Die besten Sparkonten im Vergleich

Geschrieben von Friedrich Krautzberger | Stand: Januar 2022
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Wir stellen in unseren Übersichten und Vergleichen alle Banken und Versicherungen dar, die damit einverstanden sind, ihre Konditionen zu veröffentlichen und damit vergleichbar zu machen. Dabei werden keine Unternehmen bevorzugt bzw. bessergestellt. Wir erhalten als Plattformbetreiber eine Tippgebervergütung. Wie wir uns finanzieren, erklären wir Ihnen hier.

Was Sie zuerst wissen sollten

Es gibt auf dem Markt etliche Möglichkeiten, sein Geld anzulegen. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, was Sie speziell über Sparkonten wissen sollten, welche Formen es überhaupt gibt und wie Sie die richtige Entscheidung zur Anlage für Ihr Erspartes treffen können.

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Inhalt dieser Seite

    Was ist ein Sparkonto?

    Als Sparkonto bezeichnet man im Allgemeinen ein Konto bei einer Bank oder einem Kreditinstitut, auf dem ein Sparer seine Einlagen verbuchen kann. 

    Gewöhnlich wird ein Sparkonto als so genanntes Sparbuch geführt. In diesem Sparbuch werden alle Ein- und Auszahlungen sowie auch die Zinserträge des Anlegers vermerkt. Mehr und mehr wird dieses Sparbuch von der papierlosen SparCard abgelöst, bei der ebenfalls alle Kontobewegungen sowie Zinszahlungen ausgewiesen werden.

    Das Sparkonto kann im Gegensatz zu einem Girokonto mit Überziehungskredit nur im Haben geführt werden, Auszahlungen können also nur in der Höhe des Guthabens stattfinden. Zudem benötigt man bei der SparCard ein Referenzkonto, auf das Ein- und Auszahlungen sowie Überweisungen vorgenommen werden können.

    Was ist ein Tagesgeldkonto?

    Ein Tagesgeldkonto ist ein verzinstes, täglich fälliges Konto ohne festgelegte Laufzeit, das ausschließlich der Geldanlage dient und über dessen Guthaben der Kontoinhaber täglich in beliebiger Höhe verfügen kann. 

    Der Anleger kann über sein Geld somit jederzeit in voller Höhe verfügen. Ein Tagesgeldkonto ist ein gutes Angebot für Sparer, die ihr Geld mit großer Sicherheit und hoher Verfügbarkeit aber dennoch besserer Rendite als beim Sparbuch oder am Girokonto anlegen möchten.

    Was ist ein Festgeldkonto?

    Ein Festgeldkonto (wird auch Termingeld, Termineinlagen oder auch festverzinsliche Einlagen genannt) ist eine kurz- bis mittelfristige Geldanlage (eben Festgelder) bei Kreditinstituten, bei denen die Laufzeit oder Kündigungsfrist mindestens einen Monat beträgt. In dieser Zeit kann der Sparer nicht über den Geldbetrag verfügen, da es fest auf dem Konto liegt. 

    Der wesentliche Vorteil eines Festgeldkontos liegt in seiner durchweg höheren und garantierten Verzinsung bei einer festen Laufzeit. Banken können in dieser Zeit mit Ihrem Geld auf dem Festgeldkonto verlässlich arbeiten. Dies honoriert die Bank in Form von hohen sicheren Sparzinsen.

    Ein Festgeldkonto zu eröffnen, das eignet sich also für Sparer, die ihr Geld für eine bestimmte Zeit sicher, fest und zu hohen Erträgen auf einem sicheren Sparkonto anlegen möchten. Die aktuellen Zinsen liegen deutlich höher als beim Girokonto oder Sparbuch, meist auch höher als auf einem Tagesgeldkonto.

    Tagesgeld oder Festgeld – Was ist der Unterschied?

    Tagesgeld oder Festgeld – Was ist der Unterschied?

    Beim Tagesgeld handelt es sich um eine Anlageform ohne feste Laufzeit. Sie können im Vergleich zum Festgeld jederzeit auf Ihr Geld zugreifen. Auch der Zinssatz ist flexibel. Beim Festgeld sind Laufzeit und Zinssatz dagegen festgelegt und können bis zum Ablauf nicht mehr geändert werden. Meist sind die Zinsen bei Festgeld auch höher als beim Tagesgeld.

