Das Postbank Business Giro start ist das Einsteigerkonto der Postbank mit DATEV-Schnittstelle und dichtem Filialnetz, ideal für geringe Nutzung.
Geschäftskonto Postbank im Test (Juni 2026)
Das Postbank Business Giro start ist das Einsteigerkonto der Postbank-Geschäftskonten und im Juni 2026 mit einer Neukundenaktion erhältlich: 0 € Grundpreis bis zum 31.12.2026. Danach fallen monatlich 12,90 € an (Stand: Juni 2026). Mit 78 von 140 Punkten erzielt das Konto im Capitalo Score 2,8 von 5 Sternen (Befriedigend). Zu den Stärken zählen die deutsche Banklizenz als Vollbank, eine integrierte DATEV-Schnittstelle sowie die inkludierte Debitkarte (Girocard). Die Buchungsposten für beleglose Transaktionen liegen mit 0,28 € pro Buchung allerdings vergleichsweise hoch. Weitere Optionen findest du in unserem Geschäftskonto-Vergleich.
- Grundgebühr: 12,90 € pro Monat (Aktion: bis 31.12.2026 für 0 €)
- Buchungsposten: 0,28 € pro belegloser Buchung
- Karten: Debitkarte (Girocard) dauerhaft inklusive
- Bargeld: Kostenlos abheben an den Automaten der Cash Group
Vorteile und Nachteile beim Postbank Business Giro start
Das Postbank Business Giro start punktet durch ein dichtes Filialnetz und etablierte Buchhaltungsfunktionen, die den Arbeitsalltag von Unternehmern erleichtern. Als deutsche Vollbank schützt die gesetzliche Einlagensicherung deine Einlagen bis 100.000 €. Für Bargeldgeschäfte bietet die Bank mit den Automaten der Cash Group eine breite Infrastruktur in ganz Deutschland. Zudem profitieren Neukunden von einer Befreiung der Geschäftskonto-Kosten bis zum 31.12.2026.
Vorteile
- Neukundenaktion: 0 € Grundpreis bis zum 31.12.2026 (Stand: Juni 2026).
- 3 % Zinsen auf Neugeld: Für 3 Monate gibt es 3 % p.a. auf Neugeld bis 100.000 €, danach gilt der variable Standardzins von 0,5 % p.a.
- DATEV-Schnittstelle: Die Integration erleichtert die Übergabe von Transaktionen an den Steuerberater.
- Bargeldversorgung: Kostenlose Abhebungen an den Automaten der Cash Group, Bareinzahlungen bis 5.000 € pro Jahr kostenfrei.
- Kreditrahmen: Ein Dispokredit ist mit 9,95 % p.a. bei entsprechender Bonität verfügbar.
Nachteile
- Hohe Buchungsposten: Jede beleglose SEPA-Buchung kostet 0,28 € und damit mehr als bei den größeren Postbank-Modellen.
- Bareinzahlungen kostenpflichtig: Über das Freivolumen von 5.000 € pro Jahr hinaus kostet jede Einzahlung 3,00 €.
- Keine Kreditkarte inklusive: Eine Mastercard ist nicht im Paket enthalten, nur die Debitkarte (Girocard).
- Fehlende Unterkonten: Es gibt keine virtuellen Spaces für automatische Steuerrücklagen.
Das Postbank Business Giro start im Marktvergleich
Im Vergleich mit digitalen Neobanken zeigt sich, dass traditionelle Vollbanken bei den Buchungsposten oft teurer sind, dafür aber mit Filialnetz und persönlichem Service punkten. Im Juni 2026 positioniert sich das Postbank Business Giro start mit 12,90 € Grundgebühr im Einstiegssegment der Postbank-Reihe und bietet eine Girocard sowie Filialservice. Die folgende Übersicht fasst die Kernkonditionen zusammen.
| Merkmal |
Postbank Business Giro start |
| Grundgebühr (Monat) |
12,90 € (bis 31.12.2026 für 0 €) |
| Beleglose SEPA-Buchung |
0,28 € pro Buchung |
| Karten |
Debitkarte (Girocard) inklusive |
| Bargeld Inland |
Kostenlos an Cash-Group-Automaten |
| Dispozins |
9,95 % p.a. |
Wer ein höheres Transaktionsvolumen hat, fährt mit dem Business Giro aktiv (0,22 € pro Buchung) oder dem Business Giro aktiv plus (0,12 € pro Buchung) oft günstiger.
