Cashback Kreditkarte: Die besten Karten im Vergleich 09/2026
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Cashback Kreditkarte: Die besten Karten im Vergleich 09/2026

Vergleiche Cashback-Kreditkarten mit bis zu 7 % Rückerstattung auf alle Umsätze - kostenlos, transparent und ohne versteckte Gebühren.

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Sortiert nach Cashback-Potenzial. Mit Jahresgebühr und Limits.

Zuletzt aktualisiert: 08.09.2026

30 Kreditkarten gefunden

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Cashback-Kreditkarten 2026: Das musst du wissen

  • 💶 Beste echte Kreditkarte mit Cashback: awa7 Visa (90/100), bis 7 % Reise-Cashback über Urlaubsplus, 0 EUR Jahresgebühr, 0 % Fremdwährungsgebühr
  • 🏆 5 % Reise-Cashback ohne Jahresgebühr: TF Mastercard Gold (81/100), ebenfalls eine echte Kreditkarte
  • 📊 Bestes Saveback (Debit): Trade Republic Visa (72/100) mit 1 % auf alle Umsätze, gedeckelt auf 15 EUR/Monat, Sparplan ab 50 EUR/Monat nötig
  • 🏦 Offer-basiertes Cashback: DKB Visa Kreditkarte (82/100) mit bis zu 10 % bei aktivierten Partner-Angeboten, 29,88 EUR Jahresgebühr
  • ⚠️ Wichtig: Die meisten 1-%-Karten (Trade Republic, C24, bunq) sind Debitkarten. Echtes Kreditkarten-Cashback gibt es vor allem als Reise-Cashback.
  • ⚠️ Teilzahlung vermeiden: Sollzinsen von 17 bis 25 % fressen jedes Cashback auf.

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So liest du diesen Vergleich:

  • Für wen: Kartennutzer in Deutschland, die beim Bezahlen Geld zurückbekommen wollen
  • Capitalo Score: Objektive Bewertung nach 17 Kriterien (0 bis 100 Punkte)
  • Datenstand: September 2026, regelmäßig geprüft

Cashback-Kreditkarten erstatten dir einen Teil deiner Kartenumsätze zurück, in Deutschland typischerweise zwischen 0,2 % und 2 % auf alle Umsätze, bei Reise- und Shop-Partnern bis zu 10 %. Bei 500 EUR monatlichem Kartenumsatz bedeutet das 12 bis 120 EUR pro Jahr, je nach Karte, Cashback-Modell und Umsatzverteilung. In Deutschland sind rund 40 Millionen Kreditkarten im Umlauf (Bundesbank, 2024), und der Anteil von Kartenzahlungen im Einzelhandel liegt bei 63,5 % (EHI, 2024).

Der deutsche Markt ist dabei deutlich zurückhaltender als etwa die USA: Echte Cashback-Programme mit pauschaler Rückvergütung auf alle Einkäufe sind selten. Die meisten deutschen Karten punkten stattdessen mit 0 EUR Jahresgebühr und 0 % Fremdwährungsgebühr, was effektiv auch eine Form des Geld-Sparens ist.

In diesem Kreditkarten Vergleich findest du die besten Cashback-Kreditkarten 2026 in Deutschland, sortiert nach dem Capitalo Score, mit transparenten Konditionen und einer ehrlichen Einschätzung, für wen sich Cashback wirklich lohnt. Aber was steckt hinter dem Begriff, und wie unterscheiden sich die Modelle?

Was ist eine Cashback-Kreditkarte?

Eine Cashback-Kreditkarte erstattet dir bei jedem Einkauf einen festgelegten Prozentsatz des Umsatzes zurück. Das funktioniert automatisch: Du zahlst mit deiner Karte, und am Monatsende oder quartalsweise bekommst du die Rückvergütung gutgeschrieben.