    Festgeldkonto: Der Zinssatz ist höher und garantiert 

    Festgeldkonten eignen sich für mittel- bis langfristige Geldanlagen. Festgeld ist deutlich unflexibler als Tagesgeld, dafür erhalten Sie auch höhere Zinsen. Wie der Name schon verrät, legen Sie den Anlagebetrag für einen festen Zeitraum an – üblich sind Laufzeiten von einem Jahr bis zu fünf Jahren. Häufig verlängert sich der Festgeldvertrag nach Ablauf der Laufzeit, wenn Sie nicht fristgerecht kündigen.

    In den meisten Fällen müssen Sie einen bestimmten Betrag (oder mehr) anlegen – den Mindestanlagebetrag. 

    Während der Laufzeit können Sie nicht auf Ihr Geld zugreifen, außer Sie kündigen das Konto vorzeitig. Dafür fallen in der Regel recht hohe Gebühren an. Legen Sie also nur Beträge an, die Sie während der Laufzeit nicht benötigen.

    Der große Vorteil: Die Zinsen sind für die gesamte Laufzeit festgeschrieben – und meistens höher als bei Tagesgeldkonto und Sparbuch. Es gibt keine Zinsschwankungen aufgrund der Zinsbindung. Die Höhe der Zinsen variiert bei den unterschiedlichen Anbietern, orientiert sich aber grundsätzlich am Marktzins. In erster Linie hängen die Konditionen von der Laufzeit und der Höhe des eingezahlten Betrags ab. Je länger Sie sich festlegen und je mehr Geld Sie anlegen, desto besser sind die Zinskonditionen.

    Unser Tipp: Passen Sie die Laufzeit an das Zinsniveau an. Bei niedrigen Zinsen empfiehlt sich eine eher kurze Laufzeit, bei hohen eine eher lange.

    Tagesgeldkonto: Moderner und flexibler als ein Sparbuch

    Bei Tagesgeld haben Sie als Kunde die volle Flexibilität. Sie können jederzeit Geld abziehen oder den Anlagebetrag erhöhen. Außerdem sind die Zinsen meist höher als beim Sparbuch. Viele Banken schütten die Zinsen jeden Monat oder jedes Quartal aus. Durch diesen Zinseszinseffekt erhöht sich der Zins, den Sie effektiv erhalten. 

    Die Sicherheit bei einem Tagesgeldkonto ist ebenso hoch wie bei einem Sparbuch. Auch fallen in der Regel keine Gebühren an – weder für die Eröffnung noch die Kontoführung. Eine Mindesteinlage gibt es meist ebenfalls nicht.

    Das Sparkonto mit Tagesgeld hat natürlich auch Nachteile: So steht der Zinssatz nicht fest, sondern ist dem Markt unterworfen. Oft ist er bei der Eröffnung des Tagesgeldkontos höher und sinkt z. B. nach sechs Monaten wieder – Stichwort Lockangebote. Aus diesem Grund und weil die Tagesgeldkonditionen zum Teil recht unterschiedlich sind, ist das „Tagesgeld-Hopping“ entstanden. Die Anleger wechseln dabei von einer Bank zur nächsten und folgen immer dem für sie besten Angebot.

    Grundsätzlich orientieren sich die Geldinstitute mit dem Tagesgeldzinssatz am Leitzins der Europäischen Zentralbank(EZB). Weil die Zinsen sich laufend verändern, können Sie als Anleger schwer längerfristig planen.

    Wichtig zu wissen: Höhere Anlagebeträge werden oft schlechter verzinst als niedrigere. Die Grenze, ab der der niedrigere Zinssatz gezahlt wird, hängt vom Anbieter ab. Einige reduzieren die Zinsen ab 50.000 Euro, andere ab 500.000 Euro.

    Unser Tipp: Da Sie als Neukunde oft einen (höheren) Garantiezins erhalten, lesen Sie bei solchen Angeboten unbedingt das Kleingedruckte: Denn oft müssen Sie bestimmte Bedingungen erfüllen, etwa eine Mindestsumme anlegen.

