
Bank of Scotland Tagesgeld: 3,00 % p.a. jetzt bis 100.000 Euro
Die Bank of Scotland weitet ihren Willkommenszins beim Tagesgeld aus: Neukunden erhalten jetzt 3,00 % p.a. für bis zu zwölf Monate auf Guthaben bis 100.000 Euro. Bisher galt der Aktionszins nur bis 50.000 Euro, die Grenze verdoppelt sich damit. Nach der Aktionsphase gilt der reguläre Zins von 1,25 % p.a. (Stand: Oktober 2026).
Die wichtigsten Fakten im Überblick
- Willkommens-Zins: 3,00 % p.a. für Neukunden, für bis zu 12 Monate
- Neue Guthabengrenze: Der Aktionszins gilt jetzt bis 100.000 Euro (bisher: 50.000 Euro)
- Zins nach der Aktion: 1,25 % p.a. (Stand: Oktober 2026)
- Keine Mindesteinlage: Verzinsung ab dem ersten Cent, kostenlose Kontoführung, kein Girokonto beim Anbieter nötig
- Einlagensicherung: gesetzlich bis 100.000 Euro pro Kunde
Alt und Neu im Vergleich
| Kondition | Bisher | Jetzt |
|---|---|---|
| Willkommens-Zins | 3,00 % p.a. | 3,00 % p.a. |
| Zinsdauer | bis zu 12 Monate | bis zu 12 Monate |
| Aktionszins gilt bis | 50.000 Euro | 100.000 Euro |
| Zins nach der Aktion | 1,25 % p.a. | 1,25 % p.a. |
| Capitalo Score | 3,6 / 5 (Gut) | |
Quelle: Capitalo Tagesgeld-Vergleich, Stand: Oktober 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.
Was 3,00 % p.a. konkret bringen
Auf 10.000 Euro wären das rund 300 Euro Zinsen in 12 Monaten, vor Steuern. Wer die neue Obergrenze ausreizt, kommt bei 100.000 Euro auf rund 3.000 Euro in einem Jahr. Die Erweiterung ist damit vor allem für Sparer interessant, die größere Beträge parken wollen, ohne das Geld auf mehrere Banken zu verteilen. Die Grenze entspricht zugleich der gesetzlichen Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Kunde.
Einordnung im Tagesgeld-Markt
Im Capitalo-Vergleich liegt die Bank of Scotland beim reinen Aktionszins im Mittelfeld. Aktuell führt Revolut mit 4,25 % p.a. für vier Monate, gefolgt von der Bigbank mit 4,15 % p.a. Vier Prozent entwickeln sich bei Neukundenangeboten zunehmend zum Marktstandard. Die Bank of Scotland setzt dagegen auf Dauer statt Spitzenzins, wie die Rechnung über zwölf Monate zeigt.
| Anbieter | Aktionszins | Aktionsdauer | Folgezins | Ertrag auf 10.000 € nach 12 Monaten |
|---|---|---|---|---|
| Bank of Scotland | 3,00 % p.a. | 12 Monate | 1,25 % p.a. | rund 300 € |
| Crédit Agricole Savings | 4,10 % p.a. | 4 Monate | 2,50 % p.a. | rund 303 € |
| Chase | 4,00 % p.a. | 4 Monate | 2,00 % p.a. | rund 267 € |
Quellen: Capitalo-Daten (Bank of Scotland), Marktrecherche vom 8. Oktober 2026 für Wettbewerber. Beispielrechnung ohne Zinseszins und vor Steuern; Folgezinsen sind variabel. Alle Angaben ohne Gewähr.
Über zwölf Monate gerechnet liegt die Bank of Scotland damit praktisch gleichauf mit Crédit Agricole Savings und vor Chase. Allerdings gilt das nur, wenn du das Geld ein Jahr lang liegen lässt. Hingegen holst du mit einem Wechsel nach vier Monaten zum nächsten 4-Prozent-Angebot mehr heraus. Zu beachten: Crédit Agricole Savings ist ein französisches Institut, hier greift die französische Einlagensicherung.
Was das für dich bedeutet
- Du bist Neukunde mit größerem Guthaben: Das Tagesgeld der Bank of Scotland passt zu dir, wenn du bis zu 100.000 Euro ein Jahr lang zu festem Zins anlegen willst.
- Du bist Bestandskunde: Für dich ändert sich nichts, es bleibt beim regulären Zins von 1,25 % p.a.
- Du willst maximalen Zins: Kurze Aktionen mit rund 4 % p.a. bringen im Einzelfall mehr, verlangen aber regelmäßige Wechsel.
- Du magst es planbar: Ein Jahr Zinssicherheit spart dir den Aufwand des Zinshoppings.
Fazit
Mit der Anhebung der Guthabengrenze auf 100.000 Euro macht die Bank of Scotland ihr Tagesgeld für größere Beträge attraktiver. Der Zinssatz von 3,00 % p.a. ist nicht der höchste am Markt, dafür gilt er ungewöhnlich lange. Stand heute bleibt es ein solides Angebot für alle, die auf Planbarkeit setzen.
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Stand: Oktober 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.