Vier Cashback-Modelle im Überblick:

Modell Wie es funktioniert Beispiel
Pauschales Cashback Fester Prozentsatz auf alle Umsätze PAYBACK Visa: 0,2 % auf alles
Kategorie-/Reise-Cashback Höhere Raten bei bestimmten Partnern oder Buchungen awa7 Visa: bis 7 % über Urlaubsplus
Saveback Cashback wird in einen Sparplan investiert Trade Republic: 1 % als Saveback
Offer-basiert Cashback nur bei vorher aktivierten Händler-Angeboten DKB Visa Kreditkarte: bis 10 % bei aktivierten Angeboten

Je höher die beworbene Cashback-Rate, desto wahrscheinlicher ist eine Einschränkung, etwa auf bestimmte Händler, Kategorien oder einen monatlichen Maximalbetrag (Cap).

Debitkarte oder echte Kreditkarte: wo gibt es Cashback?

Ein wichtiger Punkt, der oft untergeht: Die meisten Karten mit 1 % Cashback in Deutschland sind Debitkarten, also Karten, die sofort vom Konto abbuchen. Dazu zählen Trade Republic, C24 und bunq. Eine echte Kreditkarte rechnet dagegen erst am Monatsende ab und verschafft dir bis zur Abrechnung einen zinsfreien Zahlungsaufschub.

Wenn du gezielt eine echte Kreditkarte mit Cashback suchst, sind die Optionen kleiner, aber es gibt sie: Die awa7 Visa (90/100) und die TF Mastercard Gold (81/100) sind beide echte Kreditkarten mit hohem Reise-Cashback und 0 EUR Jahresgebühr. Pauschales Prozent-Cashback auf alle Umsätze bei einer echten Kreditkarte bleibt in Deutschland dagegen die Ausnahme.

Kartentyp Abrechnung Cashback-Beispiele
Debitkarte Sofort vom Konto Trade Republic 1 % Saveback, C24 Plus 0,5 %
Echte Kreditkarte Monatlich gesammelt, zinsfreier Aufschub awa7 bis 7 % Reise, TF Mastercard Gold 5 % Reise
Charge-Karte Voller Ausgleich am Monatsende American Express (Membership Rewards)

Warum gibt es in Deutschland kaum hohe Cashback-Raten?

Wer aus den USA hohe Cashback-Raten von 2 % oder mehr kennt, ist vom deutschen Markt oft enttäuscht. Der Grund ist regulatorisch: In der EU sind die Interbankenentgelte (Interchange) bei Kreditkartenzahlungen auf 0,3 % gedeckelt (bei Debitkarten 0,2 %). Aus dieser Gebühr finanzieren Banken das Cashback, und mehr als sie einnehmen, können sie dauerhaft nicht zurückgeben.

In den USA gibt es keine vergleichbare Deckelung, deshalb sind dort 1,5 bis 2 % pauschales Cashback üblich. In Deutschland bleibt der Spielraum klein: Pauschales Cashback liegt meist bei 0,2 bis 1 %. Höhere Raten entstehen fast nur über Partnerprogramme (Reise-Cashback bis 7 %), über investiertes Saveback oder über zeitlich befristete Aktionen.

Pauschale 1-%-auf-alles-Karten ohne Cap und ohne Bedingungen sind in Deutschland die Ausnahme. Realistisch sind 0,2 bis 1 % pauschal oder höheres Cashback mit Einschränkung (Partner, Cap, Sparplan).

Die besten Cashback-Kreditkarten 2026

awa7 Visa Kreditkarte: Beste echte Kreditkarte für Reise-Cashback

Capitalo Score: 90/100 (Sehr gut)

KartentypEchte Kreditkarte (Visa)
Jahresgebühr0 EUR
Cashbackbis 7 % Reise-Cashback über das Urlaubsplus-Portal
FX-Gebühr0 %
Sollzins / Eff. Jahreszins20,02 % / 21,96 % p.a. (bei Teilzahlung)
Zinsfreie Tage90
Bargeldabhebung0 %, min. 3,95 EUR

Vorteile

  • Echte Kreditkarte mit bis zu 7 % Reise-Cashback (Urlaubsplus)
  • 0 EUR Jahresgebühr und 0 % Fremdwährungsgebühr
  • 90 zinsfreie Tage, der längste Aufschub im Vergleich
  • Kein Girokonto beim Anbieter erforderlich

