Bestes Geschäftskonto Vergleich 2022

Geschrieben von Friedrich Krautzberger
Stand: Oktober 2022
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Wir stellen in unseren Übersichten und Vergleichen alle Banken und Versicherungen dar, die damit einverstanden sind, ihre Konditionen zu veröffentlichen und damit vergleichbar zu machen. Dabei werden keine Unternehmen bevorzugt bzw. bessergestellt. Wir erhalten als Plattformbetreiber eine Tippgebervergütung. Wie wir uns finanzieren, erklären wir Ihnen hier.

Was Sie zuerst wissen sollten

  • Sie bewahren die Übersicht: Ein Geschäftskonto hilft Ihnen, private und geschäftliche Ausgaben zu trennen. Bei einer Firmengründung mit Stammkapital (KG, OG, GmbH) ist es zwingend nötig.
  • Ein Plus an Service: Geschäftskonten bieten Ihnen mehr Serviceleistungen, wie z. B. zusätzliche Kreditkarten oder Fremdwährungskonten.
  • Kostenlose Kontoführung: Manche Banken bieten Geschäftskonten mit kostenloser Kontoführung an. Diese senken Ihre Fixkosten - entscheidend sind aber die Gesamtkosten und die Leistungen, die Sie dafür erhalten.

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Inhalt dieser Seite

    Firmenkonto Vergleich

    Sie haben ein Unternehmen gegründet oder sind gerade dabei. Neben tausend Dingen, an die Sie denken müssen, taucht irgendwann die Frage auf: Brauche ich ein Geschäftskonto? Und wenn ja, welches ist das richtige für mich? Auf CAPITALO erfahren Sie alles Wichtige zu dem Thema und erhalten praktische Tipps. Vor allem aber finden Sie schnell und einfach das passende Konto für Ihr Unternehmen – mit dem CAPITALO Geschäftskonto-Vergleich. Unabhängig davon, ob Sie Einzel-Unternehmer sind oder ein großes Business leiten.

    Welche Vorteile Ihnen ein Geschäftskonto bringt

    Mit einem Firmenkonto können Sie geschäftliche und private Ausgaben sauber trennen. Egal, ob Ihre Firma groß oder klein ist, viel Umsatz macht oder gerade erst damit begonnen hat. Fest steht: Sie werden die Übersichtlichkeit zu schätzen wissen. Je komplexer jedoch Ihre finanziellen Angelegenheiten werden, desto dringender empfehlen wir ein Geschäftskonto.

    Gut möglich, dass die Trennung von Privatem und Geschäftlichem zu Beginn Ihrer Selbstständigkeit auch ohne separates Konto zu bewerkstellig ist. Doch wenn Sie sich jetzt für ein Firmenkonto entscheiden, sparen Sie sich in Zukunft viel Aufwand. Insbesondere dann, wenn der Zahlungsverkehr steigt und immer mehr Buchungen über das Konto laufen. Dann gelingt es nur mit viel Mühe, die Übersicht zu bewahren.

    Ein weiterer Vorteil: Das Finanzamt erhält über die Kontoauszüge nur Einblick in die geschäftlichen Buchungen. Ihre privaten Ausgaben sind in den Auszügen nicht enthalten und können von den Finanzbeamten nicht eingesehen werden.

    Gut zu wissen: Es besteht übrigens kein Geschäftskonto-Zwang. Sie müssen als Selbstständiger keines führen. Einzige Ausnahme: Kapitalgesellschaften wie z. B. GmbHs oder AGs. Bei der Aufnahme ins Handelsregister müssen Sie das Eigenkapital auf ein eigens dafür angelegtes Konto einzahlen. Für alle anderen Firmen besteht lediglich eine Nachweispflicht von Einnahmen und Ausgaben. Beides muss klar erkennbar sein.Die Bank kann Sie drängen: Bei einer erhöhten Anzahl von Buchungen kann die Bank von Ihnen verlangen, dass Sie das private Konto in ein Geschäftskonto umwandeln. Die genauen Bedingungen finden Sie in den ABG der jeweiligen Bank.

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    Besteht ein Unterschied zu einem privaten Girokonto?

    Bei einem Geschäftskonto besteht kein prinzipieller Unterschied zu einem privaten Girokonto. Es handelt sich lediglich um ein Konto, das genutzt wird, um den geschäftlichen Zahlungsverkehr abzuwickeln. Anhand der IBAN lässt sich nicht erkennen, dass es sich um ein Firmenkonto handelt. Auch der Leistungsumfang muss sich nicht von einem privat genutzten Girokonto unterscheiden. Allerdings ist das oft der Fall. So bieten manche Banken zusätzliche Leistungen, weitere Kreditkarten etwa oder Fremdwährungskonten. Hinzu kommen Gründungs- oder Investitionskredite oder die Möglichkeit, Bargeld-Transaktionen vorzunehmen.

