Trade Republic
Finde das beste Girokonto für deine Situation – kostenlos, mit Zinsen oder ohne Mindesteingang. Tagesaktuelle Konditionen von 50+ Banken, ohne Registrierung. Alle Einlagen bis 100.000 EUR gesetzlich geschützt (EdB).
Vergleiche kostenlose Girokonten, Konten mit Zinsen und Prämien-Konten von über 50 Anbietern – von Trade Republic und ING bis Sparkasse und Commerzbank.
Du siehst sofort alle Konditionen – ohne E-Mail-Adresse, ohne Login. Wir finanzieren uns über Provisionen, aber das beeinflusst nicht unsere Sortierung.
Ob Berufseinsteiger, Paar mit Gemeinschaftskonto oder Kontowechsler – filtere nach deinen Kriterien und finde in 5 Minuten das Konto, das zu dir passt.
Von Capitalo empfohlene Girokonten
Trade Republic
BBVA
N26
Die neuesten Bewertungen unserer Redaktion
12,90 EUR Kontoführung, 1,50 EUR für die Girocard, 3,50 EUR Servicepauschale – und dann nochmal 5 EUR, weil du in einer anderen Stadt Geld abgehoben hast. Zusammengerechnet sind das über 250 EUR im Jahr. Für ein Produkt, das andere Banken kostenlos anbieten.
Wenn dir das bekannt vorkommt, bist du nicht allein. Millionen Deutsche zahlen jeden Monat für ihr Girokonto, ohne genau zu wissen, wofür eigentlich. Dabei ist das Girokonto das Fundament deiner Finanzen – hier geht dein Gehalt ein, hier gehen Miete, Strom und Versicherungen ab. Grundsätzlich gilt: Wer hier spart, spart dauerhaft.
In diesem Guide erfährst du, welche Girokonto-Typen es gibt, worauf du beim Vergleich achten musst und wie du in wenigen Minuten zu einem besseren Konto wechselst. Wenn du direkt Konten vergleichen willst, findest du unseren ausführlichen Girokonto-Vergleich hier.
Ein Girokonto ist dein finanzielles Alltagskonto. Über dieses Konto laufen alle täglichen Geldgeschäfte: Gehaltseingang, Mietzahlung, Daueraufträge, Lastschriften und Kartenzahlungen. Der Name kommt vom italienischen „giro“ (Kreislauf) – weil das Geld auf diesem Konto ständig in Bewegung ist.
Jedes Girokonto bietet diese Grundfunktionen:
Seit 2016 hast du nach dem Zahlungskontengesetz (ZKG) sogar einen gesetzlichen Anspruch auf ein Girokonto – das sogenannte Basiskonto. Jede Bank muss dir ein Konto mit Grundfunktionen eröffnen, unabhängig von deiner Bonität oder SCHUFA.
Wichtig: Ein Girokonto ist nicht das Gleiche wie ein Tagesgeldkonto oder Sparkonto. Das Girokonto dient dem Zahlungsverkehr, das Tagesgeldkonto der flexiblen Geldanlage und das Festgeldkonto der längerfristigen Anlage mit höheren Zinsen.
Nicht jedes Girokonto ist gleich. Je nach Lebenssituation, Anspruch und Budget passt ein anderer Kontotyp. Hier die wichtigsten:
Sparkasse, Deutsche Bank, Commerzbank oder Volksbank – das klassische Girokonto bei der Filialbank bietet persönliche Beratung vor Ort. Allerdings zahlst du dafür: Zwischen 4,90 EUR und 10,90 EUR pro Monat sind üblich. Wenn dir ein persönlicher Ansprechpartner wichtig ist, kann das den Aufpreis wert sein. Für die meisten alltäglichen Bankgeschäfte brauchst du allerdings keine Filiale mehr.
ING, DKB, comdirect oder Consorsbank – Direktbanken verzichten auf Filialen und geben die Ersparnis an dich weiter. Die Kontoführung ist oft kostenlos ab einem bestimmten Geldeingang (typisch: 700–1.000 EUR/Monat). Alles läuft digital über App und Browser. Wenn du dein Banking ohnehin online erledigst, ist das die naheliegende Wahl. Mehr dazu in unserem Guide Girokonto eröffnen.
„Kostenlos“ klingt gut – aber die Details machen den Unterschied. Manche Konten sind dauerhaft und bedingungslos kostenlos (wie BBVA oder N26 Standard), andere nur unter Bedingungen wie einem Mindestgeldeingang oder einer Altersgrenze. In unserem Ratgeber Kostenloses Girokonto zeigen wir, welche Konten wirklich ohne versteckte Kosten auskommen.
