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Deutschland
ETF Sparplan Vergleich 04/2026: Anbieter mit 0 EUR Gebühren finden
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Vor 5 TagenVor 5 Tagen aktualisiert
Stand: 17. April 2026
|
Depotgebühren ab· 0 EUR
Verglichen· 28+
Aktualisiert· 04/2026

ETF Sparplan Vergleich 04/2026: Anbieter mit 0 EUR Gebühren finden

Vergleiche ETF-Sparplan-Konditionen von über 20 Anbietern – tagesaktuelle Gebühren, Sparplan-Auswahl und Mindestrate auf einen Blick. Ohne Registrierung.

  • Gebühren und Sparplan-Angebote werden laufend aktualisiert
  • Unabhängiger Vergleich
  • Keine Registrierung nötig
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Kurz & knapp: Die besten ETF-Sparpläne in Deutschland sind komplett kostenlos und starten ab 1 EUR Sparrate. Trade Republic führt mit 2.500 kostenlosen ETF-Sparplänen, gefolgt von Scalable Capital (1.920) und finanzen.net zero (1.776). Für den Einstieg empfehlen sich breit gestreute ETFs auf den MSCI World oder FTSE All-World. Alle Broker sind BaFin-reguliert, und deine ETF-Anteile sind als Sondervermögen auch bei einer Broker-Insolvenz geschützt. Stand: Februar 2026

14,1 Millionen Menschen in Deutschland investieren mittlerweile in Aktienfonds, ETFs oder Aktien – ein neuer Rekord, wie das Deutsche Aktieninstitut für 2025 bestätigte. Besonders ETF-Sparpläne treiben dieses Wachstum: In Kontinentaleuropa werden monatlich 15,1 Millionen Sparpläne ausgeführt, mit einem jährlichen Sparvolumen von 22,7 Milliarden Euro.

Wenn du überlegst, mit einem ETF Sparplan zu starten oder deinen bestehenden Anbieter zu wechseln, stehst du vor der Frage: Welcher Broker bietet die besten Konditionen? Hier findest du einen aktuellen Vergleich der 10 besten Anbieter – mit echten Gebühren, Sparplan-Anzahlen und konkreten Empfehlungen.

Die besten Broker für ETF-Sparpläne im Vergleich

Grundsätzlich gilt: Bei den führenden Brokern zahlst du für die Ausführung deines ETF-Sparplans keinen Cent. Die Unterschiede liegen in der Auswahl an ETFs, den Handelsplätzen, Zusatzfunktionen und dem Service.

Broker Kostenlose ETF-Sparpläne Min. Sparrate Depotgebühr Zinsen auf Guthaben Besonderheit
Trade Republic 2.500 1 EUR 0 EUR 2,00 % p.a. 2 % Zinsen unbegrenzt
Scalable Capital 1.920 1 EUR 0 EUR 2,25 % p.a. Höchste Zinsen (FREE bis 50.000 EUR)
finanzen.net zero 1.776 1 EUR 0 EUR – Kostensieger Stiftung Warentest
Traders Place 2.132 1 EUR 0 EUR 1,75 % p.a. 60 EUR Neukundenbonus
ING 1.198 1 EUR 0 EUR – Beste Direktbank, Dynamisierung
Smartbroker+ 554 1 EUR 0 EUR – 2.076 ETFs gesamt, 554 kostenlos
DKB 470 25 EUR 0 EUR* 1,00 % p.a. Aktion: 6 Mon. kostenlose Sparpläne
S Broker 1.000 20 EUR 0 EUR* 1,50 % p.a. 7.000 Sparpläne gesamt, Sparkasse
Comdirect 12 25 EUR 0 EUR* – 64 Handelsplätze weltweit

*Bedingungen für kostenlose Depotführung beachten. Stand: Februar 2026

Neobroker: Trade Republic, Scalable Capital & Co.

