
1822direkt erhöht Festgeldzinsen: Bis zu 2,00 % für 24 Monate
Die 1822direkt, Direktbanktochter der Frankfurter Sparkasse, hat die Zinsen für ihr Festgeld erhöht: Für 12 Monate gibt es ab dem 13. März 2026 1,90 % p.a. statt bisher 1,80 %, für 24 Monate steigt der Zins auf 2,00 % p.a.
- 6 Monate: 1,75 % → 1,80 % p.a. (+0,05 Prozentpunkte)
- 12 Monate: 1,80 % → 1,90 % p.a. (+0,10 Prozentpunkte)
- 24 Monate: 1,85 % → 2,00 % p.a. (+0,15 Prozentpunkte)
- Ab wann: 13. März 2026
- Einlagensicherung: Sparkassen-Institutssicherung (unbegrenzt)
Die neuen Zinssätze im Detail
Die Erhöhung betrifft alle drei verfügbaren Festgeld-Laufzeiten. Am deutlichsten fällt die Anpassung bei 24 Monaten aus – hier steigt der Zins um 0,15 Prozentpunkte auf 2,00 % p.a. und durchbricht damit erstmals wieder die 2-Prozent-Marke.
| Laufzeit | Alter Zins | Neuer Zins | Änderung |
|---|---|---|---|
| 6 Monate | 1,75 % | 1,80 % | +0,05 PP |
| 12 Monate | 1,80 % | 1,90 % | +0,10 PP |
| 24 Monate | 1,85 % | 2,00 % | +0,15 PP |
Einordnung: Solide, aber nicht Spitze
Trotz der Erhöhung bleibt die 1822direkt im Festgeld-Ranking im unteren Mittelfeld. Zum Vergleich: Für 12 Monate bieten Renault Bank direkt (2,50 %), Klarna (2,45 %) oder die IKB (2,40 %) deutlich mehr. Bei 24 Monaten liegt die 1822direkt mit 2,00 % ebenfalls unter dem Marktdurchschnitt.
| Anbieter | 12 Monate | Einlagensicherung |
|---|---|---|
| Renault Bank direkt | 2,50 % | FR (100.000 €) |
| Klarna | 2,45 % | SE (1.050.000 SEK) |
| IKB | 2,40 % | DE (100.000 € + EdB) |
| pbb direkt | 2,35 % | DE (100.000 € + EdB) |
| 1822direkt | 1,90 % | DE (Sparkassen-Institutssicherung, unbegrenzt) |
Der entscheidende Vorteil: Sparkassen-Sicherheit
Warum ist die 1822direkt trotz niedrigerer Zinsen für viele Sparer interessant? Die Antwort liegt in der Sparkassen-Institutssicherung. Als Tochter der Frankfurter Sparkasse genießt die 1822direkt den Schutz des Sicherungssystems der Sparkassen-Finanzgruppe – das bedeutet faktisch unbegrenzten Einlagenschutz, weit über die gesetzlichen 100.000 € hinaus.
Für Sparer mit größeren Summen (ab 100.000 €) kann das den Zinsunterschied mehr als wettmachen. Wer 200.000 € für 12 Monate anlegen möchte, müsste das Geld bei anderen Banken auf zwei Institute aufteilen – bei der 1822direkt ist alles an einem Ort geschützt.
Für wen ideal
- Sparer mit hohen Summen (über 100.000 €), die maximale Sicherheit wollen
- Sicherheitsbewusste Anleger, denen Einlagensicherung wichtiger ist als der letzte Zehntelprozentpunkt
- Bestandskunden der Frankfurter Sparkasse oder 1822direkt
Weniger geeignet für
- Renditeorientierte Sparer – andere Banken bieten bis zu 0,60 Prozentpunkte mehr
- Wer mehr Laufzeitoptionen sucht (nur 6, 12 und 24 Monate verfügbar)
Was das konkret bringt
Rechenbeispiel: Wer 50.000 € für 12 Monate bei der 1822direkt anlegt, erhält 950 € Zinsen vor Steuern (1,90 % p.a.). Nach Abgeltungssteuer und Soli (26,375 %) bleiben rund 699 € netto – sofern der Sparerpauschbetrag bereits ausgeschöpft ist.
Zum Vergleich: Bei Renault Bank direkt mit 2,50 % wären es 1.250 € brutto – also 300 € mehr. Die Frage ist, ob dir die zusätzliche Sicherheit der Sparkassen-Institutssicherung diesen Unterschied wert ist.
Fazit
Einschätzung
Die Zinserhöhung der 1822direkt ist ein Schritt in die richtige Richtung, reicht aber nicht an die Marktführer heran. Der eigentliche Trumpf bleibt die Sparkassen-Institutssicherung – für Sparer mit hohen Beträgen ein echtes Argument. Wer maximale Rendite sucht, findet im Festgeld-Vergleich attraktivere Alternativen. Wer maximale Sicherheit priorisiert, fährt mit der 1822direkt gut.
Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: 13.03.2026. Konditionen können sich jederzeit ändern. Quelle Vergleichsdaten: capitalo.de