Zum besten Festgeldkonto mit dem Festgeld Vergleich

Geschrieben von Friedrich Krautzberger
Stand: Mai 2022
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Wir stellen in unseren Übersichten und Vergleichen alle Banken und Versicherungen dar, die damit einverstanden sind, ihre Konditionen zu veröffentlichen und damit vergleichbar zu machen. Dabei werden keine Unternehmen bevorzugt bzw. bessergestellt. Wir erhalten als Plattformbetreiber eine Tippgebervergütung. Wie wir uns finanzieren, erklären wir Ihnen hier.

Was Sie zuerst wissen sollten

Festgeld (auch als Termingeld, Termineinlagen oder auch festverzinsliche Einlagen genannt) sind kurz- bis mittelfristige Geldanlagen bei Kreditinstituten, bei denen die Laufzeit oder Kündigungsfrist mindestens einen Monat beträgt.

Der wesentliche Vorteil eines Termingeldkontos liegt in seiner durchweg höheren und garantierten Verzinsung bei einer festen Laufzeit. Banken können in dieser Zeit mit Ihrem Geld auf dem Festgeldkonto verlässlich arbeiten. Dies honoriert die Bank in Form von hohen sicheren Sparzinsen.

Ein Festgeldkonto zu eröffnen, das eignet sich also für Sie als Sparer, wenn Sie Ihr Geld für eine bestimmte Zeit sicher, fest und zu hohen Erträgen auf einem sicheren Sparkonto anlegen möchten. Die aktuellen Zinsen liegen deutlich höher als beim Girokonto oder Sparbuch, meist auch höher als am Tagesgeldkonto.

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Inhalt dieser Seite

    Was ist Festgeld?

    Das Festgeld kann meistens erst ab einer gewissen Summe eröffnet werden, zum Beispiel ab 500 Euro. Jede Bank legt selbst fest, wie hoch die Mindesteinlage für das Festgeld sein soll. In unserem Festgeld-Vergleich erfahren Sie, welche Mindestanlagesumme für welches Angebot gilt.

    Für welche Laufzeit Sie sich entscheiden, liegt ganz alleine in Ihrer Hand. Da derzeit jedoch die Zinsen sehr niedrig sind, zahlen Banken hauptsächlich für längere Laufzeiten einen erhöhten Zinssatz. Aber Achtung: Steigen die Zinsen, bleibt Ihr Zinssatz fest und steigt nicht mit. Daher sollten Sie bei einem niedrigen Zinsumfeld eher kurze Laufzeiten von maximal vier Jahren wählen. Am Ende der Laufzeit ist Ihr Geld dann wieder frei verfügbar. Sie können es ohne Kündigungsfrist abheben oder erneut anlegen.

    Das Festgeld ist aber auch während der Laufzeit nicht kündbar. Prüfen Sie daher genau, ob Sie das Geld für diese Zeit wirklich nicht abheben müssen. Am besten haben Sie ein Tagesgeldkonto für den Notgroschen. Verbraucherschützer raten immer zu mindestens drei Netto-Gehältern auf dem Tagesgeldkonto als finanzielle Reserve. Den Rest können Sie auf einem Festgeldkonto anlegen. Sie können auch mehrere Festgeldkonten anlegen. Ein Festgeld mit der Laufzeit von einem Jahr, ein weiteres auf zwei Jahre und eines auf drei Jahre. So erhalten Sie jedes Jahr Geld zur freien Verfügung und können es entweder ausgeben oder erneut anlegen. Sie sind aber auf der sicheren Seite.

    Vorteile von einem Festgeldkonto

    • Ein Festgeldkonto zahlt Zinsen für Ihren gewünschten Anlagezeitraum.
    • Die Zinsen auf dem Festgeld sind für den Anlagezeitraum fix. Sie können sich also weder nach unten noch nach oben verändern.
    • Das Festgeldkonto gilt als sichere Anlageform ohne Risikofaktor.
    • Das Festgeldkonto ist kostenlos.
    • Sie können mehrere Festgeldkonten eröffnen.
    • Sie erhalten das Geld aus dem Festgeld zu 100 Prozent am Ende der Laufzeit zurück.
    • Je länger Sie das Geld auf einem Festgeldkonto anlegen, desto höher sind derzeit die Zinsangebote.

    Welches Festgeldkonto ist das Beste für mich?

