Bestes Geschäftskonto Vergleich: Firmenkonten 2023 | CAPITALO
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Bestes Geschäftskonto Vergleich 2023

Geschrieben von Friedrich Krautzberger
Stand: Mai 2023
Vergleich: Mehr als 20 Anbieter im Vergleich
Sparen: Schnell Bonus- und Rabattpakete finden
  • Sie bewahren die Übersicht: Ein Geschäftskonto hilft Ihnen, private und geschäftliche Ausgaben zu trennen. Bei einer Firmengründung mit Stammkapital (KG, OG, GmbH) ist es zwingend nötig.
  • Ein Plus an Service: Geschäftskonten bieten Ihnen mehr Serviceleistungen, wie z. B. zusätzliche Kreditkarten oder Fremdwährungskonten.
  • Kostenlose Kontoführung: Manche Banken bieten Geschäftskonten mit kostenloser Kontoführung an. Diese senken Ihre Fixkosten - entscheidend sind aber die Gesamtkosten und die Leistungen, die Sie dafür erhalten.

Wir stellen in unserem Girokontovergleich alle Banken vor, die ein Girokonto anbieten und von jeder/m Interessent/in direkt online auf der jeweiligen Bank-Seite abschließen kann. Dazu haben wir diese Übersicht erstellt, die jedoch nicht alle Anbieter abbildet. Für die Vermittlung eines Girokontos erhalten wir als Plattformbetreiber eine Tippgebervergütung, mit der wir Ihnen diesen Dienst auch weiterhin kostenlos zur Verfügung stellen können. Wie wir uns finanzieren, erklären wir Ihnen hier.

Firmenkonten Vergleich

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Das Wichtigste in Kürze

  • Sie bewahren die Übersicht: Ein Geschäftskonto hilft Ihnen, private und geschäftliche Ausgaben zu trennen. Bei einer Firmengründung mit Stammkapital (KG, OG, GmbH) ist es zwingend nötig.
  • Ein Plus an Service: Geschäftskonten bieten Ihnen mehr Serviceleistungen, wie z. B. zusätzliche Kreditkarten oder Fremdwährungskonten.
  • Kostenlose Kontoführung: Manche Banken bieten Geschäftskonten mit kostenloser Kontoführung an. Diese senken Ihre Fixkosten – entscheidend sind aber die Gesamtkosten und die Leistungen, die Sie dafür erhalten.

Sie haben ein Unternehmen gegründet oder sind gerade dabei. Neben tausend Dingen, an die Sie denken müssen, taucht irgendwann die Frage auf: Brauche ich ein Geschäftskonto? Und wenn ja, welches ist das Richtige für mich? Auf CAPITALO erfahren Sie alles Wichtige zu dem Thema und erhalten praktische Tipps. Vor allem aber finden Sie schnell und einfach das passende Konto für Ihr Unternehmen – mit dem CAPITALO Geschäftskonto-Vergleich. Unabhängig davon, ob Sie ein Einzelunternehmen oder großes Business leiten.

Welche Vorteile Ihnen ein Geschäftskonto bringt

Mit einem Geschäftskonto können Sie geschäftliche und private Ausgaben sauber trennen. Egal, ob Ihre Firma groß oder klein ist, viel Umsatz macht oder gerade erst damit begonnen hat. Fest steht: Sie werden die Übersichtlichkeit zu schätzen wissen. Je komplexer jedoch Ihre finanziellen Angelegenheiten werden, desto dringender empfehlen wir ein Geschäftskonto.

Gut möglich, dass die Trennung von Privatem und Geschäftlichem zu Beginn Ihrer Selbstständigkeit auch ohne separates Konto zu bewerkstellig ist. Doch wenn Sie sich jetzt für ein Geschäftskonto entscheiden, sparen Sie sich in Zukunft viel Aufwand. Insbesondere dann, wenn der Zahlungsverkehr steigt und immer mehr Buchungsposten über das Konto laufen. Dann gelingt es nur mit viel Mühe, die Übersicht zu bewahren.

Ein weiterer Vorteil: Das Finanzamt erhält über die Kontoauszüge nur Einblick in die geschäftlichen Buchungen. Ihre privaten Ausgaben sind in den Auszügen nicht enthalten und können von den Finanzbeamten nicht eingesehen werden.

