Kostenloser Girokonto Vergleich: Bankkonto ab 0 €/J. | Capitalo
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Kostenloser Girokonto Vergleich 2024

Geschrieben von Christian Bammert
Stand: Februar 2024
Vergleich: Mehr als 20 Anbieter im Vergleich
Flexibel: Kostenlos und unverbindlich
Sparen: Schnell Bonus- und Rabattpakete finden

So funktioniert der Girokontovergleich

  1. Vorauswahl: In den Filtereinstellungen können Sie entscheiden, ob Sie ein Gehaltskonto, Geschäftskonto oder Studentenkonto wünschen.
  2. Details: Wenn Sie sich für ein Girokonto entschieden haben, finden Sie darunter die Produktdaten.
  3. Beantragung: Die Beantragung kann schnell und bequem über das Internet erfolgen.

Nutzen Sie unseren Capitalo Girokonten-Vergleich, um das für Sie das beste Girokonto zu finden. Im Vergleichsrechner erhalten Sie einen kompletten Überblick zu allen Angeboten ausgewählten Banken in Deutschland. Mit unserem Girokontorechner können Sie ein kostenloses Girokonto finden und so die besten Bankkonten vergleichen. Girokonten der ausgewählten Direktbanken sind in der Regel kostenlos. Den Eröffnungsantrag können Sie bequem online stellen und sofort den Kontozugang zum Online-Banking von der Bank erhalten.

Wir stellen in unserem Girokontovergleich alle Banken vor, die ein Girokonto anbieten und von jeder/m Interessent/in direkt online auf der jeweiligen Bank-Seite abschließen kann. Dazu haben wir diese Übersicht erstellt, die jedoch nicht alle Anbieter abbildet. Für die Vermittlung eines Girokontos erhalten wir als Plattformbetreiber eine Tippgebervergütung, mit der wir Ihnen diesen Dienst auch weiterhin kostenlos zur Verfügung stellen können. Wie wir uns finanzieren, erklären wir Ihnen hier.

Bankkonto Vergleich

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So eröffnen Sie online ein Girokonto

Ob für Taschengeld, Lohn oder Gehalt – um das Girokonto kommt hierzulande niemand rum. Auch Geschäftskonten sind nichts anderes Girokonten, welche nur mit anderen Pflichten und Vorteilen verbunden sind. Das Girokonto ist also sowohl privat als auch geschäftlich ein Muss. Daher überschlagen sich die Banken mit Angeboten und werben um die Gunst der Kunden. Zwar haben nur die wenigsten Deutschen die Bank, bei der sie ihr erstes Girokonto eröffnet haben jemals verlassen. Doch das kann sich lohnen. Nicht nur, weil viele Geldinstitute ihre Kontoführungsgebühren erhöhen und es weitaus günstigere Banken gibt. Sondern weil viele Banken dazu noch günstigere Dispokreditzinsen anbieten oder weltweit kostenlose Bargeldversorgung.

Vergleichen Sie mit CAPITALO und sparen bares Geld. Denn wechseln wird immer einfacher. Nicht nur, weil das neue Zahlungskontengesetz die Banken dazu verpflichtet, dem Kunden beim Kontoumzug behilflich zu sein. Auch weil viele Banken die Kontoeröffnungen mit einer Video-Legitimation (Videoident) ermöglichen, müssen Kunden ihr Zuhause für eine Kontoeröffnung nicht einmal mehr verlassen. Der Kontoumzug ist also denkbar einfach.

Wenn Sie den Capitalo Girokonten-Vergleich nutzen, können Sie diesen nach Ihren Wünschen für das für Sie perfekte Girokonto einstellen. Sortieren Sie also die Ergebnisse zum Beispiel nach Girokonto-Angeboten, die eine kostenlose Kreditkarte für Sie im Programm haben. Ihnen sind günstige Sollzinsen wichtig, da Sie Ihr Konto häufig mal überziehen? Dann sortieren Sie die Angebote nach Banken, die einen günstigen Dispozins anbieten.

