Beste private Krankenversicherung im Vergleich

Geschrieben von Alexander Senger
Stand: Juli 2022
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    Welche Leistungen bietet eine private Kranken­versicherung?

    Wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual. In Sachen privater Krankenversicherung (PKV) dürfte dies vielen gesetzlich Versicherten und Berufseinsteigern in Deutschland allerdings kaum mehr schwerfallen. Aus vielerlei Gründen. Schließlich steigen nicht nur die Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen trotz mäßiger Grundversorgung seit Jahren stetig. Auch zahlreiche Zuzahlungen für Medikamente, Hilfsmittel oder Zahnersatz belasten zunehmend das Budget. Wer für sich und seine Familie eine optimale gesundheitliche Vorsorge zum vernünftigen Preis wünscht, sollte daher besser nachrechnen und vergleichen.
    Unser Ratgeber „Private Krankenversicherung – besser versichert im Alltag“ bietet Ihnen dazu alles Wissenswerte rund um die private Krankenvollversicherung.

    Grundlegende Vorteile der PKV gegenüber der GKV

    Generell reicht der Versicherungsschutz einer privaten Krankenversicherung (PKV) in der Regel weit über den Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) hinaus. Als Privatpatient genießen Sie eine umfassende und individuelle medizinische Versorgung. Kürzere Wartezeiten für den Arzttermin, Facharztbehandlungen durch ausgewiesene Spezialisten oder kostenintensive alternative Heilverfahren sind nur drei der Vorzüge, die Ihnen eine private Krankenversicherung heute bietet. Weitere Vorteile:

    Mehr als der gesetzliche Leistungskatalog: Als Privatpatient sind Sie nicht an den strengen Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen gebunden. Was gesetzlich Versicherte meist teuer zuzahlen müssen, erhalten Sie als Privatpatient in vielen Fällen durch umfangreichere Behandlungen und höherwertigere medizinische Produkte standardmäßig erstattet.

    Leistungen selbst bestimmen: Zudem können Sie sich bei der privaten Krankenversicherung den Leistungsumfang individuell und ganz nach den persönlichen Bedürfnissen zusammenstellen. Wünschen Sie beispielsweise im Falle eines Krankenhausaufenthalts eine Behandlung durch den Chefarzt oder hohe Leistungen beim Zahnersatz, können Sie Ihren Versicherungsumfang durch die Tarifwahl frei gestalten.

    Finanziell lukrativ: Ein weiterer – oft vergessener – Vorteil: Privat Versicherte mit einem hohen Einkommen sparen zudem meist viel Geld. Gleiches gilt für Beamte sowie Selbstständige und Freiberufler.

    Tipp der Redaktion

    Als Beamtin oder Beamter ist die private Krankenversicherung für Sie in jedem Fall die bessere Wahl: Durch die staatliche Beihilfe müssen Sie nur einen Teil ihrer Krankheitskosten privat absichern. In der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben Sie dagegen auf dem vollen Beitrag sitzen.

    Wichtige Unterschiede von GKV und PKV

    Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)Private Krankenversicherung (PKV)
    LeistungenSind gesetzlich in Richtlinien des Leistungskatalogs festgelegt.Werden individuell vertraglich vereinbart und garantiert.
    AbrechnungKrankenkasse rechnet direkt mit Ärzten und Versorgungseinrichtungen ab.Versicherter erhält Rechnung zum Einreichen beim Anbieter. Ausnahme: Kosten fürs Krankenhaus.
    BeiträgeRichten sich nach der Höhe des Einkommens (Maximalbeitrag).Sind unabhängig vom aktuellen Einkommen und richten sich nach Tarif, Alter und Gesundheitszustand (Prüfung).
    Versicherung von Partner und KindernKostenlose Mitversicherung aller Familienmitglieder.Getrennte Beitragsberechnung, reduzierte Beiträge für Kinder.
    Arbeitgeberzuschuss50 % des allgemeinen gesetzlichen Beitragssatzes, aktuell kein Zuschuss zum Zusatzbeitrag.50 % des aktuellen Versicherungsbeitrags, maximal in Höhe des Zuschusses für gesetzlich Versicherte.
    KrankengeldGesetzliches Krankengeld für Pflichtversicherte (bis maximal 78 Wochen).Privates Krankentagegeld standardmäßig oder optional.