Gut zu wissen: Es besteht übrigens kein Geschäftskonto-Zwang. Sie müssen als Selbstständiger, Freiberufler, Kleinunternehmer, Personengesellschaft und Co. keines führen. Einzige Ausnahme: Kapitalgesellschaften wie z. B. GmbHs oder AGs. Bei der Aufnahme ins Handelsregister müssen Sie das Eigenkapital auf ein eigens dafür angelegtes Konto bei Ihrer Geschäftsbank einzahlen. Für alle anderen Unternehmen besteht lediglich eine Nachweispflicht von Einnahmen und Ausgaben. Beides muss klar erkennbar sein.

Die Bank kann Sie drängen: Bei einer erhöhten Anzahl von Buchungen kann die Bank von Ihnen verlangen, dass Sie das private Konto in ein Geschäftskonto umwandeln. Die genauen Bedingungen finden Sie in den ABG der jeweiligen Bank.

Besteht ein Unterschied zu einem privaten Girokonto?

Zwischen einem Geschäftskonto und einem privaten Girokonto besteht kein prinzipieller Unterschied. Es handelt sich lediglich um ein Konto, das genutzt wird, um den geschäftlichen Zahlungsverkehr, von Bargeldeinzahlungen über Abhebungen sowie Überweisungen und Zahlungseingänge abzuwickeln. Anhand der IBAN lässt sich nicht erkennen, dass es sich um ein Geschäftskonto handelt. Auch der Leistungsumfang bei einem Geschäftsgirokonto muss sich nicht von einem privat genutzten Girokonto unterscheiden. Allerdings ist das oft der Fall. So bieten manche Banken zusätzliche Leistungen, etwa eine weitere Kreditkarte oder Debitkarte, Fremdwährungskonten, einen höheren Rahmen für den Kontokorrentkredit etc. Hinzu kommen Gründungs- oder Investitionskredite oder die Möglichkeit, Bargeld – Transaktionen vorzunehmen.

Filialbank oder Direktbank

Legen Sie hohen Wert auf eine persönliche Betreuung? Dann liegt es auf der Hand, sich für eine Filialbank zu entscheiden. Denn sie bietet Ihnen in der Regel einen festen Ansprechpartner, den Sie anrufen oder in der Filiale aufsuchen können. Auch wenn Sie regelmäßig Geld an einem Automaten abheben möchten, könnte das die bequemere Lösung sein, da Banken mit Filialen in der Regel auch mehr Automaten zur Verfügung stellen als Direktbanken / Neobanken.

Übrigens: Wenn Sie mit Ihrer Hausbank zufrieden sind, können Sie auch dort die Kontoeröffnung für ein separates Geschäftskonto in die Wege leiten. Vergleichen Sie die Konditionen Ihrer Hausbank einfach mit anderen Angeboten.

Vorzüge von Direktbanken: Wenn Sie keine persönliche Betreuung benötigen, empfiehlt sich eine Direktbank. Hier werden Ihre Kontoangelegenheiten online abgewickelt. Daher sind die Gebühren meist niedriger. Aber keine Sorge, auch bei Neobanken können Sie natürlich auch Bargeld abheben. Je nach Anbieter sind dann Bargeldabhebungen z. B. an bestimmten Supermarktkassen und Automaten von Partner-Banken möglich. Diese Transaktionen sind aber oft auf eine bestimmte Anzahl im Monat beschränkt. Wobei Bargeldeinzahlungen aber wie bei Qonto meist aus Sicherheitsgründen nicht möglich sind.

Direktbanken bieten neben niedrigeren Gebühren verschiedene Vorteile wie Echtzeitüberweisungen. Besonders praktisch ist zum Beispiel das Kontomodell bei dem Anbieter N26 für alle Unternehmensformen, da hier Unterkonten (so genannte Spaces) eingerichtet werden können. Dort kann dank eines automatisierten Einkommensverteilers direkt ein bestimmter Prozentsatz der Zahlungseingänge in das entsprechende Unterkonto verschoben werden. So kann beispielsweise die Steuer direkt zurückgelegt werden. Nicht nur für Freiberufler ohne externe Buchhaltung macht das schon eine Sorge weniger. Für diesen Service ist auch Kontist bekannt. Auch bei einem Kontist Geschäftskonto werden automatisch die Einkommens- und Umsatzsteuern errechnet und zurückgelegt. Konten vieler Anbieter lassen sich sogar mit DATEV verknüpfen, sodass noch weitere Buchhaltungs- und Steuer-Angelegenheiten automatisiert und vereinfacht werden.

Direktbanken (oder auch Neobanken oder Online-Banken genannt) gibt es inzwischen viele auf dem Markt wie N26, Qonto, Fyrst, Holvi, Fidor oder Finom. Und natürlich ist die Qual der Wahl bei Filialbanken – von Postbank über Sparkasse bis Sparda-Bank und Co. – noch viel größer. Mit unserem Geschäftskonten-Vergleich finden Sie heraus, welche davon am besten für Ihre Bedürfnisse geeignet ist.

