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Krypto Gebühren vergleichen: Was kostet der Handel wirklich?
Krypto-Börsen

Krypto Gebühren vergleichen: Was kostet der Handel wirklich?

Die Gebühren beim Krypto-Handel unterscheiden sich enorm – von 0,10% bis über 1,50% pro Trade. Wir zeigen dir, worauf du achten musst.

Alexander SengerAlexander Senger
Aktualisiert: 2. April 2026

Das musst du über Krypto-Gebühren wissen

Das Wichtigste auf einen Blick

  • 💰 Günstigste Börse: Bitvavo mit 0,15/0,25% Maker/Taker – bei 1.000 EUR zahlst du nur 2,50 EUR
  • 📊 Größter Unterschied: Zwischen 1,00 EUR (Binance) und 15,00 EUR (Coinfinity) pro 1.000-EUR-Trade
  • ⚠️ Versteckte Kosten: Spread, Kreditkarten-Gebühren bis 3,99% und Auszahlungsgebühren
  • ✅ Für Österreich: Steuereinfache Broker (Bitpanda, Trade Republic, 21Bitcoin) sparen dir den KESt-Aufwand

Du willst Bitcoin oder andere Kryptowährungen kaufen – aber was kostet das eigentlich? Die Gebühren beim Krypto-Handel sind einer der wichtigsten Faktoren, die langfristig über deinen Anlageerfolg entscheiden. Denn selbst kleine Unterschiede summieren sich über die Zeit.

Grundsätzlich gilt: Die Gebührenunterschiede zwischen den Anbietern sind enorm. Während du bei einer Börse für einen 1.000-EUR-Trade nur 1,00 EUR zahlst, können es bei einer anderen bis zu 15,00 EUR sein. Das ist ein Unterschied von 1.400% – und den möchtest du kennen, bevor du dich für eine Plattform entscheidest.

In diesem Ratgeber zeigen wir dir alle Gebührenarten, vergleichen 11 Anbieter, die in Österreich verfügbar sind, und rechnen konkret vor, was ein Bitcoin-Kauf bei jedem Anbieter kostet. Du suchst direkt nach dem passenden Anbieter? Dann schau dir unseren Krypto Börsen im Vergleich an.

Welche Gebührenarten gibt es?

Beim Krypto-Handel fallen nicht nur Trading-Gebühren an. Je nach Plattform und Zahlungsweg kommen verschiedene Kostenpositionen zusammen. Hier die wichtigsten im Überblick.

Trading-Gebühren: Maker und Taker

Die Trading-Gebühr ist die Kerngebühr beim Kauf oder Verkauf von Kryptowährungen. Die meisten Börsen unterscheiden dabei zwischen zwei Rollen:

  • Maker: Du setzt eine Limit-Order, die nicht sofort ausgeführt wird. Damit „machst“ du Liquidität im Orderbuch. Maker-Gebühren sind deshalb meistens günstiger.
  • Taker: Du kaufst oder verkaufst zum aktuellen Marktpreis (Market-Order). Damit „nimmst“ du Liquidität aus dem Orderbuch. Taker-Gebühren sind in der Regel höher.

Die typische Spanne bei Krypto-Börsen liegt zwischen 0,10% und 1,50% pro Trade (Stand: April 2026). Einige Anbieter wie Trade Republic verwenden stattdessen eine Flatrate (z.B. 1,00 EUR pro Order), andere wie Bitpanda arbeiten mit einem Spread (dem Aufschlag auf den Marktpreis).

Achtung: Spread ist auch eine Gebühr: Manche Anbieter werben mit „0% Gebühren“ oder niedrigen Kommissionen, verdienen aber am Spread – also der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Dieser Spread kann 0,5% bis 2% betragen und ist für dich genauso eine Gebühr, nur weniger sichtbar.

Einzahlungsgebühren

Die Einzahlung per SEPA-Überweisung ist bei den meisten Börsen kostenlos (0,00 EUR). Allerdings dauert sie 1-2 Werktage.

Wer schneller handeln will, nutzt oft die Kreditkarte – und hier wird es teuer. Die Gebühren liegen typischerweise zwischen 1,80% und 3,99% der Einzahlungssumme (Stand: April 2026). Bei einer Einzahlung von 1.000 EUR bedeutet das:

Zahlungsmethode Gebühr Kosten bei 1.000 EUR
SEPA-Überweisung 0,00% 0,00 EUR
Kreditkarte (Bitpanda) 1,80% 18,00 EUR
Kreditkarte (Bitvavo) 1,99% 19,90 EUR
Kreditkarte (Coinbase) 3,99% 39,90 EUR
Kreditkarte (Kraken) 3,75% 37,50 EUR

👉 Tipp: Verwende immer die SEPA-Überweisung, wenn du nicht unter Zeitdruck stehst. Die Ersparnis gegenüber der Kreditkarte ist erheblich.

