Risikohinweis: 80% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Plus500 CFD Konto
Das Plus500 CFD Konto ist das CFD-Handelskonto des seit 2013 an der Londoner Börse notierten Brokers Plus500 (Stand: Juli 2026). Mit einer intuitiven Plattform und dem Verzicht auf Orderkommissionen positioniert sich der Broker stark im Markt für Differenzkontrakte. Du profitierst von wettbewerbsfähigen Spreads und einer riesigen Auswahl an über 2.800 Basiswerten, was eine äußerst stabile technische Basis für deine Trades schafft.
Wer ein Konto für den Derivatehandel eröffnen möchte, findet hier faire Konditionen ab 0,00 Euro Ordergebühr. Im Marktvergleich punktet das Angebot besonders durch die kostenlose Kontoführung und die übersichtliche App für 2 mobile Betriebssysteme (iOS und Android). Professionelle Vieltrader könnten jedoch die fehlende MetaTrader-4-Anbindung bemängeln, weshalb sich die Plattform eher an Nutzer der proprietären Software richtet.
Vorteile und Nachteile Plus500 CFD-Konto
Ein eigenes CFD-Konto bei Plus500 bringt spezifische Stärken und Schwächen mit sich. Der Broker verzichtet zu 100 % auf Orderprovisionen und finanziert sich transparent über Spreads. Gleichzeitig müssen Anleger die Inaktivitätsgebühren nach 3 Monaten und das generelle Risiko von Hebelprodukten im Blick behalten.
Vorteile
- Keine Orderprovisionen: Beim Trading fallen 0,00 Euro Kommissionen an; der Broker finanziert sich ausschließlich über die Spreads.
- Kostenloses Demokonto: Du kannst Strategien risikofrei mit 40.000 Euro virtuellem Kapital testen. Ein solches Demo-Konto ist essenziell für Anfänger.
- Große Auswahl: Über 2.800 handelbare Instrumente, darunter Aktien, Forex, Indizes und Rohstoffe.
Nachteile
- Inaktivitätsgebühr: Nach 3 Monaten ohne Login fallen monatlich 10 US-Dollar an Gebühren an.
- Hohes Verlustrisiko: Hebelprodukte bergen hohe Risiken, und laufende Kosten können über 3 % pro Jahr liegen.
Plus500 CFD-Konto im Vergleich
Das Plus500 CFD Konto überzeugt im direkten Konkurrenzumfeld durch seine provisionsfreie Struktur und die moderne Benutzeroberfläche. Im Juli 2026-Vergleich messen wir das Angebot mit 2 starken Alternativen, um die Stärken und Schwächen transparent aufzuzeigen. Dabei zeigt sich, dass besonders mobile Trader von der proprietären Software profitieren, während andere Anbieter bei Zusatzfunktionen wie dem Handel mit 100 % echten Aktien punkten.
| Anbieter & Produkt | Kommissionen | Besonderheit |
|---|---|---|
| Plus500 CFD-Konto | 0,00 € (Spread; weitere Gebühren können anfallen) | Sehr intuitive App |
| eToro CFD-Konto | 0,00 € | Social Trading |
| XTB CFD-Konto | 0,00 € | Echte Aktien & CFDs |
Das Plus500-Angebot ist in der Regel besser für Trader, die eine extrem aufgeräumte, proprietäre Plattform für ihre 5 bis 10 täglichen Trades suchen. Die Alternative von eToro eignet sich für Copy-Trading, während XTB durch den zusätzlichen Handel mit über 3.000 echten Aktien glänzt. Wer weitere Optionen sucht, findet diese in unserem Depot-Vergleich.
Für wen eignet sich das Plus500 CFD-Konto?