In unserem Girokonten-Vergleich erfahren Sie über die Angebote der Banken:

  • Wie viel Kontoführungsgebühr berechnet wird
  • Wie hoch der Dispozins ist
  • Ob die Bank noch einen Überziehungszinssatz berechnet
  • Ob es Zinsen auf Guthaben auf dem Girokonto gibt
  • Ob die Bank derzeit einen Wechselbonus zahlt
  • Welche Kontokarten inklusive sind und ob diese etwas kosten
  • Ob Sie mit Ihrer Kontokarte weltweit kostenlos Bargeldabhebungen vornehmen können

Girokonto – was ist das?

Das Girokonto ist das wohl bekannteste und meistgenutzte Finanzprodukt in Deutschland. Es ist aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Millionen Deutsche haben ein Girokonto oder ein Gehaltskonto. All diese Konten werden meist zur Abwicklung des täglichen bargeldlosen Zahlungsverkehrs gebraucht. Das Girokonto, oft auch als Sichtkonto bezeichnet, ist ein von Banken und Kreditinstituten geführtes sogenanntes Kontokorrentkonto. Alle Banken, die im Inland ein Girokonto anbieten wollen, brauchen dafür eine Erlaubnis von der BaFin.

Im Gegensatz zum normalen Sparkonto können Girokonto und Gehaltskonto auch vorübergehend negativ belastet werden. Für diese Überziehung muss der Kunde dann aber einen so genannten Dispozins bezahlen.

Sowohl Filialbanken als auch Direktbanken haben ein Girokonto für die Konsumenten parat. In den allermeisten Fällen ermöglichen Banken als Inhouse-Service, diese Konten als gratis Konto per Onlinebanking zu führen – dabei sind Girokonten stets spesenfrei. Mit Ihrer Bankkarte können Sie an fast allen Geldautomaten Geld von Ihrem Girokonto abheben. Je nachdem bei welchem Geldinstitut Sie das Girokonto führen, ist das Geldabheben bei manchen Automaten gebührenfrei und bei manchen Geldautomaten wird eine Gebühr erhoben (wenn dieser Automat bspw. einem anderen Bankverbund angehört). Partnerbanken teilen sich die Bankautomaten, um ihren Kunden mehr kostenlose Automaten in der Nähe bereitstellen zu können, wie es zum Beispiel bei „Cashpool“ der Fall ist.

Wozu braucht man ein Girokonto?

Ein Girokonto ermöglicht dem Kontoinhaber, den gesamten Zahlungsverkehr bargeldlos abzuwickeln. Von einem Girokonto aus können Überweisungen getätigt werden, Zahlungen von anderen an den Kontoinhaber werden dem Girokonto gutgeschrieben.
Auf dem Girokonto gehen beispielsweise alle Lohn- oder Gehaltszahlungen ein, aber auch die monatlichen Renten und Pensionen (Pensionskonto) – und natürlich auch die Sozialleistungen vom Staat. Ein Girokonto ist für eine berufliche Anstellung in Deutschland und den Gehaltseingang meist unbedingt erforderlich (Gehaltskonto). Über das Gehaltskonto werden die täglichen Überweisungen getätigt, aber auch Daueraufträge für fixe monatliche Ausgaben wie Miete, Strom oder Telefon eingerichtet. Außerdem kann man auch bargeldlos mit der standardmäßig dazugehörigen Girocard oder mit der oft inkludierten „Maestro“ – Karte (Debitkarte von Mastercard) oder „Visa“ – Karte in Ladengeschäften, Lokalen oder anderswo bezahlen. Für Zahlungen und Bargeldabhebungen im Inland ist dieser Service größtenteils kostenlos, im Ausland aber nicht selten mit extra Gebühren verbunden.

Wie viel kostet ein Girokonto?

