Folgen der Berufsunfähigkeit und mögliche Vorsorgechancen

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Nach der Schulzeit geht es für die meisten jungen Frauen und Männer zunächst einmal in den meisten Fällen mit einer Ausbildung oder einem Studium weiter. Dadurch versuchen sich junge Menschen unter anderem eine gute Ausgangsposition für eine möglichst lange und erfolgreiche berufliche Karriere zu erarbeiten. Schließlich müssen zumindest die meisten Menschen arbeiten gehen, um sich jeden Monat den Lebensunterhalt zu verdienen. Aus diesem Grund ist die Arbeitskraft für jeden Einzelnen enorm wichtig, um sich möglichst dauerhaft einen gewissen Lebensstandard leisten zu können.

Berufsunfähigkeit ist ein weitverbreitetes Problem

Durch die eigene Arbeit sichert man sich also das Einkommen und kann dadurch unter anderem auch alltägliche Dinge wie Miete, Strom, Versicherungen und auch Lebensmittel bezahlen. Trotzdem machen sich viele Leute keine Gedanken über einen möglichen Verlust der eigenen Arbeitskraft.

Der Gedanke, dass man aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls berufsunfähig wird, ist zugegebenermaßen nicht angenehm. Trotzdem ist es nicht sinnvoll, vor dieser Problematik die Augen zu verschließen. Schließlich kommt es leider auch in Deutschland sehr häufig vor, dass Menschen im Laufe ihres Berufslebens berufsunfähig werden. Momentan wird tatsächlich jede fünfte Person im Laufe des Berufslebens berufsunfähig. Das ist dann insgesamt eine schwierige Situation, die vor allem auch zu großen finanziellen Problemen führt. 

Was sind die Folgen einer Berufsunfähigkeit?

Eine Berufsunfähigkeit kann in vielen Situationen leider die komplette finanzielle Existenz bedrohen. Schließlich können die meisten Leute wohl kaum noch die anfallenden Kosten weiterhin tragen, wenn plötzlich das Einkommen wegfällt. In einem solchen Fall kann man vom Staat eventuell eine Erwerbsminderungsrente bekommen und damit einen Teil des Einkommens auffangen. Allerdings sind die Hürden für den Erhalt einer kompletten oder auch halben Erwerbsminderungsrente hoch. Denn eine solche Erwerbsminderungsrente bekommt man nur vom Staat, wenn man nicht mehr in der Lage ist irgendeiner beruflichen Tätigkeit weiter nachzugehen.  

Deswegen ist es auf keinen Fall ratsam, sich auf Leistungen durch die Erwerbsminderungsrente zu verlassen. Vielmehr sollte man nach Möglichkeit schon möglichst frühzeitig eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, um zumindest die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit einer aufzufangen. Ohne eine solche BU-Absicherung ist es ansonsten in den meisten Fällen nicht möglich dauerhaft, ohne das weggefallene Einkommen den bisherigen Lebensstandard aufrechtzuerhalten.

Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung vorsorgen

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist empfehlenswert, um für den Fall einer eventuellen Berufsunfähigkeit im Verlauf des Berufslebens vorzusorgen. Grundsätzlich kann eine solche Berufsunfähigkeit alle Berufsgruppen treffen.

In vielen Fällen wird vor allem von Handwerkern und Handwerkerinnen gesprochen, die ein besonders großes Risiko haben sollen, berufsunfähig zu werden. Das liegt vor allem daran, dass in diesen Berufen vorwiegend körperlich hart gearbeitet wird. Das kann dann auch richtigerweise beispielsweise bei einer Dachdeckerin oder einem Dachdecker schnell zu Problemen etwa am Rücken oder in den Knien führen. Im Durchschnitt verdient man in diesem Beruf je nach Erfahrung und Alter rund 3.000 Euro brutto im Monat. Das entspricht wiederum in Abhängigkeit von der jeweiligen Steuerklasse einem monatlichen Nettoeinkommen von rund 2.000 Euro. Dieses Einkommen kann man durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung absichern und eine entsprechende monatliche Berufsunfähigkeitsrente vorsorglich abschließen.   

Allerdings ist es ein Irrglaube, dass eine Berufsunfähigkeit nur Leute im handwerklichen Bereich treffen könnte. Denn genauso kommt es auch regelmäßig vor, dass unter anderem Erzieherinnen und Erzieher berufsunfähig werden. Denn auch hier können der anstrengende Job oder auch berufsunabhängige Krankheiten oder Unfälle zu einer Berufsunfähigkeit führen. Eine Erzieherin verdient in Deutschland durchschnittlich ebenfalls 3.000 Euro brutto im Monat. Entsprechend erhält eine Erzieherin mit einem solchen Bruttoverdienst etwa 2.000 Euro Nettoverdienst auf ihr Girokonto. Wenn dieser Verdient durch eine Berufsunfähigkeit plötzlich und dauerhaft wegfallen würde, dann sind in den meisten Fällen existenzielle finanzielle Probleme vorprogrammierte. Aus diesem Grund sollte man unbedingt möglichst frühzeitig vorsorgen und mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung für eine solche schwierige Situation vorbereitet sein.

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Christian Bammert

Christian Bammert verantwortet Marketing & Vertrieb von CAPITALO und unterstützt unsere Kooperationspartner bei der Vermarktung ihrer Produkte. Christian arbeitet seit vielen Jahren in der Finanzbranche und hat sehr gute Kontakte zu Banken und Medien.