    Die Wahl des richtigen Festgeldkontos: Fast alle Banken, Sparkassen und Direktbanken haben ein Festgeld-Konto im Programm. Für welches Festgeldkonto sollten Sie sich also entscheiden? Bei der Wahl des richtigen Festgeldes achten die meisten Anleger auf den Zinssatz. Zu Recht! Denn alle Festgeldkonten funktionieren gleich. Sie sind kostenlos und zahlen für einen bestimmten Zeitraum einen festen Zinssatz. Wählen Sie daher die Bank und das Festgeld mit dem höchsten Zinssatz aus. Dabei sollten Sie nicht vergessen, dass Sie während der Laufzeit nicht kündigen können. Das unterscheidet ein Festgeldkonto zum Beispiel auch von einem Tagesgeldkonto, das einen variablen Zinssatz für eine bestimmte Laufzeit gewährt. Sie können also erst nach dem Anlagezeitraum über Ihr Geld auf dem Festgeldkonto verfügen.

    Wie viel Zinsen die Bank für ein Festgeld zahlt, hängt unter anderem ab:

    • vom Leitzins der Europäischen Zentralbank
    • von individuellen Vorgaben der Bank.

    Am Leitzins orientieren sich die Banken jedoch für viele ihrer Zinsangebote, wie auch beim Tagesgeld zum Beispiel. Welchen Zinssatz die Bank jedoch am Ende zahlt, wird intern entschieden. Häufig wollen Banken neue Kunden gewinnen und legen ein besonders gut verzinstes Festgeld für Neukunden auf. In unserem Festgeld-Vergleich erfahren Sie, welche Bank den höchsten Zinssatz zahlt.

    Dabei fällt auf, dass es nicht die Sparkassen oder Volksbanken sind, die besonders gute Zinsen für Festgeld anbieten. Direktbanken bieten häufig höhere Festgeld-Zinsen an. Das mag häufig daran liegen, dass Direktbanken niedrigere Kosten und Ausgaben für Personal und Filialen haben, da sie schlichtweg keine Filialen betreiben. Sie müssen also alles online eröffnen und verwalten. Der persönliche Kontakt wird nur per E-Mail oder per Telefon gepflegt. Aber mal Hand aufs Herz – wann waren Sie das letzte Mal in einer Bankfiliale und haben sich beraten lassen? Die Telefon-Services der Banken beraten ebenfalls sehr qualifiziert und das meist auch nach den Standard Öffnungszeiten einer Filialbank oder sogar am Wochenende. Das Ergebnis sind eben lukrativere Zinsen, die sie an ihre Kunden weitergeben. Egal, ob man sich für ein Festgeldkonto einer Direkt- oder Filialbank entscheidet, für die Eröffnung und die Kontoführung fallen hier wie dort üblicherweise keine Kosten an.

    Zinszahlung beim Festgeld

    Die meisten Anbieter von Festgeldangeboten zahlen die Zinsen einmal im Jahr aus. Entweder die Bank schüttet die Zinsen aus. Heißt: Sie erhalten die Zinsgutschrift auf Ihr Girokonto. Oder die Bank legt die Zinsen wieder mit an. Vorteil: Die Zinsen werden im nächsten Jahr mitverzinst und es ergibt sich ein Zinseszinseffekt. Es gibt mittlerweile aber auch Banken, welche die Zinsen monatlich an ihre Kunden ausschütten. Das sollte für Ihre Entscheidung des richtigen Festgeldkontos jedoch nicht ausschlaggebend sein. Dennoch erfahren Sie, wie häufig die Bank einen Zinstermin ansetzt in unserem Festgeld-Vergleich von Capitalo.de unter den Produktdetails.

    Die Einlagensicherung gilt pro Bank und Kunde

    Die gesetzliche Einlagensicherung vom Staat garantiert bis zu 100.000 Euro je Sparer und Bank, falls das Kreditinstitut Insolvenz anmeldet oder umgangssprachlich „Pleite“ geht. Die Einlagensicherung übernimmt das Sicherungssystem des jeweiligen Landes innerhalb der Eurozone, in dem die Bank ihren Sitz hat.

    Bestes Festgeld Angebot vergleichen und besten Zinssatz finden

    Welche Bank die besten Konditionen beim Festgeld bietet, finden Sie ganz einfach über den Festgeldvergleich von Capitalo.de heraus. Sie müssen  also nicht selbst jede Bank im Internet absurfen und nach dem besten Zinssatz von der Bank suchen, sondern geben einfach Ihre gewünschte Anlagesumme und den Anlagebetrag in den Festgeldvergleich ein. Sie erfahren sofort, wie hoch Ihr Zinsertrag im Jahr bei der jeweiligen Bank ausfällt.

