Kurz & knapp: Die besten Depots in Deutschland bieten kostenlose Depotführung und Ordergebühren ab 0 EUR. Traders Place überzeugt mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis: ab 500 EUR Ordervolumen fallen über Gettex keine Gebühren an. Für ETF-Sparpläne bieten die meisten Broker kostenlose Ausführung ab 1 EUR Sparrate. Alle Wertpapiere sind als Sondervermögen geschützt – selbst bei einer Broker-Insolvenz gehören sie dir. Stand: März 2026
Du suchst das richtige Depot für deine Geldanlage? Dann bist du hier genau richtig. Wir haben über 15 Depotanbieter in Deutschland analysiert – von Neobrokern wie Trade Republic und Scalable Capital bis hin zu Direktbanken wie ING und DKB. Unser Depot Vergleich zeigt dir, welcher Anbieter am besten zu deiner Anlagestrategie passt und wo du am günstigsten Aktien, ETFs und Sparpläne handeln kannst.
Grundsätzlich gilt: Bei Ordergebühren von 0 bis 1 EUR pro Trade und kostenlosen ETF-Sparplänen gibt es keinen Grund mehr, hohe Depotgebühren bei der Hausbank zu akzeptieren. Die Unterschiede zwischen den Anbietern liegen im Detail – und genau diese Details machen wir transparent.
Die besten Depots im Überblick
Hier findest du die wichtigsten Konditionen der besten Depots auf einen Blick. Alle Angaben basieren auf unseren tagesaktuellen Produktdaten und werden regelmäßig überprüft.
| Anbieter | Depotgebühr | Order (DE) | ETF-Sparpläne | Min. Sparrate | Zinsen | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Traders Place | 0 EUR | 0 EUR ab 500 EUR | 2.500 (2.132 kostenlos) | 1 EUR | 1,75% p.a. | 60 EUR Neukundenbonus, ~40 Börsen |
| Finanzen.net Zero | 0 EUR | 0 EUR ab 500 EUR | 1.776 (alle kostenlos) | 1 EUR | – | Kostensieger Stiftung Warentest 12/2025 |
| Trade Republic | 0 EUR | 1 EUR | 2.500 (alle kostenlos) | 1 EUR | 2,00% p.a. | Vollbanklizenz, unbegrenzt Zinsen |
| Scalable Capital | 0 EUR | 0,99 EUR | 1.920 (alle kostenlos) | 1 EUR | 2,25% p.a. | Vollbanklizenz seit Sept. 2025 |
| Trading 212 | 0 EUR | 0 EUR | 3.600 (alle kostenlos) | 1 EUR | 2,50% p.a. | Fractional Shares, FCA-reguliert |
| Smartbroker+ | 0 EUR | 4 EUR | 1.670 (alle kostenlos) | 1 EUR | 1,75% p.a. | 1.670 kostenlose Sparpläne |
| JustTrade | 0 EUR | 0 EUR (1 EUR Fremdkosten) | 175 (alle kostenlos) | 25 EUR | – | 3 Handelsplätze |
| ING | 0 EUR | ab 4,90 EUR | 1.198 (alle kostenlos) | 1 EUR | – | Vollbank, Junior Depot |
| DKB | 0 EUR* | ab 10 EUR | 1.854 (470 kostenlos) | 25 EUR | 1,00% p.a. | *mit Girokonto, 1% Zinsen |
| Consorsbank | 0 EUR** | ab 9,95 EUR | 7.000 (1.000 kostenlos) | 20 EUR | 1,50% p.a. | **bedingt, größte Sparplanauswahl |
| flatex | 0 EUR | 5,90 EUR flat | 1.837 (alle kostenlos) | 25 EUR | – | Flat-Fee, 500 EUR Neukunden-Guthaben |
Stand: März 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.
👉 Unsere Empfehlung: Traders Place bietet im Capitalo Score das beste Preis-Leistungs-Verhältnis mit 0 EUR Ordergebühren ab 500 EUR Volumen, über 2.100 kostenlosen Sparplänen und rund 40 Handelsplätzen weltweit. Für reine Sparplan-Anleger ist Trade Republic mit 2% Zinsen auf Guthaben eine starke Alternative.
