vorzeitig kündigen?

Was passiert mit meinem Festgeld nach Ablauf der Laufzeit?

Nach Ablauf der Laufzeit wird das Geld inklusive Zinsen auf dein Referenzkonto überwiesen. Manche Banken bieten eine automatische Prolongation an – das heißt, das Geld wird zu den dann geltenden Konditionen erneut angelegt. Prüfe vorab, ob du dem widersprechen möchtest.

Muss ich Steuern auf Festgeldzinsen zahlen?

Ja. Zinserträge unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 % plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Allerdings bleiben Erträge bis zum Sparer-Pauschbetrag von 1.000 EUR (Alleinstehende) beziehungsweise 2.000 EUR (Verheiratete) steuerfrei – vorausgesetzt, du hast einen Freistellungsauftrag bei der Bank hinterlegt.

Ist mein Geld bei ausländischen Banken sicher?

Banken innerhalb der EU unterliegen der harmonisierten Einlagensicherung, die Einlagen bis 100.000 EUR pro Kunde und Bank schützt. Das Sicherungsniveau ist grundsätzlich vergleichbar. Allerdings ist im Entschädigungsfall das nationale Sicherungssystem des jeweiligen Landes zuständig – bei Banken aus wirtschaftlich stabilen EU-Ländern ist das Risiko in der Praxis aber gering.

So bewerten wir Festgeldkonten: Der Capitalo Score

Unsere Bewertungsmethodik

Warum wir anders bewerten

Die meisten Vergleichsportale zeigen dir Sternchen – aber nicht, wie sie entstehen. Wir machen das anders: Der Capitalo Score ist eine transparente, nachvollziehbare Bewertung nach über 125 Kriterien, die wir für jede Produktkategorie individuell entwickelt haben.

Unser Versprechen:

  • Transparent: Jede Bewertung ist nachvollziehbar
  • Objektiv: Kriterien basieren auf messbaren Fakten
  • Aktuell: Quartalsweise Anpassung an Marktentwicklungen
  • Rechtlich fundiert: Berücksichtigung aller gesetzlichen Vorgaben

Bewertungsskala (Schwellenwerte):

  • 113-125 Punkte: Hervorragend
  • 100-112 Punkte: Sehr gut
  • 88-99 Punkte: Gut
  • 75-87 Punkte: Befriedigend
  • 58-74 Punkte: Ausreichend
  • 50-57 Punkte: Mangelhaft
  • < 50 Punkte: Ungenügend

Bewertungskategorien

So setzt sich der Capitalo Score zusammen

Maximale Gesamtpunktzahl125 Punkte

Je mehr Punkte ein Produkt erreicht, desto besser die Bewertung.

6 Kategorien werden objektiv bewertet

Mehr über unsere Bewertungsmethodik erfahren

Geprüft und freigegeben von

Alexander Senger

Alexander Senger

GründerGeschäftsführerKooperationen & Marketing

Als Diplom-Finanzfachwirt (FH) und Gründer der Capitalo Finanzservices GmbH bewertet er seit 2014 systematisch Finanzprodukte im DACH-Raum. Capitalo steht für unabhängige, transparente Vergleiche – kostenlos und im Interesse der Nutzer. Erstellt mit KI-Unterstützung, fachlich geprüft und freigegeben von Alexander Senger.