Neobroker haben den Markt für ETF-Sparpläne grundlegend verändert. Mit Trade Republic besparst du über 2.500 ETFs komplett kostenlos – ab 1 EUR Sparrate. Hinzu kommen 2,00 % Zinsen auf dein nicht investiertes Guthaben, ohne Limit. Die Ausführung läuft über LS Exchange, und du kannst Bruchstücke von ETFs kaufen.

Scalable Capital punktet mit den höchsten Zinsen im Markt: 2,25 % p.a. auf bis zu 50.000 EUR (FREE Broker). Dazu kommen 1.920 kostenlose ETF-Sparpläne und der Zugang zu Xetra und gettex. Scalable bietet außerdem ein Junior-Depot an – ideal, wenn du für deine Kinder sparen möchtest.

finanzen.net zero wurde von der Stiftung Warentest als Kostensieger ausgezeichnet (Ausgabe 12/2025). Ab 500 EUR Ordervolumen handelst du komplett provisionsfrei, Sparpläne kosten grundsätzlich nichts. Mit 1.776 ETFs ist die Auswahl etwas kleiner, aber für die gängigen Welt-ETFs völlig ausreichend.

Traders Place hebt sich durch einen Neukundenbonus von 60 EUR in ETF-Anteilen hervor. Dazu kommen 2.132 kostenlose ETF-Sparpläne und Zugang zu rund 40 Handelsplätzen – auch Xetra. Wer ein Kinderdepot sucht, findet hier ebenfalls eine Option.

Direktbanken: ING, DKB & Comdirect

Falls du neben günstigen Kosten auch eine vollwertige Bank mit Girokonto, Kundenservice und breitem Handelsplatz-Angebot schätzt, bieten sich Direktbanken an.

Die ING ist unsere Empfehlung unter den Direktbanken. Alle 1.198 ETF-Sparpläne werden ohne Gebühren ausgeführt – ab 1 EUR Sparrate. Besonders praktisch: Du kannst eine Dynamisierung aktivieren, die deine Sparrate jedes Jahr automatisch erhöht. Die App-Bewertung von 4,8 Sternen (iOS) spricht für sich.

Die DKB bietet aktuell eine attraktive Aktion: Neukunden handeln 6 Monate lang für nur 1,90 EUR pro Order, und Sparpläne sind in dieser Zeit kostenlos. Regulär kosten Sparpläne 1,50 EUR pro Ausführung, allerdings sind 470 Aktions-ETFs dauerhaft kostenlos. Die Mindest-Sparrate liegt bei 25 EUR.

Bei Comdirect zahlst du für Sparpläne 2,50 EUR + 0,25 % pro Ausführung – deutlich mehr als bei Neobrokern. Dafür bekommst du Zugang zu 64 Handelsplätzen weltweit und einen umfassenden Kundenservice. Für ETF-Sparpläne ist Comdirect allerdings nicht die günstigste Wahl.

Was kostet ein ETF Sparplan?

Die Gesamtkosten eines ETF-Sparplans setzen sich aus zwei Teilen zusammen: den Broker-Gebühren (Sparplan-Ausführung, Depotführung) und den ETF-internen Kosten (TER, Tracking Difference).

Kostenbeispiel: 200 EUR monatlicher Sparplan

Broker Sparplan-Gebühr/Monat Kosten/Jahr Kosten in 10 Jahren
Trade Republic0,00 EUR0,00 EUR0,00 EUR
Scalable Capital0,00 EUR0,00 EUR0,00 EUR
finanzen.net zero0,00 EUR0,00 EUR0,00 EUR
ING0,00 EUR0,00 EUR0,00 EUR
DKB1,50 EUR18,00 EUR180,00 EUR
S Broker2,50 EUR (1,25 %)30,00 EUR300,00 EUR
Comdirect3,00 EUR (2,50+0,25 %)36,00 EUR360,00 EUR

Bei den führenden Neobrokern und der ING sparst du über 10 Jahre hinweg zwischen 180 und 360 EUR gegenüber klassischen Anbietern – allein durch die Sparplan-Gebühren.

