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Bank of Scotland Festgeld im Test: 3,60 % p.a. Zinsen (2026)

Capitalo Score:
3,4/5Befriedigend
Alexander Senger
Geprüft vonAlexander Senger
Einlagensicherung bis 100.000 €
Ab 100 € Anlage
6 Laufzeiten verfügbar
Zinssatz p.a. (3 Jahre)

3,60%

Das Bank of Scotland Festgeld bietet bis zu 3,6 % Zinsen und 3,4 % bei 12 Monaten Laufzeit. Mit 100 Euro Mindestanlage und gesetzlicher deutscher Einlagensicherung bis 100.000 Euro ist das Angebot für sicherheitsorientierte Sparer ausgelegt.

Zusammenfassung: Festgeld der Bank of Scotland

Das Bank of Scotland Festgeld erzielt im Capitalo Produkttest 87 von 125 Punkten und erhält damit 3,4 Sterne mit der Note Befriedigend. Der Zinssatz reicht von 2,9 % für 3 Monate bis 3,6 % für 36 Monate, wobei für 12 Monate 3,4 % gezahlt werden. Wer dieses Festgeldkonto nutzt, profitiert von einer niedrigen Einstiegshürde von 100 Euro und der gesetzlichen deutschen Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Kunde. Für Laufzeiten über 36 Monate ist das Festgeld nicht ausgelegt, was sich auch im Gesamtscore niederschlägt.

Vorteile und Nachteile

Das Bank of Scotland Festgeld überzeugt durch niedrige Einstiegshürden und feste Zinsen bei kurzen bis mittleren Laufzeiten, verliert aber Punkte bei Flexibilität und langen Anlagehorizonten.

Vorteile

  • Niedrige Einstiegshürde: Bereits ab 100 Euro können Sparer das Festgeldkonto nutzen, was es besonders für Einsteiger zugänglich macht.
  • Gesetzliche Sicherheit: Einlagen sind durch die gesetzliche deutsche Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Anleger abgesichert.
  • Automatischer Steuerabzug: Die Bank führt die Abgeltungsteuer für deutsche Kunden automatisch ab, was den administrativen Aufwand minimiert.
  • Solide App: Die mobile Verwaltung wird von Nutzern überwiegend positiv aufgenommen.

Nachteile

  • Begrenzte Laufzeiten: Es werden maximal 36 Monate Laufzeit angeboten (3 bis 36 Monate), langfristige Anlagehorizonte darüber hinaus fehlen.
  • Zusatzkonto nötig: Ein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland ist als Verrechnungskonto zwingend erforderlich.
  • Keine Flexibilität: Eine vorzeitige Kündigung ist vertraglich ausgeschlossen und es erfolgt keine automatische Prolongation.

Bank of Scotland Festgeld im Vergleich

Alle Konditionen stammen aus unserer Produktdatenbank.

Anbieter Produkt Zinssatz (12 Monate) Capitalo Score
Bank of Scotland Festgeld 3,4 % 87 von 125 Punkten (3,4 Sterne)
Stellantis Festgeld 3,49 % 93 von 125 Punkten (3,7 Sterne)
TF Bank Festgeld 2,65 % 53 von 125 Punkten (2,1 Sterne)
Hanseatic Bank SparBrief 3,16 % 94 von 125 Punkten (3,7 Sterne)

Im direkten Festgeld-Vergleich positioniert sich das Festgeldangebot im Mittelfeld. Es punktet vor allem durch die geringe Mindestanlage von 100 Euro und den automatischen Steuerabzug in Deutschland, verliert im Capitalo Score aber Punkte durch fehlende Flexibilität und den Verzicht auf Laufzeiten über 3 Jahre. Wer höhere Scores, längere Laufzeiten oder mehr Flexibilität sucht, findet beim Stellantis Festgeld (93 von 125 Punkten, Laufzeiten bis 48 Monate, ab 500 Euro) oder dem Hanseatic Bank SparBrief (94 von 125 Punkten, Laufzeiten bis 72 Monate, ab 2.500 Euro) Alternativen mit breiterem Anlagehorizont.

Bei welcher Bank gibt es aktuell die höchsten Festgeldzinsen?

Für Laufzeiten von 12 Monaten bietet das Institut mit 3,4 % einen wettbewerbsfähigen Zins im Markt, bei einer niedrigen Einstiegshürde von 100 Euro. Andere Institute wie Stellantis liegen bei 12 Monaten mit 3,49 % leicht darüber und decken zudem Laufzeiten bis zu 48 Monaten ab. Wer tagesaktuelle Marktkonditionen prüfen möchte, nutzt den Festgeld-Vergleich von Capitalo.

Welche Probleme gibt es bei der Bank of Scotland?