Kostenloses Geschäftskonto gesucht?

Die Höhe der Grundgebühr und anderer Gebühren hängt natürlich von den Leistungen ab, die Sie erhalten.

Wenn Sie bloß ein normales Girokonto als Businesskonto nutzen möchten, können Sie auf eine Direktbank setzen, die keine Kontoführungsgebühren erhebt. Es lohnt sich allerdings, genauer hinzusehen: Bei kostenfreier Kontoführung werden nämlich oft Gebühren für beleghafte Buchungen – teilweise auch für beleglose – verlangt. (Meistens sind die Gebühren für beleghafte höher als für beleglose, da der Aufwand größer ist.) Beleglose Buchungsposten sind z. B. alle Überweisungen, Daueraufträge und Lastschriften, welche Online – also ohne extra Beleg – ausgeführt werden.

Auch zusätzliche EC-Karten oder Kreditkarten für Geschäftspartner können gebührenpflichtig sein. Entscheidend sind also nicht die Gebühr für die Kontoeröffnung oder die Jahresgebühr für sich allein genommen, sondern wie immer die Gesamtkosten.

Achten Sie auf die Zinsen: Gerade für Dispokredite und geduldete Überziehungen bestehen in puncto Zinsen oft große Unterschiede. Für Unternehmen, deren Konten öfters negative Kontostände aufweisen, auch wenn es nur in dem ein oder anderen Monat passiert, kann das ein wichtiger Punkt sein. Aber auch Guthabenzinsen können bei der Entscheidung eine Rolle spielen.

Wünschen Sie zusätzliche Services, wie etwa ein Fremdwährungskonto, oder möchten Sie regelmäßig Bargeld auf Ihr Geschäftskonto einzahlen, gibt es das in der Regel nur mit Kontoführungsgebühren . Diese liegen ungefähr zwischen fünf und 30 Euro pro Monat. Dafür profitieren Sie auch von zusätzlichen Leistungen.

Unser Tipp: Ob kostenloses oder servicestarkes Firmenkonto – nutzen Sie den CAPITALO Geschäftskonten Vergleich.

Wann sich ein Wechsel lohnt

Es ist selbstverständlich möglich das Geschäftskonto zu wechseln. Allerdings ist der Aufwand höher als bei einem Privatkonto. Es gilt einiges zu beachten. So muss z. B. die neue Kontoverbindung Geschäftspartnern, Versicherungen, dem Finanzamt, Internet- und Telefonanbietern, Lieferanten, Kunden und Vermietern mitgeteilt werden. Bankverbindung und Kontodaten müssen auch auf allen Unternehmensschreiben (z. B. Rechnungen), auf Formularen, Vordrucken und der Website geändert werden. Und man muss einplanen, dass manche die Überweisung die erste Zeit lang dennoch auf das alte Konto tätigen werden. Der Geldeingang kann dann noch etwas auf sich warten lassen.

Trotzdem kann ein Kontowechsel sinnvoll sein: Schauen Sie sich dazu die aktuellen Konditionen Ihrer Bank genau an; ebenso die Services, die sie bietet.

Nur bei gleichen oder besseren Konditionen zu günstigeren Gesamtkosten, lohnt sich ein Wechsel. Sonst steht der Aufwand zum Nutzen in keinem vernünftigen Verhältnis. Selbst geringe Kosteneinsparungen ändern daran nichts.

Geschäftskonto auflösen oder kündigen: In der Regel können Sie das bestehende Konto jederzeit kündigen. Dazu sollte es ein Guthaben aufweisen oder der Saldo muss mit der Kündigung ausgeglichen werden. Je nach Unternehmensart und der Rechtsform, gibt es womöglich weitere bevollmächtigte Geschäftspartner. Dann ist es nötig, dass auch diese die Kündigung unterschreiben.

Häufige Fragen zum Firmenkonto

Müssen Unternehmer ein Geschäftskonto führen?

Nein, es besteht für Selbstständige und andere Personengesellschaften keine Pflicht, ein Geschäftskonto zu führen. Ausnahmen sind Kapitalgesellschaften wie AGs, UGs oder GmbHs, für welche die Kontoeröffnung und -Führung eines Geschäftskontos vorgeschrieben ist. Ansonsten kann der betriebliche Zahlungsverkehr theoretisch über ein privates Girokonto abgewickelt werden. Als Unternehmer müssen Sie jedoch sämtliche betriebliche Einnahmen und Ausgaben nachweisen können. Ein separates Konto ist daher sinnvoll.

