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Krypto Staking: Passives Einkommen mit Bitcoin & Co.
Krypto-Börsen

Krypto Staking: Passives Einkommen mit Bitcoin & Co.

Beim Staking sperrst du Kryptowährungen in einem Netzwerk und erhältst dafür Belohnungen. So funktioniert es, welche Anbieter in Österreich Staking anbieten und was du steuerlich beachten musst.

Alexander SengerAlexander Senger
Aktualisiert: 2. April 2026

Was du über Krypto-Staking wissen musst

Das Wichtigste auf einen Blick

  • 💰 Rendite: Staking bringt je nach Coin zwischen 3 und 14 % p.a. an Belohnungen
  • ✅ Anbieter AT: Bitpanda und Trade Republic bieten Staking mit automatischer KESt
  • ⚠️ Steuern: Staking-Erträge werden in Österreich mit 27,5 % KESt besteuert
  • 🔒 Risiko: Coins sind während der Sperrfrist nicht verfügbar, Kursverluste möglich

Was ist Staking? Einfach erklärt

Staking ist eine Möglichkeit, mit Kryptowährungen passives Einkommen zu erzielen. Du sperrst deine Coins für einen bestimmten Zeitraum in einem Blockchain-Netzwerk. Im Gegenzug erhältst du Belohnungen in Form zusätzlicher Coins – sogenannte Staking-Rewards.

Das Prinzip dahinter heißt Proof-of-Stake (PoS) und ist ein Konsensverfahren, mit dem Blockchain-Netzwerke Transaktionen validieren. Anstatt energieintensives Mining einzusetzen (wie bei Bitcoin), wählen PoS-Netzwerke sogenannte Validatoren aus, die Transaktionen bestätigen und neue Blöcke erstellen. Die Auswahl basiert auf der Menge der hinterlegten Coins: Je mehr du stakst, desto höher die Chance, als Validator ausgewählt zu werden.

Einfach gesagt: Staking funktioniert ähnlich wie ein Festgeldkonto: Du legst dein Geld an, es arbeitet für dich und du bekommst Zinsen. Der Unterschied: Die Renditen sind höher, aber auch die Risiken.

Bekannte Kryptowährungen, die auf Proof-of-Stake setzen, sind Ethereum (ETH), Solana (SOL), Cardano (ADA) und Polkadot (DOT). Bitcoin nutzt hingegen Proof-of-Work und kann daher nicht gestakt werden.

Wie funktioniert Staking? Schritt für Schritt

Wenn du mit Staking beginnen möchtest, brauchst du weder technisches Vorwissen noch große Beträge. Die meisten Krypto-Börsen bieten Staking direkt in der App an.

1

Krypto-Börse mit Staking wählen

Nicht jede Börse bietet Staking an. Für österreichische Anleger eignen sich besonders Bitpanda und Trade Republic, weil beide die KESt automatisch abführen.

2

Konto eröffnen und verifizieren

Du registrierst dich bei der Börse und durchläufst die Identitätsprüfung (KYC). Das dauert in der Regel wenige Minuten per Video-Ident.

3

PoS-Kryptowährung kaufen

Kaufe eine Kryptowährung, die Proof-of-Stake unterstützt. Ethereum, Solana oder Cardano sind beliebte Optionen für Einsteiger.

4

Staking aktivieren

Bei den meisten Börsen aktivierst du Staking mit einem Klick. Deine Coins werden dann automatisch im Netzwerk eingesetzt.

5

Rewards erhalten

Die Belohnungen werden in regelmäßigen Abständen (täglich, wöchentlich oder monatlich) gutgeschrieben. Bei vielen Anbietern werden sie automatisch reinvestiert.

Wichtiger Hinweis: Beachte, dass gestakte Coins je nach Netzwerk für einen bestimmten Zeitraum gesperrt sein können (Lock-up-Periode). Während dieser Zeit kannst du sie nicht verkaufen oder transferieren.

Wenn du noch neu im Krypto-Bereich bist, findest du in unserem Ratgeber Kryptowährung kaufen: Anleitung für Anfänger eine ausführliche Einführung.

Staking-Renditen: Die besten Staking-Coins im Überblick

Die Renditen beim Staking variieren je nach Kryptowährung und Anbieter. Grundsätzlich gilt: Höhere Renditen bedeuten oft auch höheres Risiko.

Kryptowährung Rendite p.a. Lock-up Besonderheit
Ethereum (ETH) 3–4 % Flexibel Größtes PoS-Netzwerk weltweit
Solana (SOL) 4–6 % 2–3 Tage Schnelle Transaktionen, niedrige Gebühren
Cardano (ADA) 3–5 % Keine Kein Lock-up, jederzeit verfügbar
Polkadot (DOT) 10–14 % 28 Tage Höchste Rendite, längste Sperrfrist
Polygon (MATIC) 4–6 % Variabel Layer-2-Lösung für Ethereum

Renditen basieren auf aktuellen Netzwerkdaten (Stand: April 2026). Die tatsächliche Rendite kann je nach Anbieter und Netzwerkauslastung abweichen.

Grundsätzlich gilt: Die angegebenen Renditen sind Richtwerte. Außerdem ist die Rendite in der jeweiligen Kryptowährung angegeben – Kursverluste des Basiswerts können die Staking-Rewards übersteigen.

Krypto-Staking-Anbieter im Vergleich

Nicht jede Krypto-Börse bietet Staking an. Für österreichische Anleger ist besonders relevant, ob der Anbieter die KESt automatisch abführt und ob er über eine MiCA-Lizenz verfügt.