    Tages- und Festgeldkonto eröffnen, managen und kündigen

    Ob Tagesgeld oder Festgeld: am einfachsten eröffnen Sie ein Sparkonto bei einer Online-Direktbank. (Zwar bieten auch Filialbanken Tages- und Festgeldkonten an, aber meist zu schlechteren Konditionen.) Über unseren Sparkonto-Vergleich auf CAPITALO können Sie die verschiedenen Anbieter schnell und einfach vergleichen und anschließend das passende Sparkonto online eröffnen.

    Für Tages- und Festgeldkonten brauchen Sie in der Regel ein Referenzkonto, z. B. Ihr Girokonto. Von hier können Sie z. B. Geld auf Ihr Tagesgeldkonto überweisen. Tagesgeldkonten sind nur Guthabenkonten – Abbuchungen können Sie darüber nicht vornehmen. Wenn Sie Geld von Ihrem Tagesgeldkonto möchten, müssen Sie es auf das Referenzkonto überweisen. Sie können es nicht bar abheben.

    Beim Festgeldkonto zahlen Sie nach Abschluss des Vertrags den Anlagebetrag auf das Konto ein. Diese Summe bleibt über die Laufzeit unberührt, es finden also normalerweise keine Transaktionen statt.

    • Ein Tagesgeldkonto können Sie jederzeit kündigen. Die passenden Formulare finden Sie oft zum Download auf der Internetseite der jeweiligen Bank. Aber auch ein formloses Schreiben genügt – mit Bankdetails und Kundennummer. Zinsen werden Ihnen von der Bank anteilig angerechnet.
    • Beim Festgeld ist eine vorzeitige Kündigung nicht vorgesehen und nur in Ausnahmefällen möglich. Auf jeden Fall entstehen Ihnen dabei finanzielle Verluste (s. o.) Beachten Sie: Oft beinhalten Festgeldanlagen eine Prolongation. Die Laufzeit verlängert sich also nach Ablauf der ursprünglichen Laufzeit – häufig noch einmal um die denselben Zeitraum. Es gibt zwei Varianten: 
    • Bei der zu bestätigenden Prolongation kontaktiert Sie die Bank vor Ablauf der Laufzeit: Sie können die Wiederanlage zum aktuellen Marktzins bestätigen. Falls Sie das nicht tun, wird der Anlagebetrag zum Ende der Laufzeit samt Zinsen auf das Referenzkonto überwiesen. Eine Kündigung ist nicht nötig.
    • Bei der automatischen Prolongation ist es wichtig, dass Sie auf die Fristen für die Kündigung achten. Hier müssen Sie nämlich selbst aktiv werden, ansonsten wird Ihr Geld erneut angelegt. Wenn Sie das nicht möchten, widersprechen Sie der Prolongation rechtzeitig vor Ende der Laufzeit. 

    Das Sparbuch: Immer noch die Lieblingsgeldanlage der Deutschen?

    Man kann sich nur wundern: Immer wieder hört und liest man, dass das Sparbuch die beliebteste Geldanlage der Deutschen sei. Kann das wirklich stimmen? Und das, obwohl es bei jedem Sparkonto-Vergleich am schlechtesten abschneidet? Was ist mit den vielen Artikeln, die vom Sparbuch abraten und eher Tagesgeld oder Festgeld empfehlen? Sind die alle wirkungslos verpufft?

    Nein, sind sie nicht. Der Grund, warum sich das Sparbucher so lange hält, liegt vermutlich an seiner physischen Präsenz. Es wird – vielleicht auch aus sentimentalen Gründen – von vielen nicht so einfach aufgelöst. So erklärt es sich, dass das Sparbuch vor einigen Jahren noch die am häufigsten genutzte Anlageform war – z. B. noch vor der Lebens- oder Rentenversicherung und vor dem Tagesgeld. Doch auch das hat sich geändert, wie der Sparerkompass 2016 der Bank of Scotland zeigt. Laut diesem nutzen 50 Prozent der Deutschen ein Tagesgeldkonto, aber nur 44 Prozent ein Sparbuch. Der Sparerkompass zeigt auch: Die Beliebtheit variiert zwar je nach Alter und Geschlecht, doch liegt hier das Tagesgeldkonto noch deutlicher vor dem Sparbuch.    