    Wann können Sie sich überhaupt privat versichern?

    Grundsätzlich kann jeder Arbeitnehmer, dessen regelmäßiges Einkommen über der sogenannten Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) liegt, eine private Krankenversicherung abschließen. Aktuell liegt diese Grenze bei einem jährlichen Bruttogehalt von 60.750 Euro. Unabhängig von ihrem Einkommen können sich dagegen Selbstständige, Freiberufler, Beamte sowie Beamtenanwärter privat versichern.

    Ebenso haben Studenten zu Beginn ihres Studiums sowie sogenannte Mini-Jobber die Möglichkeit, sich von der Versicherungspflicht befreien zu lassen und eine Krankenversicherung auf privater Basis abzuschließen. Hierfür bieten die privaten Krankenkassen spezielle Studenten- und Basis-Tarife an. Auch Kinder können – unabhängig vom Versicherungsstatus der Eltern – mit einem höherwertigen Versicherungsschutz privat krankenversichert werden.

    Diese Personengruppen können privat krankenversichert werden: 

    • Angestellte mit Einkommen über der aktuellen Versicherungspflichtgrenze.
    • Selbstständige und Freiberufler.
    • Beamte und Beamtenanwärter.
    • Studenten die sich von der Versicherungspflicht befreien lassen.
    • Geringverdiener mit Einkommen von unter 450 Euro.
    • Kinder bis zur Volljährigkeit bzw. zum Ausbildungsende.

    Tarifmerkmale der PKV – welche wirken sich unmittelbar auf den Beitrag aus?

    Meist stellt sich für Interessenten vor dem Abschluss eines Neuvertrags oder einem Wechsel zur PKV die Frage: Wonach richten sich eigentlich meine Beiträge in der privaten Krankenversicherung?

    Grundsätzlich gilt: Im Gegensatz zu den gesetzlichen Krankenkassen, die von ihren Versicherten einen einkommensabhängigen Solidarbeitrag erheben, schließen Sie im Falle der PKV einen individuellen privaten Versicherungsvertrag ab. Hierbei kalkuliert die jeweilige private Krankenversicherung Ihre Beiträge risikogerecht nach dem sogenannten Äquivalenzprinzip. Dies soll zum einen sicherstellen, dass Gruppen innerhalb ihres Alters, dem individuellen Risiko und dem gewünschten Versicherungsschutz gleichgestellt sind – also gleich hohe Beiträge bezahlen. Zum anderen muss die private Krankenversicherung aus den gezahlten Beiträgen innerhalb dieser Gruppe alle anfallenden Versicherungsleistungen garantieren – also tatsächlich erbringen – können.

    Daher richten sich die Beitragskosten bei der PKV insbesondere nach diesen Punkten:

    Höhe und Umfang der vereinbarten Leistungen: Es gilt der Grundsatz: Je besser der Schutz, desto höher sind auch die Beiträge. Als Versicherter können Sie somit das Preis-Leistungs-Verhältnis Ihres Versicherungstarifs selbst mitgestalten.

    Eintrittsalter und allgemeiner Gesundheitszustand zu Versicherungsbeginn: Wer jung und gesund ist, keinerlei Vorerkrankungen, Risikofaktoren oder chronische Krankheitsbilder mitbringt, der zahlt in der Regel deutlich geringe Beiträge. Daher sollten Sie Ihre PKV am besten möglichst früh abschließen.