In Deutschland ist das Girokonto nicht gleich Girokonto – das gilt vor allem auch für die Spesen und Grundgebühren. Immer mehr Banken bieten ihren Kunden heute aber ein kostenloses Girokonto oder Gehaltskonto ohne Gebühren für die Kontoführung oder Spesen für Transaktionen oder die Girokarte / Debitkarte an. Hier lohnt ein Vergleich bei den Anbietern der Girokonten allemal, denn wer bei der Eröffnung von einem Girokonto genau vergleicht, kann im Jahr für sich und seinen Partner schnell mehrere hundert Euro einsparen.

Ein kostenloses Girokonto wird über das Internet per Onlinebanking geführt – hier kann der Kunde alle Transaktionen online selbst vornehmen, den aktuellen Kontostand über das Internet abrufen und mit seiner Bank kommunizieren. Obwohl das Banking auch online durch die heute modernen Sicherheitsverfahren abgesichert ist, sollte man diesen Service beim Girokonto aber nicht an einem öffentlichen Computer nutzen, sondern stets zu Hause am sicheren heimischen PC. Wenn es Ihnen wichtig ist, Bargeldabhebungen an einem Automaten zu tätigen, achten Sie bei den Online-Banken darauf, dass sie diesen Service anbieten. Alternativ kann der gewünschte Betrag ansonsten aber inzwischen dank NFC an Supermarkt-Kassen ausbezahlt werden.

Welches Girokonto ist kostenlos?

Girokonten unterscheiden sich bei Grundgebühren und Konditionen von Bank zu Bank oft sehr stark. Man sollte also unbedingt einen Girokontovergleich der verschiedenen Anbieter im Internet machen, bevor man sich für sein neues Girokonto entscheidet. Auch, wenn Sie bereits über ein Girokonto verfügen, kann sich der Kontoumzug lohnen.

Viele Banken und Institute verzichten zum Beispiel ganz auf Spesen bei der Kontoeröffnung und Kontoführungsgebühren, wenn man das neue Konto als Gehaltskonto nutzt. Andere möchten dafür einen monatlichen Geldeingang in gewisser Höhe. Auch die Spesen für das Abheben von Bargeld innerhalb und außerhalb des Bankenverbundes bzw. im Inland und Ausland oder für die dazugehörige Girocard und Kreditkarte unterscheiden sich oft sehr deutlich. Nicht vergessen beim Thema Girokonto sollte man auch einen Vergleich der Dispo- und Überziehungszinsen – hier greifen viele Banken knallhart zu. Ein Kontovergleich und Kontoumzug kann also bares Geld einsparen. Dank dem Kontowechselservice und Videoident – Verfahren ist ein Kontoumzug außerdem heutzutage sehr einfach und schnell erledigt.

Und: Bei einigen Banken wird das Guthaben auf dem Girokonto sogar verzinst – oder es gibt ein kostenloses Depot oder Tagesgeldkonto gratis obendrauf.

Ein völlig spesenfreies Girokonto bieten die sogenannten Direktbanken, möglich ist das durch das modern kostensparenden Onlinebanking. Diese Onlinebanken stellen keinerlei Bedingungen, wie einen Mindestgeldeingang pro Monat, an die kostenlose Kontoführung. Auch viele große Filialbanken und Sparkassen bieten ihren Kunden mittlerweile ein spesenfreies Girokonto oder Gehaltskonto als Gratiskonto an. Meist wollen diese aber häufig einen Mindestgeldeingang pro Monat, ein festes Guthaben oder eine gewisse Anzahl von Kontobewegungen, um auf die Spesen zu verzichten.

Gratiskonto: Ein völlig spesenfreies Girokonto in Deutschland bieten etwa die Direktbanken 1822direkt, Comdirekt, Consorsbank, Deutsche Bank, DKB und N26.

Wo und wie kann ich ein Girokonto eröffnen?