Wofür brauche ich ein Geschäftskonto?

Damit können Sie Ihren geschäftlichen Zahlungsverkehr von Ihrem privaten trennen. Das erleichtert Ihnen den Jahresabschluss und Ihre Einnahmen-Ausgaben-Rechnung. Sie haben alle Buchungen, welche Ihr Einzelunternehmen oder größeres Unternehmen betreffen auf einen Blick. Freiberufler oder Kleinunternehmer könnten für ihren Geschäftsverkehr auch einfach ein weiteres Girokonto eröffnen. Allerdings haben viele Banken in ihren Geschäftsbedingungen genau festgelegt, wann ein Privatkonto zum Firmenkonto werden muss. Informieren Sie sich diesbezüglich also am besten noch vor der Kontoeröffnung.

Insbesondere wenn die Geschäfte gut laufen und sich die monatlichen Buchungen häufen, werden viele Banken auf die Eröffnung eines Geschäftskontos drängen. Da für sie der Aufwand hier größer ist, wünschen sie sich auch eine höhere Grundgebühr von Ihnen.

Welches Konto brauche ich als Kleinunternehmer?

Kleinunternehmer stehen am Anfang Ihrer Selbstständigkeit und haben oft nur wenige Umsätze im Monat. Viele fragen sich, ob sie für Ihre Tätigkeit überhaupt ein eigenes Geschäftskonto benötigen. Eine verständliche Frage, da Geschäftskonten oft mit einer höheren Grundgebühr verbunden sind, die den ohnehin geringen Umsatz weiter schmälern. Außerdem gibt es keinen Zwang, ein Geschäftskonto zu führen. Zumindest nicht für diese Unternehmensart.

Dennoch lohnt sich auch für Kleinunternehmer ein Firmenkonto – der genannten Vorteile wegen (s.o). Außerdem gibt es Angebote für Einzel- und/oder Kleinunternehmer mit nur geringen Gebühren. Diese verursachen keine wirklichen Mehrkosten. Ein solches Geschäftskonto für Kleinunternehmer finden Sie mit unserem Geschäftskonto-Vergleich.

Wer darf das Geschäftskonto eröffnen?

Als Einzel-Unternehmer / Freiberufler sind Sie selbst für die Kontoeröffnung zuständig. Bei Kapitalgesellschaften dürfen nur Geschäftsführer oder Bevollmächtigte das Geschäftskonto eröffnen. Bei mehreren Gesellschaftern gilt: Um alle Vollmachten zu erhalten, müssen alle Gesellschafter den Antrag unterschreiben.

Wie lange dauert in etwa die Kontoeröffnung?

Das hängt davon ab, bei welcher Bank und mit welcher Rechtsform Sie Ihr Konto eröffnen. Bei Filialbanken geht die Prüfung der Unterlagen meist schneller, da diese direkt bei Ihrem Termin vor Ort geprüft werden. Aber auch bei einer Direktbank kann die Kontoeröffnung in weniger als zwei Tagen erfolgen – wiederum abhängig von Ihrer Rechtsform und den Unterlagen, die die Bank kontrollieren muss. Bei einer Direktbank können Sie sich einfach und schnell mit dem PostIdent- oder dem VideoIdent-Verfahren identifizieren, was den Eröffnungsprozess deutlich verkürzt.

Was ist ein Kontokorrentkredit?

Einige Banken räumen Ihnen zum Firmenkonto zugleich einen Kontokorrentkredit ein. Das ist eine Kreditlinie, die Sie bei Bedarf über Ihre Debitkarte beliebig ausschöpfen und dann auch jederzeit wieder zurückzahlen können. Eine ausreichende Bonität ist Voraussetzung. Damit können Sie etwaige finanzielle Engpässe in einem schwierigen Monat überbrücken – beispielsweise die Zeit zwischen fälligen Fixkosten, wie Gehälter oder Miete, und nicht bezahlten Rechnungen. Zinsen fallen nur dann an, wenn Sie den Kredit in Anspruch nehmen. Der Zinssatz ist je nach Bank unterschiedlich und wird oft bonitätsabhängig festgelegt. Sie erhalten also umso günstigere Konditionen, je höher die Bank Ihre Kreditwürdigkeit beurteilt.

Dieser Ratgeber wurde verfasst von Friedrich Krautzberger

Seit über 15 Jahren arbeite ich als Texter und bin sehr erfahren in Finanzthemen, vor allem was Geldanlagen und Versicherungen betrifft. In meiner langjährigen Laufbahn habe ich diverse Banken und Versicherer redaktionell betreut.

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