Nachteile

  • Höchstes Cashback nur über das Reiseportal, nicht pauschal auf alle Umsätze
  • Bargeldabhebung mit Mindestgebühr von 3,95 EUR
  • Sollzins bei Teilzahlung mit 20,02 % spürbar

Die awa7 Visa ist unsere bestbewertete echte Kreditkarte mit Cashback. Sie kombiniert 0 EUR Jahresgebühr, 0 % Fremdwährungsgebühr und bis zu 7 % Reise-Cashback über das Urlaubsplus-Portal. Für Vielreisende, die eine echte Kreditkarte mit langem zinsfreien Aufschub wollen, ist sie die stärkste Wahl. Mehr Details findest du in den Konditionen von awa7.

TF Mastercard Gold: 5 % Reise-Cashback ohne Jahresgebühr

Capitalo Score: 81/100 (Gut)

KartentypEchte Kreditkarte (Mastercard)
Jahresgebühr0 EUR
Cashback5 % Reise-Cashback über das Urlaubsplus-Portal
FX-Gebühr0 %
Sollzins / Eff. Jahreszins22,60 % / 25,09 % p.a. (bei Teilzahlung)
Zinsfreie Tage51
Bargeldabhebung0 %

Vorteile

  • Echte Kreditkarte, 5 % Reise-Cashback über Urlaubsplus
  • 0 EUR Jahresgebühr, 0 % Fremdwährungsgebühr
  • Gebührenfreie Bargeldabhebung

Nachteile

  • Cashback wird nicht automatisch gutgeschrieben, Aktivierung nötig
  • Cashback nur über das Reiseportal, nicht pauschal
  • Hoher Sollzins (25,09 % eff.) bei Teilzahlung

Die TF Mastercard Gold ist die zweite echte Kreditkarte mit starkem Reise-Cashback und 0 EUR Jahresgebühr. Sie eignet sich für alle, die Reisen über das Urlaubsplus-Portal buchen und eine vollwertige Mastercard ohne laufende Kosten wollen. Weitere Infos im Überblick zur TF Bank.

Trade Republic Visa Karte: Beste für Saveback (Debit)

Capitalo Score: 72/100 (Gut)

KartentypDebitkarte (Visa)
Jahresgebühr0 EUR
Cashback1 % Saveback, max. 15 EUR/Monat
VoraussetzungSparplan ab 50 EUR/Monat erforderlich
FX-Gebühr0 %
BargeldabhebungKostenlos ab 100 EUR; darunter 1 EUR Gebühr

Die Trade Republic Visa Karte bietet mit 1 % Saveback die höchste pauschale Cashback-Rate unter den kostenlosen Debitkarten. Der Saveback wird automatisch in deinen Sparplan investiert. Bei 500 EUR Monatsumsatz sind das 60 EUR pro Jahr (5 EUR/Monat unter dem 15-EUR-Cap). Ab ca. 1.500 EUR Monatsumsatz greift der Cap, mehr als 180 EUR Saveback pro Jahr sind nicht möglich. Wer mehr als 1.500 EUR im Monat umsetzt, stößt also schnell an die Grenze.

PAYBACK Visa Kreditkarte: Allround-Cashback auf alle Umsätze

Capitalo Score: 87/100 (Sehr gut)

KartentypKreditkarte (Visa)
Jahresgebühr29 EUR
Cashback0,2 % auf alle Umsätze als PAYBACK-Punkte
FX-Gebühr0 %
Sollzins18,96 % p.a.
Zinsfreie Tage41

Die PAYBACK Visa lohnt sich besonders, wenn du ohnehin PAYBACK-Punkte sammelst. Die 0,2 % auf alle Umsätze summieren sich bei 1.000 EUR Monatsumsatz auf 24 EUR pro Jahr, abzüglich der 29 EUR Jahresgebühr ein Nullsummenspiel. Erst ab deutlich höheren Umsätzen wird es rentabel.

