Die besten Girokonten im Vergleich
Die besten bedingungslos kostenlosen Girokonten in Deutschland kommen aktuell von BBVA (0 € Kontoführung, 2,25 % Guthabenzins, 0 % Fremdwährungsgebühr), Trade Republic (0 €, 2,25 % Guthabenzins dauerhaft) und dem C24 SMART (0 €, günstigster Dispo mit 7,49 %, Capitalo Score 4,5 von 5). Alle drei ohne Mindestgeldeingang und ohne Altersgrenze. Wer einen Gehaltseingang ab 700 € hat, fährt auch mit DKB oder ING kostenlos. Einlagen sind bis 100.000 € gesetzlich geschützt.
Hier siehst du unsere Top-Empfehlungen auf einen Blick. Alle Konditionen werden regelmäßig geprüft und aktualisiert. Den vollständigen, tagesaktuellen Vergleich aller Konten inklusive Capitalo Score findest du im interaktiven Rechner oben auf dieser Seite.
| Konto | Gebühr/Monat | Kostenlos ab... | Debitkarte | Kreditkarte | Dispo-Zins | Guthabenzins | Bonus |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| BBVA Girokonto | 0 EUR | Ohne Bedingung | Kostenlos | – | – | 2,25 % (3,50 % für 6 Mt.) | – |
| Trade Republic Girokonto | 0 EUR | Ohne Bedingung | Kostenlos | – | – | 2,25 % | – |
| C24 SMART | 0 EUR | Ohne Bedingung | Kostenlos | – | 7,49 % | 0,75 % | 75 EUR |
| N26 Standard | 0 EUR | Ohne Bedingung | Kostenlos | – | 8,90 % | 0,25 % | – |
| Santander BestGiro | 0 EUR | Ohne Bedingung | Kostenlos | Kostenlos | 10,45 % | 0,00 % (12 Mt.) | – |
| DKB Girokonto | 4,50 EUR | 700 EUR Eingang | Kostenlos | Kostenlos | 8,51 % | 0 % (1,00 % auf dem separaten DKB Tagesgeld) | 100 EUR |
| ING Girokonto | 4,90 EUR | 1.000 EUR Eingang | Kostenlos | – | 9,14 % | 0,75 % (3,75 % für 4 Mt.) | 200 EUR |
| Consorsbank Girokonto | 4,00 EUR | 700 EUR Eingang | Kostenlos | Kostenlos | 9,65 % | – | 200 EUR |
| Commerzbank GiroKonto | 4,90 EUR | 50.000 EUR Vermögen | Kostenlos | – | 11,90 % | – | 50 EUR |
| 1822direkt GiroDirekt | 4,90 EUR | 700 EUR Eingang | Kostenlos | – | 9,65 % | 0,60 % (2,55 % für 6 Mt.) | 150 EUR |
Konditionen können sich jederzeit ändern. Den vollständigen, filterbaren Vergleich mit Capitalo Score findest du im Rechner oben.
💡 Tipp: Wenn du einen regelmäßigen Gehaltseingang von mindestens 700 EUR hast, sind auch die bedingt kostenlosen Konten von DKB, ING oder Consorsbank eine starke Wahl. Du zahlst dann ebenfalls keinen Cent und sicherst dir zusätzlich bis zu 200 EUR Wechselprämie.
Direktbank vs. Filialbank: Wer verlangt Kontoführungsgebühren?
Die Kontoführungsgebühr hängt vor allem vom Banktyp ab. Direktbanken und Neobanken ohne teures Filialnetz bieten ihr Girokonto häufig kostenlos an, während klassische Filialbanken und viele regionale Sparkassen oder Volksbanken eine monatliche Grundgebühr verlangen. So sieht der Vergleich Stand Juni 2026 aus:
| Banktyp | Beispiele | Grundgebühr/Monat | Kostenlos möglich? |
|---|---|---|---|
| Neobank / Direktbank ohne Bedingung | BBVA, Trade Republic, C24, N26 | 0 EUR | Ja, ohne jede Bedingung |
| Direktbank mit Geldeingang | DKB, ING, Consorsbank | 0 bis 4,90 EUR | Ja, ab 700 bis 1.000 EUR Geldeingang |
| Überregionale Filialbank | Commerzbank, Postbank, Deutsche Bank | 4,90 bis 13,90 EUR | Teilweise (ab Mindesteingang oder Vermögen) |
| Regionale Sparkasse / Volksbank | Sparkassen, Volksbanken | 5 bis 10 EUR | Selten, meist nur für Junge oder Mitglieder |
Stand: Juni 2026. Grundgebühren laut Capitalo Datenbank; Spanne für Sparkassen/Volksbanken laut FMH-Finanzberatung 2026.