Wo und wie kann ich ein Girokonto eröffnen? Ein neues Girokonto kann man entweder vor Ort in der Bankfiliale, per Telefon oder – am schnellsten und bequemsten – per Internet auf der jeweiligen Bankseite eröffnen. Für die Kontoeröffnung bei einer Direktbank müssen Sie lediglich den Antrag mit allen notwendigen Angaben wie Wohnort, Gehalt, Arbeitgeber usw. ausfüllen, ausdrucken und bei der nächsten Postfiliale abgeben. Dort müssen Sie sich per Postident-Verfahren mit einem gültigen Reisepass (mit aktueller Meldebestätigung) oder Personalausweis als Kontoinhaber ausweisen.

Den Rest erledigt die Bank: Schon nach wenigen Tagen bekommt man von der neuen Bank die Konto- und Zugangsnummer, die Giro- und Kreditkarte sowie alle wichtigen Unterlagen zum Onlinebanking meist getrennt per Post. Schon können Sie Ihr neues Girokonto oder Gehaltskonto nutzen.

Es lohnt sich oft auch zu checken, ob Ihre favorisierte Bank eine Prämie für „Kunden werben Kunden“ anbietet. Hat einer Ihrer Familienmitglieder oder Freunde dort bereits ein Bankkonto, dann können Sie diesen bei Angabe des Namens mit einer Prämie erfreuen.
Nach der Kontoeröffnung gilt man übrigens bei den meisten Banken nur als Aktivkunde, wenn ein bestimmter Mindesteingang auf dem Konto zu verzeichnen ist.

Was ist der Unterschied zwischen einem Girokonto und einem Sparbuch?

Das Girokonto dient dem alltäglichen Zahlungsverkehr. Sie können also im Rahmen Ihres Guthabens oder des vereinbarten Dispobetrages Überweisungen vornehmen, am Geldautomat Bargeld abheben, oder mit der Girokarte / Debitkarte bargeldlos bezahlen – und natürlich auch Einzahlungen vornehmen. Beim Sparkonto, egal ob Sparbuch, Tagesgeld oder Festgeld, können Sie dagegen nur Geld einzahlen und beheben, und das meist auch nur von einem sogenannten Referenzkonto – meist dem eigenen Girokonto – aus, das bei Eröffnung angegeben werden muss. Grundsätzlich können Sie ein Sparbuch oder Sparkonto nicht überziehen. Sie können also mit einem Sparkonto nicht so flexibel über Ihr Geld verfügen, wie auf dem Girokonto – oder auch auf dem täglich fälligen Konto. Dennoch ist ein Sparbuch viel flexibler als zum Beispiel ein Festgeldkonto, bei dem Sie Ihr Geld erst zum Ende der vereinbarten Laufzeit abheben können. Auch bieten Sparkonten – mit Ausnahme des Sparbuches – überwiegend höhere Guthabenzinsen als ein Girokonto.

Tipp: Sparbuch und Sparkonto dienen Ihnen lediglich der Geldanlage und haben, außer Ein- und Auszahlungen, keine Funktion für den täglichen Zahlungsverkehr. Sie ergänzen Ihr vorhandenes Girokonto, um Ihr Geld sicher und gleichzeitig gut verzinst anzulegen. Sie können das Sparbuchguthaben nicht bei jeder Bank wie bei einem Girokonto als Bargeld an einem Automaten abheben, sondern nur an dem Schalter in der Filiale. Manche (wie bspw. die Sparkasse) bieten diesen Service allerdings mit einer gesonderten Karte an.

Wer kann ich ein Girokonto eröffnen?

Grundsätzlich kann in Deutschland jeder, der das 18. Lebensjahr vollendet hat und seinen Wohnsitz in Deutschland nachweisen kann, ein neues Girokonto eröffnen. Natürlich muss man sich dazu ausweisen. Aber sogar, wer noch nicht volljährig ist, kann schon ein Girokonto eröffnen. Die Bedingungen ist dafür aber die Zustimmung eines Vormunds oder Erziehungsberechtigten – meist sind dies die Eltern. Auch ein Schuldner kann ein Girokonto oder Gehaltskonto eröffnen, in den allermeisten Fällen wird er bei diesen sogenannten Prepaid Girokonten aber keinen Dispo- oder Überziehungskredit für sein Girokonto von der Bank bekommen.