Neobroker, Direktbanken oder Filialbanken – was passt zu dir?
Die Wahl des richtigen Depots hängt von deinem Anlegertyp ab. Grundsätzlich gibt es drei Kategorien von Depotanbietern, die sich erheblich in Kosten und Leistung unterscheiden.
Neobroker: Günstig und digital
Neobroker wie Trade Republic, Scalable Capital und Finanzen.net Zero sind die günstigste Option für Anleger in Deutschland. Sie bieten Ordergebühren zwischen 0 und 1 EUR pro Trade und kostenlose ETF-Sparpläne ab 1 EUR Sparrate. Die Bedienung erfolgt primär über mobile Apps oder Webplattformen.
Was du allerdings wissen solltest: Neobroker bieten in der Regel weniger Handelsplätze als Direktbanken. Trade Republic handelt ausschließlich über LS Exchange, Scalable Capital über Gettex und Xetra. Für die meisten Privatanleger reicht das völlig aus – wenn du jedoch an exotischen Börsen handeln möchtest, brauchst du einen Anbieter mit größerer Handelsplatzauswahl wie Traders Place oder die Consorsbank.
Einen ausführlichen Vergleich der Neobroker findest du auf unserer Seite Neobroker im Vergleich.
Ideal für: Sparplan-Anleger, Einsteiger, kostenbewusste Anleger
Direktbanken: Die goldene Mitte
ING, DKB, Comdirect und Consorsbank bieten Depot und Girokonto aus einer Hand. Die Ordergebühren liegen typischerweise bei 5 bis 10 EUR pro Trade. Dafür bekommst du breiteren Zugang zu Handelsplätzen, telefonischen Kundenservice und oft ein Junior Depot für Kinder.
Einerseits zahlst du bei Direktbanken mehr pro Order als bei Neobrokern. Andererseits profitierst du von einem ausgereifteren Ökosystem und persönlicherem Service. Wenn du dein Depot langfristig mit wenigen Trades und primär über Sparpläne besparst, können auch Direktbanken eine gute Wahl sein – besonders die ING, bei der alle 1.198 ETF-Sparpläne kostenlos sind.
Ideal für: Anleger mit Girokonto-Bedarf, Familien, Service-orientierte Kunden
Filialbanken: Teuer, aber mit persönlicher Beratung
Sparkassen, Volksbanken und die Commerzbank bieten persönliche Beratung in der Filiale. Diese Beratung hat allerdings ihren Preis: Depotgebühren von 20 bis 90 EUR pro Jahr und Ordergebühren von 15 bis 50+ EUR pro Trade sind keine Seltenheit.
Ein konkretes Beispiel: Bei einer Anlage von 5.000 EUR über zehn Jahre zahlst du bei der Sparkasse München rund 475 EUR an Gebühren (Quelle: Finanztip-Kostenanalyse). Beim Online-Broker Finanzen.net Zero sind es 0 EUR. Das sind 475 EUR, die stattdessen für dich arbeiten könnten.
Ideal für: Anleger, die persönliche Beratung benötigen und dafür höhere Kosten in Kauf nehmen
Depot-Kosten im Detail: Worauf du achten solltest
Der größte Unterschied zwischen Depotanbietern liegt bei den Kosten. Hierbei gibt es vier Kostenarten, die du kennen solltest. Einen umfassenden Überblick bietet unser Ratgeber Depot Kosten erklärt.
Depotführungsgebühren
Bei den meisten Online-Brokern und Direktbanken ist die Depotführung dauerhaft kostenlos. Allerdings gibt es Ausnahmen: Bei der Comdirect ist das Depot nur kostenlos, wenn du mindestens eine Transaktion pro Quartal durchführst oder einen Vermögensbestand von 10.000 EUR hast. Sonst fallen 11,97 EUR pro Quartal an. Prüfe deshalb immer die Bedingungen für die Gebührenbefreiung.