Je digitaler die Bank, desto seltener fallen Kontoführungsgebühren an. Direktbanken finanzieren sich über Zinsmargen und Partnerangebote statt über Kontogebühren und ein teures Filialnetz. Für ein reines Online-Girokonto gibt es daher kaum einen Grund, eine monatliche Grundgebühr zu zahlen.
Kostenloses Girokonto ohne Mindesteingang
Die große Frage lautet: Welche Girokonten sind wirklich kostenlos, ohne Mindestgeldeingang, ohne Altersgrenze, ohne Sternchen im Kleingedruckten? Stand Juni 2026 gibt es eine Handvoll Anbieter, die ein dauerhaft kostenloses Girokonto ohne jede Bedingung bieten:
| Anbieter | Debitkarte | Geld abheben Inland | Fremdwährungsgebühr | Guthabenzins | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|
| BBVA | Kostenlos | Unbegrenzt kostenlos | 0,00 % | 2,25 % (3,50 % für 6 Mt.) | Dauerhaft ohne Bedingung kostenlos |
| Trade Republic | Kostenlos | Unbegrenzt kostenlos | 0,00 % | 2,25 % dauerhaft | Broker und Konto kombiniert |
| C24 SMART | Kostenlos | Kostenlos | 0,00 % | 0,75 % | Günstigster Dispo (7,49 %), Capitalo Score 4,5/5 |
| N26 Standard | Kostenlos | 2 EUR pro Abhebung | 1,70 % | 0,25 % | Große Marke, gute App |
| Santander BestGiro | Kostenlos | Kostenlos (Visa Debit) | 0,00 % | 0,00 % (12 Mt.) | Echte Kreditkarte inklusive |
Stand: Juni 2026. Konditionen können sich jederzeit ändern. Vollständiger Vergleich mit Capitalo Score im Rechner oben.
Allerdings ist kostenlos nicht immer gleich kostenlos. Bei N26 Standard zahlst du beispielsweise 2 EUR pro Bargeldabhebung am Automaten. Wenn du regelmäßig Bargeld brauchst, kann das ins Geld gehen. BBVA und Trade Republic bieten dagegen kostenlose Kontoführung, unbegrenzte kostenlose Bargeldabhebungen und 0 % Fremdwährungsgebühr, ein Gesamtpaket, das auch international überzeugt.
Worauf solltest du beim Girokonto Vergleich achten?
Ein guter Girokonto Vergleich geht weit über die monatliche Grundgebühr hinaus. Hier sind die fünf wichtigsten Kriterien, die du prüfen solltest:
Kontoführungsgebühren
Die Kontoführungsgebühren reichen von 0 bis über 15 EUR pro Monat. Das klingt nach einem kleinen Betrag, aber rechne nach: 4,90 EUR monatlich sind 58,80 EUR im Jahr und 588 EUR in zehn Jahren. Bei manchen Filialbanken kommen noch Einzelgebühren für Überweisungen, Kontoauszüge oder Bareinzahlungen hinzu. Paketlösungen mit vielen Zusatzgebühren können schnell mehrere Hundert Euro im Jahr kosten.
Unser Rat: Wenn du ein Standard-Girokonto mit Online-Banking suchst, gibt es keinen guten Grund, Kontoführungsgebühren zu bezahlen. Mehrere Anbieter bieten das komplett kostenlos an.