Anbieter Staking Coins MiCA Auto-KESt AT Handelsgebühren
Bitpanda ✅ 650 ✅ ✅ 0,99 % (Standard)
Trade Republic ✅ 50 ✅ ✅ 1,00 EUR pauschal
Bitvavo ✅ 400 ✅ ❌ 0,15–0,25 %
Kraken ✅ 400 ✅ ❌ 0,25–0,40 %
Coinbase ✅ 347 ✅ ❌ 0,60–1,20 %
Crypto.com ✅ 400 ✅ ❌ 0,25–0,50 %
Binance ✅ 500 ❌ ❌ 0,10 %
BISON ✅ 56 ✅ ❌ 1,25 % (Spread)

Stand: April 2026. Alle Anbieter sind in Österreich nutzbar.

Wenn du dir den Steueraufwand sparen möchtest, sind Bitpanda und Trade Republic die einfachste Wahl: Beide führen die 27,5 % KESt automatisch an das Finanzamt ab. Bitpanda hat dabei den Vorteil eines Wiener Firmensitzes und bietet mit 650 Coins die größte Auswahl.

Allerdings: Anbieter wie Bitvavo oder Kraken bieten deutlich niedrigere Handelsgebühren. Wenn du eh eine Steuererklärung machst, können diese Anbieter günstiger sein.

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Vorteile und Risiken von Krypto-Staking

Vorteile

  • Passives Einkommen durch regelmäßige Rewards
  • Niedrigere Einstiegshürden als Mining (kein Hardware-Bedarf)
  • Du unterstützt die Sicherheit des Netzwerks
  • Automatisch über Krypto-Börsen möglich – ohne technisches Wissen

Nachteile

  • Lock-up-Perioden: Coins sind teilweise wochenlang gesperrt
  • Slashing-Risiko: Bei Fehlverhalten des Validators können Teile der gestakten Coins verloren gehen
  • Kursrisiko: Kursverluste des Basiswerts können die Staking-Rewards übersteigen
  • Smart-Contract-Risiken: Fehler im Code können zu Verlusten führen

Slashing – was ist das? Slashing ist eine Strafe, die Validatoren erhalten, wenn sie gegen die Netzwerkregeln verstoßen (etwa durch doppelte Signierung oder längeres Offline-Sein). Dabei wird ein Teil der gestakten Coins eingezogen. Wenn du über eine Krypto-Börse stakst, übernimmt der Anbieter in der Regel das Validator-Risiko für dich.

Was aber machst du, wenn der Kurs während der Sperrfrist um 30 % fällt? Hier gibt es einen entscheidenden Faktor: Die Staking-Rewards gleichen Kursverluste nicht aus, wenn der Markt einbricht. Daher eignet sich Staking vor allem als Ergänzung zu einer langfristigen Krypto-Strategie – nicht als kurzfristige Spekulation.

Staking-Steuern in Österreich: 27,5 % KESt

Laut BMF Österreich sind Staking-Erträge seit der ökosozialen Steuerreform 2022 klar geregelt. Staking-Rewards zählen als laufende Einkünfte aus Kryptowährungen und werden mit dem besonderen Steuersatz von 27,5 % KESt besteuert (§ 27b Abs 2 EStG).

Steuerliche Eckpunkte

  • Steuersatz: 27,5 % Kapitalertragsteuer (KESt)
  • Steuerpflicht: Bei Zufluss der Staking-Rewards (nicht erst beim Verkauf)
  • Verlustausgleich: Staking-Verluste können mit anderen Kapitaleinkünften (z.B. Aktiengewinne, Dividenden) verrechnet werden
  • Berechnungsmethode: Gleitender Durchschnittspreis in Euro

Praktisch bedeutet das: Wenn du 100 EUR an Staking-Rewards erhältst, gehen davon 27,50 EUR als KESt an das Finanzamt. Bei Anbietern wie Bitpanda oder Trade Republic wird das automatisch erledigt. Bei ausländischen Börsen wie Kraken oder Coinbase musst du die Steuer selbst in der Einkommensteuererklärung angeben.

Tipp für die Steuererklärung: Viele Krypto-Börsen bieten Steuer-Reports zum Download an. Diese kannst du direkt in deine Steuersoftware importieren oder deinem Steuerberater übergeben.

Für eine ausführliche Übersicht lies unseren Ratgeber Krypto-Steuern in Österreich.

Alexander Senger

Geprüft und freigegeben von

Alexander Senger

Gründer & Geschäftsführer

Als Diplom-Finanzfachwirt (FH) und Gründer der Capitalo Finanzservices GmbH bewertet er seit 2014 systematisch Finanzprodukte im DACH-Raum. Capitalo steht für unabhängige, transparente Vergleiche – kostenlos und im Interesse der Nutzer. Erstellt mit KI-Unterstützung, fachlich geprüft und freigegeben von Alexander Senger.

Erfahrung

15+ Jahre Finanzbranche

Qualifikation

Diplom-Finanzfachwirt (FH)

Registrierung

§34c & §34d GewO

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Inhaltsverzeichnis

  • Was du über Krypto-Staking wissen musst
  • Was ist Staking? Einfach erklärt
  • Wie funktioniert Staking? Schritt für Schritt
  • Staking-Renditen: Die besten Staking-Coins im Überblick
  • Krypto-Staking-Anbieter im Vergleich
  • Vorteile und Risiken von Krypto-Staking
  • Staking-Steuern in Österreich: 27,5 % KESt

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