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Geschäftskonto für Kleinunternehmer: Pflicht, Kosten brutto und passende Konten

Geschäftskonto für Kleinunternehmer: Pflicht, Kosten brutto und passende Konten

Pflicht ist es nicht, sinnvoll fast immer. Welche Konten zu kleinen Umsätzen passen und warum du als Kleinunternehmer brutto rechnen musst.

Alexander SengerAlexander Senger
Aktualisiert: 14. Oktober 2026
10 Min.

Geschäftskonto als Kleinunternehmer: das Wichtigste vorab

  • ✅ Keine Pflicht: Als Einzelunternehmer brauchst du kein separates Konto, empfehlenswert ist es trotzdem
  • 💰 Brutto rechnen: Ohne Vorsteuerabzug kostet dich ein Tarif für 9,00 EUR zzgl. Umsatzsteuer 10,71 EUR im Monat
  • 🏦 Höchster Score ohne Grundgebühr: Vivid Standard mit 93 von 140 Punkten (Gut)
  • ⚠️ Überweisungen zählen: Ein Konto ohne Grundgebühr kann bei 60 Überweisungen im Monat teurer sein als eines mit Freiposten

Ein Geschäftskonto für Kleinunternehmer ist keine Pflicht: Du musst kein eigenes Konto für dein Unternehmen führen. Eine gesetzliche Kontopflicht gibt es nur für Kapitalgesellschaften wie GmbH und UG. Trotzdem lohnt sich ein separates Konto fast immer: Viele Banken schließen die geschäftliche Nutzung von Privatkonten in ihren Bedingungen aus, und getrennte Konten machen die Einnahmen-Überschuss-Rechnung einfacher. Mehrere Geschäftskonten kosten 0 EUR Grundgebühr (Stand: September 2026). Entscheidend ist für dich als Kleinunternehmer der Bruttopreis, weil du keine Vorsteuer zurückbekommst. Dieser Ratgeber zeigt, welche Konten zu kleinen Umsätzen passen und was sie dich im Jahr wirklich kosten.

Transparenzhinweis

Einige Links auf dieser Seite führen zu Partnerangeboten. Eröffnest du darüber ein Konto, erhalten wir eine Vergütung. Für dich entstehen keine Mehrkosten, und der Capitalo Score ist davon unabhängig.

Brauche ich als Kleinunternehmer ein Geschäftskonto?

Nein. Für Einzelunternehmer, Freiberufler und Kleingewerbetreibende gibt es keine gesetzliche Vorschrift, ein gesondertes Geschäftskonto zu führen. Das bestätigt das Existenzgründungsportal des Bundeswirtschaftsministeriums, und daran hat sich bis 2026 nichts geändert. Anders ist es bei Kapitalgesellschaften: Eine GmbH oder UG braucht ein Konto auf den Namen der Gesellschaft.

Dass du darfst, heißt nicht, dass du solltest. Drei Gründe sprechen für ein eigenes Konto:

  1. Bankbedingungen: Viele Banken untersagen in ihren AGB die geschäftliche Nutzung eines Privatkontos. Nutzt du es trotzdem, riskierst du im Ernstfall die Kündigung. Prüfe die Bedingungen deiner Bank, bevor du Kundenzahlungen auf dein Girokonto leitest.
  2. Steuer: Kontoführungsgebühren sind Betriebsausgaben. Bei einem gemischt genutzten Konto kannst du sie nur anteilig absetzen und musst den geschäftlichen Anteil belegen.
  3. Überblick: Wenn nur Geschäftsvorgänge über das Konto laufen, ist der Kontoauszug schon die halbe Buchhaltung. Du siehst jederzeit, wie viel Geld dir für Steuern und Rücklagen bleibt.

Wie sich die Pflicht nach Rechtsform unterscheidet, auch für GmbH und UG, erklärt der Ratgeber wann ein Geschäftskonto Pflicht ist.

Welches Geschäftskonto passt zu Kleinunternehmern?