Dispozinsen
Der Dispositionskredit (kurz: Dispo) ist die Möglichkeit, dein Konto zu überziehen. Das ist praktisch als Sicherheitsnetz, sollte aber nie zur Gewohnheit werden. Die Zinsen variieren erheblich:
- Günstig: C24 SMART (7,49 %), DKB Girokonto (8,51 %), Targobank Online-Konto (8,77 %)
- Mittelfeld: N26 Standard (8,90 %), ING Girokonto (9,14 %), BBBank BetterSmart Konto (9,90 %), Santander (10,45 %)
- Teuer: Commerzbank GiroKonto (11,90 %), Tomorrow Now (15,00 %)
Wenn du regelmäßig ins Minus rutschst, solltest du einen günstigen Dispo priorisieren. Der Unterschied zwischen 7,49 % (C24 SMART) und 15,00 % (Tomorrow Now) macht bei einer dauerhaften Überziehung von 1.000 EUR fast 75 EUR pro Jahr aus.
Debit- und Kreditkarte
Die meisten Girokonten enthalten eine kostenlose Debitkarte (Girocard oder Visa/Mastercard Debit). Ebenso wichtig: Ist eine echte Kreditkarte inklusive? Das ist besonders für Mietwagen-Buchungen und Hotels im Ausland relevant.
Nur wenige kostenlose Konten bieten eine Kreditkarte inklusive, unter den kostenlosen Optionen sind das aktuell Santander (BestGiro) und Consorsbank. Bei C24, DKB oder ING ist die Kreditkarte gegen Aufpreis verfügbar. Wenn dir eine kostenlose Kreditkarte besonders wichtig ist, lohnt sich der Blick auf eine separate kostenlose Kreditkarte oder unseren breiten Kreditkarten-Vergleich.
Geld abheben und einzahlen
Mit dem Rückgang der Bankfilialen und Geldautomaten in Deutschland wird die Frage immer wichtiger: Wo kannst du kostenlos Bargeld abheben?
- Cash Group (Commerzbank, Deutsche Bank, Postbank, HypoVereinsbank): mehr als 9.000 Automaten
- Sparkassen-Netz: rund 23.000 Automaten
- CashPool (BBBank, Targobank, Sparda): rund 2.500 Automaten
- Neobanken: oft Supermarkt-Abhebung (REWE, Penny, Aldi) als Alternative
Bei BBVA, Trade Republic und bunq kannst du unbegrenzt kostenlos Bargeld abheben, das ist besonders attraktiv, wenn du nicht an ein bestimmtes Automaten-Netzwerk gebunden sein möchtest.
Online Banking und Mobile App
Eine gute Banking-App ist heute kein Bonus mehr, sondern Pflicht. Der Großteil aller Zahlungskonten in Deutschland wird mittlerweile online geführt, und die jüngere Generation setzt nahezu vollständig auf Mobile Banking.
Alle von uns empfohlenen Konten bieten Online-Banking und eine mobile App. Besonders benutzerfreundlich sind die Apps von N26, C24, Trade Republic und DKB. Apple Pay und Google Pay werden von allen Top-Empfehlungen unterstützt.
Kontoführungsgebühren vermeiden: 5 Wege
Du zahlst aktuell eine Grundgebühr und willst sie loswerden? Diese fünf Wege funktionieren in der Praxis:
- Zu einem bedingungslos kostenlosen Konto wechseln. BBVA, Trade Republic, C24 SMART und N26 Standard kosten 0 EUR, ohne Mindesteingang und ohne Altersgrenze.
- Die Geldeingangs-Bedingung erfüllen. Bei DKB, Consorsbank und 1822direkt entfällt die Gebühr ab 700 EUR monatlichem Geldeingang, bei ING ab 1.000 EUR. Gehalt, Rente oder regelmäßige Überweisungen zählen.
- Bei der Filialbank in den Online-Tarif wechseln. Viele Sparkassen und Großbanken haben einen günstigeren Digital- oder Online-Tarif, der oft die Hälfte des Filial-Tarifs kostet.
- Zusatzgebühren prüfen. Nicht nur die Grundgebühr zählt. Einzelposten für Überweisungen, Kontoauszüge oder die Girocard summieren sich. Ein Paket mit 0 EUR Grundgebühr und ohne Einzelposten ist fast immer günstiger.
- Die Hausbank ansprechen. Manche Banken erlassen die Gebühr bei Nachfrage oder langer Kundentreue. Bleibt sie hart, ist der kostenlose Kontowechselservice der zuverlässigste Hebel.
