
BBVA erhöht Festgeld-Zinsen auf bis zu 3,60 % p.a.
BBVA hebt die Zinsen für sein Festgeld zum 24. September 2026 erneut an – über alle sechs Laufzeiten hinweg. Der Topsatz klettert von 3,50 % auf 3,60 % p.a. bei 60 Monaten, bereits ab 6 Monaten gibt es jetzt 3,00 % p.a. Es ist die zweite Erhöhung der spanischen Großbank innerhalb von sieben Wochen.
Die wichtigsten Fakten im Überblick
- Erhöhung über alle sechs Laufzeiten von 6 bis 60 Monaten, wirksam ab 24. September 2026
- Topsatz steigt von 3,50 % auf 3,60 % p.a. bei 60 Monaten
- Mindestanlage weiterhin 500 €, Höchstbetrag 1.000.000 € (Stand: September 2026)
- Ein kostenloses BBVA-Girokonto bleibt Voraussetzung für die Eröffnung
| Laufzeit | Bisheriger Zinssatz | Neuer Zinssatz | Änderung |
|---|---|---|---|
| 6 Monate | 2,85 % p.a. | 3,00 % p.a. | +0,15 PP |
| 12 Monate | 3,10 % p.a. | 3,25 % p.a. | +0,15 PP |
| 24 Monate | 3,20 % p.a. | 3,40 % p.a. | +0,20 PP |
| 36 Monate | 3,30 % p.a. | 3,45 % p.a. | +0,15 PP |
| 48 Monate | 3,40 % p.a. | 3,50 % p.a. | +0,10 PP |
| 60 Monate | 3,50 % p.a. | 3,60 % p.a. | +0,10 PP |
Quelle: Capitalo-Daten (BBVA), Stand 24.09.2026. Alle Angaben ohne Gewähr.
Einordnung im Festgeld-Markt
Die Anpassung fällt in eine Phase steigender Zinsen: Die EZB hat ihren Leitzins am 10. September 2026 zum zweiten Mal in Folge angehoben, nachdem sie im Juni erstmals seit 2023 wieder erhöht hatte. Der Einlagesatz liegt seither bei rund 2,50 %, der Hauptrefinanzierungssatz bei rund 2,65 % (Stand: September 2026). Banken, die frisches Einlagenkapital anziehen wollen, ziehen bei den Konditionen entsprechend nach.
Im Capitalo-Vergleich positioniert sich das BBVA Festgeld nach der Erhöhung im vorderen Marktfeld, ohne die Spitze zu übernehmen. Bei 12 Monaten liegt BBVA mit 3,25 % p.a. auf Platz 2 der aktuell stärksten Angebote am deutschen Markt – vor PSD Bank Nürnberg (3,21 %) und Bank of Scotland (3,20 %), aber hinter der Opel Direktbank mit 3,49 % p.a. Bei 24 Monaten wiederholt sich das Bild: 3,40 % p.a. schlagen die grenke Bank (3,25 %), reichen aber ebenfalls nicht an die Opel Direktbank heran. Allerdings punktet BBVA mit einer Einstiegshürde von nur 500 € – viele Wettbewerber verlangen ein Vielfaches davon.
3,60 % p.a. für 60 Monate und eine Einstiegshürde von nur 500 € – BBVA positioniert sich im September 2026 als eines der zugänglicheren Topangebote im deutschen Festgeldmarkt.
Was das für dich bedeutet
Wer 10.000 € für 12 Monate zu 3,25 % p.a. anlegt, kommt auf rund 325 € Zinsen. Bei der langen Laufzeit von 60 Monaten und 3,60 % p.a. wären es – ohne Zinseszinseffekt gerechnet – rund 1.800 € über die gesamte Laufzeit, also durchschnittlich 360 € pro Jahr.
Das Angebot passt zu dir, wenn
- du bereits ab kleineren Summen ab 500 € planbare Festzinsen über feste Laufzeiten suchst
- dir eine europäische, A+-geratete Einlagensicherung genügt
- du ein zusätzliches Girokonto bei BBVA nicht scheust
- du dein Geld für die gesamte Laufzeit bindest und nicht vorzeitig kündigen musst
Im Capitalo-Score hält sich das Produkt bei 3,6 von 5 Sternen (Note „Gut“) – auf diesem Niveau lag die Bewertung bereits nach der vorherigen Erhöhung im August 2026.
Fazit
Mit der zweiten Zinserhöhung binnen weniger Wochen bleibt BBVA im Festgeld-Wettbewerb sichtbar aktiv, ohne bei 12 und 24 Monaten die Marktspitze zu erreichen. Für Sparer mit kleineren Beträgen und Toleranz für die spanische Einlagensicherung bleibt das Angebot dennoch eine überdurchschnittliche Option. Ob weitere Erhöhungen folgen, hängt vom weiteren EZB-Kurs ab – ein Blick auf den Gesamtmarkt lohnt sich vor jeder längeren Bindung.
👉 Welches Festgeld passt zu dir? Alle Details zum BBVA Festgeld und die Konditionen der Wettbewerber findest du im Festgeld-Vergleich.
Stand: September 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.