Aktuelle Sparzinsen im Vergleich 2022

Geschrieben von Christian Bammert
Stand: Dezember 2022
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Wir stellen in unseren Übersichten und Vergleichen alle Banken und Versicherungen dar, die damit einverstanden sind, ihre Konditionen zu veröffentlichen und damit vergleichbar zu machen. Dabei werden keine Unternehmen bevorzugt bzw. bessergestellt. Wir erhalten als Plattformbetreiber eine Tippgebervergütung. Wie wir uns finanzieren, erklären wir Ihnen hier.

Was Sie zuerst wissen sollten

Den höchsten Sparzins für's Tagesgeld gibt es bei der Consorsbank mit 1,65 % im Jahr für 12 Monate. Beim Festgeldangebot ist aktuell die Crédit Agricole mit 3,00 % im Jahr für 24 Monate vorne. Der Höchstzins beim Festgeld liegt aktuell bei 3,21 % und beim Tagesgeld bei 1,65 % – Tendenz steigend.

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Inhalt dieser Seite

    Was sind Sparzinsen?

    Die Definition von Sparzinsen ist ganz einfach: Wenn Sie als Anleger einer Bank oder einer Sparkasse Geld zur Verfügung stellen, erhalten Sie dafür Sparzinsen. Das geschieht nicht über Ihr Girokonto, sondern Sie brauchen dafür ein Sparkonto. Die gängigsten Sparformen, für die Sie als Anleger Sparzinsen erhalten, sind Tagesgeldkonto, Festgeldkonto und natürlich auch das Sparbuch.

    Die Höhe der Sparzinsen in Deutschland hängt von einer Reihe von Faktoren ab. Ein besonders einflussreicher Faktor ist der Leitzins, den die Europäische Zentralbank festlegt. Von Bedeutung sind aber auch die Höhe Ihrer Geldanlage sowie die Laufzeit. Normalerweise gilt: Je länger Sie Ihr Geld anlegen, desto höher sind die Zinsen, die Sie erhalten.

    Achten Sie beim Sparzinsen-Vergleich jedoch nicht nur auf die Höhe der aktuellen Sparzinsen. Für Ihren Ertrag entscheidend ist auch, ob die Zinsgutschrift jährlich erfolgt, vierteljährlich oder gar monatlich. In den beiden letztgenannten Fällen profitieren Sie stärker vom sogenannten Zinseszinseffekt. Das bedeutet: Der Zins, den Sie effektiv erhalten, ist in dem Fall höher.

    Welche Faktoren den Sparzins beeinflussen

    Wie bereits erwähnt, ist der Sparzins oder Bankzins von einigen Faktoren abhängig. Im Einzelnen sind das:

    • EZB-Leitzins: Im Euro-Raum legt die Europäische Zentralbank den Leitzins fest. Der Leitzins hat nicht nur Einfluss auf die Zinssätze, sondern auch auf die Kreditzinsen. Niedrige Leitzinsen sollen die Konjunktur ankurbeln – und für niedrige Kreditzinsen sorgen. Denn wenn die Kreditzinsen niedrig sind, können die Unternehmen günstige Kredite aufnehmen. Der Nachteil für Sparer (die letztlich die Kredite finanzieren): Sie erhalten weniger Zinsen für Ihr Geld.
    • Kosten für die Bank: Nichtsdestotrotz gibt es zwischen den einzelnen Anbietern – das zeigt auch der Sparzinsen-Vergleich auf CAPITALO – erhebliche Zinsunterschiede. Direktbanken bieten meist wesentlich bessere Konditionen auf Tagesgeld und Festgeld. Denn im Vergleich zu Filialbanken müssen sie weniger Kosten für Filialen und Personal aufwenden und können diese „Einsparungen“ in Form von Zinsvorteilen an ihre Kunden weitergeben.
    • Laufzeit: Bei Festgeld ist die Anlagedauer noch ein wichtiger Einflussfaktor. Im Normalfall gilt: Je länger Sie sich bei einem Festgeld binden, desto höhere Festgeldzinsen zahlt Ihnen die Bank. Das liegt daran, dass die Banken bei einem längeren Anlagezeitraum auch länger mit Ihrem Geld wirtschaften können. Diese Planungssicherheit belohnen Banken mit höheren Bankzinsen.
    • Wirtschaftliche Rahmenbedingungen: Die wirtschaftliche Situation in den einzelnen Ländern ist oft sehr unterschiedlich. Das gilt auch für Staaten innerhalb der Europäischen Währungsunion. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eines Landes sind wiederum Faktoren, die die Zinssätze in dem jeweiligen Land beeinflussen. Zu diesen Faktoren zählen etwa die aktuelle konjunkturelle Lage, die Nachfrage nach Krediten und damit der Bedarf der Banken an Spareinlagen. Wichtig sind auch die Inflationsrate und die erwartete Inflationsentwicklung eines Landes.