Ideale und weniger ideale Nutzer
Ein Trading-Konto für Derivate richtet sich primär an erfahrene Anleger, die kurzfristige Marktbewegungen innerhalb von 24 Stunden handeln möchten. Das Angebot von Plus500 eignet sich ideal für aktive Daytrader und mobile Nutzer, die von engen Spreads und einer Orderausführung in unter 1 Sekunde profitieren. Einsteiger sollten wegen der Risiken zunächst ausschließlich das Demokonto und die Plus500 Trading Academy nutzen, bevor sie echtes Kapital einsetzen.
- Aktive Daytrader: Die engen Spreads und die schnelle Orderausführung passen perfekt zu kurzfristigen Strategien.
- Mobile Trader: Die intuitive und übersichtliche App ermöglicht den Handel von unterwegs.
Weniger ideal ist das Konto für langfristige Buy-and-Hold-Investoren mit einem Anlagehorizont von über 5 Jahren. Da tägliche Übernachtfinanzierungskosten anfallen, sind CFDs nicht für den langfristigen Vermögensaufbau gedacht. Wer echte Aktien oder ETFs besparen möchte, sollte stattdessen ein klassisches Angebot wie das flatex Depot oder ein reguläres Wertpapierdepot wählen.
So eröffnest du ein Plus500 CFD-Konto
Wer ein CFD-Konto eröffnen möchte, kann dies bei Plus500 zu 100 % digital und papierlos erledigen. Der Prozess nimmt weniger als 10 Minuten in Anspruch und erfordert lediglich ein Smartphone sowie ein gültiges Ausweisdokument. Im Folgenden zeigen wir dir die 5 wichtigsten Schritte bis zu deinem ersten Trade auf der Plattform.
1
Registrierung
Lege deine E-Mail-Adresse und ein sicheres Passwort fest oder melde dich bequem via Google beziehungsweise Apple an.
2
Datenabfrage
Gib deine persönlichen Daten und deine steuerliche Ansässigkeit wahrheitsgemäß an.
3
Erfahrungstest
Beantworte die nach den MiFID-Richtlinien vorgeschriebenen Fragen zu deinen bisherigen Trading-Erfahrungen und Finanzkenntnissen.
4
Verifizierung
Lade deinen Personalausweis und einen aktuellen Adressnachweis einfach per Smartphone hoch.
5
Einzahlung
Tätige die Mindesteinzahlung von 50 Euro. Dies funktioniert per Kreditkarte, PayPal oder klassischer Banküberweisung.
Voraussetzungen sind ein Mindestalter von 18 Jahren und ein Wohnsitz in einem unterstützten Land (zum Beispiel Deutschland, Österreich oder die Schweiz). Nach der erfolgreichen Verifizierung wird das Konto meist innerhalb von 1 bis 2 Stunden aktiviert. Weitere Informationen zum Ablauf findest du in unserem Broker-Vergleich.
Experten-Einschätzung
Einschätzung der Redaktion
Plus500 hat die Einstiegshürden in den CFD-Handel durch eine hervorragende User Experience stark gesenkt. Wer sich fragt, ob der Anbieter seriös ist: Ja, das Unternehmen ist seit 2013 an der Londoner Börse notiert und wird von europäischen Behörden streng reguliert. Das Konto glänzt besonders beim mobilen Trading von über 2.000 Indizes und Rohstoffen, erfordert jedoch ein gutes Risikomanagement.
Das Konto glänzt besonders beim mobilen Trading von Indizes und Rohstoffen. Allerdings dürfen Anleger den Hebel von bis zu 1:30 für Kleinanleger nicht unterschätzen. Es ist ein Werkzeug für taktische Trades, nicht für die langfristige Altersvorsorge.
Alexander Senger, Geschäftsführer Capitalo – Stand: 15. Juli 2026
Für den langfristigen Vermögensaufbau über 10 bis 20 Jahre empfehlen wir ergänzend klassische ETFs. Der Handel mit Hebelprodukten sollte maximal 5 bis 10 % des liquiden Anlagevermögens ausmachen. Vergangene Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.