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E-Auto Förderrechner 2026

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E-Auto-Förderung 2026 berechnen — So funktioniert der Rechner

Kurz & knapp: Die neue E-Auto-Förderung 2026 bringt dir bis zu 6.000 Euro Zuschuss beim Kauf eines Elektroautos. Wie viel genau? Das hängt von drei Faktoren ab: Antriebsart, Einkommen und Kinderzahl. In unserer Rechner-Tabelle findest du deine individuelle Förderhöhe in weniger als 2 Minuten. Alle Details zur E-Auto-Förderung 2026 im Überblick.

Drei Faktoren bestimmen, wie viel Förderung du bekommst. Du brauchst dafür nur deinen letzten Steuerbescheid und 2 Minuten Zeit.

Schritt 1: Antriebsart wählen. Reine Elektroautos (BEV) erhalten 3.000 Euro Basisförderung. Plug-in-Hybride und Range Extender (PHEV/REEV) bekommen 1.500 Euro.

Schritt 2: Zu versteuerndes Einkommen prüfen. Je niedriger dein zvE, desto höher der Bonus. Unter 45.000 Euro zvE gibt es 2.000 Euro extra, unter 60.000 Euro immerhin 1.000 Euro.

Schritt 3: Minderjährige Kinder zählen. Pro Kind unter 18 Jahren mit Kindergeldanspruch bekommst du 500 Euro Kinder-Bonus — maximal für 2 Kinder, also bis zu 1.000 Euro.

Finde jetzt deine Förderhöhe in der Tabelle:

Rechner-Tabelle: Deine E-Auto-Förderung auf einen Blick

Vollelektrisch (BEV) — Basisförderung 3.000 Euro

Zu versteuerndes Einkommen 0 Kinder 1 Kind 2 Kinder
Unter 45.000 Euro 5.000 Euro 5.500 Euro 6.000 Euro
45.000 – 59.999 Euro 4.000 Euro 4.500 Euro 5.000 Euro
60.000 – 79.999 Euro 3.000 Euro 3.500 Euro 4.000 Euro
80.000 – 84.999 Euro kein Anspruch 3.500 Euro 4.000 Euro
85.000 – 89.999 Euro kein Anspruch kein Anspruch 4.000 Euro
Ab 90.000 Euro kein Anspruch kein Anspruch kein Anspruch

Plug-in-Hybrid / Range Extender (PHEV/REEV) — Basisförderung 1.500 Euro

Zu versteuerndes Einkommen 0 Kinder 1 Kind 2 Kinder
Unter 45.000 Euro 3.500 Euro 4.000 Euro 4.500 Euro
45.000 – 59.999 Euro 2.500 Euro 3.000 Euro 3.500 Euro
60.000 – 79.999 Euro 1.500 Euro 2.000 Euro 2.500 Euro
80.000 – 84.999 Euro kein Anspruch 2.000 Euro 2.500 Euro
85.000 – 89.999 Euro kein Anspruch kein Anspruch 2.500 Euro
Ab 90.000 Euro kein Anspruch kein Anspruch kein Anspruch

Wichtig: Die Kappungsgrenze steigt mit der Kinderzahl. Ohne Kinder liegt sie bei 80.000 Euro, mit einem Kind bei 85.000 Euro und mit zwei oder mehr Kindern bei 90.000 Euro zvE.

Du willst wissen, ob du die Einkommensgrenze einhältst? Hier findest du alle Details: Bin ich förderberechtigt?

So setzt sich deine Förderung zusammen

Die E-Auto-Prämie 2026 besteht aus drei Bausteinen, die sich addieren. Grundsätzlich gilt: Je weniger du verdienst und je mehr Kinder du hast, desto höher fällt die Förderung aus.

Baustein 1: Basisförderung

Jedes förderfähige Neufahrzeug erhält eine Grundprämie. Für vollelektrische Autos (BEV) sind das 3.000 Euro, für Plug-in-Hybride (PHEV/REEV) sind es 1.500 Euro. Die Basisförderung bekommt jeder Antragsteller, der die Voraussetzungen erfüllt — unabhängig vom Einkommen.

Baustein 2: Einkommens-Bonus

Die soziale Staffelung belohnt niedrigere Einkommen. Liegt dein zu versteuerndes Einkommen unter 45.000 Euro, erhältst du 2.000 Euro zusätzlich zur Basis. Bei einem zvE zwischen 45.000 und 59.999 Euro gibt es noch 1.000 Euro obendrauf. Ab 60.000 Euro zvE entfällt der Einkommens-Bonus.