    Wann werden die Sparzinsen wieder steigen?

    In den letzten Monaten sind die Sparzinsen wieder stark angestiegen – zumindest für Tagesgeld und Festgeld. Doch das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die aktuellen Zinsen nach wie vor sehr niedrig sind. Manche Sparer können damit nicht einmal die Inflation ausgleichen, vor allem, wenn Sie nach wie vor auf das Sparbuch setzen. Doch wie sieht die mittel- und langfristige Entwicklung aus? Wann werden die Sparzinsen wieder steigen?

    Fest steht: Das kann Ihnen niemand verbindlich sagen. Es gibt zwar unterschiedliche Szenarien, doch welches Szenario die Wirklichkeit am besten voraussagt, weiß niemand. Der Leitzins – und damit auch die Zinsen – sind von zu vielen Faktoren und Akteuren (z. B. er EZB, den Staaten im Euroraum) abhängig.

    Als Anleger ist es vermutlich sinnvoller, sich an das Hier und Jetzt zu halten. Und das Beste aus der momentanen Situation zu machen. Falls Sie also Geld haben, dass Sie auf einem Sparkonto anlegen möchten, dann vergleichen Sie. Nur so können Sie das Sparzinsen-Angebot finden, das Ihr Sparguthaben besser verzinst.

    Sparzinsen Entwicklung 2022

    Die Entwicklung der Sparzinsen zeigt, dass deutsche Sparer und Sparerinnen bereits jetzt von der angekündigten Zinswende profitieren. Nachdem sich bereits ab Anfang März eine leichte Erholung abzeichnete, stiegen die Bankzinsen für Festgelder seit Juni stark an. Tagesgelder verzeichnen einen leichten Zinssprung auf durchschnittlich 0,39 Prozent. Wesentlich besser sieht es bei längerfristigen Sparprodukten aus: Einjährige, zweijährige und fünfjährige Festgelder verzeichneten in den letzten fünf Wochen alle einen Anstieg um mehr als 2,0 Prozentpunkte. Festgelder mit einer Laufzeit von fünf Jahren übersteigen erstmals seit Langem wieder die Zwei-Prozent-Marke.

    Durchschnitt Sparzinsen

    Welche Bank hat die höchsten Sparzinsen?

    Bei welchen Banken und in welchen Ländern es die aktuell höchsten Sparzinsen gibt, kann man nicht pauschal sagen. Die Angebote variieren, je nachdem ob Sie Festgeld oder Tagesgeld anlegen möchten. Außerdem hängen sie von der Anlagehöhe und der Laufzeit Ihrer Geldanlage ab. Für Sparer in Deutschland kann es jedoch durchaus sinnvoll sein, auf der Suche nach dem richtigen Anbieter den Blick über die Landesgrenzen hinaus zu richten.

    In welchem Land gibt es die meisten Zinsen?

    Insbesondere in unseren europäischen Nachbarländern erhalten Sie von den Banken oft bessere Bankzinsen als in Deutschland. Wenn Sie sich für ein Finanzinstitut in der Europäischen Union entscheiden, ist das auch nicht mit einem höheren Risiko verbunden. Denn alle Mitgliedstaaten in der EU sind dazu verpflichtet, Einlagensicherungssysteme zu unterhalten. Konkret bedeutet das: Die Spareinlagen privater Sparer sind bis zu einer Summe von 100.000 Euro abgesichert. Bei Zahlungsunfähigkeit einer Bank ist die angelegte Summe bis zu dieser Garantiegrenze geschützt.

    Ihre Vorteile – auch bei einem europäischen Anbieter:

    • Garantierter Festgeldzins: Die Zinsen für Festgelder gelten für den vereinbarten Anlagezeitraum. Das gilt selbstverständlich auch für Banken in der Europäischen Union. Zinssenkungen sind damit während des Anlagezeitraums ausgeschlossen.
    • EU-Einlagensicherung: Alle Anbieter auf CAPITALO sind gemäß der EU-Richtlinie Mitglied im Einlagensicherungsfonds. Alle Tagesgelder und Festgelder sind damit bis zu einer Höhe von 100.000 Euro abgesichert.
    • Kein Währungsrisiko: Jedes Tages- oder Festgeld wird in Euro angelegt. Das bedeutet: kein Wechselkursrisiko.
    • Kostenlose Kontoführung: Bei Online-Banken fallen in der Regel weder für die Eröffnung noch für die Führung eines Sparkontos Gebühren an.