👉 Rechenbeispiel: Wenn du aktuell 4,90 EUR/Monat zahlst und zu einem kostenlosen Konto wechselst, sparst du 58,80 EUR im ersten Jahr. Über 10 Jahre sind das 588 EUR, allein durch den Wegfall der Grundgebühr.
Girokonto für Rentner: Wann ist es beitragsfrei?
Auch Rentnerinnen und Rentner zahlen für ein gutes Girokonto heute keinen Cent. Das Alter spielt bei der Kontoführungsgebühr keine Rolle, entscheidend sind die Konditionen des Kontos:
- Bedingungslos kostenlose Konten wie BBVA, Trade Republic, C24 SMART, N26 Standard und Santander BestGiro sind für jede Altersgruppe kostenlos, also auch für Rentner, ganz ohne Mindesteingang.
- Bei bedingt kostenlosen Konten zählt die gesetzliche Rente als Geldeingang. Wer mindestens 700 EUR Rente pro Monat aufs Konto bekommt, erfüllt die Bedingung bei DKB, Consorsbank und 1822direkt, ab 1.000 EUR auch bei der ING.
💡 Tipp für Rentner: Regionale Sparkassen und Volksbanken bewerben gelegentlich klassische Senioren-Konten, diese sind aber selten günstiger als ein bedingungslos kostenloses Direktbank-Konto. Wenn dir eine Filiale vor Ort wichtig ist, vergleiche den Filial-Tarif genau mit dem Online-Tarif derselben Bank.
Girokonto wechseln: So funktioniert der Kontowechselservice
Du hast ein besseres Konto gefunden? Dann ist der Wechsel einfacher, als du vielleicht denkst. Dank des gesetzlichen Kontowechselservice (Zahlungskontengesetz, ZKG) ist deine neue Bank verpflichtet, dir beim Umzug zu helfen:
Neues Konto eröffnen
Online in 10 bis 15 Minuten per VideoIdent oder PostIdent. So eröffnest du ein Girokonto Schritt für Schritt.
Kontowechselservice beauftragen
Die neue Bank fordert alle Daueraufträge, Lastschriften und regelmäßigen Eingänge der letzten 13 Monate bei deiner alten Bank an.
Automatische Umstellung
Innerhalb von 5 Geschäftstagen richtet die neue Bank alles ein und informiert deine Zahlungspartner.
Altes Konto kündigen
Am besten erst nach 2 bis 3 Monaten, wenn alles reibungslos läuft.
Dieser Service ist kostenlos und dauert maximal 12 Geschäftstage. In der Praxis funktioniert er bei den meisten Banken problemlos. Wenn du ohnehin wechselst, kannst du dir oft auch eine Wechselprämie sichern.
Girokonto mit Prämie
Viele Banken locken Neukunden mit Willkommensboni. Das sollte zwar nicht das einzige Kriterium sein, aber wenn du ohnehin wechseln möchtest, kannst du davon profitieren. Hier sind die aktuellen Top-Prämien (Stand Juni 2026):
| Anbieter | Prämie | Bedingung |
|---|---|---|
| ING Girokonto | 200 EUR | 2 aufeinanderfolgende Geldeingänge (ab 1.000 EUR) |
| Consorsbank | 200 EUR | Aktive Nutzung und Werbe-Einwilligung |
| Berliner Volksbank | 200 EUR | 700 EUR Geldeingang/Monat für 5 Monate |
| BBBank | 150 EUR | 25 EUR sofort plus 125 EUR bei Geldeingang |
| 1822direkt | 150 EUR | Bei Kontonutzung gemäß Aktionsbedingungen |
| norisbank | 120 EUR | Bei Kontoeröffnung und aktiver Nutzung |
| DKB | 100 EUR | Bei Kontowechsel und Geldeingang |
| C24 SMART | 75 EUR | Bei Kontoeröffnung und Nutzung |
Stand: Juni 2026. Prämien laut Capitalo Datenbank. Alle Details auf der Seite Girokonto mit Prämie.