Hanseatic Bank GenialCard: kostenlose Kreditkarte mit Reise-Cashback

Capitalo Score: 81/100 (Gut)

Die GenialCard überzeugt durch 0 EUR Jahresgebühr, 0 % Fremdwährungsgebühr und einen niedrigen Sollzins (16,05 %). Pauschales Cashback gibt es nicht, aber das Hanseatic-Reisewelt-Portal bietet bis zu 7 % Cashback auf Reisebuchungen (UP Holidays) und 5 % bei Booking.com. Im Capitalo Score landet sie mit 81/100 (Gut) weiterhin unter den stärkeren kostenlosen Kreditkarten im Vergleich. Weitere kostenlose Kreditkarten findest du in unserem separaten Vergleich.

DKB Visa Kreditkarte: Offer-basiertes Cashback bei einer der größten Direktbanken

Capitalo Score: 82/100 (Sehr gut)

Die DKB Visa Kreditkarte (29,88 EUR Jahresgebühr) arbeitet nach dem Offer-Modell: Du meldest dich an, aktivierst einzelne Händler-Angebote im Online-Banking und bekommst danach bis zu 10 % Cashback bei diesen Partnern gutgeschrieben. Ohne aktivierte Angebote gibt es kein Cashback, das ist der zentrale Unterschied zu awa7 oder TF Mastercard Gold, wo das Reise-Cashback automatisch läuft. Wichtig: Die separate DKB Visa Card (Debitkarte), die vom Girokonto abbucht, hat kein Cashback-Programm, nur die echte DKB Visa Kreditkarte bietet die Offer-basierte Rückvergütung. Details zu Konditionen und Angeboten findest du bei den Konditionen der DKB.

Cashback-Highlights

  • awa7 Visa: bis 7 % Reise-Cashback bei 0 EUR Jahresgebühr, höchste echte Kreditkarten-Rate im Vergleich
  • TF Mastercard Gold: 5 % Reise-Cashback, ebenfalls ohne Jahresgebühr
  • Trade Republic Visa: 1 % Saveback auf alle Umsätze (Debit, Cap 15 EUR/Monat)
  • DKB Visa Kreditkarte: bis 10 % bei aktivierten Partner-Angeboten (Offer-Modell)

Cashback-Kreditkarten im Vergleich

Die folgende Übersicht ist nach dem Capitalo Score sortiert und zeigt den Kartentyp (Debit oder echte Kreditkarte), das Cashback-Modell und die Jahresgebühr. Jede Karte ist mit ihrer Detailseite verlinkt.

Karte Typ Jahresgebühr Cashback Score
Bank Norwegian KreditkarteKreditkarte0 EURkein Cashback90/100
awa7 VisaKreditkarte0 EURbis 7 % Reise (Urlaubsplus)90/100
PAYBACK VisaKreditkarte29 EUR0,2 % (alle Umsätze)87/100
DKB Visa KreditkarteKreditkarte29,88 EURbis 10 % (Partner-Angebote, Aktivierung nötig)82/100
GenialCardKreditkarte0 EURbis 7 % Reise (Reisewelt)81/100
TF Mastercard GoldKreditkarte0 EUR5 % Reise (Urlaubsplus)81/100
Santander BestCard SmartKreditkarte0 EUR (1. Jahr), danach ab 2.000 EUR Jahresumsatz kostenlos, sonst 24 EUR5 % Reise (Urlaubsplus)78/100
C24 PlusDebit70,80 EUR0,5 % (Cap 12 EUR/M.)73/100
Trade Republic VisaDebit0 EUR1 % Saveback (Cap 15 EUR/M.)72/100
American Express Blue CardCharge0 EUR~0,5 % (MR-Punkte, Teilnahme 30 EUR/J.)72/100
Extra KarteKreditkarte0 EURbis 10 % (Extra-Club-Partner)58/100

Capitalo Score und Konditionen, Stand September 2026. Die tagesaktuelle Komplettübersicht mit Live-Score findest du im Vergleichsrechner oben auf dieser Seite.