Für die Auswahl unten gelten drei Bedingungen: Das Konto steht Einzelunternehmern offen, die Grundgebühr liegt bei höchstens 10 EUR im Monat, und die Reihenfolge folgt dem Capitalo Score. Ein Konto mit 500 Freibuchungen und Mitarbeiterkarten brauchst du bei zehn Rechnungen im Monat nicht.

KontoCapitalo ScoreGrundgebührFreie ÜberweisungenDanach je ÜberweisungBuchhaltungsanbindung
Vivid Standard93 von 140 Punkten (Gut)0,00 EURunbegrenzt0,00 EURDATEV, Lexware, sevDesk u. a.
Wallester Business Free88 von 140 Punkten (Gut)0,00 EURunbegrenzt0,00 EURCSV/MT940-Export
Vivid Basic84 von 140 Punkten (Gut)6,90 EUR, ab 1 EUR Geldeingang im Monat 0 EURunbegrenzt0,00 EURDATEV, Lexware, sevDesk u. a.
Fyrst Base78 von 140 Punkten (Befriedigend)0,00 EUR für Einzelunternehmer500,19 EURDATEV, lexoffice, sevDesk
Holvi Lite73 von 140 Punkten (Befriedigend)9,00 EUR, bei jährlicher Zahlung 4,50 EUR1000,25 EURDATEV, Lexware
Qonto Starter72 von 140 Punkten (Befriedigend)0,00 EUR50,20 EURDATEV, Lexware, sevDesk u. a.
N26 Business Standard67 von 140 Punkten (Ausreichend)0,00 EURunbegrenzt0,00 EURkeine direkte Anbindung

Konditionen und Capitalo Score: Stand September 2026. „Überweisungen" meint ausgehende SEPA-Überweisungen.

Wenige Überweisungen, keine Extras

Wenn du im Monat eine Handvoll Rechnungen schreibst und wenige Ausgaben hast, reicht ein Konto ohne Grundgebühr. Vivid Standard hat in der Auswahl den höchsten Score und kostet laut unseren Daten weder Grundgebühr noch Gebühren je Überweisung. N26 Business Standard ist ebenfalls ohne Grundgebühr, hat aber keine Unterkonten und keine direkte Anbindung an Buchhaltungsprogramme. Qonto Starter lohnt sich nur, solange du selten überweist: Frei sind 5 Überweisungen im Monat, jede weitere kostet 0,20 EUR.

Bargeld, Dispo und viele Buchungen

Nimmst du Bargeld ein, etwa am Marktstand oder im Handwerk, zählt die Einzahlung. Fyrst Base ist für Einzelunternehmer ohne Grundgebühr, bietet einen Kontokorrentkredit und berechnet 0,60 EUR je Bargeldeinzahlung. Die ersten 50 Überweisungen im Monat sind frei, danach kostet jede 0,19 EUR.

Feste Monatskosten, viele Überweisungen

Planst du mit festen Kosten und vielen Überweisungen, lohnt der Blick auf Holvi Lite. Das Konto kostet 9,00 EUR im Monat oder 4,50 EUR bei jährlicher Zahlung, enthält 100 freie Überweisungen und zwei Unterkonten. Alle Konten ohne Grundgebühr im Überblick findest du unter kostenlose Geschäftskonten. Arbeitest du freiberuflich, hilft dir die Auswahl zum Geschäftskonto für Freiberufler.

Was kostet ein Geschäftskonto dich als Kleinunternehmer wirklich?

Als Kleinunternehmer stellst du keine Umsatzsteuer in Rechnung und darfst im Gegenzug keine Vorsteuer abziehen. Für dein Konto heißt das: Du zahlst immer den Bruttopreis.

Klassische Kontoführung ist nach § 4 Nr. 8 Buchstabe d UStG meist umsatzsteuerfrei. Einige Anbieter weisen ihre Tarifpreise trotzdem ohne Umsatzsteuer aus. Das ist möglich, wenn der Tarif steuerpflichtige Zusatzleistungen wie Software enthält oder ein Anbieter gegenüber Unternehmern auf die Steuerbefreiung verzichtet (§ 9 UStG). Qonto Basic kostet laut Anbieter 9,00 EUR im Monat „exkl. MwSt.", Finom Basic 7,00 EUR „exkl. MwSt." (Stand: September 2026).

