
Bank of Scotland: Festgeldzinsen auf bis zu 3,00 % p.a. erhöht
Die Bank of Scotland hat ihre Festgeld-Zinsstruktur komplett überarbeitet: Für 12 Monate gibt es ab dem 24. März 2026 3,00 % p.a. – und damit den höchsten 12-Monats-Festgeldzins unter allen deutschen Anbietern mit Sparkassen-Institutssicherung.
- 3 Monate: 2,25 % p.a. (unverändert)
- 6 Monate: 2,25 % → 2,40 % p.a. (+0,15 Pp.)
- 9 Monate: 2,25 % → 2,50 % p.a. (+0,25 Pp.)
- 12 Monate: 2,25 % → 3,00 % p.a. (+0,75 Pp.)
- Gültig ab: 24. März 2026
- Mindestanlage: 100 €
- Maximalanlage: 500.000 €
- Einlagensicherung: Sparkassen-Institutssicherung (unbegrenzt)
Die neuen Zinssätze im Detail
Die Bank of Scotland hat die einheitliche Zinsstruktur (2,25 % für alle Laufzeiten) durch eine gestaffelte Struktur ersetzt. Je länger die Laufzeit, desto höher der Zins – mit einem deutlichen Sprung bei 12 Monaten auf 3,00 % p.a.
| Laufzeit | Alter Zins | Neuer Zins | Änderung |
|---|---|---|---|
| 3 Monate | 2,25 % | 2,25 % | unverändert |
| 6 Monate | 2,25 % | 2,40 % | +0,15 Pp. |
| 9 Monate | 2,25 % | 2,50 % | +0,25 Pp. |
| 12 Monate | 2,25 % | 3,00 % | +0,75 Pp. |
Einordnung: Bank of Scotland springt an die Spitze
Mit 3,00 % p.a. für 12 Monate überholt die Bank of Scotland sämtliche bisherigen Marktführer im deutschen Festgeld-Vergleich. Renault Bank direkt und Klarna boten bisher mit jeweils 2,50 % die höchsten 12-Monats-Zinsen – die Bank of Scotland legt jetzt einen halben Prozentpunkt drauf.
| Anbieter | 12 Monate | Einlagensicherung |
|---|---|---|
| Bank of Scotland | 3,00 % | DE – Sparkassen-Institutssicherung (unbegrenzt) |
| Renault Bank direkt | 2,50 % | FR – FGDR (100.000 €) |
| Klarna | 2,50 % | SE – Riksgälden (1.050.000 SEK) |
| pbb direkt | 2,35 % | DE – EdB (100.000 €) |
| 1822direkt | 2,05 % | DE – Sparkassen-Institutssicherung (unbegrenzt) |
Quelle Vergleichsdaten: capitalo.de. Stand: 24.03.2026.
Der doppelte Trumpf: Top-Zins plus Top-Sicherheit
Was die Bank of Scotland von den bisherigen Marktführern unterscheidet: Sie bietet nicht nur den höchsten Zins, sondern auch die beste Einlagensicherung. Als Teil der Sparkassen-Finanzgruppe genießt sie die Institutssicherung – dein Geld ist faktisch unbegrenzt geschützt, nicht nur bis 100.000 €.
Bei Renault Bank direkt (französische Einlagensicherung) oder Klarna (schwedische Einlagensicherung) ist der Schutz auf die gesetzlichen 100.000 € begrenzt. Für Sparer mit höheren Beträgen ein klarer Vorteil der Bank of Scotland.
Was das konkret bringt
Rechenbeispiel: Wer 50.000 € für 12 Monate bei der Bank of Scotland anlegt, erhält 1.500 € brutto an Zinsen (3,00 % p.a.). Nach Abgeltungssteuer und Soli (26,375 %) bleiben rund 1.104 € netto – sofern der Sparerpauschbetrag bereits ausgeschöpft ist.
Zum Vergleich: Beim bisherigen Marktführer Renault Bank direkt mit 2,50 % wären es nur 1.250 € brutto – also 250 € weniger. Und beim alten Bank-of-Scotland-Zins von 2,25 % hättest du sogar 375 € weniger bekommen.
Für wen ideal
- Sparer, die den höchsten 12-Monats-Zins im deutschen Markt suchen
- Anleger mit hohen Summen (bis 500.000 €), die maximale Sicherheit durch die Sparkassen-Institutssicherung wollen
- Wer Rendite und Sicherheit nicht gegeneinander abwägen möchte – hier bekommt man beides
Für wen weniger geeignet
- Kurzfrist-Sparer: Für 3 Monate gibt es mit 2,25 % keine Veränderung
- Wer flexible Verfügbarkeit braucht – beim Festgeld ist das Geld für die Laufzeit gebunden
- Wer längere Laufzeiten als 12 Monate sucht – diese bietet die Bank of Scotland nicht an
Fazit
Einschätzung
Die Bank of Scotland setzt mit 3,00 % p.a. für 12 Monate ein starkes Signal im deutschen Festgeld-Markt. Zum ersten Mal bietet ein Anbieter mit Sparkassen-Institutssicherung den höchsten Zins – bisher musste man sich zwischen Top-Rendite und Top-Sicherheit entscheiden. Für Sparer, die beides wollen, ist das aktuell das beste Angebot im Festgeld-Vergleich.
Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: 24.03.2026. Konditionen können sich jederzeit ändern. Quelle Vergleichsdaten: capitalo.de