Die höchste beworbene Rate im Vergleich hat die Extra Karte von Bank DiMare mit bis zu 10 %, allerdings nur bei ausgewählten Extra-Club-Partnern (Hertz, Rentalcars, Zalando) und 7 % auf Reisen. Bei 2,99 % Fremdwährungsgebühr, 3 % Bargeldgebühr und nur „Ausreichend“ (58/100) ist sie eher eine Nischenkarte für Vielnutzer dieser Partner als eine Allround-Empfehlung.

Für wen lohnt sich eine Cashback-Kreditkarte?

Eine Cashback-Kreditkarte lohnt sich, wenn du regelmäßig per Karte zahlst und den Umsatz immer vollständig begleichst. Hier ein konkretes Rechenbeispiel:

Rechenbeispiel: Cashback vs. Gebühr (800 EUR Monatsumsatz):

  • PAYBACK Visa (0,2 %): 19,20 EUR Cashback/Jahr minus 29 EUR Gebühr = minus 9,80 EUR
  • Trade Republic Visa (1 % Saveback, Cap 15 EUR/M.): 96 EUR Saveback/Jahr bei 0 EUR Gebühr = plus 96 EUR
  • awa7 Visa (7 % Reise über Urlaubsplus): bei einer Reisebuchung von 1.500 EUR rund 105 EUR Reise-Cashback bei 0 EUR Gebühr

Für wen sich Cashback lohnt

  • Du begleichst die Kartenrechnung immer vollständig
  • Du buchst Reisen und willst echtes Reise-Cashback (awa7, TF) mitnehmen
  • Du setzt unter 1.500 EUR/Monat um und nutzt Saveback (Trade Republic)

Für wen sich Cashback nicht lohnt

  • Du zahlst in Raten, die Sollzinsen übersteigen jedes Cashback
  • Du würdest eine Jahresgebühr zahlen, ohne den Umsatz dafür zu erreichen
  • Du setzt sehr viel um: gedeckelte 1-%-Karten (Cap 15 EUR/M.) bringen dann kaum mehr

Das Ergebnis: Saveback oder Reise-Cashback bei kostenlosen Karten schlägt pauschales Cashback mit Jahresgebühr. Und eine kostenlose Kreditkarte ohne pauschales Cashback kann besser sein als eine Cashback-Karte mit Jahresgebühr, wenn dein Umsatz nicht hoch genug ist.

Achtung: Teilzahlungsfalle

Wenn du die Kreditkartenrechnung nicht vollständig begleichst, zahlst du Sollzinsen zwischen 17 % und 25 % p.a. Bei 1.000 EUR Restschuld sind das 170 bis 250 EUR Zinsen pro Jahr, deutlich mehr als jedes Cashback-Programm einbringt. Stelle immer die vollständige Rückzahlung ein.

Bei hohem Kartenumsatz (über 1.500 EUR/Monat) laufen gedeckelte 1-%-Karten wie Trade Republic schnell leer. Dann lohnen ungedeckelte Karten wie American Express (mit Membership-Rewards-Punkten) oder das Kombinieren mehrerer Karten je Ausgabenkategorie.

Eine Sonderform sind Krypto-Cashback-Karten (z. B. Crypto.com) mit beworbenen 3 % und mehr. Diese Raten setzen meist voraus, dass du eine Kryptowährung dauerhaft hinterlegst (Staking), mit entsprechendem Kursrisiko und teils hohen Auszahlungsgebühren. Für die meisten Nutzer sind sie keine verlässliche Cashback-Quelle und in unserem Vergleich nicht enthalten.