Versteckte Kosten: TER, Spread und Börsengebühren

Neben den Broker-Gebühren fallen ETF-interne Kosten an. Die Gesamtkostenquote (TER) liegt bei den gängigen Welt-ETFs zwischen 0,07 % und 0,22 % pro Jahr. Bei einem Sparplan von 200 EUR/Monat und 24.000 EUR Depotwert bedeutet das:

  • iShares Core MSCI World (TER 0,20 %): ~48 EUR/Jahr
  • Vanguard FTSE All-World (TER 0,22 %): ~53 EUR/Jahr
  • Xtrackers MSCI World (TER 0,19 %): ~46 EUR/Jahr

Der Spread (Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs) ist bei beliebten ETFs minimal und liegt typischerweise bei 0,01-0,05 %. Bei Sparplan-Ausführungen während der Xetra-Handelszeiten (9:00-17:30 Uhr) sind die Spreads am niedrigsten.

Welchen ETF für den Sparplan wählen?

Die ETF-Auswahl ist entscheidend für deinen langfristigen Anlageerfolg. Grundsätzlich gilt: Je breiter gestreut, desto besser. Die Verbraucherzentrale empfiehlt: „Keep it simple and smart!“

MSCI World ETF: Der Klassiker

Der MSCI World Index umfasst rund 1.400 Unternehmen aus 23 Industrieländern und deckt etwa 85 % der Marktkapitalisierung dieser Länder ab. Im Jahr 2025 legte der MSCI World um rund 22 % zu.

ETFISINTERVolumenErtragsverwendung
iShares Core MSCI WorldIE00B4L5Y9830,20 %>70 Mrd. EURThesaurierend
Xtrackers MSCI WorldIE00BJ0KDQ920,19 %>12 Mrd. EURThesaurierend
SPDR MSCI WorldIE00BFY0GT140,12 %>8 Mrd. EURThesaurierend

Hinweis: Der MSCI World hat aktuell einen US-Anteil von über 70 %. Die Top-10-Positionen machen rund 27 % des Index aus – darunter NVIDIA (5,5 %), Apple (4,9 %) und Microsoft (4,1 %).

FTSE All-World: Die breite Alternative

Wenn du Industrieländer und Schwellenländer in einem einzigen ETF abdecken möchtest, ist der Vanguard FTSE All-World eine starke Option. Mit rund 4.220 Titeln bietet er eine deutlich breitere Diversifikation als der MSCI World (1.319 Titel).

ETFISINTERVolumenErtragsverwendung
Vanguard FTSE All-World (Acc)IE00BK5BQT800,22 %>15 Mrd. EURThesaurierend
Vanguard FTSE All-World (Dist)IE00B3RBWM250,22 %>15 Mrd. EURAusschüttend

70/30 Portfolio: Industrieländer + Emerging Markets

Eine beliebte Strategie ist das klassische 70/30-Portfolio: 70 % in einen MSCI World ETF und 30 % in einen MSCI Emerging Markets ETF. Damit übergewichtest du bewusst die Schwellenländer – die tatsächliche Marktkapitalisierung liegt eher bei 90/10.

  • 70 %: iShares Core MSCI World (IE00B4L5Y983) – TER 0,20 %
  • 30 %: iShares Core MSCI EM IMI (IE00BKM4GZ66) – TER 0,18 %

Diese Strategie erfordert allerdings, dass du zwei Sparpläne einrichtest und gelegentlich ein Rebalancing durchführst.

ETF Sparplan einrichten: Schritt für Schritt

Du brauchst weder Börsenerfahrung noch viel Geld, um mit einem ETF Sparplan zu starten. Die durchschnittliche monatliche Sparrate in Deutschland liegt bei 125,30 EUR – aber du kannst bei den meisten Brokern bereits ab 1 EUR beginnen.