Wenn du kein regelmäßiges Einkommen hast – etwa als Freelancer, in Elternzeit oder zwischen zwei Jobs – ist ein Girokonto ohne Mindesteingang die richtige Wahl. Hier zahlst du auch dann keine Kontoführungsgebühr, wenn in einem Monat mal weniger oder gar kein Geld eingeht.
Für Paare, Wohngemeinschaften oder Familien bietet sich ein Gemeinschaftskonto an. Beide Kontoinhaber haben vollen Zugriff, und gemeinsame Ausgaben wie Miete und Einkäufe laufen über ein Konto. Die ING bietet beispielsweise ein Gemeinschaftskonto an, das ab 1.000 EUR Gesamteingang kostenlos ist.
Fast alle Banken bieten unter 28 oder 30 Jahren ein kostenloses Konto ohne Bedingungen an. Oft sogar mit Prämie: DKB zahlt 100 EUR, ING sogar 200 EUR für Neukunden. Nach dem Alters-Cutoff wird das Konto meist automatisch auf das reguläre Modell umgestellt – prüfe vorher, was es dann kostet.
Seit dem Zahlungskontengesetz von 2016 hat jeder das Recht auf ein Girokonto – unabhängig von Einkommen, Bonität oder Aufenthaltsstatus. Das Basiskonto umfasst alle Grundfunktionen, eine Überziehung ist allerdings ausgeschlossen. Achtung: Eine gesetzliche Gebührenobergrenze gibt es bisher nicht, manche Banken verlangen für das Basiskonto überhöhte Entgelte.
Wenn du ein neues Girokonto suchst, solltest du nicht nur auf die Kontoführungsgebühr schauen. Diese Kriterien entscheiden, ob ein Konto wirklich zu dir passt:
Die Spanne ist groß: Von 0 EUR (C24 SMART, BBVA, N26 Standard) bis 10,90 EUR/Monat (Postbank Giro extra plus). Viele Direktbanken bieten kostenlose Kontoführung ab einem Mindestgeldeingang – typischerweise 700 EUR (DKB) oder 1.000 EUR (ING). Auf ein Jahr gerechnet sparst du bei einem kostenlosen Konto gegenüber einem Filialbank-Konto schnell 60 bis 130 EUR.
Hier lauert die teuerste Falle. Wenn du dein Konto überziehst, zahlst du Dispozinsen von 7,49% bis 15,00% p.a. – je nach Bank. Der Unterschied ist enorm: Bei 1.000 EUR Überziehung über drei Monate zahlst du bei C24 etwa 18,70 EUR Zinsen, bei Tomorrow hingegen 37,50 EUR. Wenn du regelmäßig im Minus bist, ist ein günstiger Dispozins wichtiger als eine niedrige Kontogebühr.
Die günstigsten Dispozinsen:
Kostenlos Geld abheben – aber wo? Das hängt vom Geldautomaten-Netzwerk deiner Bank ab:
Außerhalb des eigenen Netzwerks fallen oft 2 bis 5,99 EUR pro Abhebung an. Direktbanken wie ING, DKB oder C24 ermöglichen hingegen kostenloses Abheben an praktisch allen Automaten in Deutschland.
Wenn du regelmäßig ins Ausland reist oder in Fremdwährungen zahlst, achte auf die Fremdwährungsgebühr. Diese liegt zwischen 0% (C24, DKB, N26 Go/Metal) und 2,20% (ING). Bei einem Urlaub mit 1.000 EUR Kartenumsatz in Fremdwährung macht das den Unterschied zwischen 0 EUR und 22 EUR Gebühren.
Aktuell bieten viele Banken attraktive Wechselprämien:
| Bank | Prämie | Bedingung |
|---|---|---|
| ING | 200 EUR | Gehaltskonto-Nutzung |
| Consorsbank | 200 EUR | Ab 700 EUR Geldeingang |
| Santander BestKonto | 200 EUR | Kontonutzung |
| BBBank | 150 EUR | Neukunden |
| DKB Studenten | 100 EUR | <28 Jahre |
| C24 SMART | 75 EUR | Neukunden |
Ein neuer Trend: Einige Banken zahlen dir sogar Zinsen auf dein Girokonto-Guthaben. Das ist zwar kein Ersatz für ein Tagesgeldkonto, aber ein netter Bonus. BBVA bietet regulär 0,50% p.a. (Promo: 3,00%), C24 zahlt 0,50% p.a. und bunq bis zu 2,26% p.a. (bei höherem Kontomodell).