Wie lange dauert es ein Girokonto zu eröffnen?

Ein neues Girokonto zu eröffnen, das geht in Deutschland recht flott. Egal, ob in der Filiale, oder per Internet. Sind alle notwendigen Unterlagen da und ist die Identität festgestellt, dauert die Antragsbearbeitung in der Bank meist maximal nur einen Tag. Dann ist das neue Konto eingerichtet. Erfahrungsgemäß aber klappt die Eröffnung für ein neues Girokonto per Internet am schnellsten.

Allerdings kann man sein neues Girokonto erst vollständig nutzen, wenn alle zum Konto dazugehörigen Bankkarten wie Kundenkarte, Girokarte / Debitkarte oder Kreditkarte sowie die entsprechenden Zugangsdaten wie PIN, User-ID, TAN-Liste etc. einem per Post zugestellt worden sind. Dies dauert von Bank zu Bank oft unterschiedlich lange – gerade auch, weil die Unterlagen aus Sicherheitsgründen getrennt verschickt werden müssen. Wenn Sie die Girocard für Abhebungen von Bargeld im Ausland benutzen möchten, sollten Sie sich erkundigen, ab wann das bei Ihrer Bank möglich ist. Bei N26 muss man davor beispielsweise eine Abhebung im Inland getätigt haben, bevor die Bankkarte für Bargeldabhebungen an Geldautomaten im Ausland freigeschaltet wird.

Was braucht man, um ein Girokonto zu eröffnen?

So wie die Leistungen, sind auch die Voraussetzungen und Formalitäten bei Direktbanken, Banken und Sparkassen recht unterschiedlich. Auf jeden Fall muss der- oder diejenige, der/die ein Girokonto eröffnen möchte, seine/ihre Identität nachweisen. Wer also ein Girokonto oder Gehaltskonto eröffnen möchte, muss einen gültigen Reisepass (mit aktueller Meldebestätigung in Deutschland) oder einen Personalausweis vorweisen. Auch muss man voll geschäftsfähig, sprich volljährig sein, bzw. die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten (in den meisten Fällen die Eltern) vorweisen, um selbstständig ein Girokonto eröffnen zu dürfen. Zudem wird größtenteils ein Nachweis über Lohn und Gehalt sowie Rentenzahlungen oder staatliche Fürsorgeleistung verlangt. Es wird also festgestellt, mit welchen Geldeingängen zu rechnen ist. Nicht selten fordern Banken und Sparkassen auch Auskünfte und Nachweise über laufende Kredite oder positive Einträge beispielsweise bei der Schufa – um eine gültige Girokarte / Debitkarte oder Kreditkarte auszustellen.

Wie kündige ich mein Girokonto?

Ein Girokonto bzw. Gehaltskonto können Sie jederzeit kündigen, und das ist grundsätzlich auch kostenlos für Sie. Banken oder Sparkassen dürfen dafür keine Gebühren erheben. Allerdings: Nicht alle Filialbanken akzeptieren eine Kündigung per E-Mail oder Fax! Daher sollten Sie Ihr Girokonto oder Gehaltskonto immer schriftlich per Post kündigen – am besten per Einschreiben und mit einem Wunschdatum. Einen Kündigungsgrund müssen Sie dabei nicht angeben. Erhalten Sie keine Bestätigung der Bank, sollten Sie umgehend bei der Bank nachfragen, denn Kündigungsfristen muss man in der Regel nicht beachten. Viele Banken bieten inzwischen einen Wechselservice an, mit welchem für Sie alles bequem erledigt wird.

Bei der Kündigung von einem Bankkonto sollten Sie darauf achten, keine unnötigen Kosten durch laufende Lastschriften und Daueraufträge zu verursachen, weil das „alte“ Girokonto nicht mehr gedeckt ist. Pro Abhebung, die nicht durchgeführt werden konnte nämlich sonst jeweils ein Entgelt fällig. Wir empfehlen Ihnen, Ihr altes Konto so lange weiterzuführen, bis Ihnen sämtliche neuen Unterlagen vorliegen. Dazu gehören die Zugangsdaten für Telefon- und Online-Banking, Ihre PIN und Ihre TAN-Listen sowie Ihre Bankkarten und die dazugehörigen Geheimzahlen.