👉 Wichtig: Achte bei Prämien immer auf die Bedingungen. Die 200 EUR der ING bekommst du beispielsweise nur bei zwei aufeinanderfolgenden Geldeingängen ab 1.000 EUR. Lies das Kleingedruckte, bevor du dich auf den Bonus verlässt. Den vollständigen Überblick findest du unter Girokonto mit Prämie.
Für wen sich welches Girokonto lohnt und für wen nicht
Das beste Girokonto hängt von deinem Alltag ab. Diese Einordnung hilft dir bei der Entscheidung:
- Ein kostenloses Direktbank-Konto lohnt sich, wenn du dein Banking online und per App erledigst.
- Wenn dir Guthabenzins wichtig ist: BBVA (2,25 %) oder Trade Republic (2,25 %).
- Wenn du viel im Ausland bist: BBVA oder Trade Republic mit 0 % Fremdwährungsgebühr.
- Wenn du einen festen Gehalts- oder Renteneingang ab 700 EUR hast: auch DKB oder ING werden kostenlos plus Wechselprämie.
- Weniger geeignet, wenn du regelmäßig Bargeld einzahlen musst, das geht bei reinen Neobanken kaum.
- Weniger geeignet, wenn du persönliche Beratung in der Filiale brauchst, dann führt der Weg eher zur Sparkasse oder Volksbank mit Grundgebühr.
- Bei negativer Schufa ist ein normales Girokonto oft nicht möglich, hier hilft ein Girokonto ohne Schufa oder das gesetzliche Basiskonto.
- Für ein gemeinsames Haushaltskonto eignet sich ein Gemeinschaftskonto, für Selbstständige ein separates Geschäftskonto.
Spezielle Zielgruppen haben eigene Vergleiche: Für Kinder ab 7 Jahren gibt es das Kinderkonto, ab etwa 14 Jahren das Jugendkonto und für die Zeit danach das Girokonto für Studenten. Wer überschüssiges Guthaben verzinst parken will, kombiniert sein Girokonto mit einem verzinsten Konto. Mehr dazu unter Girokonto mit Zinsen und im Tagesgeld-Vergleich.
Unser Fazit: Für die meisten Menschen ist ein bedingungslos kostenloses Direktbank-Konto die beste Wahl. Das C24 SMART überzeugt mit dem günstigsten Dispo (7,49 %) und dem höchsten Capitalo Score (4,5 von 5), BBVA punktet mit 2,25 % Guthabenzins und Trade Republic mit der Kombination aus Konto und Broker. Wer einen festen Geldeingang ab 700 EUR hat, fährt mit DKB oder ING ebenfalls kostenlos und sichert sich bis zu 200 EUR Wechselprämie. Den tagesaktuellen Vergleich aller Konten mit Capitalo Score findest du im Rechner oben auf dieser Seite.
Häufige Fragen zum Girokonto Vergleich
Welche Bank ist die beste für ein Girokonto?
Das hängt von deinen Anforderungen ab. Für ein bedingungslos kostenloses Girokonto mit guten Konditionen empfehlen wir das BBVA Girokonto (0 EUR Kontoführung, 2,25 % Guthabenzins, 0 % Fremdwährungsgebühr) oder das C24 SMART (0 EUR, günstigster Dispo mit 7,49 %, Capitalo Score 4,5 von 5). Wenn du einen regelmäßigen Geldeingang hast und eine etablierte Bank bevorzugst, sind DKB (kostenlos ab 700 EUR, 8,51 % Dispo) und ING (kostenlos ab 1.000 EUR, 200 EUR Bonus) solide Optionen.
Welche Bank hat die niedrigsten Kontoführungsgebühren?
Mehrere Banken bieten ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühren an: BBVA, Trade Republic, C24 SMART, N26 Standard und Santander BestGiro, alle ohne Mindestgeldeingang. Bei bedingt kostenlosen Konten liegt die Schwelle oft bei 700 EUR (DKB, Consorsbank, 1822direkt) oder 1.000 EUR (ING) monatlichem Geldeingang.
Wie viel Geld sollte man maximal auf einem Girokonto haben?