Die wesentlichen Einschränkungen beim Festgeldkonto betreffen die vertragliche Bindung: Eine vorzeitige Kündigung ist ausgeschlossen und nach Laufzeitende erfolgt keine automatische Verlängerung, sondern die Auszahlung auf das Verrechnungskonto. Zudem ist ein internes Tagesgeldkonto obligatorisch, während Laufzeiten über 36 Monate gar nicht erst angeboten werden. Diese Faktoren begründen die Gesamtwertung von 87 von 125 Punkten (Note: Befriedigend).

Für wen eignet sich das Festgeld?

Niedrige Mindestanlage, feste Laufzeiten von 3 bis 36 Monaten

Das Festgeld der Bank of Scotland verzinst die Anlage mit einem festen Zinssatz über die gesamte Laufzeit. Die Mindestanlage liegt bei 100 Euro, die Laufzeit lässt sich zwischen 3 und 36 Monaten wählen. Das Geld ist bis zum Laufzeitende gebunden, denn eine vorzeitige Kündigung ist ausgeschlossen.

Nicht ideal ist das Festgeldkonto für langfristige Investoren, die sich Zinsen für vier oder fünf Jahre sichern möchten. Diese Zielgruppe weicht auf andere Anbieter aus, wenn sie Geld langfristig in Festgeld anlegen möchte. Auch für Personen, die kein zusätzliches Verrechnungskonto eröffnen möchten, ist das Festgeldangebot ungeeignet.

So eröffnest du das Anlagekonto

Die Eröffnung für dieses Festgeldkonto erfolgt vollständig digital in wenigen Schritten:

1

Antrag starten

Fülle das Online-Formular auf der Website der Bank of Scotland aus. Nutze vorab unseren Festgeld-Rechner, um deine potenziellen Erträge zu kalkulieren.

2

Tagesgeldkonto eröffnen

Das Festgeld erfordert zwingend ein gebührenfreies Tagesgeldkonto als Verrechnungskonto bei der Bank of Scotland.

3

Legitimation

Führe die Identitätsprüfung bequem per PostIdent oder VideoIdent durch.

4

Einzahlung

Überweise den gewünschten Anlagebetrag (mindestens 100 Euro, maximal 500.000 Euro) auf das neue Tagesgeldkonto.

5

Festgeld anlegen

Logge dich ins Online-Banking ein und buche den Betrag als Festgeld für 1 Jahr oder eine andere verfügbare Laufzeit (3 bis 36 Monate).

Voraussetzungen sind ein Mindestalter von 18 Jahren, ein ständiger Wohnsitz in Deutschland und ein deutsches Referenzkonto. Die Aktivierung dauert in der Regel zwei bis drei Werktage.

Experten-Einschätzung

Solide Zinsen, aber Punktabzug bei Flexibilität

„Das Festgeld der Bank of Scotland bietet mit bis zu 3,6 % Zinsen und 3,4 % für 12 Monate solide Konditionen für kurze bis mittlere Laufzeiten“, urteilt Alexander Senger, Geschäftsführer von Capitalo. „Besonders die niedrige Einstiegshürde von 100 Euro und der bequeme automatische Steuerabzug in Deutschland machen es sehr einsteigerfreundlich. Im Capitalo Score erreicht das Produkt 87 von 125 Punkten (3,4 Sterne, Note: Befriedigend), da Laufzeiten über 36 Monate fehlen, eine vorzeitige Kündigung vertraglich ausgeschlossen ist und keine automatische Prolongation erfolgt. Für mittelfristige Sparziele ist das Angebot verlässlich, für längere Bindungen lohnt sich der Blick auf Alternativen.“

Konditionen im Überblick

KonditionDetails
Produkttyp
Art der GeldanlageFestgeld
Verfügbarkeitzum Laufzeitende
Festgeld ist für die vereinbarte Laufzeit gebunden
Zinsen
Zinsartfest
Zinsgutschriftjährlich
StaffelzinsenNein
Flexibilität
Automatische VerlängerungNein
Vorzeitige KündigungNein
Kündigungsfristzum Laufzeitende
Anlage-Bedingungen
Mindestanlage100 €
Maximalanlage500.000 €
Pro Kunde
Einlagensicherung
Gesetzliche EinlagensicherungJa
SicherungslandDeutschland
Einlagensicherung RatingAAA(Höchstbewertung Schuldner höchster Bonität, Ausfallrisiko auch längerfristig weniger wahrscheinlich)
Gesicherte Summe100.000 €
EU-Einlagensicherung
Weitere Bedingungen
Automatische KESt-AbführungJa
Die Bank führt die Kapitalertragsteuer automatisch ab
Girokonto erforderlichJa
Ein Girokonto bei der Bank ist Voraussetzung
Zinskonditionen nach Laufzeit
LaufzeitAnlagebetragZinssatz p.a.
3 Monate100 € – 500.000 €2,90 %
6 Monate100 € – 500.000 €3,10 %
9 Monate100 € – 500.000 €3,20 %
1 Jahr100 € – 500.000 €3,40 %
2 Jahre100 € – 500.000 €3,50 %
3 Jahre100 € – 500.000 €3,60 %

Häufige Fragen

1. Was kostet das Festgeldkonto?

Die Kontoführung für das Festgeld ist komplett kostenlos. Es fallen weder Gebühren für die Eröffnung, die Verwaltung noch für das zwingend erforderliche Tagesgeld-Verrechnungskonto an. Die Zinserträge werden ohne Abzüge für Gebühren gutgeschrieben, die Abgeltungssteuer auf die Zinsen führt die Bank automatisch ab (siehe die Frage zur Besteuerung von Festgeldzinsen).