    Höhe und Art der Selbstbeteiligung: Diese regelt beispielsweise, in welchen Fällen bzw. bis zu welchem Betrag Sie als Versicherte Ihre Rechnungen selbst bezahlen. Ein hoher Selbstbehalt kann Beiträge deutlich reduzieren und lohnt sich vor allem für gesunde Versicherte, die in der Regel selten zum Arzt gehen sowie Verordnungen und Medikamente kaum benötigen.

    Übrigens: Auch das sogenannte Primärarztprinzip – bei dem Sie einen Facharzt nur nach vorhergehender Überweisung durch den Hausarzt aufsuchen – belohnen viele private Krankenkassen mit geringeren Beiträgen.

    Private Krankenvoll­versicherung – hier sind Tarife besonders leistungsstark

    Auf der Suche nach der geeigneten PKV sollten Sie zudem wissen: Welche Tarife sind eigentlich besonders leistungsstark? Oft ist dies nicht einfach: Sogenannte Basis- oder Einsteigertarife sind zwar günstig in der monatlichen Prämie und werden gerade bei Neueinsteigern viel beworben. Ihr Leistungsumfang ist aber kaum besser, als der der gesetzlichen Krankenversicherungen.
    Eine leistungsstarke PKV sollte und muss die Abdeckung von wichtigen Leistungsmerkmalen in allen Bereichen ermöglichen, hierzu zählen beispielsweise:

    Ambulante Leistungen: Die meisten Tarife der PKV leisten sowohl bei Allgemein- und Facharztbehandlungen zu hundert Prozent. Für einige Tarife gilt die volle Erstattung aber nur, wenn Sie sich vom Hausarzt zum Facharzt überweisen lassen (Primärarztprinzip). Tarifunterschiede betreffen natürlich auch die Arzthonorare.

    Wichtig: Gute Tarife übernehmen stets mehr als das 3,5-fache Honorar der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Dies gilt zudem für alle rezeptpflichtigen Medikamente sowie den Zuschuss für Sehhilfen.

    Stationäre Leistungen: Im Falle eines Krankenhausaufenthalts sollte eine Behandlung durch einen Chefarzt oder Spezialisten erfolgen, und möglichst ein komfortables Einbett-Zimmer zur Verfügung stehen. Zimmerwahl und Chefarztbehandlung gehen bei guten Tarifen privater Krankenversicherungen meist Hand in Hand und sind nicht übermäßig teuer.

    Wichtig: Auch hier sollten die Arztkosten im Krankenhaus möglichst über das 3,5-Fache der ärztlichen Gebührenordnung hinausgehend erstattet werden – diese sind bei Behandlungen von Chefärzten oder Spezialisten durchaus üblich.

    Zahnleistungen: Gute Versicherungstarife zahlen zwischen 80 und 100 Prozent der zahnärztlichen Behandlungskosten. Ebenfalls gehören Erstattungen für teuren Zahnersatz hier zu den Leistungen. Außerdem zahlen solche Tarife selbst dann, wenn Ihr Zahnarzt für Leistungen mehr als das 3,5-Fache der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) verlangt.

    Wichtig: Achten Sie bei der Inanspruchnahme von Zahnleistungen auf die sogenannte Zahnstaffel. Bei den meisten Versicherern beliebt, legt diese fest, bis zu welcher Höchstsumme Leistungen in den ersten Versicherungsjahren tatsächlich bezahlt werden.

    Krankentagegeld: Auch ein Krankentagegeld in ausreichender Höhe sollte mit an Bord des Versicherungsvertrages sein. Sind Sie länger krank und arbeitsunfähig, verlieren Sie schnell Ihr Einkommen – schließlich läuft die gesetzliche Lohnfortzahlung für Arbeitnehmer schon ab dem 43. Tag aus. Das Krankentagegeld im Tarif sollte idealerweise mindestens Ihr Nettogehalt abdecken.

    Wichtig: Als Selbstständiger und Freiberufler müssen vom ersten Tag an selbst für den Lebensunterhalt sorgen. Gerade hier ist das Krankentagegeld als existenzsichernde Zusatzleistung sehr sinnvoll.