Grundsätzlich empfehlen Finanzexperten, auf dem Girokonto nur den Betrag zu halten, den du für laufende Ausgaben und einen kleinen Puffer (1-2 Monatsgehälter) benötigst. Alles darüber hinaus verliert durch die Inflation an Wert. Daher ist es sinnvoll, überschüssiges Guthaben auf ein Tagesgeldkonto mit höheren Zinsen zu verschieben. Ausnahme: Girokonten mit Guthabenzins wie Trade Republic (2,25% p.a.) oder BBVA (2,25%).
Kann ich ein Girokonto ohne SCHUFA eröffnen?
Ja, es gibt Möglichkeiten. In Deutschland hat jeder Mensch das gesetzliche Recht auf ein Basiskonto (Zahlungskontengesetz, § 31 ZKG) – auch bei negativer SCHUFA. Dieses Basiskonto ermöglicht Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen. Darüber hinaus bieten einige Neobanken wie N26 und bunq Konten mit vereinfachter Bonitätsprüfung an. Allerdings ist bei negativer SCHUFA in der Regel kein Dispokredit verfügbar.
Was kostet ein Girokonto im Durchschnitt?
Laut aktuellen Marktdaten liegen die Kontoführungsgebühren zwischen 0 und 15 EUR pro Monat (FMH, 2026). Bei regionalen Filialbanken (Sparkassen, Volksbanken) zahlst du häufig 5-10 EUR monatlich. Direktbanken und Neobanken bieten dagegen oft kostenlose Konten. Hinzu kommen mögliche Kosten für Girocard (bis 18 EUR/Jahr), Kreditkarte (0-40 EUR/Jahr) und Bargeldabhebungen (0-2 EUR pro Vorgang).
Wie funktioniert der BaFin-Kontenvergleich?
Seit Januar 2025 betreibt die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) unter kontenvergleich.bafin.de eine offizielle, kostenlose Vergleichswebsite. Dort kannst du nahezu alle in Deutschland verfügbaren Giro- und Basiskonten anhand von 27 Kriterien vergleichen (Bundesfinanzministerium, 2025). Die Daten stammen direkt von den Zahlungsdienstleistern, die gesetzlich verpflichtet sind, ihre Konditionen zu melden. Der BaFin-Vergleich ist neutral und zeigt keine Werbung – allerdings bietet er keine Bewertungen oder Empfehlungen.
Welches kostenlose Girokonto hat eine Kreditkarte inklusive?
Unter den bedingungslos kostenlosen Girokonten bietet aktuell das Santander BestGiro eine echte Kreditkarte inklusive. Bei den bedingt kostenlosen Konten ist es die Consorsbank (kostenlos ab 700 EUR Geldeingang). Die meisten separaten kostenlosen Kreditkarten bieten allerdings bessere Konditionen als Bundle-Angebote.
Wie lange dauert ein Girokonto-Wechsel?
Der gesetzliche Kontowechselservice (ZKG) dauert maximal 12 Geschäftstage. Die Kontoeröffnung selbst geht bei den meisten Online-Banken in 10-15 Minuten (per VideoIdent). Danach beauftragst du den Wechselservice, und innerhalb von 5 Geschäftstagen werden Daueraufträge und Lastschriften umgestellt. Empfehlung: Lass dein altes Konto noch 2-3 Monate parallel laufen, um sicherzugehen, dass alle Zahlungspartner korrekt umgestellt wurden.
Zahlen Direktbanken weniger Kontoführungsgebühren als Filialbanken?
In der Regel ja. Direktbanken und Neobanken wie BBVA, Trade Republic, C24 oder N26 bieten ihr Girokonto meist für 0 EUR an, weil ihnen die Kosten für ein Filialnetz fehlen. Klassische Filialbanken verlangen dagegen häufig 4,90 bis 13,90 EUR pro Monat, regionale Sparkassen und Volksbanken meist 5 bis 10 EUR. Einige Direktbanken wie DKB oder ING sind ab einem Geldeingang von 700 bis 1.000 EUR ebenfalls kostenlos.
Wie kann ich Kontoführungsgebühren umgehen?
Der zuverlässigste Weg ist der Wechsel zu einem bedingungslos kostenlosen Konto wie BBVA, Trade Republic, C24 SMART oder N26. Alternativ erfüllst du die Geldeingangs-Bedingung deiner Bank, zum Beispiel 700 EUR Gehalt oder Rente pro Monat bei DKB oder Consorsbank. Bei Filialbanken lohnt der Wechsel in den günstigeren Online-Tarif. Gebühren mit der Hausbank dauerhaft zu verhandeln, gelingt dagegen selten.
