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Hanseatic Bank SparBrief: Zinsen steigen auf bis zu 3,46 % p.a.
Zinsänderungen

Hanseatic Bank SparBrief: Zinsen steigen auf bis zu 3,46 % p.a.

Alexander Senger

Die Hanseatic Bank hat die Zinsen ihres SparBriefs zum 15. Oktober 2026 erneut angehoben. Bei 12, 24 und 36 Monaten Laufzeit zahlt die Bank jetzt bis zu 3,46 % p.a. Die Konditionen ab vier Jahren Laufzeit bleiben unverändert (Stand: Oktober 2026).

Die wichtigsten Fakten im Überblick

  • 12 Monate: 3,16 % p.a. (zuvor 3,02 % p.a.)
  • 24 Monate: 3,36 % p.a. (zuvor 3,26 % p.a.)
  • 36 Monate: 3,46 % p.a. (zuvor 3,36 % p.a.)
  • Unverändert: 48 Monate (3,01 % p.a.), 60 und 72 Monate (je 2,00 % p.a.)
  • Mindestanlage: 2.500 €, maximal 500.000 € je Kunde
  • Gültig ab: 15. Oktober 2026

Neue Konditionen im Überblick

LaufzeitZins bisherZins neu
12 Monate3,02 % p.a.3,16 % p.a.
24 Monate3,26 % p.a.3,36 % p.a.
36 Monate3,36 % p.a.3,46 % p.a.
48 Monate3,01 % p.a.3,01 % p.a. (unverändert)
60 / 72 Monate2,00 % p.a.2,00 % p.a. (unverändert)

Quelle: Capitalo-Daten (Hanseatic Bank), Stand: 15.10.2026. Alle Angaben ohne Gewähr.

Positiv: Bei 36 Monaten steigt der Zins um 0,10 Prozentpunkte auf 3,46 % p.a. Auf 10.000 € wären das rund 1.038 € Zinsen in drei Jahren (10.000 € × 3,46 % × 3).

Einordnung im Festgeld-Markt

Der EZB-Einlagensatz liegt seit der Entscheidung vom 10. September 2026 bei 2,50 %. Die nächste Sitzung steht am 29. Oktober an. Viele Banken ziehen ihre Festgeldzinsen seither nach, und der SparBrief der Hanseatic Bank liegt bei 36 Monaten nun deutlich über dem Leitzins. Im Capitalo-Vergleich reicht das aber nur für das obere Mittelfeld: Bei drei Jahren Laufzeit liegt die Hanseatic Bank mit 3,46 % p.a. auf Platz 3 der hier verglichenen Anbieter, hinter der SWK Bank (3,55 % p.a.) und der grenke Bank (3,50 % p.a.), jeweils mit deutscher Einlagensicherung.

Anbieter (36 Monate)ZinsEinlagensicherung
SWK Bank3,55 % p.a.Deutschland
grenke Bank3,50 % p.a.Deutschland
Hanseatic Bank3,46 % p.a.Deutschland
Crédit Agricole3,45 % p.a.Frankreich
Ferratum Bank3,40 % p.a.Malta

Quellen: Capitalo-Daten (Hanseatic Bank), Marktrecherche vom 15.10.2026 für die übrigen Anbieter. Alle Angaben ohne Gewähr.

Bei 24 Monaten fällt der Abstand größer aus: Die Hanseatic Bank zahlt 3,36 % p.a., die grenke Bank nach ihrer Anhebung vom 12. Oktober 3,40 % p.a. Hingegen bleibt der SparBrief bei 12 Monaten mit 3,16 % p.a. hinter der grenke Bank (3,25 % p.a.) zurück, liegt aber vor 1822direkt (2,90 % p.a.).

Wichtig zu wissen: Eine vorzeitige Kündigung ist beim SparBrief nicht möglich, und eine automatische Verlängerung gibt es nicht. Nach Laufzeitende musst du das Geld selbst neu anlegen. Bei 60 und 72 Monaten bleibt der Zins zudem bei 2,00 % p.a.

Was das für dich bedeutet

Der SparBrief passt zu dir, wenn:

  • du ein bis drei Jahre auf dein Geld verzichten kannst und die höheren Zinsen sichern willst,
  • dir die deutsche Einlagensicherung (gesetzlich bis 100.000 € je Kunde, zusätzlich über den Einlagensicherungsfonds des BdB) wichtiger ist als der letzte Zehntelprozentpunkt,
  • du mindestens 2.500 € anlegst und kein Girokonto bei der Bank eröffnen möchtest.

Wer ab drei Jahren Laufzeit die höchste Rendite sucht, findet bei SWK Bank und grenke Bank aktuell etwas mehr. Bei mehr als vier Jahren Bindung lohnt sich wegen der 2,00 % p.a. ein genauer Vergleich. Wie es mit den Zinsen weitergeht, hängt unter anderem von der EZB ab. Stand heute rechnen viele Beobachter für den 29. Oktober mit einer Pause.

Fazit

Mit bis zu 3,46 % p.a. wird der SparBrief der Hanseatic Bank bei 12 bis 36 Monaten wettbewerbsfähiger und liegt bei drei Jahren im oberen Mittelfeld. An die Spitzenwerte reicht er nicht ganz heran, bietet aber feste Zinsen und deutsche Einlagensicherung.


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Stand: Oktober 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.

Geprüft und freigegeben von

Alexander Senger

Alexander Senger

GründerGeschäftsführerKooperationen & Marketing

Als Diplom-Finanzfachwirt (FH) und Gründer der Capitalo Finanzservices GmbH bewertet er seit 2014 systematisch Finanzprodukte im DACH-Raum. Capitalo steht für unabhängige, transparente Vergleiche – kostenlos und im Interesse der Nutzer. Erstellt mit KI-Unterstützung, fachlich geprüft und freigegeben von Alexander Senger.