2. Wie hoch sind die aktuellen Zinsen?

Die Bank of Scotland bietet für das Festgeld aktuell folgende Zinssätze: 2,9 % p.a. für 3 Monate, 3,1 % p.a. für 6 Monate, 3,2 % p.a. für 9 Monate, 3,4 % p.a. für 12 Monate, 3,5 % p.a. für 24 Monate sowie 3,6 % p.a. für 36 Monate Laufzeit. Die Festgeldzinsen werden bei Laufzeitende oder jährlich auf dem Tagesgeldkonto gutgeschrieben.

3. Wie sicher ist mein Geld (Einlagensicherung)?

Deine Einlagen sind durch die gesetzliche deutsche Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro pro Kunde vollständig abgesichert. Deutschland gilt in Europa als eines der verlässlichsten Systeme für Kleinsparer, da neben der gesetzlichen Basisabsicherung bei vielen Instituten zusätzliche freiwillige Sicherungssysteme greifen. Du trägst kein Währungsrisiko, da das Konto in Euro geführt wird.

4. Kann ich vorzeitig über mein Festgeld verfügen?

Nein, eine vorzeitige Kündigung ist beim Festgeld der Bank of Scotland vertraglich ausgeschlossen. Du bindest dein Kapital fest für die gewählte Laufzeit von 3 bis 36 Monaten. Nur in absoluten, gesetzlich geregelten Härtefällen kann eine Ausnahme gewährt werden.

5. Wann werden die Zinsen ausgezahlt?

Die Bank of Scotland schreibt die Festgeldzinsen bei Laufzeitende oder jährlich auf dem Tagesgeldkonto gut, das als Verrechnungskonto zum Festgeld gehört. Die Bank nennt auf ihrer Festgeldseite keine feste Zuordnung zu den Laufzeiten von 3 bis 36 Monaten, deshalb lohnt vor dem Abschluss ein Blick in die Vertragsunterlagen. Weil die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto landen und nicht dem Festgeld zugeschlagen werden, entsteht im Festgeld selbst kein Zinseszinseffekt.

6. Welche Laufzeiten werden angeboten?

Du kannst zwischen sechs Laufzeiten wählen: 3, 6, 9, 12, 24 oder 36 Monate. Längere Anlagezeiträume von 4 oder 5 Jahren bietet die Bank of Scotland aktuell nicht an. Nach Ablauf der Laufzeit erfolgt keine automatische Verlängerung, sondern die Auszahlung auf dein Tagesgeldkonto.

7. Gibt es einen Neukundenbonus?

Aktuell bietet die Bank of Scotland keinen speziellen Neukundenbonus oder Startguthaben für die reine Eröffnung des Festgeldkontos an. Die Konditionen gelten gleichermaßen für Neu- und Bestandskunden, die bereits ein Tagesgeldkonto besitzen.

8. Welche Alternativen gibt es?

Wer längere Laufzeiten sucht, sollte das Stellantis Festgeld (Laufzeiten bis 48 Monate, ab 500 € Mindestanlage) oder den Hanseatic Bank SparBrief (Laufzeiten bis 72 Monate, ab 2.500 €) prüfen. Beide Anbieter sind im Festgeld-Vergleich von Capitalo bewertet. Wer höchste Flexibilität bei der Mindestanlage sucht, findet beim Bank of Scotland Festgeld mit nur 100 € den niedrigsten Einstieg im Vergleich.

9. Wer ist die Zielgruppe für dieses Festgeld?

Das Angebot richtet sich an Sparer in Deutschland, die Geld für 3 bis 36 Monate fest anlegen möchten. Die Mindestanlage liegt bei 100 Euro, der Höchstbetrag bei 500.000 Euro. Voraussetzung ist ein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland, über das Zinsen und Rückzahlung laufen. Wer während der Laufzeit auf sein Geld zugreifen können will, sollte ein anderes Produkt prüfen, denn eine vorzeitige Kündigung ist ausgeschlossen.

10. Wie funktioniert die Besteuerung von Festgeldzinsen in Deutschland?

Die Bank of Scotland führt die anfallende Abgeltungssteuer (25 % plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) automatisch an das deutsche Finanzamt ab. Du kannst jedoch einen Freistellungsauftrag einrichten, um Zinserträge bis zu 1.000 Euro (2.000 Euro bei Verheirateten) steuerfrei zu erhalten.

Interesse geweckt?

Informiere dich jetzt auf der offiziellen Website von Bank of Scotland.

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