Steht bei einem Tarif „zzgl. MwSt." oder „exkl. MwSt.", rechne 19 % dazu. Aus 9,00 EUR werden für dich 10,71 EUR im Monat, also 20,52 EUR mehr im Jahr als auf der Preisliste.

Der zweite Kostentreiber sind die Überweisungen. Ein Konto ohne Grundgebühr, aber mit Gebühr je Überweisung, ist nur bei wenigen Buchungen das günstigste. So sehen die Jahreskosten für drei typische Profile aus:

KontoJahreskosten bei 10 Überweisungen im MonatJahreskosten bei 30 Überweisungen im MonatJahreskosten bei 60 Überweisungen im Monat
Vivid Standard0,00 EUR0,00 EUR0,00 EUR
N26 Business Standard0,00 EUR0,00 EUR0,00 EUR
Fyrst Base0,00 EUR0,00 EUR22,80 EUR
Qonto Starter12,00 EUR60,00 EUR132,00 EUR
Holvi Lite (monatliche Zahlung)108,00 EUR108,00 EUR108,00 EUR

Rechnung: Grundgebühr × 12 plus Überweisungen über dem Freikontingent × Gebühr × 12. Beträge wie vom Anbieter ausgewiesen; weist ein Anbieter Preise zzgl. Umsatzsteuer aus, kommen für dich 19 % dazu. Karten-, Bargeld- und Auslandsgebühren sind nicht enthalten. Stand: September 2026.

Das Beispiel zeigt: Bei Qonto Starter kosten 60 Überweisungen im Monat 132,00 EUR im Jahr, bei Fyrst Base 22,80 EUR. Zähle deshalb vor der Wahl, wie oft du im Monat tatsächlich überweist. Alle Gebührenarten eines Geschäftskontos erklärt der Ratgeber zu den Gebühren eines Geschäftskontos.

Die Kosten selbst kannst du als Betriebsausgabe in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung ansetzen, bei einem reinen Geschäftskonto in voller Höhe.

Kleinunternehmer, Kleingewerbe, Einzelunternehmer: was bist du?

Die drei Begriffe werden oft verwechselt, meinen aber verschiedene Dinge. Für die Kontowahl ist das wichtig, weil Banken nach der Rechtsform fragen, nicht nach der Umsatzsteuer.

BegriffWas er beschreibtKontopflicht
KleinunternehmerSteuerlicher Status nach § 19 UStG: keine Umsatzsteuer auf Rechnungen, kein Vorsteuerabzugnein
KleingewerbeGewerbe ohne Eintrag ins Handelsregisternein
EinzelunternehmerRechtsform: eine natürliche Person führt das Unternehmen, gewerblich oder freiberuflichnein
GmbH, UGKapitalgesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeitja, Konto auf die Gesellschaft

Du kannst alles gleichzeitig sein: Eine Grafikdesignerin mit 15.000 EUR Umsatz ist Einzelunternehmerin, Freiberuflerin und Kleinunternehmerin. Ein Etsy-Händler mit Gewerbeschein ist Einzelunternehmer mit Kleingewerbe und nutzt die Kleinunternehmerregelung, solange er unter den Grenzen bleibt.

Die Grenzen der Kleinunternehmerregelung seit 2025

  • Vorjahr: Gesamtumsatz höchstens 25.000 EUR
  • Laufendes Jahr: Gesamtumsatz höchstens 100.000 EUR
  • Gründungsjahr: höchstens 25.000 EUR, ohne Hochrechnung auf das volle Jahr
  • Überschreiten im laufenden Jahr: Schon der Umsatz, mit dem du die Grenze überschreitest, ist umsatzsteuerpflichtig
  • Verzicht auf die Regelung: bindet dich mindestens fünf Kalenderjahre

Für die Kontowahl heißt das: Wächst dein Umsatz über 25.000 EUR, wirst du im Folgejahr umsatzsteuerpflichtig. Dann brauchst du Umsatzsteuer-Voranmeldungen, und Funktionen wie Steuerrücklagen auf Unterkonten oder ein DATEV-Zugang für den Steuerberater werden wichtiger. Ein Anbieter, bei dem du ohne Kontowechsel in einen größeren Tarif wechseln kannst, erspart dir später eine neue IBAN auf allen Rechnungen.