Ordergebühren – der größte Kostentreiber
Es gibt zwei gängige Gebührenmodelle:
- Festpreis-Modell: Trade Republic (1 EUR), Smartbroker+ (4 EUR), flatex (5,90 EUR) – unabhängig vom Ordervolumen
- Prozent-Modell: ING (4,90 EUR + 0,25% des Ordervolumens), Consorsbank (4,95 EUR + 0,25%) – steigt mit dem Volumen
Daher lohnt sich ein Festpreis-Modell besonders bei größeren Orders. Bei 12 Orders à 2.000 EUR pro Jahr zahlst du bei Trade Republic nur 12 EUR, bei der ING hingegen 118,80 EUR. Für besonders aktive Trader lohnt sich ein Blick auf unseren Daytrading Broker Vergleich.
ETF-Sparplan-Kosten
Die gute Nachricht: Fast alle Neobroker bieten kostenlose ETF-Sparpläne an. Bei Traders Place, Trade Republic, Scalable Capital und Finanzen.net Zero fallen 0 EUR Ausführungsgebühren an. Auch die ING hat alle 1.198 ETF-Sparpläne kostenlos gemacht. Teurer wird es bei der Commerzbank (2,50 EUR pro Ausführung) oder der DKB (1,50 EUR außerhalb der Aktions-ETFs).
Versteckte Kosten: Spread und Fremdwährung
Was viele nicht bedenken: Bei Neobrokern kann der Spread – also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs – höher ausfallen, besonders außerhalb der Xetra-Handelszeiten. Wenn du über Gettex oder LS Exchange nach 17:30 Uhr handelst, können die Spreads deutlich steigen. Hierfür empfiehlt es sich, Transaktionen möglichst zwischen 9:00 und 17:30 Uhr durchzuführen.
Bei US-Aktien kommen zudem Fremdwährungsgebühren hinzu. Scalable Capital berechnet beispielsweise eine Währungsmarge, die ING ebenfalls. Achte auf diesen Kostenfaktor, wenn du viel international handelst.
Wichtig ab Juli 2026: Das PFOF-Verbot (Payment for Order Flow) tritt durch die EU-MiFIR-Verordnung in Kraft. Bislang erhalten Neobroker Rückvergütungen von Handelsplätzen – diese Einnahmen fallen weg. Ob und wie sich das auf die Ordergebühren auswirkt, bleibt abzuwarten. Wir aktualisieren unseren Vergleich, sobald Broker ihre Konditionen anpassen.
ETF-Sparpläne im Depot-Vergleich
ETF-Sparpläne sind der einfachste Weg, langfristig Vermögen aufzubauen. Die Unterschiede zwischen den Anbietern sind dabei beträchtlich.
| Anbieter | Anzahl ETF-Sparpläne | Kostenlose Sparpläne | Min. Sparrate | Dynamisierung |
|---|---|---|---|---|
| Consorsbank | 7.000 | 1.000 | 20 EUR | Ja |
| Trading 212 | 3.600 | 3.600 (alle) | 1 EUR | Nein |
| Trade Republic | 2.500 | 2.500 (alle) | 1 EUR | Nein |
| Traders Place | 2.500 | 2.132 | 1 EUR | Ja |
| Smartbroker+ | 1.670 | 1.670 (alle) | 1 EUR | Nein |
| Scalable Capital | 1.920 | 1.920 (alle) | 1 EUR | Nein |
| DKB | 1.854 | 470 | 25 EUR | Ja |
| flatex | 1.837 | 1.837 (alle) | 25 EUR | Nein |
| Finanzen.net Zero | 1.776 | 1.776 (alle) | 1 EUR | Nein |
| ING | 1.198 | 1.198 (alle) | 1 EUR | Ja |
💡 Tipp: Wenn dir niedrige Kosten besonders wichtig sind, bieten sich Neobroker mit 0 EUR Sparplangebühren an. Falls du eine breite Auswahl an sparplanfähigen ETFs suchst, hat die Consorsbank mit 7.000 Sparplänen die größte Auswahl – allerdings sind nur 1.000 davon kostenlos.