Auszahlungsgebühren

Die Auszahlung von Euro auf dein Bankkonto ist bei den meisten Anbietern kostenlos. Allerdings kann die Krypto-Auszahlung (also der Transfer deiner Coins auf eine eigene Wallet) Netzwerk-Gebühren verursachen. Diese hängen von der jeweiligen Blockchain ab und variieren stark:

  • Bitcoin-Netzwerk: 1-10 EUR (je nach Netzwerkauslastung)
  • Ethereum-Netzwerk: 2-20 EUR (Gas Fees können stark schwanken)
  • Solana, Polygon, etc.: Meist unter 0,10 EUR

Binance berechnet zusätzlich eine fixe Fiat-Auszahlungsgebühr von 1,00 EUR.

Gebühren aller Anbieter im Vergleich

Hier siehst du die Trading-Gebühren aller 11 Krypto-Börsen und Broker, die in Österreich verfügbar sind (Stand: April 2026):

Anbieter Trading-Gebühr (Standard) Pro-Modus Einzahlung SEPA Einzahlung Karte Coins MiCA
Bitvavo 0,15/0,25% – 0,00 EUR 1,99% 400 ✅
Binance 0,10/0,10% – 0,00 EUR 1,99% 500 ❌
BSDEX 0,20/0,35% – 0,00 EUR – 10 ✅
Kraken 0,25/0,40% 0,16/0,26% (Pro) 0,00 EUR 3,75% 400 ✅
Crypto.com 0,25/0,50% 0,075% (Exchange) 0,00 EUR 2,99% 400 ✅
21Bitcoin 0,79% – 0,00 EUR – 1 (BTC) ✅
Bitpanda 0,99% 0,02/0,25% (Fusion) 0,00 EUR 1,80% 650 ✅
Trade Republic 1,00 EUR flat – 0,00 EUR – 50 ✅
BISON 1,25% – 0,00 EUR 2,49% 56 ✅
Coinfinity 1,50% – 0,00 EUR 0,00% 1 (BTC) ✅
Coinbase 0,60/1,20% 0,25/0,40% (Advanced) 0,00 EUR 3,99% 347 ✅

Lesetipp zur Tabelle: Die Gebühren sind als Maker/Taker dargestellt. Der erste Wert ist die Maker-Gebühr (günstiger), der zweite die Taker-Gebühr (Market-Order). Bei Anbietern mit nur einem Wert gilt dieser für beide Ordertypen.

Wichtig: Binance ist derzeit nicht MiCA-lizenziert. Das bedeutet, Binance erfüllt nicht die EU-weiten Regulierungsstandards, die seit 2024 gelten. Die FMA empfiehlt österreichischen Anlegern, auf MiCA-konforme Anbieter zu setzen.

Rechenbeispiel: Was kostet ein 1.000-EUR-Bitcoin-Kauf?

Theorie ist gut, Praxis ist besser. Hier rechnen wir dir konkret vor, was ein Bitcoin-Kauf über 1.000 EUR bei jedem Anbieter kostet – inklusive Einzahlung per SEPA-Überweisung (also ohne Kreditkartengebühren):

Anbieter Trading-Gebühr Kosten bei 1.000 EUR Effektiv investiert
Binance 0,10% 1,00 EUR 999,00 EUR
Bitvavo 0,25% (Taker) 2,50 EUR 997,50 EUR
Kraken Pro 0,26% (Taker) 2,60 EUR 997,40 EUR
Bitpanda Fusion 0,25% (Taker) 2,50 EUR 997,50 EUR
BSDEX 0,35% (Taker) 3,50 EUR 996,50 EUR
Coinbase Advanced 0,40% (Taker) 4,00 EUR 996,00 EUR
Crypto.com 0,50% (Taker) 5,00 EUR 995,00 EUR
21Bitcoin 0,79% 7,90 EUR 992,10 EUR
Bitpanda (Standard) 0,99% 9,90 EUR 990,10 EUR
Trade Republic 1,00 EUR flat 1,00 EUR 999,00 EUR
Coinbase (Standard) 1,20% (Taker) 12,00 EUR 988,00 EUR
BISON 1,25% 12,50 EUR 987,50 EUR
Coinfinity 1,50% 15,00 EUR 985,00 EUR

Grundsätzlich gilt: Bei 1.000 EUR Kaufvolumen sparst du mit der günstigsten Börse (Binance: 1,00 EUR) gegenüber der teuersten (Coinfinity: 15,00 EUR) ganze 14,00 EUR pro Trade. Bei monatlichen Sparplan-Käufen über ein Jahr sind das 168 EUR Unterschied.