Schritt 1: Depot eröffnen
Wähle einen Broker aus unserem Vergleich und eröffne ein kostenloses Wertpapierdepot. Die Identifikation läuft per Video-Ident, die Eröffnung dauert meist nur wenige Minuten.

Schritt 2: ETF auswählen
Suche deinen Wunsch-ETF per ISIN oder Name. Für den Einstieg empfehlen wir einen breit gestreuten Welt-ETF wie den iShares Core MSCI World (IE00B4L5Y983) oder den Vanguard FTSE All-World (IE00BK5BQT80).

Schritt 3: Sparrate und Intervall festlegen
Lege deine monatliche Sparrate fest – lieber klein anfangen als gar nicht. Die meisten Broker bieten wöchentliche, 14-tägige, monatliche und quartalmäßige Ausführungen an.

Schritt 4: Ausführungstag wählen
Wähle einen Ausführungstag kurz nach deinem Gehaltseingang, zum Beispiel den 1. oder 5. des Monats. So fließt das Geld direkt in deinen Sparplan.

Schritt 5: Freistellungsauftrag einrichten
Richte bei deinem Broker einen Freistellungsauftrag ein, damit der Sparerpauschbetrag von 1.000 EUR (Ledige) bzw. 2.000 EUR (Verheiratete) automatisch angerechnet wird. Sonst zieht die Bank 25 % Abgeltungssteuer auf jeden Ertrag.

Rendite und Vermögensaufbau mit ETF-Sparplänen

Was bringt ein ETF Sparplan langfristig? Historisch betrachtet haben breit gestreute Aktien-ETFs langfristig Renditen zwischen 6 % und 9 % pro Jahr erzielt. Nach Kosten und Steuern solltest du eher mit 5 % bis 6 % rechnen.

Rendite-Szenarien: Was du mit einem ETF Sparplan erreichst

Sparrate/MonatNach 10 Jahren (6 %)Nach 20 Jahren (6 %)Nach 30 Jahren (6 %)
50 EUR~8.200 EUR~23.100 EUR~50.200 EUR
100 EUR~16.400 EUR~46.200 EUR~100.500 EUR
200 EUR~32.800 EUR~92.400 EUR~201.000 EUR
500 EUR~82.000 EUR~231.000 EUR~502.500 EUR

Berechnung: 6 % jährliche Rendite nach Kosten, ohne Berücksichtigung von Steuern. Die Einzahlungssumme bei 200 EUR/Monat über 30 Jahre beträgt 72.000 EUR – der Rest sind Erträge durch den Zinseszins-Effekt.

Der Zinseszins-Effekt und Cost-Average

Der Zinseszins-Effekt ist der eigentliche Motor des langfristigen Vermögensaufbaus: Deine Erträge erwirtschaften wiederum Erträge. Daher gilt: Je früher du startest, desto stärker wirkt der Effekt.

Beim Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosteneffekt) kaufst du bei fallenden Kursen automatisch mehr Anteile und bei steigenden Kursen weniger. Das führt langfristig zu einem günstigeren Durchschnittspreis. Wie das Deutsche Aktieninstitut betont: „Entscheidend ist nicht der Einstiegszeitpunkt, sondern Zeit im Markt.“

Steuern auf ETF-Sparpläne: Was du wissen musst

ETF-Erträge unterliegen in Deutschland der Abgeltungssteuer von 25 % plus Solidaritätszuschlag (5,5 %) und gegebenenfalls Kirchensteuer – insgesamt rund 26,375 %.

Sparerpauschbetrag: 1.000 EUR steuerfrei

Kapitalerträge bis 1.000 EUR pro Jahr (Ledige) bzw. 2.000 EUR (Verheiratete) sind komplett steuerfrei. Voraussetzung: Du hast einen Freistellungsauftrag bei deinem Broker eingerichtet.

Faustregel: Pro 10.000 EUR ETF-Vermögen in Aktien-ETFs solltest du etwa 124 EUR Freistellungsauftrag einplanen (bei Basiszinssatz 3,20 %).