    Familienplanung: Neugeborene können in der privaten Krankenversicherung ohne Gesundheitsprüfung in dem Versicherungsumfang versichert werden, den die Eltern bereits für sich selbst gewählt haben. So sind Behandlungen bei Spezialisten möglich, deren Kosten seitens einer gesetzlichen Kasse nicht komplett übernommen worden wären.

    Wichtig: Dies ist vor allem dann entscheidend, wenn bei der Geburt schwerwiegende gesundheitliche Beeinträchtigungen wie beispielsweise ein Herzfehler festgestellt werden. Hier können Sie Ihrem Kind die bestmögliche medizinische Versorgung für die Zukunft sichern.

    Boni und Rückerstattung: Nehmen Sie als Versicherter längere Zeit keine Leistungen in Anspruch, zahlen Ihnen gute Versicherer einen Teil der Beiträge zurück. Achtung: Es gibt garantierte und variable Beitragsrückerstattungen – bei letzterer hängt Ihre Rückzahlung vom aktuellen Geschäftsergebnis der Versicherungsgesellschaft ab.

    Wichtig: Je nach Tarif und Police kann ein Teil der Monatsbeiträge zurückgezahlt oder aber ein zuvor festgelegter Betrag vereinbart werden. Zudem belohnen gute Tarife Ihren gesunden Lebensstil mit einem Bonus oder zurückgezahlten Beiträgen.

    PKV Vertrag – vor dem Abschluss besser genau vergleichen

    Sie möchten eine private Krankenversicherung abschließen oder wechseln? Dann sollten Sie Angebote und deren Tarife genau vergleichen, und sich möglichst ausführlich beraten lassen.

    Als erstes gilt es dabei zu prüfen: Verdienen Sie dauerhaft genug, um sich – auch im Alter – eine gute private Krankenversicherung leisten zu können? Als Beamtin und Beamter ist die private Krankenversicherung in jedem Fall die bessere Wahl, schließlich müssen Sie dank der staatlichen Beihilfe nur einen Teil Ihrer Krankheitskosten selbst privat absichern. Auch als Selbstständiger, Freiberufler und Besserverdiener ist die PKV meist eine gute Wahl.

    Haben Sie sich für eine private Krankenversicherung entschieden, sollten Sie vor einem Abschluss festlegen, welche Leistungen Sie versichern möchten und müssen. Zudem sollten Sie sich Gedanken machen, welche Sparmöglichkeiten für Sie in Frage kommen bzw. Ihnen offenstehen. Ein einfacher übersichtlicher Vergleich aller Tarife von verschiedenen Anbietern bietet dabei wertvolle Hilfe und führt Sie rasch zum passenden Angebot.

    Mit dem PKV Online-Vergleich von CAPITALO können Sie Ihre Privatpolice individuell ausgestalten und verschiedenste Tarifmodelle optimal vergleichen. Je nach Leistungsniveau haben Sie die Wahl zwischen Basis-, Komfort- und Premiumtarifen aller namhaften Anbieter in Deutschland. Innerhalb weniger Sekunden erhalten Sie so eine Übersicht der besten Tarife. Sie können die Vielzahl an Tarifkombinationen in Ruhe miteinander vergleichen und anschließend die beste Police gleich online anschließen. Beste Versicherung zum besten Preis: Unsere Experten zur privaten Krankenversicherung helfen Ihnen gerne bei der Wahl – unverbindlich und kostenfrei.

    Tipp der Redaktion

    Bleiben Sie skeptisch bei Billig-Tarifen! Einige Anbieter locken mit günstigen Beiträgen von 100 Euro oder weniger pro Monat für eine Krankenvollversicherung. Solche Billig-Tarife bieten jedoch nur sehr eingeschränkte Leistungen. Zudem verteuern sich die Prämien im Laufe der Zeit oftmals erheblich.