    Filialbank oder Direktbank

    Legen Sie hohen Wert auf eine persönliche Betreuung? Dann liegt es auf der Hand, sich für eine Filialbank zu entscheiden. Denn sie bietet Ihnen in der Regel einen festen Ansprechpartner, den Sie anrufen oder in der Filiale aufsuchen können. Wenn Sie keine persönliche Betreuung benötigen, empfiehlt sich eine Direktbank. Hier werden Ihre Kontoangelegenheiten online abgewickelt. Daher sind die Gebühren meist niedriger.
    Übrigens: Wenn Sie mit Ihrer Hausbank zufrieden sind, können Sie auch dort ein separates Konto für Ihr Geschäft eröffnen. Vergleichen Sie die Konditionen Ihrer Hausbank einfach mit anderen Angeboten.

    Kostenloses Geschäftskonto gesucht

    Die Höhe der Gebühren hängt natürlich von den Leistungen ab, die Sie erhalten. Wenn Sie bloß ein normales Girokonto brauchen, können Sie auf eine Direktbank setzen, die keine Kontoführungsgebühren erhebt. Es lohnt sich allerdings, genauer hinzusehen: Bei kostenfreier Kontoführung werden nämlich oft Gebühren für beleghafte Buchungen – teilweise auch für beleglose – verlangt. (Meistens sind die Gebühren für beleghafte höher, da der Aufwand größer ist.) Auch zusätzliche EC-Karten oder Kreditkarten für Geschäftspartner können gebührenpflichtig sein. Entscheidend sind also wie immer die Gesamtkosten.

    Achten Sie auf die Zinsen: Gerade für Dispokredite und geduldete Überziehungen bestehen in puncto Zinsen oft große Unterschiede. Für Unternehmen, deren Konten öfters negative Kontostände aufweisen, kann das ein wichtiger Punkt sein. Aber auch Guthabenzinsen können bei der Entscheidung eine Rolle spielen.

    Wünschen Sie zusätzliche Services, wie etwa ein Fremdwährungskonto, oder möchten Sie regelmäßig Bargeld auf Ihr Geschäftskonto einzahlen, gibt es das in der Regel nur mit Kontoführungsgebühren . Diese liegen ungefähr zwischen fünf und 30 Euro pro Monat. Dafür profitieren Sie auch von zusätzlichen Leistungen.Unser Tipp Ob kostenloses oder servicestarkes Firmenkonto – nutzen Sie den CAPITALO Geschäftskonten Vergleich

    Wann sich ein Wechsel lohnt

    Es ist selbstverständlich möglich, das Geschäftskonto zu wechseln. Allerdings ist der Aufwand noch höher als bei einem privaten Konto. Es gilt einiges zu beachten. So muss z. B. die neue Kontoverbindung Geschäftspartnern, Versicherungen, dem Finanzamt, Internet- und Telefonanbietern, Lieferanten, Kunden und Vermietern mitgeteilt werden. Bankverbindung und Kontodaten müssen auch auf allen Unternehmensschreiben (z. B. Rechnungen), auf Formularen, Vordrucken und der Website geändert werden.Trotzdem kann ein Wechsel sinnvoll sein: Schauen Sie sich dazu die aktuellen Konditionen Ihrer Bank genau an; ebenso die Services, die sie bietet.
    Nur bei gleichen oder besseren Konditionen zu günstigeren Gesamtkosten, ist ein Wechsel erwägenswert. Sonst steht der Aufwand zum Nutzen in keinem vernünftigen Verhältnis. Selbst geringe Kosteneinsparungen ändern daran nichts.

    Geschäftskonto auflösen oder kündigen: In der Regel können Sie das bestehende Konto jederzeit kündigen. Dazu sollte es ein Guthaben aufweisen oder der Saldo muss mit der Kündigung ausgeglichen werden. Gibt es weitere bevollmächtigte Geschäftspartner, ist es nötig, dass auch diese die Kündigung unterschreiben.

    Häufige Fragen zum Firmenkonto

    Müssen Unternehmer ein Geschäftskonto führen?