Einen detaillierten Vergleich der besten ETF-Sparpläne findest du in unserem ETF Sparplan Vergleich.
Depot-Vergleich 2026: Drei Kosten-Szenarien
Welcher Broker ist für deine Situation am günstigsten? Wir haben drei typische Anlegerprofile durchgerechnet.
Szenario 1: Einsteiger – 5.000 EUR Einmalanlage
Du möchtest zum ersten Mal investieren und legst 5.000 EUR in einen ETF an.
| Anbieter | Kaufkosten | Depotgebühr/Jahr | Gesamtkosten |
|---|---|---|---|
| Traders Place | 0 EUR | 0 EUR | 0 EUR |
| Finanzen.net Zero | 0 EUR | 0 EUR | 0 EUR |
| Scalable Capital | 0,99 EUR | 0 EUR | 0,99 EUR |
| Trade Republic | 1 EUR | 0 EUR | 1 EUR |
| DKB | 10 EUR | 0 EUR | 10 EUR |
| ING | 17,40 EUR | 0 EUR | 17,40 EUR |
Szenario 2: Sparplan-Anleger – 300 EUR/Monat in 3 ETFs
Du besparst monatlich drei ETFs mit je 100 EUR Sparrate.
| Anbieter | Sparplankosten/Jahr | Depotgebühr | Gesamtkosten/Jahr |
|---|---|---|---|
| Trade Republic | 0 EUR | 0 EUR | 0 EUR |
| Traders Place | 0 EUR | 0 EUR | 0 EUR |
| Scalable Capital | 0 EUR | 0 EUR | 0 EUR |
| ING | 0 EUR | 0 EUR | 0 EUR |
| DKB | 54 EUR (1,50 x 36) | 0 EUR | 54 EUR |
| Comdirect | 90+ EUR | 0 EUR | 90+ EUR |
Szenario 3: Aktiver Trader – 24 Trades à 2.000 EUR/Jahr
Du handelst regelmäßig Aktien mit einem Depotvolumen von 50.000 EUR.
| Anbieter | Orderkosten/Jahr | Depotgebühr | Gesamtkosten/Jahr |
|---|---|---|---|
| Traders Place | 0 EUR | 0 EUR | 0 EUR |
| Finanzen.net Zero | 0 EUR | 0 EUR | 0 EUR |
| Scalable Capital | 23,76 EUR | 0 EUR | 23,76 EUR |
| Trade Republic | 24 EUR | 0 EUR | 24 EUR |
| flatex | 141,60 EUR | 0 EUR | 141,60 EUR |
| ING | 236,40 EUR | 0 EUR | 236,40 EUR |
Das zeigt, was passiert, wenn du einmal die Konditionen vergleichst: Im dritten Szenario sparst du bei einem Wechsel von ING zu Traders Place über 236 EUR pro Jahr – ohne Einbuße bei der Handelsplatzvielfalt.
Sicherheit: Wie sicher ist dein Geld im Depot?
Eine berechtigte Frage, die viele Einsteiger beschäftigt. Hier gibt es einen entscheidenden Faktor, den du kennen solltest.
Wertpapiere als Sondervermögen
Deine Aktien und ETFs im Depot sind als Sondervermögen rechtlich geschützt. Das bedeutet: Sie gehören dir – nicht der Bank. Selbst wenn dein Broker insolvent geht, fallen deine Wertpapiere nicht in die Insolvenzmasse. Du kannst sie jederzeit auf ein anderes Depot übertragen lassen. Das ist eine grundlegende Rechtsgarantie für alle Anleger in Deutschland.
Falls du noch nicht genau weißt, wie ein Depot funktioniert, hilft dir unser Ratgeber Was ist ein Depot? weiter.
Einlagensicherung für Guthaben
Bargeld auf deinem Verrechnungskonto ist durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 EUR geschützt (Entschädigungseinrichtung deutscher Banken, EdB). Viele Broker sind zusätzlich über freiwillige Sicherungssysteme wie den Bundesverband deutscher Banken (BdB) abgesichert.