    Check PKV –das bietet Ihnen eine gute private Krankenvollversicherung

    • Freie Tarifwahl sowie individuelle Beitragsgestaltung.
    • Individuelle Beitragsberechnung für Single, Paare und Familien.
    • Keine Begrenzung auf Höchstsätze bei GOÄ / GOZ.
    • Offenen Heil- und Hilfsmittelkatalog, Kostenübernahme von Heilpraktikern.
    • Vorsorgeuntersuchungen ohne Begrenzung auf gesetzliche Programme.
    • Neueste medizinische Technologien und Behandlungsmethoden.
    • Freie Arztwahl, auch für Fachärzte oder Privatärzte.
    • Stationäre Behandlung im Einbettzimmer / Chefarztbehandlung.
      Hohe Kostenerstattung bei Zahnersatz mit geringer Wartezeit.
    • Beitragsrückerstattung bei Nichtinanspruchnahme von Leistungen.
    • Boni für gesunde und aktive Lebensführung.
      Weltweit uneingeschränkten Krankenschutz inkl. Rücktransport.

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    Die private Vollkranken­versicherung einfach erklärt

    Die private Vollkrankenversicherung: Was sie leistet und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

    Quelle: blau direkt

    Häufige Fragen zur privaten Kranken­versicherung

    Eine Auswahl der häufigsten Fragen zur PKV finden Sie hier.

    Wann ist eine private Krankenversicherung für mich sinnvoll?

    Als Angestellter: Wenn Sie als Angestellter sehr gut verdient, können Sie durch einen Wechsel in die private Krankenversicherung deutlich Geld sparen. Anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherung werden Ihre Beiträge zur PKV nicht nach Einkommen, sondern nach Leistungsumfang, Alter und Gesundheitszustand berechnet. Zudem bietet Ihnen die PKV einen klar besseren Versicherungsschutz.
    Als Selbstständiger: Als Selbstständiger und Freiberufler sparen mit der privaten Krankenversicherung ebenfalls meist viel Geld. Schließlich müssten Sie auch in der GKV Ihre Beiträge ohne Arbeitgeber komplett selbst aus eigener Tasche bezahlen.
    Als Beamter: Sind Sie Beamter und Beamtenanwärter, dann haben Anspruch auf die sogenannte Beihilfe. Ihr jeweiliger Dienstherr übernimmt also einen Großteil der Krankheitskosten – für die restlichen Kosten ist eine private Krankenversicherung ideal und deutlich günstiger als eine gesetzliche Krankenversicherung.

    Wie kann ich von der GKV in die PKV wechseln?

    Wenn Sie alle Voraussetzungen für eine PKV erfüllen, können Sie ohne Probleme von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln. Die reguläre Kündigungsfrist in der GKV beträgt zwei Monate – jeweils zum Monatsende. Übersteigt Ihr Jahreseinkommen erstmals die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG), entfällt die Kündigungsfrist sogar.
    Zum Wechsel in die private Krankenversicherung müssen Sie allerdings einen Antrag bei der jeweiligen Gesellschaft stellen und Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand beantworten. Bei erfolgreicher Aufnahme erhalten Sie von der Versicherung eine Annahmebestätigung, die Sie innerhalb der Kündigungsfrist bei Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung einreichen müssen.

    Kann ich eine private Krankenversicherung auch mit Vorerkrankungen abschließen?

    Dies ist oftmals schwierig. Denn vor Abschluss einer privaten Krankenversicherung müssen Sie viele Gesundheitsfragen beantworten. Deren genauer Inhalt und die abgefragten Zeiträume unterscheiden sich je nach Gesellschaft oft sehr stark.
    Zudem gilt: Bei schweren Erkrankungen oder Allergien verlangen die Versicherer häufig Risikozuschläge beim Tarif oder schließen bestimmte Leistungen komplett vom Versicherungsschutz aus. Gerade bei psychischen Vorerkrankungen, Fettleibigkeit oder anderen Risikofaktoren können die Versicherungsgesellschaften Ihren Antrag sogar ganz ablehnen.

    Ist eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung für mich möglich?