Cashback maximieren: Tipps und Tricks

  1. Immer per Karte zahlen. Je mehr Umsatz über die Karte läuft, desto mehr Cashback sammelst du.
  2. Teilzahlung deaktivieren. Stelle die automatische Vollzahlung ein, damit keine Sollzinsen anfallen.
  3. Reise-Cashback gezielt nutzen. Buche Reisen über die Partnerportale von awa7 oder TF Bank, dort sind 5 bis 7 % drin statt 1 % im Alltag.
  4. Saveback freischalten. Für den Trade-Republic-Saveback ist ein Sparplan ab 50 EUR/Monat nötig. Wer nicht investieren will, kann einen Sparplan auf einen Geldmarkt-ETF einrichten und bei Bedarf wieder verkaufen (eine kleine Ordergebühr beachten).
  5. Offer-basiertes Cashback nicht vergessen. Bei Karten wie der DKB Visa Kreditkarte verfällt Cashback ungenutzt, wenn du die Partner-Angebote nicht vorher aktivierst. Regelmäßig im Online-Banking prüfen.
  6. Willkommensboni mitnehmen. Viele Karten bieten Startguthaben mit einfachen Bedingungen.
  7. Zweitkarte fürs Ausland. Eine Kreditkarte ohne Jahresgebühr mit 0 % Fremdwährungsgebühr spart dir bei 3.000 EUR Auslandsumsatz bis zu 60 EUR pro Jahr.

Fazit: Die richtige Cashback-Kreditkarte finden

Cashback-Kreditkarten in Deutschland bieten zwischen 0,2 % und 10 % Rückvergütung, aber nicht jede Karte lohnt sich für jeden. Wer eine echte Kreditkarte mit hohem Cashback sucht, fährt mit der awa7 Visa (90/100, bis 7 % Reise-Cashback) oder der TF Mastercard Gold (81/100, 5 % Reise-Cashback) am besten, beide ohne Jahresgebühr.

Wenn du eine Debitkarte mit pauschalem Cashback bevorzugst und unter 1.500 EUR im Monat umsetzt, ist die Trade Republic Visa (72/100) mit 1 % Saveback die richtige Wahl. Sammelst du ohnehin PAYBACK-Punkte, passt die PAYBACK Visa (87/100). Nutzt du dein Girokonto bereits bei der DKB, lohnt sich ein Blick auf die DKB Visa Kreditkarte (82/100, bis 10 % bei aktivierten Partner-Angeboten). Und wenn dir 0 EUR Jahresgebühr wichtiger sind als Cashback, sind die Hanseatic GenialCard (81/100) oder die Bank Norwegian (90/100) starke Alternativen.

Alle Kreditkarten im Vergleich ansehen und die passende Karte finden.

Häufige Fragen zu Cashback-Kreditkarten

Welche Kreditkarte hat das meiste Cashback?

Die höchste Cashback-Rate unter den kostenlosen Karten in Deutschland bietet die Trade Republic Visa Karte mit 1 % Saveback auf alle Umsätze. Für pauschales Cashback auf alle Einkäufe liegt die PAYBACK Visa bei 0,2 %. Die höchste absolute Rate bietet bunq Elite mit 2 % Cashback, allerdings bei einer Jahresgebühr von 227,88 EUR. Im Vergleich zu US-amerikanischen Karten sind die Raten in Deutschland deutlich niedriger.

Lohnt sich eine Cashback-Kreditkarte?

Das hängt von deinem Kartenumsatz ab. Bei 500 EUR monatlich und 0,2 % Cashback bekommst du nur 12 EUR pro Jahr zurück. Bei 1 % Saveback (Trade Republic Visa) auf 500 EUR monatlich sind es bereits 60 EUR – bei 0 EUR Jahresgebühr. Grundsätzlich gilt: Erst ab ca. 1.000 EUR Monatsumsatz wird Cashback mit Jahresgebühr spürbar rentabel.

Wie funktioniert Cashback bei Kreditkarten?

Du zahlst ganz normal mit deiner Karte. Der Kreditkartenanbieter erstattet automatisch einen festgelegten Prozentsatz deiner Umsätze – entweder als Gutschrift auf dein Konto, als Punkte (z. B. PAYBACK) oder als Investition in einen Sparplan (Saveback). Die Abrechnung erfolgt monatlich oder quartalsweise.

Gibt es kostenlose Cashback-Kreditkarten?

Ja. Die Trade Republic Visa Karte bietet 1 % Saveback auf alle Umsätze bei 0 EUR Jahresgebühr. Der Saveback wird dabei automatisch in deinen Sparplan investiert. Kostenlose Karten mit direktem Cashback als Geldgutschrift auf alle Einkäufe sind in Deutschland aktuell selten – hier musst du meist mit einer Jahresgebühr oder Einschränkungen rechnen.