Buchhaltung: welche Anbindung du als Kleinunternehmer brauchst

Als Kleinunternehmer ermittelst du deinen Gewinn in der Regel mit der Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Eine Bilanz brauchst du nicht. Das Konto sollte deshalb vor allem eines können: Umsätze sauber an dein Buchhaltungsprogramm oder deinen Steuerberater übergeben.

  • Direkte Anbindung: Vivid Standard, Vivid Basic, Fyrst Base und Qonto Starter verbinden sich unter anderem mit DATEV und sevDesk, Holvi Lite mit DATEV und Lexware.
  • Nur Export: Wallester Business Free bietet einen CSV/MT940-Export. Das reicht, wenn du die Datei einmal im Monat in dein Programm lädst.
  • Keine Anbindung: N26 Business Standard hat laut unseren Daten keine direkte Schnittstelle zu Buchhaltungsprogrammen.

Steuerrücklage: Auch ohne Umsatzsteuer zahlst du Einkommensteuer, bei Gewerbe eventuell Gewerbesteuer. Ein Unterkonto, auf das du einen festen Anteil jeder Einnahme schiebst, schützt dich vor Nachzahlungen. Unterkonten bieten in der Auswahl Vivid Standard, Vivid Basic, Wallester Business Free und Holvi Lite; bei N26 Business Standard und Qonto Starter fehlen sie.

So eröffnest du dein Geschäftskonto

Bei Digitalanbietern eröffnest du das Konto online, ohne Termin in einer Filiale. Einen Handelsregisterauszug brauchst du als Einzelunternehmer nicht.

1

Konto auswählen

Vergleiche die Konten anhand deiner Zahl an Überweisungen, deines Bargeldbedarfs und deiner Buchhaltung. Die Auswahl oben ist ein Startpunkt.

2

Online registrieren

Gib deine persönlichen Daten, deine Steuernummer und Angaben zu deiner Tätigkeit ein. Bist du gewerblich tätig, lädst du die Gewerbeanmeldung hoch; als Freiberufler brauchst du keine.

3

Identität bestätigen

Du legitimierst dich mit Personalausweis oder Reisepass, meist per Video oder App.

4

Neue IBAN nutzen

Trage die geschäftliche IBAN in deine Rechnungsvorlage ein und teile sie deinen Kunden mit. Laufende Lastschriften stellst du selbst auf das neue Konto um.

Die Unterlagen im Detail und Sonderfälle zeigt die Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Eröffnung.

Weiterführend: vergleichen und entscheiden

Alle Konten mit Capitalo Score, auch die mit höherer Grundgebühr, findest du, wenn du Geschäftskonten vergleichen willst. Möchtest du zusätzlich Filialbanken, Neobanken und Ökobanken nebeneinander sehen, eignet sich als weiterführende Quelle der Geschäftskonto-Vergleich von konto.org: Dort filterst du nach Bankart und lässt dir die Gesamtkosten der Kontoführung für dein Nutzungsprofil berechnen.

Fazit

Ein Geschäftskonto ist für Kleinunternehmer keine Pflicht, aber der einfachste Weg zu sauberer Buchhaltung und ohne Ärger mit den Bankbedingungen. Rechne immer mit dem Bruttopreis und mit deiner echten Zahl an Überweisungen: Ohne Vorsteuerabzug zahlst du bei Tarifen „zzgl. MwSt." 19 % mehr, und Gebühren je Überweisung übertreffen bei 60 Überweisungen im Monat schnell eine kleine Grundgebühr. Für die meisten Kleinunternehmer mit wenigen Buchungen reicht ein Konto ohne Grundgebühr. Wer Bargeld einnimmt oder bald über die 25.000-Euro-Grenze wächst, wählt einen Anbieter mit passenden Zusatzfunktionen und Tarifen zum Hochstufen.

