
1822direkt erhöht Festgeldzinsen erneut: Bis zu 2,20 % für 24 Monate
Die 1822direkt, Direktbanktochter der Frankfurter Sparkasse, hat die Zinsen für ihr Festgeld erneut erhöht: Für 12 Monate gibt es jetzt 2,05 % p.a., für 24 Monate steigt der Zins auf 2,20 % p.a. – die zweite Erhöhung innerhalb weniger Wochen.
- 6 Monate: 1,80 % → 1,90 % p.a. (+0,10 Prozentpunkte)
- 12 Monate: 1,90 % → 2,05 % p.a. (+0,15 Prozentpunkte)
- 24 Monate: 2,00 % → 2,20 % p.a. (+0,20 Prozentpunkte)
- Geändert: 23. März 2026
- Einlagensicherung: Sparkassen-Institutssicherung (unbegrenzt)
Die neuen Zinssätze im Detail
Die Erhöhung betrifft alle drei verfügbaren Festgeld-Laufzeiten. Am deutlichsten fällt die Anpassung bei 24 Monaten aus – hier steigt der Zins um 0,20 Prozentpunkte auf 2,20 % p.a. Damit baut die 1822direkt ihren Abstand zur 2-Prozent-Marke weiter aus.
| Laufzeit | Alter Zins | Neuer Zins | Änderung |
|---|---|---|---|
| 6 Monate | 1,80 % | 1,90 % | +0,10 Pp. |
| 12 Monate | 1,90 % | 2,05 % | +0,15 Pp. |
| 24 Monate | 2,00 % | 2,20 % | +0,20 Pp. |
Einordnung: Näher an die Spitze
Mit der zweiten Erhöhung innerhalb weniger Wochen rückt die 1822direkt im Festgeld-Ranking spürbar nach oben. Für 12 Monate bieten Renault Bank direkt (2,50 %), Klarna (2,50 %) oder die IKB (2,30 %) zwar weiterhin mehr. Doch mit 2,05 % ist die Lücke kleiner geworden. Bei 24 Monaten positioniert sich die 1822direkt mit 2,20 % ebenfalls solider als zuvor.
| Anbieter | 12 Monate | Einlagensicherung |
|---|---|---|
| Renault Bank direkt | 2,50 % | FR (100.000 €) |
| Klarna | 2,50 % | SE (1.050.000 SEK) |
| IKB | 2,30 % | DE (100.000 € + EdB) |
| pbb direkt | 2,35 % | DE (100.000 € + EdB) |
| 1822direkt | 2,05 % | DE (Sparkassen-Institutssicherung, unbegrenzt) |
Der entscheidende Vorteil: Sparkassen-Sicherheit
Warum ist die 1822direkt trotz niedrigerer Zinsen für viele Sparer interessant? Die Antwort liegt in der Sparkassen-Institutssicherung. Als Tochter der Frankfurter Sparkasse genießt die 1822direkt den Schutz des Sicherungssystems der Sparkassen-Finanzgruppe – das bedeutet faktisch unbegrenzten Einlagenschutz, weit über die gesetzlichen 100.000 € hinaus.
Für Sparer mit größeren Summen (ab 100.000 €) kann das den Zinsunterschied mehr als wettmachen. Wer 200.000 € für 12 Monate anlegen möchte, müsste das Geld bei anderen Banken auf zwei Institute aufteilen – bei der 1822direkt ist alles an einem Ort geschützt.
Für wen ideal
- Sparer mit hohen Summen (über 100.000 €), die maximale Sicherheit wollen
- Sicherheitsbewusste Anleger, denen Einlagensicherung wichtiger ist als der letzte Zehntelprozentpunkt
- Bestandskunden der Frankfurter Sparkasse oder 1822direkt
Weniger geeignet für
- Renditeorientierte Sparer – andere Banken bieten bis zu 0,45 Prozentpunkte mehr bei 12 Monaten
- Wer mehr Laufzeitoptionen sucht (nur 6, 12 und 24 Monate verfügbar)
Was das konkret bringt
Rechenbeispiel: Wer 50.000 € für 12 Monate bei der 1822direkt anlegt, erhält 1.025 € Zinsen vor Steuern (2,05 % p.a.). Nach Abgeltungssteuer und Soli (26,375 %) bleiben rund 754 € netto – sofern der Sparerpauschbetrag bereits ausgeschöpft ist.
Zum Vergleich: Bei Renault Bank direkt mit 2,50 % wären es 1.250 € brutto – also 225 € mehr. Die Frage ist, ob dir die zusätzliche Sicherheit der Sparkassen-Institutssicherung diesen Unterschied wert ist.
Fazit
Einschätzung
Die zweite Zinserhöhung der 1822direkt innerhalb weniger Wochen zeigt: Die Sparkassen-Tochter will beim Festgeld Boden gutmachen. Mit 2,05 % für 12 Monate und 2,20 % für 24 Monate ist der Abstand zu den Marktführern geschrumpft. Der eigentliche Trumpf bleibt die Sparkassen-Institutssicherung – für Sparer mit hohen Beträgen ein echtes Argument. Wer maximale Rendite sucht, findet im Festgeld-Vergleich attraktivere Alternativen. Wer maximale Sicherheit priorisiert, fährt mit der 1822direkt gut.
Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: 23.03.2026. Konditionen können sich jederzeit ändern. Quelle Vergleichsdaten: capitalo.de