Was ist der Unterschied zwischen Cashback und Payback?

Cashback ist eine direkte Rückvergütung in Geld. PAYBACK ist ein Punktesammelsystem: Du erhältst Punkte für Einkäufe bei Partnerunternehmen (dm, REWE, Aral) und kannst diese gegen Prämien oder Geld eintauschen. Die PAYBACK Visa Kreditkarte verbindet beides: 0,2 % als PAYBACK-Punkte auf alle Kartenumsätze.

Muss ich Cashback versteuern?

Nein, in aller Regel nicht. Kartenzahlungs-Cashback ist steuerrechtlich ein nachträglicher Preisnachlass auf deinen privaten Einkauf, keine Einnahme. Die 256-Euro-Freigrenze für sonstige Einkünfte (§ 22 Nr. 3 EStG) greift hier nicht, weil dein Cashback gar nicht erst als steuerpflichtige sonstige Leistung eingestuft wird – die Freigrenze ist also weder zu überwachen noch zu melden. Das gilt sowohl für direktes Cashback als auch für PAYBACK-Punkte. Anders sieht es bei einmaligen Start- oder Werbeprämien ohne direkten Bezug zu einem Karten-Umsatz aus (z. B. Kontoeröffnungsbonus): Die können als sonstige Leistung nach § 22 Nr. 3 EStG gelten, dann greift die 256-Euro-Freigrenze doch.

Gibt es eine echte Kreditkarte mit Cashback?

Ja, aber die Auswahl ist klein. Die meisten Karten mit 1 % Cashback (Trade Republic, C24, bunq) sind Debitkarten, die sofort vom Konto abbuchen. Echte Kreditkarten mit Cashback und 0 EUR Jahresgebühr sind in Deutschland vor allem die awa7 Visa (90/100, bis 7 % Reise-Cashback) und die TF Mastercard Gold (81/100, 5 % Reise-Cashback). Pauschales Prozent-Cashback auf alle Umsätze bei einer echten Kreditkarte bleibt dagegen die Ausnahme.

Warum ist Cashback in Deutschland so niedrig?

Der Grund ist regulatorisch: In der EU sind die Interbankenentgelte (Interchange) bei Kreditkartenzahlungen auf 0,3 % gedeckelt, bei Debitkarten auf 0,2 %. Aus dieser Gebühr finanzieren Banken das Cashback – mehr als sie einnehmen, können sie dauerhaft nicht zurückgeben. In den USA gibt es keine vergleichbare Deckelung, deshalb sind dort 1,5 bis 2 % pauschales Cashback üblich. In Deutschland entstehen höhere Raten fast nur über Partnerprogramme (Reise-Cashback), Saveback oder befristete Aktionen.

Was ist der Unterschied zwischen Cashback und Saveback?

Cashback wird dir als Geld oder Punkte gutgeschrieben und ist frei verfügbar. Saveback (zum Beispiel bei Trade Republic) wird stattdessen automatisch in deinen Sparplan investiert – du bekommst also keinen Bargeldbetrag, sondern Wertpapieranteile. Das lohnt sich, wenn du ohnehin investieren willst. Der Trade-Republic-Saveback beträgt 1 % auf alle Umsätze, ist aber auf 15 EUR pro Monat gedeckelt und setzt einen Sparplan ab 50 EUR/Monat voraus.

Gibt es Cashback bei PayPal-Zahlungen?

Das hängt von der Karte ab. Bei vielen Cashback-Karten sind Zahlungen über PayPal oder andere Wallets vom Cashback ausgeschlossen, weil sie nicht als direkter Kartenumsatz zählen. Es gibt aber Ausnahmen. Prüfe vor dem Abschluss die Bedingungen deiner Karte, wenn du häufig über PayPal bezahlst.

Was ist der Unterschied zwischen Cashback-Apps und einer Kreditkarte mit Cashback-Funktion?