Gibt es kostenlose Girokonten für Rentner?
Ja. Bedingungslos kostenlose Konten wie BBVA, Trade Republic, C24 SMART oder N26 Standard sind unabhängig vom Alter kostenlos, also auch für Rentner. Bei bedingt kostenlosen Konten zählt die gesetzliche Rente als Geldeingang: Ab 700 EUR Rente monatlich ist das Konto bei DKB, Consorsbank oder 1822direkt gebührenfrei, ab 1.000 EUR auch bei der ING.
Welche Unterlagen brauche ich für die Kontoeröffnung bei einer Direktbank?
Für die Eröffnung eines Girokontos bei einer Direktbank benötigst du in der Regel deinen gültigen Personalausweis oder Reisepass, deine Steuer-Identifikationsnummer und eine deutsche Meldeadresse. Die Identifizierung läuft online per VideoIdent (per Videochat) oder PostIdent (in der Postfiliale). Die Eröffnung dauert meist 10 bis 15 Minuten.
Wirkt sich ein Girokonto-Wechsel auf meine Schufa aus?
Die Eröffnung eines neuen Girokontos wird der Schufa gemeldet, wirkt sich aber normalerweise nicht negativ auf deinen Schufa-Score aus, solange du nicht in kurzer Zeit sehr viele Konten eröffnest. Es entsteht lediglich ein neutraler Eintrag. Den Dispo-Rahmen prüft die Bank über eine Bonitätsabfrage. Das Kündigen des alten Kontos hat keinen Einfluss auf deinen Score.
Welche versteckten Kosten kann ein Girokonto haben?
Neben der Grundgebühr können weitere Kosten anfallen: Gebühren für die Girocard (bis 18 EUR/Jahr), für eine Kreditkarte (0 bis 40 EUR/Jahr), für Bargeldabhebungen außerhalb des eigenen Netzwerks (0 bis 2 EUR pro Vorgang) sowie Fremdwährungsgebühren im Ausland (zum Beispiel 1,70 % bei N26 Standard). Bei einigen Filialbanken kommen Einzelposten für Überweisungen oder Kontoauszüge hinzu. Achte deshalb auf das Gesamtpaket, nicht nur auf die monatliche Grundgebühr.
So bewerten wir Girokonten: Der Capitalo Score
Unsere Bewertungsmethodik
Warum wir anders bewerten
Die meisten Vergleichsportale zeigen dir Sternchen – aber nicht, wie sie entstehen. Wir machen das anders: Der Capitalo Score ist eine transparente, nachvollziehbare Bewertung nach über 162 Kriterien, die wir für jede Produktkategorie individuell entwickelt haben.
Unser Versprechen:
- Transparent: Jede Bewertung ist nachvollziehbar
- Objektiv: Kriterien basieren auf messbaren Fakten
- Aktuell: Quartalsweise Anpassung an Marktentwicklungen
- Rechtlich fundiert: Berücksichtigung aller gesetzlichen Vorgaben
Bewertungsskala (Schwellenwerte):
- 135-162 Punkte: Hervorragend
- 112-134Punkte: Sehr gut
- 84-111 Punkte: Gut
- 70-83 Punkte: Befriedigend
- 48-59 Punkte: Ausreichend
- 24-47 Punkte: Mangelhaft
- < 24 Punkte: Ungenügend
Bewertungskategorien
So setzt sich der Capitalo Score zusammen
Je mehr Punkte ein Produkt erreicht, desto besser die Bewertung.
7 Kategorien werden objektiv bewertet
Geprüft und freigegeben von

Alexander Senger
Als Diplom-Finanzfachwirt (FH) und Gründer der Capitalo Finanzservices GmbH bewertet er seit 2014 systematisch Finanzprodukte im DACH-Raum. Capitalo steht für unabhängige, transparente Vergleiche – kostenlos und im Interesse der Nutzer. Erstellt mit KI-Unterstützung, fachlich geprüft und freigegeben von Alexander Senger.