Vorabpauschale 2026: So wird sie berechnet

Die Vorabpauschale ist eine jährliche Steuervorauszahlung auf ETF-Erträge. Für 2026 gilt ein Basiszinssatz von 3,20 % (festgesetzt durch das BMF am 13.01.2026).

Rechenbeispiel für 10.000 EUR in einem Aktien-ETF:

  1. Basisertrag: 10.000 EUR x 3,20 % x 0,7 = 224 EUR
  2. Teilfreistellung (30 % bei Aktien-ETFs): 224 EUR x 0,7 = 156,80 EUR
  3. Steuer (26,375 %): ~41,35 EUR

Die Vorabpauschale wird Anfang Januar automatisch vom Verrechnungskonto abgebucht. Achte darauf, dass zu diesem Zeitpunkt ausreichend Guthaben verfügbar ist.

Gut zu wissen: Aktienfonds erhalten eine Teilfreistellung von 30 %. Das bedeutet, dass 30 % der Erträge steuerfrei sind. Bei Mischfonds sind es 15 %, bei Immobilienfonds 60 %.

Fazit: ETF Sparplan starten lohnt sich

Ein ETF Sparplan ist einer der einfachsten und günstigsten Wege zum langfristigen Vermögensaufbau. Die Konditionen waren noch nie so gut: Kostenlose Sparpläne ab 1 EUR, über 2.500 besparbare ETFs und dazu Zinsen auf dein Guthaben.

Wenn du dich für einen Broker entscheiden möchtest: Trade Republic und Scalable Capital bieten die besten Gesamtpakete für ETF-Sparer – kostenlose Ausführung, große ETF-Auswahl und attraktive Zinsen. Wer eine Direktbank mit vollem Serviceangebot bevorzugt, ist bei der ING am besten aufgehoben.

Der beste Zeitpunkt zum Starten? Jetzt. Wie das Deutsche Aktieninstitut betont: „Entscheidend für den Anlageerfolg ist nicht der Einstiegszeitpunkt, sondern Zeit im Markt, breite Streuung und die regelmäßige Anlage.“

Vergleiche jetzt alle Depot-Anbieter oder informiere dich in unserem ETF-Ratgeber für Anfänger.

Häufige Fragen zum ETF Sparplan

Was ist ein ETF Sparplan?

Ein ETF Sparplan ist eine automatische, regelmäßige Investition in einen börsengehandelten Indexfonds (ETF). Du legst eine feste Sparrate fest (ab 1 EUR bei den meisten Brokern), und der Broker kauft zum gewählten Zeitpunkt automatisch ETF-Anteile für dich. So baust du Schritt für Schritt Vermögen auf – ohne dich ständig um Kurse kümmern zu müssen.

Wie viel sollte man monatlich in einen ETF Sparplan investieren?

Die durchschnittliche Sparrate in Deutschland liegt bei 125,30 EUR pro Monat. Grundsätzlich gilt: Lieber mit einer kleinen Summe starten als gar nicht investieren. Bereits 50 EUR monatlich können über 30 Jahre (bei 6 % Rendite) rund 50.200 EUR ergeben. Wichtig ist die Regelmäßigkeit, nicht die Höhe des Betrags.

Welcher ETF ist der beste für einen Sparplan?

Für die meisten Anleger eignet sich ein breit gestreuter Welt-ETF am besten. Der iShares Core MSCI World (IE00B4L5Y983, TER 0,20 %) ist der beliebteste ETF in deutschen Sparplänen. Wer Schwellenländer einschließen möchte, greift zum Vanguard FTSE All-World (IE00BK5BQT80, TER 0,22 %).

Sind ETF-Sparpläne sicher?

ETFs sind als Sondervermögen rechtlich vom Vermögen des Brokers oder der Fondsgesellschaft getrennt. Bei einer Insolvenz des Brokers werden deine ETF-Anteile auf einen anderen Anbieter übertragen – sie fließen nicht in die Insolvenzmasse. Das Verrechnungskonto ist zusätzlich durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 EUR pro Bank geschützt. Alle Broker in unserem Vergleich sind BaFin-reguliert.