    Sparzinsen Vergleich Tagesgeld

    Ein Tagesgeldkonto ist immer dann zu empfehlen, wenn Sie flexibel bleiben möchten. Denn Sie haben jederzeit Zugriff auf die Anlagesumme, z. B. wenn unerwartete Ausgaben auf Sie zukommen und Sie das Geld dringend benötigen.  Das Guthaben ist somit täglich verfügbar und wird attraktiv verzinst. Hinzu kommt, dass bei Tagesgeld der Zinsertrag oft mehrmals im Jahr gutgeschrieben wird, wodurch Sie von der höheren Rendite bei Tagesgeldzinsen profitieren. Im Vergleich zum Durchschnittszins in Deutschland (0,02 % laut Bundesbank) liegt der Zinssatz für Tagesgeldkonten über CAPITALO bis zu 30-mal höher.

    1
    1,65 %
    Zinsgutschrift vierteljährlich

    ab 1,00 Euro

    2
    1,50 %
    Zinsgutschrift monatlich

    ab 1,00 Euro

    3
    1,50 %
    Zinsgutschrift jährlich

    ab 1,00 Euro

    (Beste Tagesgeldangebote vom Dezember 2022 in unserem Vergleich: Laufzeit: 12 Monate, Anlagesumme 1.000 Euro)

    Mit einem Sparplan wird Ihr Tagesgeld noch besser. Denn mit einem Sparplan profitieren Sie regelmäßig von den hohen Zinsen und bauen sich automatisch dank des Zinseszinseffekts ein Vermögen auf. Sie bleiben flexibel und können jederzeit über Ihr Guthaben verfügen sowie Ihre Sparrate anpassen.

    Sparzinsen Vergleich Festgeld

    Ein Festgeldkonto ist vor allem dann interessant, wenn Sie Ihr Erspartes oder einen Teil davon mit Sicherheit für die nächsten zwei, drei oder vier Jahre nicht benötigen. Auf die meisten Festgeldkonten gibt es nämlich mehr Sparzinsen als bei Tagesgeld. Von den Minizinsen auf einem Sparbuch oder den meisten Girokonten ganz zu schweigen.

    1
    3,00 %
    Zinsgutschrift jährlich

    ab 5.000,00 Euro

    2
    2,67 %
    Zinsgutschrift jährlich

    ab 5.000,00 Euro

    3
    2,60 %
    Zinsgutschrift jährlich

    ab 2.500,00 Euro

    * Beste Festgeldangebote vom Dezember 2022 in unserem Vergleich mit der Laufzeit von 24 Monate

    Vergessen Sie die Steuer nicht

    Sie sollten kein Geld verschenken – falls doch, dann nur freiwillig. Und nicht, weil Sie vergessen haben, an die Abgeltungssteuer zu denken. Das gilt jetzt erst recht, wenn die aktuellen Sparzinsen nicht übermäßig hoch sind. Bei deutschen Banken ist es daher wichtig, einen Freistellungsauftrag zu stellen. Diesen können Sie direkt nach der Kontoeröffnung einreichen. Bis zum Sparerpauschbetrag wird die ausgewählte Bank dann für Zinserträge keine Steuern einbehalten. Bei Banken aus dem Ausland wird statt des Freistellungsauftrags meist eine Ansässigkeitsbescheinigung benötigt. Damit ist die Bank über Ihre Steuerpflicht in Deutschland informiert. Geben Sie zudem Ihre Zinsgewinne in Ihrer Steuererklärung an. Auch von ausländischen Banken können Sie dazu eine Jahressteuerbescheinigung anfordern. Unser Spartipp Sie sehen: Ein Vergleich der Bankzinsen lohnt auch hier. Im Übrigen liegt der Durchschnittszins auf Festgeldkonten mit 48 Monate Laufzeit in Deutschland derzeit bei knapp einem Prozent.

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    Dieser Ratgeber wurde verfasst von Christian Bammert

    Christian Bammert verantwortet Marketing & Vertrieb von CAPITALO und unterstützt unsere Kooperationspartner bei der Vermarktung ihrer Produkte. Christian arbeitet seit vielen Jahren in der Finanzbranche und hat sehr gute Kontakte zu Banken und Medien.

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