
Zusammenfassung zur bunq Kreditkarte
Die bunq Kreditkarte erzielt im Capitalo Produkttest einen Score von 61 von 100 möglichen Punkten und erhält die Note "Befriedigend" (Stand: Juni 2026). Mit einer Jahresgebühr von 47,88 Euro (3,99 Euro pro Monat) ist das Produkt nicht kostenlos und besticht primär durch smarte Software-Features. Nutzer profitieren von innovativen Funktionen wie virtuellen Karten, müssen jedoch bei Bargeldabhebungen fixe Gebühren von 0,99 Euro pro Vorgang einkalkulieren. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, findet in unserem Kreditkarten-Vergleich weitere Alternativen.
Vorteile und Nachteile bunq Core
Dieses Finanzprodukt bietet eine moderne Lösung für den digitalen Zahlungsverkehr mit mehreren im Marktvergleich überdurchschnittlichen Stärken. Ein zentraler Pluspunkt ist die sofortige Verfügbarkeit: Kunden erhalten direkt nach der Kontoeröffnung eine virtuelle Karte (Stand: Juni 2026). Gleichzeitig müssen Interessenten die laufenden Kosten von 47,88 Euro pro Jahr kritisch gegen die gebotenen Software-Funktionen abwägen.
Vorteile
- Ohne Bonitätsprüfung: Da es sich um eine Debitkarte handelt, erfolgt keine Schufa-Prüfung. Dies erleichtert die Beantragung als Kreditkarte ohne Schufa für Personen mit negativen Einträgen erheblich.
- Sofortige Verfügbarkeit: Kunden erhalten direkt nach der Kontoeröffnung eine virtuelle Karte. Diese lässt sich direkt bei Apple Pay oder Google Pay hinterlegen und nutzen.
- Gebührenfreie Fremdwährungen: Zahlungen in Fremdwährungen sind bis zu einem Betrag von 1.000 Euro pro Jahr durch das "ZeroFX"-Feature komplett gebührenfrei.
- Einlagensicherung: Guthaben sind über die niederländische Einlagensicherung bis 100.000 Euro abgesichert.
Nachteile
- Laufende Kosten: Die monatliche Kontoführungsgebühr von 3,99 Euro summiert sich auf 47,88 Euro jährlich. Wer auf die Kreditkarten-Kosten achtet, findet günstigere Optionen im Segment der reinen App-Banken.
- Bargeldabhebungen: Jede Abhebung am Automaten kostet pauschal 0,99 Euro. Für Nutzer, die häufig Bargeld benötigen, treibt dies die monatlichen Ausgaben signifikant in die Höhe.
- Fremdwährungsgebühr: Nach Ausschöpfen des Freibetrags von 1.000 Euro fallen 0,50 Prozent Gebühren an. Für Vielreisende gibt es günstigere Alternativen.
bunq Core im Marktvergleich
Im direkten Marktvergleich zeigt sich, dass die bunq Kreditkarte bei den laufenden Kosten häufig hinter der Konkurrenz zurückbleibt. Besser für kostenbewusste Nutzer ist die C24 Smart, die mit 82 Punkten und der Note "Sehr gut" bewertet wird. Sie kommt komplett ohne Jahresgebühr aus und schlägt den Markt mit 0,00 Prozent Fremdwährungsgebühr. Eine weitere Alternative ist die N26 Standard, die ebenfalls 0,00 Euro Grundgebühr verlangt, jedoch bei Abhebungen 2,00 Euro berechnet. Zusammenfassend ist das aktuelle Produkt attraktiv für App-Enthusiasten, während die C24 Smart besser für gebührenfreies Reisen geeignet ist.
| Metrik | bunq Core | C24 Smart | N26 Standard |
|---|---|---|---|
| Capitalo Score | 61/100 (Befriedigend) | 82/100 (Sehr gut) | 76/100 (Gut) |
| Jahresgebühr | 47,88 € | 0,00 € | 0,00 € |
| Fremdwährungsgebühr | 0,50 % (nach 1.000 €) | 0,00 % | 1,70 % |
| Bargeldabhebung | 0,99 € | 0,00 € | 2,00 € |
Für wen eignet sich bunq Core?
Die bunq Kreditkarte eignet sich ideal für 2 spezifische Zielgruppen mit einem hohen Digitalisierungsgrad. Erstens profitieren Smartphone-Banker, die ihre Finanzen zu 100 Prozent mobil verwalten und Wert auf smarte Budgetierungs-Tools legen. Zweitens ist die Lösung attraktiv für Personen mit negativer Bonität, da die Kontoeröffnung ohne Schufa-Abfrage erfolgt (Stand: Juni 2026). Solche Nutzer suchen häufig gezielt nach einer Prepaid-Kreditkarte oder Debit-Lösung, um ihre Ausgaben sicher zu kontrollieren.
Weniger geeignet ist das Produkt für Vielreisende, die häufig Bargeld in Fremdwährungen abheben, da hier ab dem ersten Euro Gebühren von 0,99 Euro anfallen. Für diese Zielgruppe empfehlen wir Kreditkarten für Reisen, die weltweit gebührenfreie Transaktionen ermöglichen. Auch für klassische Barzahler im Inland summieren sich die Kosten durch die Abhebegebühren von 0,99 Euro pro Vorgang schnell, was den Nutzen der App stark einschränkt.
So eröffnest du bunq Core
Die Beantragung erfolgt vollständig digital und dauert etwa 5 bis 10 Minuten (Stand: Juni 2026). Antragsteller müssen ein Mindestalter von 18 Jahren aufweisen und einen festen Wohnsitz im Europäischen Wirtschaftsraum belegen. Ein Mindesteinkommen wird nicht vorausgesetzt. Wer eine Kreditkarte beantragen möchte, profitiert hier von einem besonders schlanken Prozess ohne lästigen Papierkram oder langwierige Postident-Verfahren.
App herunterladen
Lade die offizielle Banking-App aus dem Apple App Store oder Google Play Store auf dein Smartphone herunter. Die App ist die zentrale Schnittstelle für alle Finanzgeschäfte.
Registrierung durchführen
Registriere dich in knapp 2 Minuten mit deiner Handynummer und E-Mail-Adresse. Du legst dabei einen sicheren Login-Code für zukünftige Zugriffe fest.
Identität bestätigen
Bestätige deine Identität per Video-Ident-Verfahren direkt in der App. Halte dafür einen gültigen Personalausweis oder Reisepass bereit. Dieser Vorgang dauert meist unter 3 Minuten.
Kontomodell wählen
Wähle das Kontomodell "Core" aus und bestelle deine physische Mastercard. Die virtuelle Karte steht dir sofort zur Verfügung und kann direkt in Apple Pay integriert werden.
Experten-Einschätzung
"Unsere Erfahrungen mit der bunq Kreditkarte zeigen eine herausragende App-Usability und innovative Funktionen wie die sofortige virtuelle Kartenausstellung," bewertet Alexander Senger, Geschäftsführer von Capitalo (Stand: Juni 2026). "Besonders glänzt das Produkt als Zweitkonto für die Haushaltsführung, bei der 2 Personen eine strikte Trennung ihrer Ausgaben über ein Gemeinschaftskonto wünschen. Die monatliche Gebühr von 3,99 Euro und die 0,99 Euro für Bargeldabhebungen trüben jedoch das ansonsten moderne Gesamtbild. Wer primär eine kostenlose Karte für den Alltag sucht, findet im Markt stärkere Alternativen."