Für wen eignet sich das Postbank Business Giro start?
Ideale und weniger ideale Nutzergruppen
Das Postbank Business Giro start eignet sich vor allem für Unternehmen und GmbHs mit geringem Buchungsvolumen, die eine deutsche Vollbank mit DATEV-Anbindung und Filialnetz bevorzugen. Die DATEV-Schnittstelle spart Zeit bei der Steuererklärung. Für bargeldintensive Branchen wie den Einzelhandel ist das dichte Filialnetz ein logistischer Vorteil, auch wenn Bareinzahlungen über 5.000 € pro Jahr hinaus 3,00 € kosten (Stand: Juni 2026).
Weniger geeignet ist dieses Modell für Freiberufler oder Solo-Selbstständige mit vielen Transaktionen, da die Buchungsposten von 0,28 € ins Gewicht fallen. Wer regelmäßig bucht, ist mit einem der größeren Postbank-Modelle oder einem kostenlosen Geschäftskonto oft besser bedient. Auch für ein Geschäftskonto ohne SCHUFA ist die Postbank nicht die richtige Wahl, da sie als Vollbank eine Bonitätsprüfung durchführt.
So beantragst du das Postbank Business Giro start
Wenn du das Postbank Business Giro start eröffnen möchtest, kannst du den gesamten Prozess in etwa 5 bis 8 Minuten vollständig digital abschließen. Es müssen keine Papierformulare mehr per Post verschickt werden. Die vollständige Kontoaktivierung dauert in der Regel 2 bis 4 Werktage, abhängig von der gewählten Legitimationsmethode (Stand: Juni 2026).
1
Online-Antrag starten
Fülle das offizielle Antragsformular auf der Postbank-Website aus. Du benötigst genaue Angaben zu deiner Person und zur Rechtsform deines Unternehmens.
2
Unternehmensdaten einreichen
Lade die erforderlichen Dokumente wie den Handelsregisterauszug oder die Gewerbeanmeldung im PDF-Format hoch. Freiberufler benötigen einen Nachweis ihrer Tätigkeit.
3
Legitimation durchführen
Bestätige deine Identität bequem über das Video-Ident-Verfahren. Alternativ kannst du das klassische PostIdent-Verfahren in einer Postfiliale nutzen.
4
Bonitätsprüfung und Freischaltung
Die Bank führt als deutsche Vollbank eine Schufa-Abfrage durch. Nach erfolgreicher Prüfung erhältst du deine neue DE-IBAN und die Zugangsdaten für das neue Firmenkonto per Post.
Experten-Einschätzung zum Firmenkonto
Solider Einsteiger mit höheren Buchungsposten
Als Gründer von Capitalo habe ich zahlreiche Firmenkonten analysiert. Das Postbank Business Giro start ist ein verlässlicher Einstieg für den deutschen Mittelstand. Wer eine deutsche Vollbanklizenz, Filialservice und eine DATEV-Anbindung sucht, trifft hier eine solide Wahl. Die Buchungsposten von 0,28 € und die fehlende Kreditkarte zeigen aber, dass sich das Konto vor allem bei geringer Nutzung lohnt. Wer viel bucht, sollte die größeren Postbank-Modelle prüfen. Für etablierte Firmen mit überschaubarem Transaktionsvolumen bleibt es eine empfehlenswerte Lösung (Stand: Juni 2026).