Dieser Ratgeber ist keine Steuerberatung. Ob die Kleinunternehmerregelung für dich die richtige Wahl ist, klärst du am besten mit deinem Steuerberater.

So bewerten wir: der Capitalo Score für Geschäftskonten

Der Capitalo Score bewertet jedes Geschäftskonto anhand fester Kriterien in sieben Kategorien, zusammen 140 Punkte. Die Gewichtung spiegelt, was im Alltag kleiner Unternehmen zählt: Kosten zuerst, dann Banking und Buchhaltung.

KategoriePunkte
Kosten & Gebühren28
Banking-Features25
Buchhaltung & Steuern25
Karten & Zahlungen23
Geschäftsfunktionen19
Service & Support11
Sicherheit & Compliance9
Summe140

Quellen

  1. Bundesministerium der Justiz: § 19 UStG, Besteuerung der Kleinunternehmer, Fassung ab 1. Januar 2025
  2. IHK Region Stuttgart: Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer
  3. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Existenzgründungsportal: Kleinunternehmer: Geschäftskonto eröffnen?
  4. Qonto: Preise und Pläne, abgerufen am 23.09.2026

Datenstand: September 2026 | Bewertung: Capitalo Score

Häufige Fragen zum Geschäftskonto für Kleinunternehmer

Welches ist das beste Geschäftskonto für Kleinunternehmer?

Das hängt von deinem Profil ab. In unserer Auswahl ohne Grundgebühr hat Vivid Standard mit 93 von 140 Punkten (Gut) den höchsten Capitalo Score. Brauchst du Bargeldeinzahlungen oder einen Dispo, passt Fyrst Base besser, das für Einzelunternehmer ebenfalls 0 EUR Grundgebühr kostet (Stand: September 2026).

Ist ein Geschäftskonto für Kleinunternehmer notwendig?

Gesetzlich nein. Die Kontopflicht betrifft Kapitalgesellschaften wie GmbH und UG. Praktisch ist ein separates Konto trotzdem sinnvoll, weil viele Banken die geschäftliche Nutzung von Privatkonten in ihren AGB ausschließen und die Kontogebühren bei einem reinen Geschäftskonto voll als Betriebsausgabe gelten.

Was für ein Konto brauche ich für ein Kleingewerbe?

Ein Geschäftskonto für Einzelunternehmer reicht. Achte darauf, dass der Anbieter Gewerbetreibende als Einzelunternehmer aufnimmt, dass die Freiposten zu deiner Zahl an Überweisungen passen und, bei Bareinnahmen, dass du Bargeld einzahlen kannst.

Kann ich ein Geschäftskonto ohne Gewerbeanmeldung eröffnen?

Ja, als Freiberufler. Du meldest dich beim Finanzamt an, nicht beim Gewerbeamt, und weist dich bei der Kontoeröffnung mit deiner Steuernummer aus. Bist du gewerblich tätig, verlangen die Anbieter die Gewerbeanmeldung.

Sind die Kontogebühren als Kleinunternehmer absetzbar?

Ja. Kontoführung, Überweisungen und Kartengebühren eines Geschäftskontos sind Betriebsausgaben und mindern deinen Gewinn in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Bei einem gemischt genutzten Privatkonto kannst du nur den geschäftlichen Anteil ansetzen.

Alexander Senger

Geprüft und freigegeben von

Alexander Senger

Gründer & Geschäftsführer

Als Diplom-Finanzfachwirt (FH) und Gründer der Capitalo Finanzservices GmbH bewertet er seit 2014 systematisch Finanzprodukte im DACH-Raum. Capitalo steht für unabhängige, transparente Vergleiche – kostenlos und im Interesse der Nutzer. Erstellt mit KI-Unterstützung, fachlich geprüft und freigegeben von Alexander Senger.

Erfahrung

15+ Jahre Finanzbranche

Qualifikation

Diplom-Finanzfachwirt (FH)

Registrierung

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