    Nein, es besteht für Selbstständige keine Pflicht, ein Geschäftskonto zu führen. Ausnahmen sind Kapitalgesellschaften wie AGs, UGs oder GmbHs, die ein Geschäftskonto benötigen. Der betriebliche Zahlungsverkehr kann theoretisch über ein privates Girokonto abgewickelt werden. Als Unternehmer müssen Sie jedoch sämtliche betrieblichen Einnahmen und Ausgaben nachweisen können. Ein separates Konto ist daher sinnvoll.

    Wofür brauche ich ein Geschäftskonto?

    Damit können Sie Ihren geschäftlichen von Ihrem privaten Zahlungsverkehr trennen. Das erleichtert Ihnen den Jahresabschluss und Ihre Einnahmen-Ausgaben-Rechnung. Freiberufler oder Kleinunternehmer könnten für ihren Geschäftsverkehr auch einfach ein weiteres Girokonto eröffnen. Allerdings haben viele Banken in ihren Geschäftsbedingungen genau festgelegt, wann ein Privatkonto zum Firmenkonto werden muss.
    Insbesondere wenn die Geschäfte gut laufen und sich die monatlichen Buchungen häufen, werden viele Banken auf die Eröffnung eines Geschäftskontos drängen.

    Welches Konto brauche ich als Kleinunternehmer?

    Kleinunternehmer stehen am Anfang Ihrer Selbstverständigkeit und haben oft nur wenige Umsätze im Monat. Viele fragen sich, ob sie für Ihre Tätigkeit überhaupt ein eigenes Geschäftskonto benötigen. Eine verständliche Frage, da Geschäftskonten oft mit Gebühren verbunden sind, die den ohnehin geringen Umsatz weiter schmälern. Außerdem gibt es keinen Zwang, ein Geschäftskonto zu führen.
    Dennoch lohnt sich auch für Kleinunternehmer ein Firmrnkonto – der genannten Vorteile wegen (s.o). Außerdem gibt es Angebote für Einzel- und/oder Kleinunternehmer mit nur geringen Gebühren. Diese verursachen keine wirklichen Mehrkosten. Ein solches Geschäftskonto für Kleinunternehmer finden Sie mit unserem Geschäftskonto-Vergleich.

    Wer darf das Geschäftskonto eröffnen?

    Als Einzel-Unternehmer eröffnen Sie das Konto. Bei Kapitalgesellschaften dürfen nur Geschäftsführer oder Bevollmächtigte das Geschäftskonto eröffnen. Bei mehreren Gesellschaftern gilt: Um alle Vollmachten zu erhalten, müssen alle Gesellschafter den Antrag unterschreiben.

    Wie lange dauert in etwa die Eröffnung?

    Das hängt davon ab, bei welcher Bank und mit welcher Rechtsform Sie Ihr Konto eröffnen. Bei Filialbanken geht die Prüfung der Unterlagen meist schneller, da diese direkt bei Ihrem Termin vor Ort geprüft werden. Aber auch bei einer Direktbank kann die Eröffnung in weniger als zwei Tagen erfolgen – wiederum abhängig von Ihrer Rechtsform und den Unterlagen, die die Bank kontrollieren muss. Bei einer Direktbank können Sie sich einfach und schnell mit dem PostIdent- oder dem VideoIdent-Verfahren identifizieren, was den Eröffnungsprozess deutlich verkürzt.

    Was ist ein Kontokorrentkredit

    Einige Banken räumen Ihnen zum Firmenkonto zugleich einen Kontokorrentkredit ein. Das ist eine Kreditlinie, die Sie bei Bedarf beliebig ausschöpfen und dann auch jederzeit wieder zurückzahlen können. Eine ausreichende Bonität ist Voraussetzung. Damit können Sie etwaige finanzielle Engpässe überbrücken – beispielsweise die Zeit zwischen fälligen Fixkosten, wie Gehälter oder Mieter, und nicht bezahlten Rechnungen. Zinsen fallen nur dann an, wenn Sie den Kredit in Anspruch nehmen. Der Zinssatz ist je nach Bank unterschiedlich und wird oft bonitätsabhängig festgelegt. Sie erhalten also umso günstigere Konditionen, je höher die Bank Ihre Kreditwürdigkeit beurteilt.

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    Dieser Ratgeber wurde verfasst von Friedrich Krautzberger

    Seit über 15 Jahren arbeite ich als Texter und bin sehr erfahren in Finanzthemen, vor allem was Geldanlagen und Versicherungen betrifft. In meiner langjährigen Laufbahn habe ich diverse Banken und Versicherer redaktionell betreut.

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