
Bank of Scotland erhöht Festgeld-Zinsen: 3,15 % für 12 Monate
Die Bank of Scotland hat ihre Festgeldzinsen zum 1. September 2026 erneut angepasst. Der Zins für 12 Monate steigt auf 3,15 % p.a., der 3-Monats-Satz zieht auf 3,00 % p.a. nach. Bei 6 und 9 Monaten bleibt es unverändert bei 3,00 % p.a.
Die wichtigsten Fakten im Überblick
- Gültig seit: 1. September 2026
- Neuer Höchstzins: 3,15 % p.a. für 12 Monate Laufzeit (+0,15 Prozentpunkte)
- Kurzläufer zieht nach: 3 Monate steigen auf 3,00 % p.a. (+0,25 Prozentpunkte) – gleichauf mit 6 und 9 Monaten
- Unverändert: 6 und 9 Monate bleiben bei 3,00 % p.a.
- Mindestanlage: 100 EUR, maximal 500.000 EUR
- Voraussetzung: Ein Tagesgeldkonto der Bank of Scotland als Verrechnungskonto
- Einlagensicherung: deutsche gesetzliche Sicherung bis 100.000 EUR pro Kunde
Neue Konditionen im Vergleich zu den bisherigen Sätzen
| Laufzeit | Bisher | Neu (ab 01.09.2026) | Änderung |
|---|---|---|---|
| 3 Monate | 2,75 % p.a. | 3,00 % p.a. | +0,25 pp |
| 6 Monate | 3,00 % p.a. | 3,00 % p.a. | unverändert |
| 9 Monate | 3,00 % p.a. | 3,00 % p.a. | unverändert |
| 12 Monate | 3,00 % p.a. | 3,15 % p.a. | +0,15 pp |
Quelle: Konditionsmitteilung der Bank of Scotland vom 1. September 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.
Einordnung im deutschen Festgeld-Markt
Der Zinsschritt kommt kurz vor der nächsten EZB-Sitzung: Am 23. Juli 2026 beließ die Notenbank den Hauptrefinanzierungssatz bei 2,40 % und den Einlagensatz bei 2,25 %, die nächste Entscheidung steht am 10. September 2026 an. Marktbeobachter rechnen für den Herbst mit einer möglichen Anhebung, abhängig von der Inflationsentwicklung. Dass die Bank of Scotland vorab die Konditionen anhebt, spricht eher für den Wettbewerb um Neukunden als für eine Reaktion auf die Geldpolitik.
Laut dem Festgeld-Vergleich von Capitalo liegt die Spitze bei 12 Monaten Laufzeit aktuell bei der grenke Bank mit 3,25 % p.a., gefolgt von HoistSpar mit rund 3,10 % p.a. (schwedische Einlagensicherung). Mit 3,15 % p.a. schiebt sich die Bank of Scotland zwischen diese beiden Anbieter und liegt damit vor Volkswagen Bank, Klarna und Hamburg Direct Bank, die jeweils bei 3,00 % p.a. verharren (Stand: September 2026). Unter den Anbietern mit deutscher Einlagensicherung zählt das Angebot aktuell zu den attraktivsten am Markt.
Allerdings bewegt sich bei den mittleren Laufzeiten nichts: Wer gezielt sechs oder neun Monate binden möchte, zahlt dafür keinen Aufpreis mehr gegenüber der kürzesten Laufzeit – hier lohnt der Blick auf andere Anbieter.
Was das für dich bedeutet
Das Festgeld der Bank of Scotland passt zu dir, wenn:
- Du ein Jahr binden willst und den neuen Höchstzins von 3,15 % p.a. mitnehmen möchtest
- Dir die deutsche Einlagensicherung bis 100.000 EUR wichtiger ist als die letzten Zehntel-Prozentpunkte bei ausländischen Anbietern
- Du kurzfristig anlegen willst: Auch 3 Monate bringen jetzt 3,00 % p.a. – genauso viel wie 6 oder 9 Monate
- Du mit kleinen Beträgen startest: Die Mindestanlage liegt bei 100 EUR
Hingegen lohnt sich der Vergleich mit anderen Anbietern, wenn du gezielt sechs oder neun Monate binden willst – für diese Zeiträume gibt es hier keinen Zinsvorteil mehr gegenüber der kürzesten Laufzeit.
Fazit
Die Bank of Scotland baut ihre Zinsstaffel erneut um: Die 12-Monats-Anlage wird mit 3,15 % p.a. wieder zum klaren Spitzenreiter im eigenen Angebot, während der Kurzläufer über 3 Monate mit 3,00 % p.a. zu den mittleren Laufzeiten aufschließt. Für Sparer mit einjährigem Anlagehorizont ist das ein deutlich positives Signal. Es bleibt abzuwarten, ob die EZB-Entscheidung am 10. September 2026 weitere Bewegung in den Markt bringt – Stand heute gehört das Angebot zu den stärkeren unter den deutschen Anbietern.
👉 Welche Laufzeit passt zu dir? Im Festgeld-Vergleich findest du alle aktuellen Konditionen nach Laufzeit, Zins und Einlagensicherung sortiert – inklusive der Details zum Festgeld der Bank of Scotland.
Stand: September 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.