Baustein 3: Kinder-Bonus

Pro minderjährigem Kind (unter 18, mit Kindergeldanspruch) gibt es 500 Euro extra — maximal für 2 Kinder, also höchstens 1.000 Euro Kinder-Bonus.

3 Rechenbeispiele

Szenario 1 — Single, Angestellter, 38.000 Euro zvE, BEV:
3.000 Euro (Basis) + 2.000 Euro (Einkommens-Bonus) + 0 Euro (keine Kinder) = 5.000 Euro Förderung

Szenario 2 — Familie, 52.000 Euro zvE, 2 Kinder, BEV:
3.000 Euro (Basis) + 1.000 Euro (Einkommens-Bonus) + 1.000 Euro (2 Kinder) = 5.000 Euro Förderung

Szenario 3 — Gutverdiener, 75.000 Euro zvE, keine Kinder, PHEV:
1.500 Euro (Basis) + 0 Euro (kein Einkommens-Bonus) + 0 Euro (keine Kinder) = 1.500 Euro Förderung

Wo finde ich mein zu versteuerndes Einkommen?

Dein zu versteuerndes Einkommen (zvE) steht auf deinem Steuerbescheid — auf Seite 1, in der Zeile "Zu versteuerndes Einkommen". Verwechsle es nicht mit deinem Bruttogehalt: Das zvE ist deutlich niedriger, weil Werbungskosten, Sonderausgaben und Freibeträge bereits abgezogen sind.

Beispiel: Bei einem Bruttojahresgehalt von 55.000 Euro kann dein zvE durchaus bei 42.000 Euro liegen. Das würde dir den höheren Einkommens-Bonus von 2.000 Euro sichern.

Für die Förderung zählt der Durchschnitt deiner zwei aktuellsten Steuerbescheide (maximal 3 Jahre alt). Hast du nur einen aktuellen Bescheid, gilt dieser allein.

Sonderfälle:

  • Rentner ohne Steuererklärung: Die Rentenbezugsbescheinigung der Deutschen Rentenversicherung weist dein Einkommen aus.
  • Selbstständige: Dein Steuerbescheid enthält ebenfalls das zvE — bei schwankenden Einkünften ist der Durchschnitt besonders relevant.

Von der Berechnung zur Finanzierung

Du weißt jetzt, wie viel Förderung du bekommst. Die Prämie deckt allerdings nur einen Teil der Kosten — für den Restbetrag brauchst du eine günstige Finanzierung.

Beispielrechnung: Ein E-Auto für 35.000 Euro minus 5.000 Euro Förderung ergibt 30.000 Euro Finanzierungsbedarf. Hinzu kommen weitere Ersparnisse: Die Kfz-Steuerbefreiung (für bis Ende 2030 zugelassene E-Autos, maximal 10 Jahre lang) spart je nach Modell 200–400 Euro jährlich. Die THG-Quote bringt dir 2026 über 200 Euro pro Jahr zusätzlich.

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Häufige Fragen zur E-Auto-Förderung 2026

Wie hoch wird die E-Auto-Förderung 2026?

Die maximale Förderung beträgt 6.000 EUR für vollelektrische Fahrzeuge (BEV) und 4.500 EUR für Plug-in-Hybride (PHEV). Die genaue Höhe hängt von deinem zu versteuernden Einkommen und der Anzahl deiner minderjährigen Kinder ab. Die Basisförderung (3.000 bzw. 1.500 EUR) wird durch Einkommens- und Kinder-Boni aufgestockt.

Wie kann ich die E-Auto-Förderung 2026 beantragen?

Den Antrag stellst du digital beim BAFA über das Online-Portal, das im Mai 2026 öffnet. Du brauchst deinen Kauf- oder Leasingvertrag, den Fahrzeugschein, zwei Steuerbescheide und eine BundID. Der Antrag muss innerhalb von 1 Jahr nach der Erstzulassung eingereicht werden.

Wo finde ich mein zu versteuerndes Einkommen?
Auf deinem Steuerbescheid, Seite 1, Zeile "Zu versteuerndes Einkommen". Das zvE ist niedriger als dein Bruttogehalt, weil Werbungskosten und Freibeträge bereits abgezogen sind. Für die Förderung wird der Durchschnitt der zwei aktuellsten Bescheide herangezogen.
Wann bekomme ich die 6.000 Euro E-Auto-Förderung?