Tipp: Informieren Sie alle Personen, Behörden oder den Arbeitgeber, mit denen Sie Kontobewegungen unterhalten, über Ihren Kontowechsel – in der Regel hilft Ihnen die neue Bank bei der Umstellung.

Achtung: Ein Girokonto oder Gehaltskonto können übrigens nicht nur Sie selbst kündigen, sondern mit einer meist einmonatigen Kündigungsfrist auch Ihre Bank.

Girokonto überzogen – was soll ich tun?

Das passiert vielen Kunden – bereits vor dem Monatsende rutscht das Girokonto ins Minus. Das ist auch kein Problem, denn Konsumenten können ihr Girokonto jeden Monat bis zu einer gewissen Summe überziehen, die bereits bei Eröffnung des Kontos festgelegt wird: Dieser sogenannte Dispositionskredit, auch Dispokredit oder Dispo genannt, wird den Kunden bei ausreichender Bonität von der Bank sogar meist freiwillig eingeräumt. Er kann jederzeit von Bank und Kunde neu angepasst, aber auch gekündigt werden. Mit dem Dispo auf dem Girokonto bleiben Sie als Konsument finanziell flexibel und können kurzfristig kleinere oder größere Finanzlücken überbrücken.

Allerdings verlangen die Banken für den Dispokredit auf dem Girokonto Zinsen – und das nicht zu knapp. Und: Wird der eingeräumte Dispokredit sogar überschritten, müssen Sie bei den meisten Banken noch tiefer in die Tasche greifen. Die dann anfallenden sogenannten Überziehungszinsen können schnell 10 Prozent und mehr betragen.

Tipp: Bei der Wahl eines Girokontos sollten Sie neben den Spesen und Kontoführungsgebühren auch auf die Dispozinsen und Überziehungszinsen beim Girokonto achten. Mit unserem Girokonto Vergleich finden Sie schnell und einfach das Girokonto mit den niedrigsten Zinsen. Und wenn Sie dauerhaft Ihr Girokonto überzogen haben? Dann sollten Sie über eine Umschuldung nachdenken und den Dispo mit einem günstigen Ratenkredit ablösen. Das spart Ihnen viel Geld pro Monat, denn günstige Ratenkredite gibt es bereits für den halben Zinssatz – oder sogar noch günstiger.

Wichtig ist dabei: Ist das Girokonto mit einem Ratenkredit ausgeglichen, sollten Sie darauf achten, beim Girokonto nicht erneut ins Minus zu rutschen. Andernfalls steigt die Kreditbelastung erneut und nicht selten führt das schnell in eine ungewollte Schuldenfalle.

Tipp: Unser Kreditvergleich hilft Ihnen bei der schnellen Suche nach einem günstigen Zwischenkredit.

Wie viel Geld kann ich täglich vom Girokonto abheben?

Grundsätzlich können Sie am Bankschalter oder per Onlinebanking meist über Ihr Guthaben und den vereinbarten Dispo verfügen bzw. dies umbuchen. Am Automaten allerdings haben die meisten Banken und Sparkassen ein tägliches Limit vorgesehen – meist können in Deutschland pro Tag 1.000 Euro vom Girokonto abgeholt werden. Was im Inland gilt, muss aber nicht genauso im Ausland gelt. Genaueres erfahren Sie von Ihrer Bank, oft kann auch ein höheres Tageslimit vereinbart werden.

Tipp: Auch unser Girokonto Vergleich bietet Ihnen hierzu die Kontodetails der einzelnen Anbieter.

Welche Bank eröffnet ein Girokonto trotz negativer Schufa?