Cashback-Apps und -Portale (z. B. Shoop, TopCashback, Payback als App) vergüten dir Einkäufe unabhängig von deiner Zahlungsmethode, meist über einen Tracking-Link, den du vor dem Kauf aktivierst. Eine Kreditkarte mit Cashback-Funktion vergibt die Rückvergütung dagegen automatisch bei jeder Kartenzahlung, ohne dass du vorher einen Shop über ein Portal aufrufen musst (Ausnahme: offer-basierte Karten wie die DKB Visa Kreditkarte, bei denen du Angebote vorher aktivierst). Beide Wege lassen sich oft kombinieren: Du bezahlst über ein Cashback-Portal mit einer Cashback-Kreditkarte und sammelst so doppelt, sofern die Bedingungen des jeweiligen Händlers das nicht ausschließen.

Hat die DKB ein Cashback-Programm?

Ja, aber nur bei einer der beiden DKB-Kartenvarianten. Die DKB Visa Kreditkarte (29,88 EUR Jahresgebühr) bietet ein offer-basiertes Cashback-Programm: Du aktivierst einzelne Händler-Angebote im Online-Banking und erhältst danach bis zu 10 % Cashback bei diesen Partnern. Die DKB Visa Card, die als Debitkarte sofort vom Girokonto abbucht, hat dagegen kein Cashback-Programm. Willst du das DKB-Cashback nutzen, brauchst du also gezielt die Kreditkarten-Variante und musst die Angebote vor dem Einkauf aktivieren, sonst verfällt das Cashback für diesen Umsatz.

So bewerten wir Kreditkarten: Der Capitalo Score

Unsere Bewertungsmethodik

Warum wir anders bewerten

Die meisten Vergleichsportale zeigen dir Sternchen – aber nicht, wie sie entstehen. Wir machen das anders: Der Capitalo Score für Kreditkarten ist eine eigene Bewertungsrubrik mit maximal 100 Punkten in 9 Kategorien, die wir für jede Produktkategorie individuell entwickelt haben.

Premium-Kreditkarten bewerten wir in einer eigenen Rubrik mit maximal 150 Punkten, weil dort Versicherungs- und Reiseleistungen zählen, die eine kostenlose Karte nicht bieten kann. Die Punktzahl einer Karte ist deshalb nur innerhalb ihrer Rubrik vergleichbar.

Unser Versprechen:

  • Transparent: Jede Bewertung ist nachvollziehbar
  • Objektiv: Kriterien basieren auf messbaren Fakten
  • Aktuell: Konditionen täglich aktualisiert, Bewertungskriterien und Gewichtung regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst
  • Rechtlich fundiert: Berücksichtigung aller gesetzlichen Vorgaben

Von Punkten zu Sternen

Die Sterne ergeben sich aus der Punktzahl geteilt durch 100, mal 5. 82 Punkte sind also 4,1 Sterne.

Bewertungsskala (Schwellenwerte):

  • 92 bis 100 Punkte: Hervorragend (ab 4,6 Sterne)
  • 82 bis 91 Punkte: Sehr gut (ab 4,1 Sterne)
  • 70 bis 81 Punkte: Gut (ab 3,5 Sterne)
  • 62 bis 69 Punkte: Befriedigend (ab 3,1 Sterne)
  • 52 bis 61 Punkte: Ausreichend (ab 2,6 Sterne)
  • 40 bis 51 Punkte: Mangelhaft (ab 2,0 Sterne)
  • unter 40 Punkte: Ungenügend

Bewertungskategorien

So setzt sich der Capitalo Score zusammen

Maximale Gesamtpunktzahl100 Punkte

Je mehr Punkte ein Produkt erreicht, desto besser die Bewertung.

9 Kategorien werden objektiv bewertet

Geprüft und freigegeben von

Alexander Senger

Alexander Senger

GründerGeschäftsführerKooperationen & Marketing

Als Diplom-Finanzfachwirt (FH) und Gründer der Capitalo Finanzservices GmbH bewertet er seit 2014 systematisch Finanzprodukte im DACH-Raum. Capitalo steht für unabhängige, transparente Vergleiche – kostenlos und im Interesse der Nutzer. Erstellt mit KI-Unterstützung, fachlich geprüft und freigegeben von Alexander Senger.