    Neben dem Zinssatz, der Rendite und der Laufzeit, sehen Sie im Vergleich auch alle weiteren relevanten Produktdetails der verschiedenen Festgeldangebote. Somit ist ein umfassender, informativer und vor allem einfach handzuhabender Festgeldvergleich möglich.

    In unserem Festgeldkontovergleich erfahren Sie:

    • Die Höhe des Zinssatzes
    • Minimaler und maximaler Anlagebetrag
    • Wie häufig die Zinsen ausgeschüttet werden – Zinstermine
    • Wie lange das Angebot gültig ist
    • Welche Einlagensicherung für diese Bank gilt und in welcher Höhe
    • Wie viel Zinsen Sie insgesamt erwarten können
    • Wie hoch die Einlagensicherung ist
    Wo gibt es die meisten Sparzinsen beim Festgeld?

    Als Faustregel für den besten Zins gilt: Je höher Ihre Einlage und/oder je länger die Laufzeit Ihres Festgeldkontos, desto höher fällt der garantierte Sparzins (Zinssatz) aus. Natürlich spielen auch Spesen und Gebühren für Kontoführung eine Rolle, wie attraktiv eine Geldanlage beim jeweiligen Anbieter ist. Bei Direktbanken ist das Konto heute völlig spesenfrei – eine Information, die Anleger leider immer wieder samt bestem Zins ignorieren.
    Bei längeren Laufzeiten „hebelt“ der sogenannte Zinseszins das Ergebnis bei jährlicher Verzinsung – wenn das Geld plus Sparzins nach Jahresablauf also auf dem Sparkonto verbleibt, und beides sich erneut verzinst. Längere Laufzeiten beim Festgeld sind daher vor allem bei höheren Summen durchaus eine Überlegung wert und steigern den Zins. Als Anleger sollten Sie Ihr Erspartes allerdings möglichst auf mehrere Laufzeiten aufteilen oder zusätzlich als Tagesgeld anlegen, um flexibel auf neue bessere Anlagen reagieren zu können.
    Tipp zum Festgeld-Vergleich: Die Information, wie hoch die Zinssätze über die verschiedenen Laufzeiten sind, bekommen Sie im Festgeld Vergleich auf CAPITALO. Hier profitieren Sie neben höheren Zinsen auch von unseren zahlreichen Ratgebern rund um die Geldanlage.

    Gibt es Einlagegrenzen bei Festgeldanlagen?

    Meist schreiben Banken eine bestimmte Mindestanlage auf Festgeldkonten vor – in der Regel zwischen 500 € und 5.000 €. Manche Banken fordern aber auch bis zu 10.000 € Mindestbetrag – beispielsweise bei Anlagen über Weltsparen. Die maximalen Anlagebeträge liegen in der Regel zwischen 300.000 € und 500.000 €. Vereinzelt erlauben Banken auch bis zu einer Million € und mehr. Sehr selten, wie bei Konten über Weltsparen, liegt die Einlagengrenze bereits bei 100.000 €.

    Wie eröffnet man ein Festgeldkonto am einfachsten und schnellsten?

    Um ein neues Festgeldkonto eröffnen zu können, müssen Sie in Detschland gemeldet sein und benötigen ein bereits legitimiertes Girokonto oder Sparkonto bei einer deutschen Bank (Referenzkonto). Zudem gilt ein Mindestalter des Inhabers von 16 Jahren (mit Zustimmung des Erziehungsberechtigten) bzw. das vollendete 18 Lebensjahr als Kunde.
    Am schnellsten und einfachsten angelegt ist ein Online-Sparkonto bei Direktbanken: Sie füllen das Online-Antragsformular aus, unterschreiben es, und senden dies zusammen mit einer Kopie Ihres Reisepasses oder Personalausweises per Post samt Post-Ident an die jeweilige Bank. Alternativ ist dies alles heute auch völlig digital möglich – Direktbanken bieten Ihnen allesamt Kontoeröffnung, Ein- und Auszahlung sowie die Kontoführung direkt am PC oder Laptop an – inklusive schneller und bequemer Video-Ident Legitimation. In wenigen Tagen steht dann das neue Sparkonto parat und Sie können Ihr Geld überweisen und anlegen.

    Festgeld kündigen – was geschieht nach Ablauf einer Festgeldanlage?