Was kostet ein ETF Sparplan?

Bei den führenden Neobrokern (Trade Republic, Scalable Capital, finanzen.net zero) kostet die Sparplan-Ausführung 0 EUR. Hinzu kommen die ETF-internen Kosten (TER), die bei beliebten Welt-ETFs zwischen 0,07 % und 0,22 % pro Jahr liegen. Depotgebühren fallen bei keinem der Top-Anbieter an.

Kann man einen ETF Sparplan jederzeit kündigen?

Ja, du kannst deinen ETF Sparplan jederzeit pausieren, anpassen oder komplett beenden – ohne Kündigungsfristen oder Strafgebühren. Deine bereits gekauften ETF-Anteile bleiben im Depot und können jederzeit verkauft werden. Diese Flexibilität ist einer der großen Vorteile gegenüber klassischen Sparverträgen.

Wie werden ETF-Sparpläne versteuert?

ETF-Erträge unterliegen der Abgeltungssteuer (25 % + Soli + ggf. Kirchensteuer = ~26,375 %). Mit dem Sparerpauschbetrag von 1.000 EUR/Jahr (Ledige) bzw. 2.000 EUR (Verheiratete) bleiben Erträge bis zu dieser Grenze steuerfrei. Aktienfonds erhalten zusätzlich eine Teilfreistellung von 30 %. Jährlich fällt die Vorabpauschale an (Basiszinssatz 2026: 3,20 %).

Lohnt sich ein ETF Sparplan mit 50 EUR?

Ja, auch mit 50 EUR monatlich lohnt sich ein ETF Sparplan. Über 30 Jahre können daraus bei 6 % jährlicher Rendite rund 50.200 EUR werden – bei einer Einzahlung von nur 18.000 EUR. Der Zinseszins-Effekt arbeitet über lange Zeiträume enorm für dich. Wichtiger als die Höhe der Sparrate ist, dass du früh anfängst und durchhältst.

So bewerten wir Broker/Depot: Der Capitalo Score

Unsere Bewertungsmethodik

Warum wir anders bewerten

Die meisten Vergleichsportale zeigen dir Sternchen – aber nicht, wie sie entstehen. Wir machen das anders: Der Capitalo Score ist eine transparente, nachvollziehbare Bewertung nach über 110 Kriterien, die wir für jede Produktkategorie individuell entwickelt haben. 

Unser Versprechen:

  • Transparent: Jede Bewertung ist nachvollziehbar
  • Objektiv: Kriterien basieren auf messbaren Fakten
  • Aktuell: Quartalsweise Anpassung an Marktentwicklungen
  • Rechtlich fundiert: Berücksichtigung aller gesetzlichen Vorgaben

Bewertungsskala (Schwellenwerte):

  • 99-110 Punkte: Hervorragend
  • 95-98 Punkte: Sehr gut
  • 77-94 Punkte: Gut
  • 55-76 Punkte: Befriedigend
  • 44-54 Punkte: Ausreichend
  • 22-43 Punkte: Mangelhaft
  • < 22 Punkte: Ungenügend

Bewertungskategorien

So setzt sich der Capitalo Score zusammen

Maximale Gesamtpunktzahl110 Punkte

Je mehr Punkte ein Produkt erreicht, desto besser die Bewertung.

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Geprüft und freigegeben von

Alexander Senger

Alexander Senger

GründerGeschäftsführerKooperationen & Marketing

Als Diplom-Finanzfachwirt (FH) und Gründer der Capitalo Finanzservices GmbH bewertet er seit 2014 systematisch Finanzprodukte im DACH-Raum. Capitalo steht für unabhängige, transparente Vergleiche – kostenlos und im Interesse der Nutzer. Erstellt mit KI-Unterstützung, fachlich geprüft und freigegeben von Alexander Senger.