Hier findest du die besten Girokonten aus unserem Vergleich – sortiert nach Kosten und Leistungen:
| Bank | Konto | Gebühr/Monat | Bedingung kostenlos | Dispozins | Prämie | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| C24 | SMART | 0,00 EUR | Keine | 7,49% | 75 EUR | Günstigster Dispo, Unterkonten |
| BBVA | Girokonto | 0,00 EUR | Keine | – | 50 EUR | Keine Bedingungen, Guthabenzins |
| N26 | Standard | 0,00 EUR | Keine | 8,90% | – | Sofort verfügbar, Push-Benachrichtigungen |
| ING | Girokonto | 4,90 EUR | Ab 1.000 EUR Eingang | 9,14% | 200 EUR | Höchste Prämie, großes Netzwerk |
| DKB | Girokonto | 4,50 EUR | Ab 700 EUR Eingang | 7,91% | – | Weltweite Bargeldabhebung |
| Consorsbank | Girokonto | 4,00 EUR | Ab 700 EUR Eingang | – | 200 EUR | Kreditkarte inklusive |
| Santander | BestKonto | 0,00 EUR | Keine | 13,45% | 200 EUR | Kreditkarte inklusive, hoher Dispo |
| Commerzbank | GiroKonto | 4,90 EUR | Ab 50.000 EUR Vermögen | 11,90% | 50 EUR | Filialnetz, Cash Group |
Stand: Februar 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.
Alle Konten im Detail vergleichen: Zum Girokonto-Vergleich
Ein Girokonto online zu eröffnen dauert in der Regel 5 bis 15 Minuten. Der Ablauf ist bei den meisten Banken ähnlich:
Du gibst deine persönlichen Daten ein: Name, Adresse, Geburtsdatum, Steuer-ID. Bei manchen Banken kannst du direkt angeben, ob du den Kontowechselservice nutzen willst.
Drei Varianten stehen zur Wahl:
Nach erfolgreicher Identifikation ist dein Konto sofort nutzbar – zumindest digital. IBAN und Online-Banking-Zugang bekommst du direkt.
Deine Debitkarte (und ggf. Kreditkarte) kommt per Post – das dauert 3 bis 7 Werktage. Bei manchen Banken (N26, C24) kannst du sofort eine virtuelle Karte in Apple Pay oder Google Pay nutzen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Girokonto eröffnen – Der komplette Guide
Viele scheuen den Kontowechsel, weil sie einen bürokratischen Alptraum befürchten. Seit 2016 ist das anders: Das Zahlungskontengesetz (ZKG) verpflichtet alle Banken, dich beim Wechsel aktiv zu unterstützen.
Kosten: Grundsätzlich kostenlos.
Tipp: Lass dein altes Konto noch 2 bis 3 Monate parallel laufen. So stellst du sicher, dass alle Zahlungspartner die neue IBAN haben und keine Lastschrift ins Leere läuft.
Die monatliche Kontoführungsgebühr ist nur die Spitze des Eisbergs. Hier die vollständige Kostenübersicht:
| Kostenpunkt | Spanne | Wo es teuer wird |
|---|---|---|
| Kontoführung | 0–10,90 EUR/Monat | Filialbanken ohne Mindesteingang |
| Girocard (Debitkarte) | 0–1,50 EUR/Monat | Manche Filialbanken berechnen extra |
| Kreditkarte | 0–40 EUR/Jahr | Goldkarten, Premiumkarten |
| Dispozins | 7,49–15,00% p.a. | Neobanken, manche Filialbanken |
| Bargeldabhebung (fremd) | 0–5,99 EUR | Außerhalb des eigenen Netzwerks |
| Auslandseinsatz | 0–2,20% | Fremdwährungszahlung |
| Papierüberweisungen | 0–2,50 EUR | Beleghafte Aufträge am Schalter |
Szenario: Berufstätiger, 2.500 EUR Netto, gelegentlich im Dispo (500 EUR für 2 Wochen pro Quartal), 4x Fremdabhebungen pro Jahr.
| Kostenpunkt | Filialbank (6,90 EUR/Monat) | Direktbank (0 EUR/Monat) |
|---|---|---|
| Kontoführung | 82,80 EUR | 0 EUR |
| Girocard | 12,00 EUR | 0 EUR |
| Dispozins (11% vs. 7,5%) | 8,44 EUR | 5,75 EUR |
| Fremdabhebungen | 15,96 EUR | 0 EUR |
| Gesamt/Jahr | 119,20 EUR | 5,75 EUR |
| Ersparnis | – | 113,45 EUR |
Das ist kein Kleingeld. Über 10 Jahre summiert sich das auf über 1.100 EUR – für genau die gleiche Leistung.
