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AnbieterBank of ScotlandNewsBank of Scotland erhöht Festgeldzinsen auf einheitlich 2,25 % p.a.
Bank of Scotland erhöht Festgeldzinsen auf einheitlich 2,25 % p.a.
Zinsänderungen

Bank of Scotland erhöht Festgeldzinsen auf einheitlich 2,25 % p.a.

13. März 2026
Alexander Senger
Bank of Scotland

Die Bank of Scotland hat ihre Festgeldzinsen zum 13. März 2026 angehoben: Für 3, 9 und 12 Monate gibt es jetzt einheitlich 2,25 % p.a. – ein Plus von bis zu 0,25 Prozentpunkten je nach Laufzeit.

  • Neue Zinsen: 2,25 % p.a. für 3, 6, 9 und 12 Monate (einheitlich)
  • Änderung: 3M +0,05 Pp., 9M +0,25 Pp., 12M +0,25 Pp., 6M unverändert
  • Mindestanlage: 100 €
  • Einlagensicherung: UK (FSCS), bis 85.000 GBP (≈ 100.000 €)
  • Gültig ab: 13. März 2026

Was hat sich geändert?

Die Bank of Scotland vereinheitlicht ihre Festgeld-Konditionen: Egal ob du dein Geld für 3, 6, 9 oder 12 Monate anlegst – du bekommst überall 2,25 % p.a. Die stärksten Erhöhungen betreffen die Laufzeiten 9 und 12 Monate, die von jeweils 2,00 % auf 2,25 % gestiegen sind. Das 3-Monats-Festgeld legte minimal von 2,20 % auf 2,25 % zu.

LaufzeitVorherJetztÄnderung
3 Monate2,20 %2,25 %+0,05 Pp.
6 Monate2,25 %2,25 %unverändert
9 Monate2,00 %2,25 %+0,25 Pp.
12 Monate2,00 %2,25 %+0,25 Pp.

Einordnung: Wie steht die Bank of Scotland im Markt?

Mit 2,25 % p.a. für 12 Monate liegt die Bank of Scotland im soliden Mittelfeld. An der Spitze stehen aktuell Anbieter wie Ferratum (2,80 %), Stellantis Bank (2,71 %) oder HoistSpar (2,60 %). Die Bank of Scotland positioniert sich aber als verlässliche Alternative mit einem breiten Laufzeitangebot und niedriger Mindestanlage von nur 100 €.

Besonders attraktiv ist die Einheitlichkeit: Wer kurzfristig für 3 Monate parken will, bekommt denselben Zinssatz wie bei 12 Monaten. Das ist ungewöhnlich – die meisten Banken staffeln deutlich nach oben.

Festgeld-Vergleich: 12 Monate (Stand März 2026)

AnbieterZinssatzEinlagensicherung
Ferratum2,80 %MT (100.000 €)
Stellantis Bank2,71 %FR (100.000 €)
HoistSpar2,60 %SE (1.050.000 SEK)
Renault Bank2,50 %FR (100.000 €)
Bigbank2,50 %EE (100.000 €)
Klarna2,45 %SE (1.050.000 SEK)
Bank of Scotland2,25 %UK/FSCS (85.000 GBP)

Was das für dich bedeutet

Rechenbeispiel: Wer 10.000 € für 12 Monate bei der Bank of Scotland anlegt, erhält rund 225 € an Zinsen vor Steuern. Zum Vergleich: Beim alten Zinssatz von 2,00 % wären es 200 € gewesen – also 25 € mehr.

Interessant für kurzfristige Anleger: Wenn du dein Geld nur für 3 Monate binden möchtest, bekommst du bei der Bank of Scotland mit 2,25 % mehr als bei vielen Wettbewerbern für dieselbe Laufzeit. Crédit Agricole bietet 2,30 %, HoistSpar 2,30 % – aber mit höherer Mindestanlage.

Einlagensicherung beachten: Die Bank of Scotland unterliegt der britischen Einlagensicherung FSCS (Financial Services Compensation Scheme). Diese sichert bis zu 85.000 GBP pro Person – umgerechnet etwa 100.000 €, je nach aktuellem Wechselkurs. Anders als bei EU-Banken gibt es keine feste Euro-Garantie.

Für wen ist das Angebot geeignet?

Geeignet für

  • Sparer, die flexible Laufzeiten bei gleichem Zinssatz schätzen
  • Kleinsparer (Mindestanlage nur 100 €)
  • Kurzfristige Anleger, die 3 Monate mit solidem Zins suchen

Weniger geeignet für

  • Anleger, die den absolut höchsten Zinssatz suchen (Ferratum, Stellantis bieten mehr)
  • Wer explizit EU-Einlagensicherung bevorzugt (UK/FSCS statt EU)
  • Langfristanleger über 12 Monate (keine längeren Laufzeiten verfügbar)

Fazit

Einschätzung

Die Zinsanpassung der Bank of Scotland macht das Festgeld vor allem für kurzfristige Anlagen interessanter. Der einheitliche Zinssatz über alle Laufzeiten ist ein Alleinstellungsmerkmal – wer Flexibilität bei der Laufzeitwahl schätzt, findet hier ein unkompliziertes Angebot. Für Rendite-Maximierer gibt es jedoch bessere Alternativen im aktuellen Festgeld-Vergleich.

Quelle: Konditionsänderung Bank of Scotland, 13.03.2026. Vergleichsdaten: capitalo.de, Stand 13.03.2026.

Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: 13.03.2026. Konditionen können sich jederzeit ändern.

Geprüft und freigegeben von

Alexander Senger

Alexander Senger

GründerGeschäftsführerKooperationen & Marketing

Als Diplom-Finanzfachwirt (FH) und Gründer der Capitalo Finanzservices GmbH bewertet er seit 2014 systematisch Finanzprodukte im DACH-Raum. Capitalo steht für unabhängige, transparente Vergleiche – kostenlos und im Interesse der Nutzer. Erstellt mit KI-Unterstützung, fachlich geprüft und freigegeben von Alexander Senger.