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von Coinfinity

Coinfinity im Test

2,5/5Befriedigend

Coinfinity erzielt im Test die Note „Befriedigend“ (2,5). Der österreichische Bitcoin-Broker punktet mit MiCAR-Lizenz und Support, verlangt jedoch 1,50 % Gebühren.

Coinfinity im Test: Zusammenfassung

Die Krypto-Börse Coinfinity erzielt in unserem Test einen Capitalo Score von 61 von 120 Punkten und erhält damit die Note „Befriedigend“ (2,5) (Stand: September 2026). Als österreichischer Broker mit MiCAR-Lizenz positioniert sich das Unternehmen als spezialisierter Partner für Bitcoin-Käufer. Laut BaFin und FMA müssen Krypto-Dienstleister im europäischen Binnenmarkt strenge aufsichtsrechtliche MiCAR-Vorgaben erfüllen, was dieser Anbieter vollständig abdeckt. Die Plattform verzichtet bewusst auf Altcoins und konzentriert sich auf Bitcoin sowie die direkte Selbstverwahrung über eine eigene Krypto-Wallet. Mit einer Mindesteinzahlung von 21,00 EUR und persönlichem Support inklusive Telefonberatung richtet sich das Angebot an Einsteiger und Langfristanleger. Die Trading-Gebühren von 1,50 % dämpfen das Gesamtergebnis im Krypto-Vergleich.

Vorteile und Nachteile

Unser Test zeigt eine klare Fokussierung auf Bitcoin, was sich in spezifischen Produkteigenschaften widerspiegelt. Die regulären Trading-Gebühren liegen bei 1,50 % für Kauf und Verkauf. Mehrere Bewertungskriterien im Bereich Support und Regulierung fallen positiv aus, während das Handelsangebot aufgrund der Beschränkung auf einen einzigen Coin Einschränkungen für breit aufgestellte Portfolios aufweist.

Vorteile

  • Volle Regulierung: Die Plattform ist MiCAR-lizenziert und bietet hohe regulatorische Standards im europäischen Markt.
  • Guter Support: Neben Chat und E-Mail steht ein telefonischer Kundendienst zur Verfügung.
  • Selbstverwahrung: Gekaufte Bitcoins können direkt über die In-App-Wallet in die eigene Verwahrung übertragen werden.
  • Niedrige Einstiegshürde: Die Mindesteinzahlung beträgt 21,00 EUR für kleinere Sparbeträge.
  • Kostenlose Einzahlungen: SEPA-Banküberweisungen sind ohne Zusatzgebühren des Brokers möglich.

Nachteile

  • Hohe Gebühren: Mit 1,50 % Trading-Gebühren verlangt der Anbieter spürbar mehr als viele Mitbewerber.
  • Keine Altcoins: Das Sortiment beschränkt sich ausschließlich auf Bitcoin.
  • Fehlende Handelsmodi: Weder Staking noch eine erweiterte Trading-Oberfläche mit Limit-Orderbuch sind verfügbar.

Coinfinity im Test: Der Marktvergleich

Im Vergleich zeigt sich, dass der Broker vor allem bei den Transaktionskosten einen schweren Stand gegenüber der Konkurrenz hat. Wer eine passende Plattform für automatisierte Sparpläne sucht, findet bei anderen Anbietern oft niedrigere Gebühren. Während das Grazer Unternehmen 1,50 % ansetzt, berechnet 21Bitcoin regulär 0,79 % Trading-Gebühr. Wer ein diversifiziertes Krypto-Portfolio mit hunderten Werten bevorzugt, findet bei Bitpanda eine breitere Auswahl.

Metrik Coinfinity 21Bitcoin Bitpanda
Capitalo Score 61 von 120 Punkten (Befriedigend) 76 von 120 Punkten (Befriedigend) 91 von 120 Punkten (Gut)
Trading-Gebühren 1,50 % 0,79 % 0,99 %
Kryptowährungen 1 (nur Bitcoin) 1 (nur Bitcoin) 650+
Sparplan Ja Ja Ja
Besonderheit Telefon-Support Auto-Wallet-Transfer Steuereinfach in AT

Für wen eignet sich Coinfinity?

Zielgruppen-Analyse

Der Broker richtet sich gezielt an Bitcoin-Käufer und Einsteiger, die Wert auf persönliche Beratung legen. Die Plattform bietet verlässliche Betreuung per Telefon und eine klare MiCAR-Regulierung. Wer ausschließlich in Bitcoin investieren und die Bestände zügig auf die eigene Hardware-Wallet auszahlen möchte, findet hier ein strukturiertes Umfeld.

Weniger geeignet ist der Dienst für aktive Trader sowie Anleger, die an Altcoins oder Staking-Erträgen interessiert sind. Wer häufig handelt oder größere Volumina beim Krypto-Trading umsetzt, spürt die Gebühr von 1,50 % deutlich und fährt mit Plattformen mit Orderbuch und geringerer Kostenquote günstiger.

So eröffnest du ein Konto bei Coinfinity

Die Registrierung und Verifizierung erfolgt digital und lässt sich zeitnah abschließen. Der Onboarding-Prozess führt neue Kunden schrittweise von den Stammdaten bis zum ersten Kaufauftrag. Die Identitätsprüfung folgt den rechtlichen Standards der Finanzmarktaufsicht zur Verhinderung von Geldwäsche.

1

App herunterladen

Starte den Registrierungsprozess über die mobile Anwendung in der Krypto-App oder nutze den Web-Browser am Desktop.

2

Daten eingeben

Trage die persönlichen Basisdaten wie Name, Adresse und E-Mail-Adresse ein. Voraussetzung für die Kontoeröffnung ist die Volljährigkeit.

3

Identität bestätigen (KYC)

Schließe die gesetzlich verlangte Legitimationsprüfung per Video- oder Foto-Ident ab. Dafür wird ein gültiges Ausweisdokument benötigt.

4

Guthaben einzahlen

Transferiere mindestens 21,00 EUR per kostenloser SEPA-Überweisung oder per Banküberweisung in Echtzeit auf das Verrechnungskonto.

5

Bitcoin erwerben

Nach Zahlungseingang lässt sich die Order direkt ausführen oder ein regelmäßiger Krypto-Sparplan anlegen.

Experten-Einschätzung

Ehrliche Worte zum Broker

„Die Plattform Coinfinity verfolgt einen klaren Fokus: Sie konzentriert sich auf Bitcoin und fördert die eigenverantwortliche Verwahrung auf externen Wallets. Ein Alleinstellungsmerkmal im Markt ist der direkte Kundendienst per Telefon. Die reguläre Handelsgebühr von 1,50 % liegt allerdings über dem Niveau vieler Wettbewerber. Für Anleger, die unkompliziert Bitcoin erwerben und auf bewährte Sicherheitsstrukturen sowie persönlichen Service setzen möchten, bleibt das Angebot dennoch ein solider Begleiter.“

Alexander Senger, Geschäftsführer Capitalo

Häufige Fragen