Wichtig seit 2025: Trade Republic und Scalable Capital investieren höhere Guthaben in Geldmarktfonds. Diese sind zwar als Sondervermögen geschützt, fallen aber nicht unter die Einlagensicherung. Für die meisten Anleger ist das unproblematisch – bei sehr hohen Guthaben solltest du diesen Unterschied allerdings kennen.
💡 Wenn du dein nicht investiertes Geld getrennt vom Depot sicher parken möchtest, bietet sich ein Tagesgeldkonto als Cash-Reserve an. Alternativ kann Festgeld als sichere Ergänzung im Portfolio dienen.
BaFin-Regulierung als Qualitätsmerkmal
Alle in unserem Vergleich empfohlenen Broker sind durch die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) reguliert oder lizenziert. Die BaFin überwacht die Einhaltung von Anlegerschutzstandards und veröffentlicht regelmäßig Warnlisten vor unseriösen Anbietern. Prüfe vor der Depoteröffnung immer, ob der Broker eine gültige BaFin-Lizenz besitzt.
Depot eröffnen: So funktioniert's in 3 Schritten
Die Eröffnung eines Depots dauert bei den meisten Online-Brokern nur wenige Minuten.
Schritt 1: Broker auswählen
Nutze unseren Vergleich und wähle den Broker, der zu deiner Anlagestrategie passt. Achte dabei auf Ordergebühren, Sparplan-Konditionen und Handelsplatzauswahl.
Schritt 2: Online-Antrag und Identifizierung
Fülle den Online-Antrag mit deinen persönlichen Daten aus. Die Identifizierung erfolgt per VideoIdent (5-10 Minuten) oder PostIdent. Du brauchst dafür deinen Personalausweis oder Reisepass.
Schritt 3: Geld überweisen und loslegen
Nach der Freischaltung überweist du Geld auf dein Verrechnungskonto und kannst sofort handeln oder Sparpläne einrichten.
👉 Eine detaillierte Schritt-für-Schritt Anleitung findest du in unserem Guide Depot eröffnen.
Depot wechseln: Kostenlos und einfach
Du hast bereits ein Depot und möchtest wechseln? Der Depotwechsel ist in Deutschland kostenlos – das ist gesetzlich vorgeschrieben. Dein neuer Broker übernimmt den Übertragungsprozess in der Regel vollständig. Die BaFin empfiehlt eine maximale Übertragungsdauer von drei Wochen.
Besonders attraktiv: Einige Broker bieten Wechselprämien für Neukunden an. flatex gewährt aktuell 500 EUR Guthaben für Orderprovisionen, Traders Place einen Bonus von 60 EUR in ETF-Anteilen.
Alle aktuellen Wechselangebote findest du in unserem Überblick Depotwechsel Prämien 2026. Den genauen Ablauf erklären wir auf unserer Seite Depot übertragen.
Steuern und Depot: Das musst du wissen
Kapitalerträge aus Aktien, ETFs und Dividenden unterliegen in Deutschland der Abgeltungssteuer von 25% zuzüglich 5,5% Solidaritätszuschlag – ergibt eine effektive Belastung von 26,375% (ohne Kirchensteuer).
Sparerpauschbetrag nutzen: Dir stehen 1.000 EUR pro Jahr steuerfrei zur Verfügung (2.000 EUR bei Verheirateten). Richte dafür einen Freistellungsauftrag bei deinem Broker ein, damit die Bank bis zu diesem Betrag keine Steuer abzieht.
Teilfreistellung bei Aktien-ETFs: Bei ETFs mit mindestens 51% Aktienanteil sind 30% der Erträge steuerfrei. Dadurch sinkt die effektive Steuerlast auf etwa 18,46% – ein deutlicher Vorteil gegenüber Einzelaktien.
Vorabpauschale 2026: Der Basiszinssatz liegt bei 3,20% (Vorjahr: 2,53%). Auf thesaurierende ETFs wird im Januar automatisch eine Vorabsteuer eingezogen. Stelle sicher, dass auf deinem Verrechnungskonto ausreichend Guthaben vorhanden ist.
Mehr dazu in unserem Ratgeber Depot & Steuern.