Aber Achtung: Diese Tabelle zeigt nur die reinen Trading-Gebühren. Bei Anbietern wie Bitpanda und Trade Republic kommt zusätzlich ein Spread dazu, der nicht separat ausgewiesen wird. Der tatsächliche Preis, den du zahlst, liegt also etwas höher als der reine Marktpreis.

Hingegen bietet Trade Republic einen klaren Vorteil bei kleineren Beträgen: Die Flatrate von 1,00 EUR ist bei einem 100-EUR-Kauf (1,00%) deutlich günstiger als bei einem 10.000-EUR-Kauf (0,01%). Bei größeren Summen ist ein prozentualer Gebührenanbieter wie Bitvavo oder Kraken Pro oft die bessere Wahl.

Welcher Anbieter insgesamt am besten abschneidet, erfährst du in unserem Ratgeber zur besten Krypto Börse.

Steuereinfache Broker: KESt-Vorteil in Österreich

Neben den Trading-Gebühren gibt es einen Faktor, der für österreichische Anleger besonders relevant ist: die Kapitalertragsteuer (KESt). Seit der ökosozialen Steuerreform 2022 werden Gewinne aus Kryptowährungen mit 27,5% KESt besteuert (gemäß BMF).

Was bedeutet „steuereinfach“? Ein steuereinfacher Broker führt die KESt automatisch an das Finanzamt ab – du musst dich um nichts kümmern. Bei nicht-steuereinfachen Brokern musst du deine Gewinne selbst in der Steuererklärung angeben.

Broker Auto-KESt für AT Steuer-Report
Bitpanda ✅ Ja ✅ Ja
Trade Republic ✅ Ja ✅ Ja
21Bitcoin ✅ Ja ✅ Ja
Bitvavo ❌ Nein ✅ Export
Kraken ❌ Nein ✅ Export
Coinbase ❌ Nein ✅ Export
Crypto.com ❌ Nein ✅ Export
Binance ❌ Nein ✅ Export
BISON ❌ Nein ✅ Export
BSDEX ❌ Nein ✅ Export
Coinfinity ❌ Nein ✅ Export

Wenn du einen nicht-steuereinfachen Broker nutzt, brauchst du entweder einen Steuerberater oder ein Krypto-Steuer-Tool – beides kostet zusätzlich Geld. Bei einem Steuerberater kannst du mit 200-500 EUR pro Jahr rechnen. Dieser „versteckte“ Kostenfaktor kann günstigere Trading-Gebühren schnell auffressen.

👉 Mehr dazu in unserem Ratgeber: Krypto-Steuern in Österreich

5 Tipps, um Krypto-Gebühren zu sparen

So sparst du bei jedem Trade:

  1. Nutze SEPA statt Kreditkarte: Die Einzahlung per SEPA-Überweisung ist bei allen Anbietern kostenlos. Per Kreditkarte zahlst du bis zu 3,99% – bei 1.000 EUR sind das fast 40 EUR.
  2. Aktiviere den Pro-Modus: Bitpanda Fusion (0,02/0,25%), Kraken Pro (0,16/0,26%) und Coinbase Advanced (0,25/0,40%) sind deutlich günstiger als die Standard-Oberflächen.
  3. Verwende Limit-Orders (Maker): Mit einer Limit-Order zahlst du die günstigere Maker-Gebühr. Bei Kraken Pro sparst du so 0,10% pro Trade.
  4. Kaufe in größeren Summen: Einige Gebührenmodelle (z.B. Trade Republic mit 1,00 EUR flat) werden bei höheren Beträgen prozentual günstiger. Bei 5.000 EUR sind das nur noch 0,02%.
  5. Prüfe die Gesamtkosten: Trading-Gebühr + Spread + Einzahlung + eventuelle Steuerberatung = deine wahren Kosten. Die günstigste Börse im Trading kann durch andere Kosten teurer werden.
Alexander Senger

Geprüft und freigegeben von

Alexander Senger

Gründer & Geschäftsführer

Als Diplom-Finanzfachwirt (FH) und Gründer der Capitalo Finanzservices GmbH bewertet er seit 2014 systematisch Finanzprodukte im DACH-Raum. Capitalo steht für unabhängige, transparente Vergleiche – kostenlos und im Interesse der Nutzer. Erstellt mit KI-Unterstützung, fachlich geprüft und freigegeben von Alexander Senger.

Erfahrung

15+ Jahre Finanzbranche

Qualifikation

Diplom-Finanzfachwirt (FH)

Registrierung

§34c & §34d GewO

Mehr erfahren

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Inhaltsverzeichnis

  • Das musst du über Krypto-Gebühren wissen
  • Welche Gebührenarten gibt es?
  • Gebühren aller Anbieter im Vergleich
  • Rechenbeispiel: Was kostet ein 1.000-EUR-Bitcoin-Kauf?
  • Steuereinfache Broker: KESt-Vorteil in österreich
  • 5 Tipps, um Krypto-Gebühren zu sparen

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