    So funktioniert das Sparbuch: Das Sparbuch existiert in seiner klassischen Form seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Bis heute hat sich an seinem Prinzip kaum etwas geändert: In einem Buch sind alle Einzahlungen, Abhebungen und Zinsgutschriften verzeichnet. 

    Das Einzahlen und Abheben erledigen Sie am Bankschalter. Manche Banken bieten auch eine SparCard an, mit der Sie Ihr Sparbuch am Bankautomaten verwalten können. Kontoauszüge ersetzen dabei die Einträge in das Buch.

    Sicherheit und damit ein geringes Risiko sind Vorteile des Sparbuchs. Sie haben die Möglichkeit, jederzeit Geld ein- oder auszuzahlen, die Laufzeit ist normalerweise unbegrenzt. Allerdings können Sie bei den meisten Banken nur 2.000 Euro pro Monat abheben.

    Höhere Beträge müssen Sie mit einer Frist von üblicherweise drei Monaten vorher kündigen. Sonst erhebt die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung, auch Vorschuss- oder Strafzinsen genannt. Ansonsten ist das Sparbuch in der Regel kostenlos. 

    Der größte Nachteil des Sparbuchs ist die niedrige Verzinsung. Oft ist die Inflation höher als die Zinsen, die Sie für Ihr Sparbuch erhalten. Das bedeutet im Grunde nichts anderes, als dass Sie als Anleger täglich Geld verlieren. Beim Sparbuch werden die Zinsen zudem nur einmal jährlich ausgeschüttet – Sie profitieren von keinen Zinseszinseffekten. 

    Vorsicht bei hohen Zinsen: Wenn Sie ein Sparbuch eröffnen, bieten manche Banken bei Sparbüchern vergleichsweise hohe Zinsen. Allerdings gelten diese nur wenige Monate. Es handelt sich um klassische Lockangebote, die es z. B. auch bei Tagesgeldkonten gibt. Nur können Sie bei letzteren leichter wechseln und sogar von den Lockangeboten profitieren. 

    Welches Sparmodell ist das Richtige für Ihre Geldanlage?

    Wer als Kind ein Sparbuch hatte weiß, dass es sich dabei um eine langfristige Angelegenheit handelt. Im Gegensatz zum Sparschwein, das schnell zertrümmert ist, steht das Sparbuch für langfristiges Sparen. Es ist auf Dauer angelegt – was vor allem für die Banken gut ist. Beim Tagesgeld ist dies anders: Das Tagesgeld-Konto kann sehr schnell online eröffnet werden, das geht also ganz einfach und ziemlich schnell. Fast ebenso schnell kann es auch wieder gekündigt werden. Auch ein Festgeldkonto können Sie einfach online eröffnen. Anders als beim Tagesgeld kann man aber über das Geld nicht jederzeit verfügen. Und wenn doch – bspw. wenn man das Geld dringend benötigt – nur mit finanziellen Einbußen.

    In der folgenden Übersicht sehen Sie die Vor-und Nachteile der einzelnen Sparkonten sowie für wen und welche Situationen sie geeignet sind:

    SparbuchTagesgeldFestgeld
    Leistungen
    (Vor- und Nachteile)
    + Sicherheit
    + Physisches Sparbuch schön für Traditionalisten
    – Sparbuch birgt jedoch hohes Risiko bei Verlust
    – Verzinsung oft unterhalb der Inflationsrate
    + Flexibilität
    + Moderates Zinsniveau
    + Komfort (Online-Banking)
    + Oft attraktive Angebote für Neukunden (→ „Tagesgeld-Hopping“)
    – Keine Zinsbindung
    + Zinsbindung
    + Gutes Zinsniveau
    – Bei vorzeitiger Kündigung drohen Verluste
    Kosten für KontoführungIn der Regel kostenfreiIn der Regel kostenfreiIn der Regel kostenfrei
    MindestkapitalMöglich (gering)Möglich (meist gering)Ja (ab etwa 2.500 Euro)
    FristigkeitKonto wegen geringer Zinsen für ernsthafte Anlage nicht zu empfehlenKurz- bis mittelfristig (Vorteile möglich durch „Tagesgeld-Hopping“)Langfristig
    EinlagensicherungBei EU-Banken gesetzliche Garantie: Bis 100.000 Euro, bei deutschen Geldinstituten i.d.R. auch höher möglichBei EU-Banken gesetzliche Garantie: Bis 100.000 Euro, bei deutschen Geldinstituten i.d.R. auch höher möglichBei EU-Banken gesetzliche Garantie: Bis 100.000 Euro, bei deutschen Geldinstituten i.d.R. auch höher möglich
    VerfügbarkeitJa, bis zu einem festgelegten monatlichen Höchstbetrag (meist 2.000 Euro)Jederzeit verfügbar (Übertrag auf Referenzkonto kann einen Geschäftstag beanspruchen)Einlage während Vertragslaufzeit nicht verfügbar
    BargeldzugriffMit SparCardNach Übertrag auf ReferenzkontoNein
    Für wen geeignet?Kinder, die mit dem Sparbuch die Kontoführung kennenlernen möchtenFlexible Anleger, die sich auch regelmäßige Anbieterwechsel nicht scheuenKleinanleger, die langfristig planen und auf einen Teil ihres Geldes verzichten können

    Sparkonto Vor- und Nachteile

    Online-BankenFilialbanken
    VorteileDiese Banken bieten tendenziell höhere Renditen als der nationale Durchschnitt. Da diese Banken normalerweise keine eigenen Geldautomaten betreiben, nutzen sie das Geldautomaten-Netz anderer Banken. Hierfür fallen meist auch Abhebungsgebühren an. Es ist auch möglich, Geldbeträge in Supermärkten und Einzelhandelsläden ab einer Mindest-Einkaufssumme abzuheben. Online-Banken haben in der Regel keine Mindestguthabenanforderungen oder erheben selten monatliche Servicegebühren.Wenn Sie sich für eine lokale Bank entscheiden, können Sie diesen Standort für einen persönlichen Kundenservice besuchen. Abhebungen von Ihrem Sparkonto können persönlich vorgenommen werden. Es kann sein, dass es in Ihrer Nähe und auf innerdeutsche Reisen einige Geldautomaten gibt.
    NachteileNormalerweise betreibt eine Online-Bank keine Filiale, die Sie besuchen können, um beraten zu werden oder eine persönliche Auszahlung vorzunehmen. Ein- und Auszahlungen erfordern oft einen digitalen oder mobilen Zugang.Es ist selten, dass eine stationäre Bank einen wettbewerbsfähigen Zinssatz anbietet. Persönliche Beratungsstunden passen möglicherweise nicht zu Ihrem Zeitplan.

    Wo kann ich ein Sparkonto eröffnen?

    Für die Eröffnung eines klassischen Sparkontos oder Sparbuches können Sie entweder direkt in die Filiale der entsprechenden Bank gehen und dort beantragen oder aber auch online eröffnen. Erkundigen Sie sich daher vorher auf der Internet-Seite ihrer Bank, ob ein Online-Abschluss eines Sparkontos möglich ist. Vergleichen Sie dringend vor dem Abschluss eines Sparkontos die Zinsen, die eine Bank Ihnen für ihre Einlagen bereit ist zu zahlen.

    Zwingend erforderlich ist die Unterschrift bei der Eröffnung eines Sparkontos. Bei der Online-Variante laden Sie sich den Eröffnungs-Antrag aus und senden diesen unterschrieben an die jeweilige Bank zurück.

    Wie kann ich ein Sparkonto eröffnen?

    Die Eröffnung eines Sparkontos gestaltet sich äußerst einfach. Sie müssen dazu mindestens 18 Jahre alt sein, Kinder benötigen dazu das schriftliche Einverständnis der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten. Einige Banken verlangen bei der Konto-Eröffnung zusätzlich, dass bereits ein Mindestbetrag einzuzahlen ist. Eine Kontoeröffnung für ein Sparkonto ist für alle Berufsgruppen zulässig: auch Rentner oder Sozialhilfeempfänger können ein Sparkonto eröffnen.ie eine Bank Ihnen für ihre Einlagen bereit ist zu zahlen.

