
Bank of Scotland erhöht Festgeldzinsen erneut: Bis zu 2,80 % p.a. ab 11. Juni 2026
Die Bank of Scotland hebt ihre Festgeldzinsen erneut an — zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage. Mit Wirkung ab dem 11. Juni 2026 steigen die Zinssätze für alle Laufzeiten von 3 bis 12 Monaten um jeweils 0,1 Prozentpunkte. Der Höchstzins liegt jetzt bei 2,80 % p.a. für 12 Monate.
Die wichtigsten Fakten im Überblick
- Alle Laufzeiten angehoben: 3, 6, 9 und 12 Monate steigen um jeweils 0,1 Prozentpunkte
- Höchstzins: 2,80 % p.a. für 12 Monate (Stand: Juni 2026)
- Mindestanlage: 100 EUR
- Kontoführung: kostenlos, Kontoeröffnung komplett online
- Voraussetzung: Bank of Scotland Tagesgeldkonto als Referenzkonto erforderlich
- Einlagensicherung: deutsche Einlagensicherung bis 100.000 EUR
Neue Konditionen im Vergleich zu den bisherigen Sätzen
| Laufzeit | Zins bisher | Zins neu | Veränderung |
|---|---|---|---|
| 3 Monate | 2,30 % p.a. | 2,40 % p.a. | +0,10 PP |
| 6 Monate | 2,50 % p.a. | 2,60 % p.a. | +0,10 PP |
| 9 Monate | 2,60 % p.a. | 2,70 % p.a. | +0,10 PP |
| 12 Monate | 2,70 % p.a. | 2,80 % p.a. | +0,10 PP |
Quelle: Konditionsmitteilung Bank of Scotland, Stand: 11. Juni 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.
Einlagensicherung und Steuer: Das Festgeld der Bank of Scotland ist über die deutsche Einlagensicherung bis 100.000 EUR pro Kunde abgesichert. Zinserträge unterliegen der Kapitalertragsteuer — bis zum Sparerpauschbetrag von 1.000 EUR (Einzelpersonen) bzw. 2.000 EUR (zusammen veranlagte Paare) bleiben sie steuerfrei.
Einordnung im deutschen Festgeldmarkt
Die zweite Zinserhöhung innerhalb weniger Tage kommt bei einem unverändert stabilen EZB-Leitzins von 2,15 % (Stand: Juni 2026). Dass eine Bank in diesem Umfeld gleich zweimal nachlegt, zeigt: Der Wettbewerb um Spareinlagen im deutschen Markt bleibt spürbar.
Im Capitalo-Vergleich liegen die Spitzenangebote für 12 Monate Laufzeit aktuell knapp über 3,00 % p.a. Die Bank of Scotland rückt mit 2,80 % p.a. ins obere Mittelfeld vor — rund 0,2 Prozentpunkte trennen sie vom besten Satz am Markt. Konkret heißt das: Auf 10.000 EUR wären das rund 280 EUR Zinsen in 12 Monaten.
Allerdings ist der Zins nur eine Seite: Im Capitalo Score erreicht das Festgeld der Bank of Scotland 2,9 von 5 Punkten („Ausreichend") — ein attraktiver Zinssatz ist also nicht automatisch die beste Gesamtbewertung. Wer Wert auf das Gesamtpaket legt, sollte neben dem Zins auch Konditionen wie das verpflichtende Referenzkonto einrechnen.
Für wen lohnt sich das Angebot?
Das Festgeld der Bank of Scotland passt zu dir, wenn:
- Du kurze bis mittlere Laufzeiten (3 bis 12 Monate) bevorzugst und planbare Zinsen möchtest
- Dir die deutsche Einlagensicherung bis 100.000 EUR wichtig ist
- Du bereits ein Bank of Scotland Tagesgeldkonto hast oder bereit bist, eines als Referenzkonto zu eröffnen
- Du eine direkte Bankbeziehung ohne Vermittlerplattform bevorzugst
Weniger geeignet ist das Angebot hingegen, wenn du den höchstmöglichen Zins suchst: Für 12 Monate gibt es am deutschen Markt aktuell Angebote knapp über 3,00 % p.a. Auch wer Laufzeiten über 12 Monate hinaus festschreiben will, muss sich anderweitig umsehen — längere Laufzeiten bietet die Bank of Scotland nicht an.
Fazit
Zwei Zinserhöhungen in kurzer Folge machen das Festgeld der Bank of Scotland spürbar attraktiver. Mit 2,80 % p.a. für 12 Monate, deutscher Einlagensicherung und niedriger Mindestanlage von 100 EUR ist es eine solide Option für Sparer, die eine direkte Bankbeziehung bevorzugen. An die Spitzenzinsen am deutschen Markt reicht das Angebot allerdings weiterhin nicht ganz heran.
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Stand: 12. Juni 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.