Die Wahl des richtigen Girokontos hängt von deiner Lebenssituation ab. Hier drei Empfehlungen:
Du bist Berufseinsteiger oder Arbeitnehmer mit regelmäßigem Gehalt?
Ein kostenloses Direktbank-Konto wie ING (ab 1.000 EUR Eingang) oder DKB (ab 700 EUR Eingang) bietet dir alles, was du brauchst – ohne Gebühren, mit günstigem Dispo und weltweiter Bargeldabhebung.
Du bist Student, Freelancer oder hast kein regelmäßiges Einkommen?
Wähle ein Konto ohne Mindesteingang wie C24 SMART oder BBVA – dauerhaft kostenlos, ohne Bedingungen.
Du suchst ein Konto für dich und deinen Partner?
Ein Gemeinschaftskonto bei ING oder DKB regelt gemeinsame Finanzen transparent und fair.
Grundsätzlich gilt: Jeder Euro, den du nicht an Kontogebühren zahlst, arbeitet für dich statt für deine Bank. Und der Wechsel war noch nie so einfach wie heute.
Jetzt Girokonten vergleichen und das beste Angebot finden: Zum Girokonto-Vergleich
Ein Girokonto ist ein Bankkonto für den täglichen Zahlungsverkehr. Über dieses Konto empfängst du dein Gehalt, zahlst Miete und Rechnungen per Überweisung, Lastschrift oder Dauerauftrag und hebst Bargeld ab. Es ist das Standard-Bankkonto in Deutschland – rund 108 Millionen Girokonten gibt es hierzulande.
Ein Girokonto ist dann „wirklich kostenlos“, wenn weder Kontoführungsgebühren noch Kartengebühren anfallen – ohne Bedingungen. Stand Februar 2026 erfüllen das unter anderem C24 SMART, BBVA und N26 Standard. Viele Direktbanken wie ING oder DKB sind ebenfalls kostenlos, setzen aber einen monatlichen Geldeingang voraus. Alle Details findest du in unserem Ratgeber Kostenloses Girokonto.
Die Kontoführungsgebühr liegt zwischen 0 und 10,90 EUR pro Monat. Dazu kommen möglicherweise Kartengebühren (0–1,50 EUR/Monat) und Sondergebühren. Die tatsächlichen Gesamtkosten hängen von deiner Nutzung ab – besonders der Dispozins kann teuer werden.
Du füllst den Online-Antrag aus (5 Minuten), identifizierst dich per VideoIdent, eID oder PostIdent und aktivierst dein Konto. Die meisten Direktbanken erledigen das komplett digital. Deine Karte kommt per Post in 3–7 Werktagen. Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du unter Girokonto eröffnen.
Ja. Seit 2016 ist der Kontowechsel durch das Zahlungskontengesetz (ZKG) geregelt. Deine neue Bank übernimmt den kompletten Umzug: Daueraufträge, Lastschriften und die Information deiner Zahlungspartner. Der Wechsel ist kostenlos und dauert in der Regel 1–2 Wochen.
Das Girokonto ist für den täglichen Zahlungsverkehr gedacht – Gehalt empfangen, Rechnungen bezahlen, Karte nutzen. Ein Sparkonto (oder Tagesgeldkonto) dient der Geldanlage und bietet höhere Zinsen, ist aber nicht für Überweisungen oder Kartenzahlungen geeignet. Idealerweise hast du beides: ein Girokonto für den Alltag und ein Tagesgeldkonto für Rücklagen.
Die meisten Banken führen eine SCHUFA-Abfrage durch, um deine Bonität zu prüfen. Das beeinflusst, ob du einen Dispokredit bekommst. Ein Girokonto auf Guthabenbasis bekommst du aber auch mit negativer SCHUFA – notfalls als Basiskonto, auf das du nach dem ZKG einen gesetzlichen Anspruch hast.
Das Basiskonto ist ein Girokonto mit Grundfunktionen, auf das jeder in Deutschland einen gesetzlichen Anspruch hat – unabhängig von Einkommen, Bonität oder Aufenthaltsstatus. Es umfasst Ein-/Auszahlungen, Überweisungen, Lastschriften und eine Debitkarte. Eine Kontoüberziehung ist nicht möglich. Die Rechtsgrundlage sind die §§ 30–44 des Zahlungskontengesetzes (ZKG).