    Am Ende der Laufzeit entscheiden Sie als Sparer, ob Ihr Geld samt Sparzinsen entweder erneut veranlagt wird, es auf Ihr Referenzkonto überweisen lassen, oder eine andere Geldanlageform – beispielsweise ein Tagesgeld – wählen möchten. In der Regel werden Festgeldanlagen am Ende der Laufzeit aber automatisch verlängert, sofern keine Kündigung erfolgt.
    Wichtig: Festgeld ist von einer vorzeitigen Kündigung in der Regel ausgeschlossen. Als Sparer sollten Sie sich daher genau überlegen, wie lange das Ersparte auf einem Sparkonto verbleiben soll und kann. Zwar bieten einige Banken mittlerweile die Möglichkeit, vor dem regulären Laufzeitende zu kündigen und auf das Geld zuzugreifen – allerdings bekommen Sie in diesem Fall nur eine schlechte Minimalverzinsung und müssen unter Umständen sogar mit Vorschusszinsen durch die Bank rechnen.

    Steuererklärung – welche Kosten und Steuern fallen für mein Festgeldkonto an?

    Bei Direktbanken in Deutschland ist ein Festgeldkonto stets kostenlos – auch für Bestandskunden. Viele Filialbanken verzichten bei Eröffnung und Löschung eines Online Festgeldkontos mittlerweile ebenso auf Spesen. Gebühren werden hier indes oft für Zusatzleistungen wie Kontoauszüge bzw. das Telefonbanking fällig.
    Kapitalerträge auf Zinsen bei Sparkonten unterliegen in Deutschland der  Abgeltungssteuer. Die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 % wird vom Zinsertrag direkt seitens der Banken abgezogen und ans Finanzamt abgeführt. Diese kann aber auch nachträglich über die Steuererklärung geltend gemacht werden.

    Ist das Geld auf dem Festgeldkonto sicher?

    Ein Festgeldkonto ist eine Geldanlage mit sehr großer Absicherung. Seit 2010 sind Kapitalanlagen in EU-Ländern bis 100.000 € durch eine Gesetzliche Einlagensicherung voll abgesichert. Es gibt aber auch Anlagen  deutscher Banken, die ihren Kunden Sicherheit ihrer Spareinlagen darüber hinaus bieten. Manche Banken und Sparkassen garantieren ihren Kunden sogar eine freiwillige Einlagensicherung zu 100 Prozent für ihre Guthaben – optimale Absicherung also, egal ob Ihre Anlage und Kontoführung per Einzelkonto oder Gemeinschaftskonto erfolgt.

    Was ist der Unterschied zwischen Tagesgeld und Festgeld?

    Die Anlage in Tagesgeld ist täglich fällig und an keine feste Laufzeit gebunden. Beim Festgeld hingegen handelt es sich um eine sog. Termineinlage, bei dem Sie als Anleger eine bestimmte Geldsumme über eine festgelegte Laufzeit am Konto binden müssen. Während hier der Zins fix ist, sich also während der Laufzeit nicht ändert, können Banken bei der Anlage in Tagesgeld den Zinssatz täglich neu festlegen. Die Verzinsung durch die Anbieter erfolgt anhand den aktuellem Zinssatz von Euribour bzw. dem Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB).

    Festgeld in Österreich anlegen

    Das Festgeld in Österreich unterscheiden sich kaum von der durchschnittlichen Verzinsung deutscher Sparbücher, denn Österreich gehört wie Deutschland zur Eurozone. Beide Länder unterliegen daher den gleichen geldpolitischen Rahmenbedingungen. Auch bei der wirtschaftlichen Situation sowie dem Spar- und Anlageverhalten gibt es viele Parallelen. Aufgrund der unmittelbaren Nachbarschaft bestehen traditionell enge wirtschaftliche Verbindungen. Dadurch gleichen sich die Zinsniveaus an.
    Bei CAPITALO haben Sparer aus Österreich die Möglichkeit, von attraktiven Festgeld-Konditionen zu profitieren. Denn CAPITALO ermöglicht über seine österreichische Plattform capitalo.at den einfachen Online-Zugang zu solchen Offerten.

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    Dieser Ratgeber wurde verfasst von Friedrich Krautzberger

    Seit über 15 Jahren arbeite ich als Texter und bin sehr erfahren in Finanzthemen, vor allem was Geldanlagen und Versicherungen betrifft. In meiner langjährigen Laufbahn habe ich diverse Banken und Versicherer redaktionell betreut.

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