Die volle Prämie von 6.000 EUR erhältst du, wenn du ein vollelektrisches Auto kaufst, dein zu versteuerndes Einkommen unter 45.000 EUR liegt und du 2 minderjährige Kinder hast. Das BAFA zahlt die Prämie nach Antragsprüfung aus — erfahrungsgemäß 6-8 Wochen nach Einreichung.

Zählen volljährige Kinder beim Kinder-Bonus?
Nein. Der Kinder-Bonus von 500 Euro pro Kind gilt nur für minderjährige Kinder unter 18 Jahren, für die du Kindergeld beziehst. Maximal werden 2 Kinder berücksichtigt.
Was wenn ich keine Steuererklärung mache?
Rentner können stattdessen ihre Rentenbezugsbescheinigung der Deutschen Rentenversicherung vorlegen. Falls du als Arbeitnehmer keine Erklärung abgibst, kann der Arbeitgeber eine Bescheinigung über die Lohnsteuerdaten ausstellen.
Gilt die Förderung auch für Leasing?
Ja, die Förderung gilt sowohl für Kauf als auch für Leasing. Die Mindesthaltedauer von 36 Monaten muss allerdings eingehalten werden — dein Leasingvertrag sollte also mindestens 3 Jahre laufen.
Ab wann kann ich die Förderung beantragen?
Das Antragsportal öffnet voraussichtlich im Mai 2026. Die Förderung gilt rückwirkend für alle ab dem 1. Januar 2026 zugelassenen Fahrzeuge. Du kannst dein E-Auto also jetzt kaufen und später den Antrag stellen.
Wie lange muss ich das E-Auto behalten?
Mindestens 36 Monate (3 Jahre). Verkaufst du das Fahrzeug vorher, fordert das BAFA die Förderung zurück.
Welche Autos werden ab 2026 gefördert?

Gefördert werden Neufahrzeuge der Klasse M1 mit rein elektrischem Antrieb (BEV), Plug-in-Hybrid (PHEV) oder Range Extender (REEV). Eine Preisobergrenze gibt es nicht mehr. Gebrauchtwagen und Tageszulassungen sind ausgeschlossen.

Werden Gebrauchtwagen gefördert?

Nein. Die Kaufprämie gilt ausschließlich für Neufahrzeuge. Gebrauchte E-Autos profitieren jedoch weiterhin von der Kfz-Steuerbefreiung (bis Ende 2035) und der THG-Quote (über 200 EUR/Jahr).

Was bedeutet „zu versteuerndes Einkommen" — ist das mein Brutto?

Nein. Das zu versteuernde Einkommen (zvE) steht auf deinem Steuerbescheid und ist deutlich niedriger als dein Bruttogehalt. Werbungskosten, Vorsorgeaufwendungen und Freibeträge werden vorher abgezogen. Auch Haushalte mit über 100.000 EUR Brutto können förderberechtigt sein.

Bekommen Rentner die E-Auto-Förderung?

Ja, Rentner sind voll förderberechtigt. Wer keine Steuererklärung abgibt, weist sein Einkommen per Rentenbezugsbescheinigung und Selbsterklärung nach. Viele Renten liegen unter 45.000 EUR zvE — damit erhalten Rentner oft den vollen Einkommens-Bonus.

Gilt die Förderung rückwirkend?

Ja. Das Antragsportal öffnet erst im Mai 2026, aber die Förderung gilt rückwirkend für alle Neuzulassungen ab dem 1. Januar 2026. Entscheidend ist das Datum der Zulassung, nicht des Kaufvertrags.

Gibt es eine Förderung für Dienstwagen?

Firmenwagen erhalten keine Kaufprämie (nur für Privatpersonen). Dafür profitieren E-Dienstwagen von der 0,25%-Regelung bei der Versteuerung (bis 100.000 EUR Bruttolistenpreis), 75 % Sonderabschreibung und Kfz-Steuerbefreiung.

Geprüft und freigegeben von

Alexander Senger

Alexander Senger

GründerGeschäftsführerKooperationen & Marketing

Als Diplom-Finanzfachwirt (FH) und Gründer der Capitalo Finanzservices GmbH bewertet er seit 2014 systematisch Finanzprodukte im DACH-Raum. Capitalo steht für unabhängige, transparente Vergleiche – kostenlos und im Interesse der Nutzer. Erstellt mit KI-Unterstützung, fachlich geprüft und freigegeben von Alexander Senger.