Viele Banken in Deutschland verweigern die Eröffnung von Girokonto und Gehaltskonto, wenn die Schufa des Interessenten negativ ausfällt. Manche Volksbanken haben zum Beispiel oft eine hohe Ablehnungsquote, wenn sie gute Konditionen anbieten. Erhalten Betroffene aber kein Girokonto, können sie so nicht mehr am Zahlungsverkehr teilnehmen und beispielsweise laufende Kosten überweisen. Zwar gibt es keine gesetzliche Verpflichtung der Banken, einem Kunden mit Eintrag bei der Schufa ein Girokonto zu gewähren. Einige Banken stellen dennoch ein sogenanntes Prepaid Girokonto ohne Schufa-Prüfung zur Verfügung. Ein solches Prepaid Girokonto kann nur mit Guthaben geführt werden. Ein sonst übliches Dispolimit wird hier nicht eingeräumt, Lastschriften oder Überweisungen für Mieten, Strom oder Telefon sind im Rahmen des vorhandenen Guthabens aber jederzeit möglich. Auch Lohn, Gehalt oder Pension können jederzeit überwiesen werden.

Angebote solcher Schufafreier Konten mit Prepaid Girocard (auch Basiskonto genannt) gibt es beispielsweise beim Comdirect, Norisbank Girokonto plus, dem O₂ Girokonto, beim Sparkasse Bürgerkonto, den Basiskonten von Deutsche Bank und Postbank, dem Konto EthikBank Micro sowie den Paycenter Konten Cardduo, Suprema und MeineGiro – allerdings mit teils sehr hohen Gebühren.

Häufige Fragen zum Girokonto

Wie eröffne ich ein Girokonto?

Um ein Girokonto zu eröffnen, müssen Sie online bei einer Direktbank oder bei einer Filialbank-Bank einen Antrag stellen. Dafür benötigen Sie in der Regel einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.

Welche Kosten fallen bei einem Girokonto an?

Die Kosten für ein Girokonto können je nach Bank unterschiedlich sein. Es gibt Konten, die kostenlos sind, andere erheben jedoch monatliche Gebühren (Kontoführungsgebühren). Es ist daher ratsam, die Konditionen der verschiedenen Anbieter zu vergleichen, um das passende Angebot zu finden.

Wie kann ich Geld auf mein Girokonto einzahlen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Geld auf ein Girokonto einzuzahlen, wie zum Beispiel durch Überweisungen, Bareinzahlungen am Schalter der Bank oder im Einzelhandel, per Einzahlungsautomat oder durch Daueraufträge. Online-Banken ermöglichen auch, Geld per Überweisung von einem anderen Konto einzuzahlen.

Wie kann ich mein Girokonto kündigen?

Um ein Girokonto zu kündigen, müssen Sie in der Regel eine schriftliche Kündigung bei der Bank einreichen. Darin sollten Sie Ihre Kontonummer, Ihren Namen und das Datum angeben, an dem Sie das Konto kündigen möchten. Es ist auch wichtig, dass Sie alle offenen Beträge auf Ihrem Konto begleichen, bevor Sie es kündigen.

Welche Vorteile bietet ein Girokonto?

Ein Girokonto ist eine einfache und bequeme Möglichkeit, Geld zu verwalten und Zahlungen zu tätigen. Es bietet schnelle und unkomplizierte Überweisungen, eine Debitkarte für den bargeldlosen Zahlungsverkehr, sowie die Möglichkeit, Lastschriften und Daueraufträge zu erstellen. Darüber hinaus bieten einige Banken zusätzliche Services wie Online-Banking und mobile Apps, um das Konto jederzeit und von überall aus verwalten zu können.

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Dieser Ratgeber wurde verfasst von Christian Bammert

Christian Bammert verantwortet Marketing & Vertrieb von CAPITALO und unterstützt unsere Kooperationspartner bei der Vermarktung ihrer Produkte. Christian arbeitet seit vielen Jahren in der Finanzbranche und hat sehr gute Kontakte zu Banken und Medien.

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