
Hanseatic Bank SparBrief: Zinsen steigen auf bis zu 3,46 % p.a.
Die Hanseatic Bank hat die Zinsen ihres SparBriefs zum 15. Oktober 2026 erneut angehoben. Bei 12, 24 und 36 Monaten Laufzeit zahlt die Bank jetzt bis zu 3,46 % p.a. Die Konditionen ab vier Jahren Laufzeit bleiben unverändert (Stand: Oktober 2026).
Die wichtigsten Fakten im Überblick
- 12 Monate: 3,16 % p.a. (zuvor 3,02 % p.a.)
- 24 Monate: 3,36 % p.a. (zuvor 3,26 % p.a.)
- 36 Monate: 3,46 % p.a. (zuvor 3,36 % p.a.)
- Unverändert: 48 Monate (3,01 % p.a.), 60 und 72 Monate (je 2,00 % p.a.)
- Mindestanlage: 2.500 €, maximal 500.000 € je Kunde
- Gültig ab: 15. Oktober 2026
Neue Konditionen im Überblick
| Laufzeit | Zins bisher | Zins neu |
|---|---|---|
| 12 Monate | 3,02 % p.a. | 3,16 % p.a. |
| 24 Monate | 3,26 % p.a. | 3,36 % p.a. |
| 36 Monate | 3,36 % p.a. | 3,46 % p.a. |
| 48 Monate | 3,01 % p.a. | 3,01 % p.a. (unverändert) |
| 60 / 72 Monate | 2,00 % p.a. | 2,00 % p.a. (unverändert) |
Quelle: Capitalo-Daten (Hanseatic Bank), Stand: 15.10.2026. Alle Angaben ohne Gewähr.
Einordnung im Festgeld-Markt
Der EZB-Einlagensatz liegt seit der Entscheidung vom 10. September 2026 bei 2,50 %. Die nächste Sitzung steht am 29. Oktober an. Viele Banken ziehen ihre Festgeldzinsen seither nach, und der SparBrief der Hanseatic Bank liegt bei 36 Monaten nun deutlich über dem Leitzins. Im Capitalo-Vergleich reicht das aber nur für das obere Mittelfeld: Bei drei Jahren Laufzeit liegt die Hanseatic Bank mit 3,46 % p.a. auf Platz 3 der hier verglichenen Anbieter, hinter der SWK Bank (3,55 % p.a.) und der grenke Bank (3,50 % p.a.), jeweils mit deutscher Einlagensicherung.
| Anbieter (36 Monate) | Zins | Einlagensicherung |
|---|---|---|
| SWK Bank | 3,55 % p.a. | Deutschland |
| grenke Bank | 3,50 % p.a. | Deutschland |
| Hanseatic Bank | 3,46 % p.a. | Deutschland |
| Crédit Agricole | 3,45 % p.a. | Frankreich |
| Ferratum Bank | 3,40 % p.a. | Malta |
Quellen: Capitalo-Daten (Hanseatic Bank), Marktrecherche vom 15.10.2026 für die übrigen Anbieter. Alle Angaben ohne Gewähr.
Bei 24 Monaten fällt der Abstand größer aus: Die Hanseatic Bank zahlt 3,36 % p.a., die grenke Bank nach ihrer Anhebung vom 12. Oktober 3,40 % p.a. Hingegen bleibt der SparBrief bei 12 Monaten mit 3,16 % p.a. hinter der grenke Bank (3,25 % p.a.) zurück, liegt aber vor 1822direkt (2,90 % p.a.).
Was das für dich bedeutet
Der SparBrief passt zu dir, wenn:
- du ein bis drei Jahre auf dein Geld verzichten kannst und die höheren Zinsen sichern willst,
- dir die deutsche Einlagensicherung (gesetzlich bis 100.000 € je Kunde, zusätzlich über den Einlagensicherungsfonds des BdB) wichtiger ist als der letzte Zehntelprozentpunkt,
- du mindestens 2.500 € anlegst und kein Girokonto bei der Bank eröffnen möchtest.
Wer ab drei Jahren Laufzeit die höchste Rendite sucht, findet bei SWK Bank und grenke Bank aktuell etwas mehr. Bei mehr als vier Jahren Bindung lohnt sich wegen der 2,00 % p.a. ein genauer Vergleich. Wie es mit den Zinsen weitergeht, hängt unter anderem von der EZB ab. Stand heute rechnen viele Beobachter für den 29. Oktober mit einer Pause.
Fazit
Mit bis zu 3,46 % p.a. wird der SparBrief der Hanseatic Bank bei 12 bis 36 Monaten wettbewerbsfähiger und liegt bei drei Jahren im oberen Mittelfeld. An die Spitzenwerte reicht er nicht ganz heran, bietet aber feste Zinsen und deutsche Einlagensicherung.
👉 Auf der Suche nach den besten Festgeld-Konditionen? Alle Details zum SparBrief der Hanseatic Bank sowie weitere Anbieter findest du im Festgeld-Vergleich von Capitalo.
Stand: Oktober 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.