    Wenn Sie die Option einer Rückkehr in die GKV ernsthaft verfolgen, sollten Sie frühzeitig und sorgfältig planen. Denn ist das 55. Lebensjahr erst einmal erreicht, gehen bei den Kassen oftmals die Türen zu.
    Haben Sie das 55. Lebensjahr noch nicht vollendet, stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten offen, in die GKV zurückzukehren:
    Rückfall in die Familienversicherung, beispielsweise durch Aufgabe einer selbstständigen Tätigkeit.
    Aufnahme eines versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisses für mindestens einen Monat (Selbstständige).
    Rückgang des Einkommens unter die Versicherungspflichtgrenze für mindestens 12 Monate (Angestellte) – allerdings nur, wenn Sie in der Vergangenheit keinen Antrag auf Befreiung von der Versicherungspflicht gestellt haben.
    Bezug von Arbeitslosengeld I für 12 Monate, oder Bezug von ALG II.
    Haben Sie das 55. Lebensjahr bereits vollendet, bleiben Ihnen hingegen nur wenige Optionen. Denn auch bei Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit bleiben Sie versicherungsfrei, wenn Sie in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Versicherungspflicht nicht für 30 Monate Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse waren. Ist dies der Fall, gelten dieselben Voraussetzungen wie für Versicherte unter 55 Jahren.
    Wichtig: Haben Sie keine Krankenversicherung und sind Sie der gesetzlichen Krankenversicherung zuzuordnen, müssen Sie erneut in die GKV aufgenommen werden. Allerdings ist für Arbeitnehmer die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung nur möglich, wenn Ihr aktueller jährlicher Bruttoverdienst unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze fällt. Zudem müssen Sie damit rechnen, dass die Krankenkasse Beiträge rückwirkend ab April 2007 von Ihm verlangt. Ab dieser Zeit besteht in Deutschland nämlich eine Versicherungspflicht in der GKV.

    Wie wird in der PKV abgerechnet?

    Im Unterschied zu gesetzlich Versicherten, haben Sie als privat Versicherter Überblick und Kontrolle über alle anfallenden Kosten. Ihr Arzt stellt Ihnen als Privatpatient seine Leistungen direkt in Rechnung. Auch Kosten für Heilmittel, Anwendungen und Medikamente müssen Sie zunächst selbst tragen. All dies reichen Sie anschließend bei Ihrer Versicherung ein, welche die Kosten – auf Grundlage des vereinbarten Versicherungsschutzes – erstattet. Viele Versicherer bieten mittlerweile praktische Apps, mit denen Sie Rechnungen oder Quittungen schnell bearbeiten und direkt online weiterleiten können.
    Einzige Ausnahme: Bei einem Aufenthalt im Krankenhaus rechnet die Klinik alle Kosten für Ihre Unterbringung direkt mit der Versicherungsgesellschaft ab.

    Kann ich meine Familie in der privaten Krankenversicherung mitversichern?

    nicht. Hier muss für jeden Versicherten ein Vertrag geschlossen und Beiträge gezahlt werden. Allerdings haben Sie bei Vertragsabschluss individuelle Möglichkeiten zur Auswahl von Leistungen
    Zudem ist eine private Krankenversicherung für Kinder meist deutlich günstiger, da hier in der Regel noch keine Alterungsrückstellungen aufgebaut werden. Leistungsstarke Tarife für Kinder gibt es bereits ab 100 Euro im Monat. Zudem übernimmt bei Arbeitnehmern der Arbeitgeber auch für die Kinder 50 % des Beitrags bis zur gesetzlichen Höchstgrenze als Zuschuss.

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    Dieser Ratgeber wurde verfasst von Alexander Senger

    Alexander Senger verantwortet das Online-Marketing von CAPITALO und begleitet unsere Social Media und PR-Arbeit in seinem Alltag. Seit 2008 schreibt er über spannende Themen für Finanz-Channels und Vergleichsportale.

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