    Geld vom Sparkonto abheben

    Grundsätzlich ist es kein Problem, Geld vom Sparkonto abzuheben. Sie haben auf Ihr erspartes Geld immer Zugang und können es jederzeit von Ihrem Sparkonto abholen. Sie haben dabei nur die Zeiten zu beachten, wann die jeweilige Bank Ihre Schalter geöffnet hat. Sie bekommen es dann in der Bank in bar ausgezahlt.

    Problematisch wird das aber, wenn es sich um einen höheren Geldbetrag handelt. Nicht jeder will mit höheren Geldbeträgen unterwegs sein. Wenn man sein Geld eventuell auf ein anderes Konto transferieren will ist das meist unproblematisch möglich, wenn man auf der jeweiligen Bank auch sein Girokonto besitzt. Dann kann das Geld direkt dort eingezahlt werden. D.h. der Sparkonto-Inhaber hält das Geld gar nicht in Händen, dies wird nur intern umgebucht.

    Anders verhält es sich, wenn man kein Girokonto in der Bank unterhält, auf der das Sparkonto geführt wird. Hier verlangen die Banken eine Gebühr für die Überweisung an ein fremdes Geldinstitut.

    Sparkonto für Kinder

    Bei vielen Familien ist es Tradition, ein Sparbuch für das Kind einzurichten. Der Vorteil liegt darin, dass ein Sparbuch physisch vorhanden und damit anschaulicher für Kinder ist als ein Online-Konto. Der Nachteil sind die niedrigen Zinsen (s. o.). Etwas mehr Zinsen bringen Tagesgeldkonten für Kinder. Als Eltern können Sie hier jederzeit Geld ein- und auszahlen. Auch hier sind die Zinsen nicht übermäßig hoch, aber es lohnt sich die einzelnen Tagesgeldkonten zu vergleichen und ein gutes Angebot auszuwählen.

    Banksparpläne sind die zinsstärkste Option für Kinder. Hierbei zahlen Sie in fixen Intervallen Sparraten ein. Auch außerplanmäßige Einzahlungen, z. B. von Verwandten, sind meist möglich. Wählen Sie einen variablen Zinssatz, um von Hochzinsphasen zu profitieren. Wichtig: Bei Banksparplänen sollten Sie die vereinbarte Laufzeit einhalten, denn eine vorzeitige Kündigung führt oft zu empfindlichen Verlusten. Außerdem belohnen Banken Ihren langen Atem häufig mit Bonuszahlungen, die den effektiven Ertrag für Ihr Kind erhöhen.

    Zusammenfassung: die besten Online-Sparkonten und -zinsen von CAPITALO für Januar 2022

    Um es noch einmal zusammenzufassen, hier sind die Top-Online-Banken, die die besten Online-Sparkonten für Januar 2022 anbieten:

    Festgeldkonten (Anlagesumme: 10.000 Euro, Anlagedauer: 12 Monate)

    1. Renault Bank direkt – 0,05 % pro Jahr
    2. Klarna Bank AB – 0,36 % pro Jahr
    3. KOMMUNALKREDIT INVEST – 0,02 % pro Jahr
    4. Creditplus Bank AG – 0,03 % pro Jahr
    5. Renault Bank direkt – 0,05 % pro Jahr

    Tagesgeldkonten (Anlagesumme: 10.000 Euro, Anlagedauer: 12 Monate)

    1. Renault Bank direkt – 0,10 % pro Jahr
    2. KOMMUNALKREDIT INVEST – 0,02 % pro Jahr
    3. Bank11 – 0,05 % pro Jahr
    4. LeasePlan Bank – 0,10 % pro Jahr
    5. – % pro Jahr

    Die Konditionen dieser Banken überprüfen wir täglich

    Diese Finanzinstitute sind in unserer täglichen Recherche enthalten: Renault Bank direkt, Klarna, KOMMUNALKREDIT INVEST, LeasePlan Bank, IKB Deutsche Industriebank AG, Bank11, Advanzia Bank S.A., Creditplus Bank AG, Crédit Agricole, Amsterdam Trade Bank, Grenke Bank, Süd-West-Kreditbank Finanzierung GmbH

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